Frage von AnjaS18, 320

Wieso wird man Soldat?

Hallo :)

Ich habe heute einen Brief von der Bundeswehr bekommen. Habe ich sofort weggeschmissen, weil ich Pazifist bin. Jedoch stellt sich mir die Frage: Wieso wird man Soldat und ist allen Soldaten klar, was ihr Beruf eigentlich bedeutet?

Mir ist klar, dass eine Bundeswehr leider nötig ist, trotzdem bin ich grundsätzlich eigl dagegen(würde natürlich nur funktionieren, wenn kein Land eine Armee hätte und das scheint ja ziemlich unmöglich).

Wie kann man auf Menschen schießen? Und gut, wenn man eine gefühlskalte Killermaschine ist: Trotzdem bringt man ja auch sich selbst in Gefahr? Wieso kann ein Mensch sich für so etwas entscheiden?

Ich versuche wirklich, das zu verstehen.

Bittet begründet die Antworten bei der Umfrage, da ich auch Antworten einfüge, die oft genannt werden aber für mich nicht nachvollziehbar sind, wie z.B. wegen des Geldes.

Antwort
von 19Sunny96, 61

Dieser Umfrage fehlen deutlich Antworten!
Ich bin Soldat geworden, weil ich als Offizier Verantwortung für andere übernehmen kann und als Arzt denen medizinische Hilfe zukommen lassen kann, die diese wirklich benötigen! Der Beruf ist extrem abwechslungsreich und dauerhaft fordernd. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind spitze und sollte man nicht BS werden, hat man sehr sehr gute Chancen in der freien Wirtschaft.
Eine Sache die gerade Linke nicht gerne hören, die für mich aber durchaus auch ein Grund ist, ist der Dienst für Deutschland. Mit dem Dienst, den ALLE Soldaten machen verteidigen sie die freiheitlich demokratische Grundordnung. Man steht halt voll und ganz für das Land UND die Gesellschaft ein, die einem ein wunderbares, freies, selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Dafür, dass das so bleibt steht jeder Soldat ein. Nicht zuletzt gewährleistet die Bundeswehr den Schutz der NATO für Deutschland im worst case. Indem deutsche Soldaten sich - aufgrund parlamentarischer Entscheidung - dazu verpflichtet haben, ihrem Land "treu zu dienen" können sich andere Bürger in der Sicherheit wiegen, die durch den Einsatz deutscher Soldaten geschaffen wurde. Sie sind sozusagen die Versicherung im Falle eines globalen/internationalen worst case. Und damit meine ich nicht, dass dann nur deutsche Soldaten die Grenzen und die Freiheit verteidigen könnten ... der Einsatz deutscher Soldaten im Ausland ist gewissermaßen der zu leistende Versicherungsbetrag, der uns im Gegenzug den Rückhalt aller NATO-Bündnisstaaten garantiert.

Was ich teilweise schon persönlich beleidigend finde sind Kommentare, die Soldaten als mordlustige und gewaltbereite "Killermaschinen" darstellen.
Fast jeder dritte Streifenpolizist im Inland ist rassistischer, prügelwütiger und für die innere Sicherheit gefährlicher als jegliche Soldaten! Der Fall Stefan S. beweist es gerade wieder.
Von der Schusswaffe Gebrauch zu machen geht JEDEM Soldaten nahe. Nicht zuletzt das Abwägen ob ja oder nein stellt einen starken Gewissenskonflikt dar. Wenn ich sehe, auf was für lappale "Verbrecher" die Polizei schießt: "Mann mit Küchenmesser durch 12(!) Schuss gestoppt", da kommt's mir echt hoch! Und Soldaten, die weitaus extremeren Gefahren ausgesetzt sind (Karfreitagsgefechte - unendlicher Talibanbeschuss von allen Seiten), sind plötzlich die Mörder der Nation, wenn sie das Feuer von Rebellen erwidern... was für ein krankes Denken!

Unser Einsatz garantiert Deutschland eine unvergleichliche Sicherheit! Wir stehen für die Gesellschaft und das Land ein, die/das uns ein kriegsfreies, wunderbares und sorgenfreies Aufwachsen in einem freien, demokratischen Land ermöglicht hat. Und ja, ich bin stolz Deutscher sein zu dürfen! Ich bin froh, mir nicht Gedanken darüber machen zu müssen, ob ich möglicherweise morgen abgestochen werde, weil ich z.B. meine eigene Glaubensmeinung vertrete!

Und dafür, dass das alles so bleibt stehe ich ein! Das ist der Grund wieso ich Soldat geworden bin! Ich habe die Möglichkeit bekommen meine(n) Traumberuf(ung) zu erlernen und Teil einer Einheit zu sein, die für die Sicherheit und internationale Souveränität und Kommunikation Deutschlands samt seiner Partner einsteht! Mit meinem Wissen kann ich außerdem dort Leuten Hilfe zuteilwerden lassen, die sonst nicht der kleinste Funken einer medizinischen Versorgung erreichen würde (auch wenn das in erster Linie nicht vorrangig Aufgabe der Sanitätsoffiziere im Auslandseinsatz ist).
Ich gebe meinem Land und ihrer Gesellschaft etwas zurück. Als Dank dafür, dass ich solch eine sorgenfreie und wunderbare Kindheit erleben durfte.

P.S.: Eigentlich bin ich kein Freund dieser überheblich-patriotischen Reden, aber das musste langsam echt mal gesagt werden! Es sickt mich massiv an, dauernd als Mörder pauschal an den Pranger gestellt zu werden. Und dann auch noch von so linken Antis, die sich Zuhause schön den A**** pudern lassen aber ja nichts für die Gesellschaft tun - außer natürlich notorisch gegen alles und jeden zu sein. Das kann man finden wie man will, aber selbst für diese Bürger stehe ich ein! Und das aus Überzeugung! Es gibt da ein Land mit wunderschöner Küste zum Mittelmeer in dem nur allzu viele Deutsche gerne ihre Sommerferien verbringen ... genau da werden Demonstrationen oder kritische Meinungsäußerungen durch den Staat rigoros und brutal unterbunden. Und das mit aller Gewalt! Diese Sicherheit und Freizügikeit die wir hier in Deutschland genießen ist verdammt nochmal keine Selbstverständlichkeit! Und dafür darf man dankbar sein.

P.P.S.: So, genug der langen Reden ... ich hoffe, dass sich das Bild auf die eigenen Truppen bei Zeiten wandelt und die Menschen erkennen, dass Soldaten ganz normale Mitbürger sind, die für ihr Land einstehen und es gerne genauso sicher erhalten wollen, wie zu der Zeit in der sie selbst behütet groß werden durften.

Antwort
von GhostOA, 52
Weil ich für Frieden sorgen möchte.

Warum will man Soldat werden?

Ich wollte schon seit ich 13 bin Soldat werden. Damals wohl eher Mannschafter, heute bin ich Offiziersanwärter. Ziemlicher Sprung also.

Ich will das es den Menschen hier gut geht. Das jeder der in Europa lebt weiß es gibt Männer und Frauen die bereit sind für ihre Sicherheit zu sorgen. Diese Menschen werden nicht gezwungen zu dienen. Sie tun dies aus einer Überzeugung heraus. Das Geld mag vlt locken, aber für das was passieren kann ist das Geld kein Anreiz. Man muss überzeugt sein das richtige zu tun (um ein guter Soldat zu sein), man muss wissen für wen man das ganze tut. Klar grundsätzlich für das höhere Ziel der Regierung, aber wenn man gemeinsam unter Beschuss steht macht man was nötig ist nicht für sich selbst, nicht für die Politiker oder für einen Auftrag. Man machtt es für den Kameraden neben einem.

Ich sehe jeden Kameraden, ob ich ihn persönlich leiden kann oder nicht, als Teil meiner Familie. Brüder und Schwestern die von mir erwarten das ich ihnen zu Seite stehe mit allen Kräften und Mitteln, so wie sie mir zur Seite stehen.

Ganz klar, Soldat wird man aus meiner Sicht aus Überzeugung. Nichts anderes hält einen in der Armee. Das einstehen für seine Kameraden, dass ist es was mich glücklich macht und mit Stolz erfüllt.

Antwort
von kasalla99, 131

Guten Morgen Anja,

in der Regel gehen meist junge Männer zur Bundeswehr. Hört sich jetzt vll komisch an, aber junge Männer sind risikobereiter und denken meist gar nicht soweit, dass ihnen etwas passieren könnte. Ohne Verarsche, wirklich viele von uns, hielten sich fast schon für unsterblich in unserem jugendlichen Wahn.

Aber es gibt viele individuelle Gründe für die Bundeswehr. Nach 12 Jahren, kannst Du dir eine Wohnung oder ein Haus kaufen und zwar als Barzahler. Man kann dort unheimlich viel Sport treiben. Manche wollen ins Ausland, der Action wegen. Wieder andere sind einfach sehr bequem, wünschen sich klare und feste Strukturen und fühlen sich dann bei der Bundeswehr einfach gut aufgehoben.

Kommentar von AnjaS18 ,

Risikobereit, okay. Aber auch bereit, Menschen zu töten?

Ja, aber was in diesen zwölf Jahren alles passieren kann...Sport treiben ist ja jetzt nicht so das Argument, das kann man immer und überall und auch in anderen Berufen.

Ins Ausland kann man auch so, Action mag sein.

Sehr bequem? Klare und feste strukturen? Klingt ganz nach Marionette.

Kommentar von kasalla99 ,

"Sehr bequem? Klare und feste strukturen? Klingt ganz nach Marionette."

Ja, es gibt Leute die stehen da drauf und für die ist es dann auch einfach das Richtige.

Und was das Schießen angeht, so macht man es automatisch, wenn man selbst beschossen wird. In einem Feuergefecht denkst Du nicht darüber nach, ob Du jemanden tötest. Du denkst darüber nach, wie Du selbst überleben kannst.

Antwort
von emilie1209, 109

Ich bin auch Pazifistin.

Bei deiner Umfrage kann ich nicht voten.

Es fehlt nämlich, wofür ich voten würde: Alle Gründe halte ich für individuell möglich.

Antwort
von EGitarre, 116

Ich denke, eine Mischung aus allem. Vor allem die jungen Menschen sagen sich denke ich, weil sie dort gut Geld bekommen und so ziemlich alles Studieren können was sie sonst vielleicht nicht könnten. Andere sagen wegen dem Nervenkitzel, andere für den Frieden.  

Die Sache ist die, wenn man nur z.B. nur für Frieden sorgen möchte, könnte man das auch Bürokratisch versuchen. Nur für den Nervenkitzel könnte man auch Bunjee Spingen (Schreibt man das so?=D), nur um zu kämpfen kann man in nen Sportclub gehen. 

Ich denke, wenn man von all dem ein wenig hat, oder sich zumindest mit ein paar der Kriterien anfreunden kann, dann ist diese Möglichkeit für einen verlockend.

Kommentar von AnjaS18 ,

Mir ist zwar klar, dass die BW eigl für Frieden sorgt, aber ironischerweise muss sie ja dadurch auch Krieg in Kauf nehmen. Und wenn ich doch so friedlich bin, wieso will ich dann kämpfen?

Kommentar von 19Sunny96 ,

Damit Sie genau sowas schreiben können, glauben könne, was Sie wollen, sich selbstbestimmt Ihr Leben organisieren können, etc.
Wir kämpfen auch dafür, dass Sie gegen uns sein können.

Ich erinnere Sie mal an die Zustände in der Türkei. Stellen Sie sich vor sie wären türkische Staatsbürgerin und hätten dort solche Kommentare geäußert ... Sie säßen schneller hinter türkisch-schwedischen Gardienen als Sie "Freiheit" sagen könnten.

Antwort
von Apfelkind86, 69
Weil ich helfen möchte.

Mir ist klar, dass eine Bundeswehr leider nötig ist, trotzdem bin ich grundsätzlich eigl dagegen(würde natürlich nur funktionieren, wenn kein Land eine Armee hätte und das scheint ja ziemlich unmöglich).

Damit weißt du doch direkt auf das große Problem der pazifistischen Denke hin: Sie findet in der Realität nicht statt!

Als Jugendoffizier werde ich das oft gefragt, hier mal meine (ganz persönliche) Antwort darauf:

Ich halte den Beruf des Soldaten wie auch den des Polizisten für sehr wichtig. Es gibt Menschen auf dieser Welt, die wollen nicht reden und mit denen kann man nicht reden. Diese Menschen verstehen nur die Sprache der Gewalt. Und wenn solche Menschen anderen Gewalt antun, bin ich sehr wohl bereit, eigene Gewalt einzusetzen, um sie davon abzuhalten. Meine Gewalt ist lediglich eine Reaktion auf ihre Gewalt und sie endet, wenn diese Menschen davon ablassen (warum auch immer).

Im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bin ich auch dazu bereit, solche Menschen dann zu töten, wenn es nicht mehr anders geht. Dann muss jedoch ein anderes Menschenleben durch sie bedroht sein, es ist nicht so, dass man einfach jeden über den Haufen schießt, der nicht seiner Meinung ist!

Ich glaube also, dass es "gute Gewalt" gibt, mit der man "schlechte Gewalt" verhindern muss. Im Alltag ist das nichts anderes: Wenn ich sehe, dass jemand bedroht wird, werde ich ihm helfen und zwar auch mit Mitteln der Gewalt (Schläge, Tritte, Fesseln usw.), wenn dies erforderlich ist.

Ich sehe Soldaten also als Menschen, die andere schützen und für die kämpfen, die nicht für sich selbst kämpfen können.

Kommentar von AnjaS18 ,

Ja, aber anstatt die Armeen zu bekämpfen, die zum Teil aus Menschen bestehen, die dazu gezwungen werden und gar nicht kämpfen wollen, und eigene Soldaten in Lebensgefahr zu begeben, wieso nicht einfach die Drohnen benutzen und die Kriegstreiber töten? Mir kann keiner erzählen, dass es nicht möglich ist, diese ausfindig zu machen oder diese zu töten, wo es doch bei Tausenden quasi Unschuldigen möglich ist.

Kommentar von FragaAntworta ,

Es gibt keine gute und schlechte Gewalt, das ist ein grober Unsinn, und eine nicht haltbare Vereinfachung von Problemen die nur durch Gewalt ausgelöst werden. Zudem kann Polizei und Militär nicht miteinander verglichen werden, es ist ein großer Unterschied zwischen Schutz und Angriff, zudem hat der Soldat keinerlei Bedenken Gewalt auf Befehl auszuführen, das ist Teil seiner Ausbildung und seines Auftrages.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Es gibt keine gute und schlechte Gewalt, das ist ein grober Unsinn

Du hast deine Meinung, ich habe meine! Mir ist durchaus bewusst, dass sich das Weltbild eines Soldaten da grundlegend von dem eines Pazifisten oder Linken unterscheidet. Und "grober Unsinn" würde ich auch unter das meiste von dir schreiben.

 Zudem kann Polizei und Militär nicht miteinander verglichen werden, es ist ein großer Unterschied zwischen Schutz und Angriff

Also rechtfertigst du die Gewalt der Polizei scheinbar ja doch und gibst mir somit indirekt Recht, dass es sehr wohl gute Gewalt gibt. Ansonsten musst du mir mal erklären, ob du mit organisierter Kriminalität gerne einen Kaffeeklatsch veranstalten möchtest, um mal zu schauen, ob man sie nicht überreden könnte, doch bitte ihre Handlungen einzustellen. Vielleicht hast du Glück und sie lachen sich zu Tode aber darauf würde ich nicht unbedingt bauen.

Kommentar von WDHWDH ,

Aber ein deutscher Professor erarbeitete den Unterschied von sauberer und schmutziger Gewalt!. (UNI Heidelberg?!)

Kommentar von Apfelkind86 ,

wieso nicht einfach die Drohnen benutzen und die Kriegstreiber töten?

Du kannst keine vernünftigen Entscheidungen treffen, wenn du nicht vor Ort bist. Und ich habe es oben eigentlich schon mal gesagt: Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit besagt ja gerade, dass man nicht einfach jeden umbringt.

Was du hier vorschlägst, ist die Vorgehensweise der Amerikaner, die dafür massiv in der Kritik stehen, weil sie Menschen quasi ohne Gerichtsverfahren zum Tode verurteilen und dabei oft viele Unschuldige mitnehmen.

Kommentar von AnjaS18 ,

Und da ist es doch viel besser, Soldaten hinzuschicken, damit sich auf die Armeen schießen, was die Situation nicht bessert und auch Unschuldige, die nicht kämpfen wollen und Zivilisten töten :DDDDD

Aber vor jedem Schuss wird ja ein Gerichtsverfahren gemacht, sorry, hatte ich vergessen :DDD

Kommentar von Apfelkind86 ,

Aber vor jedem Schuss wird ja ein Gerichtsverfahren gemacht, sorry, hatte ich vergessen :DDD

Du brauchst dich nicht in billige Polemik flüchten, nur weil du auf sachlicher Ebene nicht bestehst. Wer sich ergibt bzw. das Kämpfen einstellt, ist kein legitimes Ziel letaler Gewalt mehr. Eine solche Entscheidung kann aber nur ein Mensch vor Ort treffen.

Kommentar von 19Sunny96 ,

Sehr geehrte Frau Anja S.,

scheinbar sind Sie unbelehrbar und in keiner Weise bereit für eine ordentliche Diskussion - naja, das kennen wir ja schon von vielen Linken und Antis.

Aber bitte tun Sie sich selbst den Gefallen und informieren Sie sich, bevor Sie hier so groben Unfug labern! Legen Sie sich doch mal ordentlich recherchierte und durchdachte Kommentare zurecht. Welche die schlichtweg nicht nur auf Vorurteilen und Ihrem Hass auf die Staatsgewalt basieren. 
Naja, leider veranschaulicht das deutlich wieso keiner der Linken ernsthafte Beachtung schenkt. Wer einfach nur unqualifizierten Hass gegen die eigene Gesellschaft streut, wird halt nicht wirklich für voll genommen.

Aber Sie dürfen das ja ... Sie dürfen sich offen dazu äußern. So schwachsinnig die Meisten das auch finden werden/dürfen. 
Dafür stehe ich als Soldat unter anderem ein! Gern geschehen. :) Um es mit den Worten einer Kampagne zu sagen: "Wir kämpfen auch dafür, dass Du gegen uns sein kannst."

Antwort
von Sumselbiene, 87

Die Bundeswehr bedeutet so viel mehr, als nur ein wenig im Ausland herumzulaufen und auf ein paar Leute zu schießen...

Unser Militär ist auch kaum mit dem anderer Länder zu vergleichen.

Unsere Bundewehr dient auch kaum dazu, andere anzugreifen und zu töten...

Aber spiel das Spiel weiter, was wäre, wenn wir keine Bundeswehr hätten? Die Bundeswehr ist ein großer Arbeitgeber, auch zivil.

Wer hilft bei Katastrophen? Die Freiwilligen in THW, Feuerwehr etc. gehen auch mal aus bzw kommen an ihre Grenzen. Dann ist es gut, die BUndeswehr zu haben, die schnell mit vielen Kräften helfen kann.

Wir sind keine klassischen Kriegsführer. Und die meisten gehen auch nicht zur Bundeswehr, um Menschen zu erschießen. Zumal die meisten Soldaten außer im Übungsdienst ohnehin noch nie eine Waffe abgefeuert haben, geschweige denn, auf Menschen geschossen haben.

Man kann die Bundeswehr nicht einfach abspeisen als Kriegstreiber.

Kommentar von FragaAntworta ,

Das meiste von Deinen Argumenten hat sich 1999 erledigt.

Kommentar von kasalla99 ,

"Man kann die Bundeswehr nicht einfach abspeisen als Kriegstreiber."

Hat doch auch keiner gemacht.

Kommentar von Sumselbiene ,

Habe ja auch nicht behauptet, dass das hier einer gemacht hat. Gehörte aber mit zu meiner Antwort.

Kommentar von Sumselbiene ,

Gibt es seit 1999 keine Katastrophen mehr?

Kommentar von FragaAntworta ,

Soldaten lösen keine Probleme sie erschaffen welche, Hilfsorganisationen lösen Probleme, das ist ihr Auftrag.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Hilfsorganisationen lösen Probleme, das ist ihr Auftrag.

Ist auch Auftrag der Bundeswehr, lies mal nach.

Kommentar von FragaAntworta ,

Es geht darum, dass man dafür einfach keine Armee und keinen Soldaten braucht.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Dieser Trugschluss setzt voraus, dass Hilfsorganisationen in einem gewalttätigen Umfeld, in dem sie selbst bedroht sind, arbeiten könnten.

Antwort
von Omnivore10, 18
Weil ich für Frieden sorgen möchte.

Du hast das wichtigste vergessen: Weil er für die Sicherheit Deutschlands sorgen möchte. Beispiel: In Wittmund (nord) und Neuburg (Süd) sitzen 24/7, an 365 Tagen, 366 Tagen im Schaltjahr, jeweils eine Alarmrotte aus Eurofightern bereit, die nur darauf warten, dass irgendein Flugzeug nicht den Kurs fliegt, den er fliegen soll. Die sitzen rund um die Uhr in voller Montur bereit um für die Sicherheit Deutschlands zu sorgen. Und ich nehme an, dass mit diesem Anspruch die meisten Soldaten werden. Man kann auch als Soldat Pazifist sein. Denn wenn ein "Irrer" aufgehalten werden muss, um damit die Bevölerung zu schützen, dann muss das auch jemand machen.

Testfrage: Wie würdest du dich fühlen, wenn einer deiner Angehörigen bei einem Anschlag ums Leben kommt? Ich wette dann hast auch du das Bedürfnis nach Soldaten, die die innere Sicherheit erhalten und im Notfall eben auf Menschen schießen. Stell dir vor, da steht einer vor dir und tötet nacheinander eine Person nach einander. Und du hast eine Waffe vor dir liegen. Ab der wievielten getöteten Person wirst du zur Waffe greifen und den Attentäter töten? 1? 3? 7? 100? Oder "nie" weil du "Pazifist" bist?

Deine restlichen Antworten sind alle Murks. Wenn man mal richtig nachdenkt, dann merkt man auch wie wichtig es ist eine Armee zu haben. Jedenfalls für die innere Sicherheit Und dass das wichtig ist, beweisen dutzende Ereignisse in der Vergangenheit. Und diese Armee braucht nun mal Personal. Panzer, Flugzeuge, Marine und das Herr kann sich nicht allein steuern.

Man kann gerne kritisieren, dass teilweise Flugzeuge auseinanderbrechen oder die Auslandseinsätze unnötig und falsch sind. Für die innere Sicherheit ist die Armee aber nun mal unbedingt nötig. Und das braucht nun mal Personal.

Das was du hier den Soldaten "unterstellst" ist Mordlust und Habgier. Das wird wohl eher den allergeringsten Teil der Soldaten ausmachen. Alleine mit dem Gedanken würde man es gar nicht durch die Musterung schaffen.

Soldaten sind wichtig! Auch für DEINE Sicherheit!

Grüße
Omni

Antwort
von SotisK1, 104

Die meisten hier in D gehen zum Bund weil dieser ihnen gute Möglichkeiten im Beruf und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet. Du hast die nächsten Jahre einen sicheren Job und dein sicheres Geld.

Du kannst am Schluß selber entscheiden in welchem Bereich du bist und es bedeutet nicht dass du gleich auf Menschen schießen musst wenn es dazu kommt dass du in ein Kriegsgebiet kommst. Dazu kommt es fast nie.

Man kann übrigens auch als Zivilist in die Bundesweht, dann bleibt dir alles erspart.

Kommentar von AnjaS18 ,

Aber auch so stehen die Jobchancen in D ja nicht schlecht.

Einen sicheren Job kriegt man auch als Beamter in anderen Berufen.

Ab 12 Monaten muss man sich für einen Auslandseinsatz verpflichten, zu dem muss es zwar nicht zwangsläufig kommen, aber es kann. Bei einem Bekannten von mir, der nur Koch werden wollte, kam es dazu...

Ich finde jetzt gerade nichts zum Zivildienst(nenn mich Verschwörungstheoretiker, aber warum wohl?), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die BW all diese tollen Angebote ohne Haken ermöglicht. Bestimmt gibt es eine Klausel, dass im Kriegsfall auch Zivildienstler kämpfen müssen.

Kommentar von SotisK1 ,

Du hast ja nicht unrecht, aber denkst du wirklich dass jeder der in den Auslandseinsatz kommt wie z.B. dein Freund der Koch ist auch kämpft? Fast niemand kämpft, das ist die Wahrheit.

Kommentar von AnjaS18 ,

Wieso gibt es dann immer wieder vereinzelt tote Soldaten?

Kommentar von SotisK1 ,

Ja, weil immer und überall Menschen sterben. Viele sterben dort auch bei Unfällen, oder Selbstmorden etc. und nicht nur im Gefecht.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ich finde jetzt gerade nichts zum Zivildienst

Ich gehe davon aus, dass du die Arbeit als ziviler Angestellter bei der Bundeswehr und nicht den Zivildienst meinst.

nenn mich Verschwörungstheoretiker, aber warum wohl?)

Entweder bist du Verschwörungstheoretiker oder aber einfach nicht sehr fit in der Internetrecherche:

https://www.bundeswehrkarriere.de/karriere#auswahl=Militaerisch/Zivil:Zivil


Kommentar von AnjaS18 ,

Ja und kannst du mir zeigen, wo da steht, ob man sich verpflichtet im Kriegsfall oder auch nicht mal im Kriegsfall irgendwie zur Waffe zu greifen muss?

Kommentar von 19Sunny96 ,

Wird man nicht, weil man erst gar nicht an der Waffe ausgebildet wird als Zivilist!

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ob das da steht, weiß ich nicht, das kann man dann im persönlichen Gespräch mit dem Karriereberater erfragen. Ich kann dir aus meinem ganz persönlichen Wissen sagen, dass sich ein ziviler Mitarbeiter nicht auf Jahre verpflichtet, keine Grundausbildung macht, nicht an der Waffe ausgebildet wird und höchstens freiwillig in Auslandseinsätze geht.

Und im Kriegsfall gilt für ihn das Gleiche wie für jeden anderen. Da er aber bereits eine "kriegswichtige Tätigkeit" ausführt, stehen seine Chancen, auf seinem bisherigen Posten zu verbleiben, wohl nicht schlecht.

Antwort
von Matschpfirsich, 121

Soldat zu sein bedeutet in keiner Weise dass man schießen muss. Hier in Deutschland darf man als Soldat jeden Befehl verweigern, bei dem man glaubt, dass er die Menschenwürde verletzt - somit auch das schießen.

Außerdem kannst du als Soldat auch im Inlandsdienst eingesetzt werden. Bzw du arbeitest bei der Bundeswehr als Arzt und wirst dadurch niemals auf Menschen schießen, sondern nur verletzte versorgen.

Ich weiß aber nicht genau, ob man im schießen als Soldat geprüft werden muss - auch als Arzt. Sozusagen als Finale Prüfung oder Zulassungsprüfung.

Kommentar von kasalla99 ,

Du darfst einen Befehl verweigern, wenn er eine Straftat darstellt. Ansonsten war's das. Du hast komische Ideen.

Kommentar von Matschpfirsich ,

Das sind Fakten. Wenn du es nicht genau weißt dann schau doch vllt erstmal nach anstatt hier mit Halbwissen um dich zu werfen :)

Kommentar von FragaAntworta ,

Nein Matschpfirsich, Kasalla hat Recht, eine Verweigerung wird immer zu Deinen Ungunsten ausgelegt, und Du kannst standrechtlich erschossen werden, auch ohne Verfahren.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Nein Matschpfirsich, Kasalla hat Recht, eine Verweigerung wird immer zu Deinen Ungunsten ausgelegt, und Du kannst standrechtlich erschossen werden, auch ohne Verfahren.

Oh Gott, was für ein Schwachsinn. ich versuche, dennoch mal sachlich zu antworten:

Es gibt in Deutschland keine Militärgerichtsbarkeit, das bedeutet, dass auch Wehrstraftaten vor zivilen Gerichten verhandelt werden. In Art 102 Grundgesetzt steht:

Die Todesstrafe ist abgeschafft.

Wie sich jetzt standrechtliche Erschießungen juristisch rechtfertigen lassen, müsstest du mir nochmal erklären... -_-

Kommentar von floppy232 ,

Ich hätte es nicht deeskalierter schreiben können ^^

Sehr gut, danke dir Apfelkind :)

Kommentar von kasalla99 ,

Ok, meine 2 1/2 Jahre bei der Feldjägertruppe (Militärpolizei) habe ich ohne Vorschriften und nur mit meinem Halbwissen absolviert.

Kommentar von floppy232 ,

Hehe, machen das Feldjäger nicht so? :D :D

*duckundweg*

(natürlich ist das ein Spaß, für diejenigen die sowas nicht kennen, muss man hier ja leider erwähnen...)

Kommentar von AnjaS18 ,

Ja, es muss nicht zwangsläufig dazu kommen, aber es besteht die Möglichkeit, auf Leute zu schießen. 

Derzeit darf man das vielleicht, im Falle eines Krieges(der vlt in diesem Moment noch nicht so, für die nähere Zukunft aber zumindest mir nicht ganz unwahrscheinlich scheint) ist allerdings ja Gehorsam Pflicht...

Ab einer bestimmten Zeit (12 Monate) muss man sich aber für einen Auslandseinsatz verpflichten. Der muss nicht stattfinden, aber dann kannst du ihn auch nicht verweigern, außer du hörst komplett auch. Auch als Arzt. Dann musst du vlt nicht zwangsläufig kämpfen(obwohhl dass auch passieren kann), begibst dich doch aber trotzdem in Gefahr.

Geprüft weiß ich nicht, aber ausgebildet.

Kommentar von Matschpfirsich ,

Ist klar ... man kann erschossen werden^^ 😂 was ist das denn bitte 😂

Kommentar von FragaAntworta ,

Das ist im Gegensatz zu Deinen Kommentaren, fehlerfrei geschrieben, verwirrt Dich das?

Antwort
von nowka20, 9
Wegen des Geldes.

-gute verdienstmöglichkeiten

-ein agressives ziel vor augen

Antwort
von Wootbuerger, 77
Weil ich für Frieden sorgen möchte.

es ist ein Dienst am Lande.

Zudem sorgt man für die Verteidigung von Leuten wie dir und andren, die nicht gerne im Krieg umkommen wollen. Ja, man muss auf Menschen schießen aber wenn man es nicht tut wird man selbst zum Opfer (zumindest im Krieg).

Wenn man sich z.b. die Verbrechen des IS vor Augen führt denke ich ist es nicht schwierig diese armen, armen Menschen mit "alternativen" Lebensansichten zu ermorden.

Ein ebenso intressanter Punkt ist die erfahrene Kameradschaft die viele Soldaten prägt/geprägt hat. So eine Erfahrung kann man einfach sonst nirgends sammeln. Der Zusammenhalt unter absoluter Extremsituation... wer kann das schon von sich behaupten, wenn man jahrelang nur im Büro sitzt und Zahlen tippt?

Kommentar von FragaAntworta ,

oO *seufz*

Kommentar von AnjaS18 ,

Ich finde es schade, dass Frieden nur durch Armeen möglich ist in dieser Welt. Niemand will sterben, warum nicht einfach alle die Waffen niederlegen?

Wenn man in den Krieg zieht, sorry, aber hat man zumindest als Deutscher derzeit selbst Schuld. Soldaten anderen Länder unter Diktatoren jedoch nicht. Da liegt der Unterschied. Die kämpfen teilweise nur, weil sie sonst umgebracht werden. Sie wollen es aber eigl gar nicht. Und auf solche Menschen sollte man meiner Meinung nach nicht schießen. .

Beim IS muss ich zustimmen, aber warum deshalb Krieg führen, wo nur Leute umkommen, die nichts dafür können? Schickt doch einfach unbemannte Drohnen auf die Kriegstreiber.

Würde ich nicht unbedingt sagen. Man kann auch z.B. mit Freunden eine Weltreise ohne Luxus machen, da hält man bestimmt auch sehr zusammen. Oder bei Umweltorganisationen, ich denke, das ist auch vergleichbar.

Kommentar von Wootbuerger ,

ist aber eben leider so....

Es gibt zu viele Menschen als dass nicht irgendjemand auf die Idee kommt andere Völker zu unterwerfen. 

Nimm doch als positives Beispiel den "Arabischen Frühling". Hätte sich der Pöbel jemals gegen Assad etc. zur wehr setzen können wenn sie nicht die Waffen in die Hand genommen hätten? Würdest du nicht für Freiheit kämpfen wenn du zu unrecht unterdrückt wirst?

naja eine Umweltorganisation mit dem Kampf auf Leben und Tod zu vergleichen halte ich für Falsch. Im Krieg ist man auf seine Kameraden angewiesen. 

Kommentar von AnjaS18 ,

Das kann ich durchaus verstehen. Mir gehts aber um deutsche Soldaten bei der BW.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ich finde es schade, dass Frieden nur durch Armeen möglich ist in dieser Welt.

Ich auch. Es ist allerdings nicht sehr sinnvoll, sich dieser Tatsache zu verweigern.

Antwort
von PrincessBlanc, 64
Weil ich helfen möchte.

Also, ich bin zwar nicht bei der Bundeswehr, aber viele sagen das sie ihrem Land beistehen wollen & deshalb für das Land an die Front ziehen.
Bei der Bundeswehr zu sein, muss ja erst mal auch nichts mir Gewalt zu tun haben.. Man kann ja fast jeden Beruf dort erlernen.
Ich denke, dass kein Land ohne Armee auskommt, da es einfach viel zu viele Menschen gibt die jemanden etwas missgönnen oder es selbst haben wollen.
Und die Leute die "für uns" in den Krieg ziehen, wollen verhindern, dass "uns" etwas weggenommen wird was uns wichtig ist.

So vermute ich es jedenfalls.. Oder die sind einfach krank & wollen Blut :'D

Kommentar von AnjaS18 ,

Ja, aber sind andere Länder nicht genauso zu schützen? Ich schütze ja keine Länder und ihre Zivilisten vor den Diktatoren, indem ich eben jene Zivilisten, die zum Wehrdienst gezwungen werden, töte.

Soweit ich informiert bin, beinhaltet jede Arbeit bei der Bundeswehr einen Wehrdienstteil. 

Ja, das ist das Problem :x

Kommentar von Apfelkind86 ,

Soweit ich informiert bin, beinhaltet jede Arbeit bei der Bundeswehr einen Wehrdienstteil. 

Dann bist du falsch informiert. Es gibt derzeit ca. 60000 zivile Angestellte bei der Bundeswehr.

Antwort
von DesbaTop, 66
Weil ich helfen möchte.

Ich bin nicht bei der Bundeswehr. Viele vergleichen die Bundeswehr mit Krieg und Tod. Das ist falsch.

Die allermeisten haben mit Krieg nie irgendeine Verbindung bei der Bundeswehr. Außerdem kann man dort auch auf Sozialer Eben arbeiten und nicht als Soldat. In dem Fall ist die Bundeswehr sogar ein hervorragender Arbeitgeber.

Um auf deine Frage zurückzukommen:

Ich denke die meisten Soldaten machen es aus einer Mischung all dieser Antworten. Aber, wenn ich in den Krieg ziehen müsste dann würde ich es nur machen um den Minderheiten dort zu helfen.

Kommentar von AnjaS18 ,

Ein Bekannter von mir wollte dort eine Ausbildung zum Koch machen. Scheint an sich erstmal nichts mit Krieg zu tun zu haben. Jedoch, egal, was du bei der BW machst, ein Teil ist immer Wehrdienst, bzw nein, du verpflichtest dich lediglich dazu, es muss aber nicht eintreten. Nun, bei ihm trat es ein, er musste ins Ausland.

Aber ich helfe ja nicht den Minderheiten, indem ich das Volk an der Front abknalle, das ja teilweise dazu gezwungen wird.

Kommentar von DesbaTop ,

Das stimmt so nicht ganz. Nicht alles ist Wehrdienst. Es gibt auch Verträge, die dich vom Standortwechsel (Also auch dem Ausland) grundsätzlich befreien.

Die Minderheiten würde ich ja auch nicht erschießen. In Deutschland hat man jederzeit das Recht einen Befehl zu verweigern.

Wenn ich der Meinung bin mein nächster Schuss verletzt die Menschenwürde dann darf ich mich dazu entscheiden nicht zu schießen.

Antwort
von FragaAntworta, 89
Weil ich gerne Feinde töte.

Das ist das, was ich von den Kameraden während der Ausbildung immer wieder gehört habe, allerdings ist es schon eine Weile her, da gab es noch die Wehrpflicht, wobei Du Feinde auch ersatzlos streichen kannst. Ein Soldat hat nur eine Bestimmung, und das ist das töten, dafür wird er ausgebildet und dafür zieht er in den Kampf.

Kommentar von AnjaS18 ,

Aber wie können Menschen das mit ihrem Gewissen vereinbaren?

Kommentar von FragaAntworta ,

Die Frage stellte sich damals nicht, es gab keine Einsätze wie heute, damals wurde die Bundeswehr noch nicht als verlängerter Arm von Konzernen gesehen, die die Interessen der Wirtschaft verteidigen müssen. Heute können Menschen das ganz einfach, Stichwort Drohne.

Kommentar von kasalla99 ,

Wo soll das Problem sein. Jeder der auch nur einen Zipfel an seinem Leben hängt, wird dieses verteidigen und da man bei den Armeen nicht mit Wattebauschis aufeinander wirft, kann es durchaus zu Verletzungen kommen, die mit dem Leben nicht vereinbar sind.

Anja, wärest Du nicht bereit einen anderen Menschen in Notwehr zu töten?

Kommentar von FragaAntworta ,

Wenn wir die Gedanken von Anja annehmen würden und sie leben, würde sich gar nicht mehr die Frage danach stellen, denn wir alle wären dann nicht mehr in der Notlage jemanden töten zu müssen, meinen Respekt für sie.

Kommentar von AnjaS18 ,

Wenn man nicht zur BW gehen würde, müsste man sein Leben ja auch nicht verteidigen.

Es kommt jetzt drauf an. Ich würde niemals zu BW gehen, auch bei Wehrpflicht, ich würde desatieren, da bin ich mir sehr sicher. Getzt den Fall, aus irgendeinem Grund, ich würde doch an eine Front kommen. Ich glaube nicht, dass ich das könnte. Ich kann jetzt natürlich nur spekulieren, weil ich es ja nicht nachempfinden kann, aber von meinem jetzigen Standpunkt aus, würde ich mich nicht verteidigen, denn viele von diesen feindlichen Soldaten sind unfreiwillig dort.

Würde mich jetzt jemand auf der Straße angreifen, sieht der Fall etwas anders aus. Da würde ich mich verteidigen. Ich würde aber ganz ehrlich, Bewusstlosigkeit oder schwere Verletzungen einem Mord oder in dem Fall eher Totschlag vorziehen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Wenn man nicht zur BW gehen würde, müsste man sein Leben ja auch nicht verteidigen.

Rechtfertigst du mit dem gleichen Argument auch die Ermordung von Polizisten?

Ich würde niemals zu BW gehen, auch bei Wehrpflicht, ich würde desatieren, da bin ich mir sehr sicher.

Musst du nicht, auch im Krieg würde Art. 12a des Grundgesetzes unverändert fortbestehen. Du würdest dann halt zu einem Ersatzdienst gezogen werden.

aber von meinem jetzigen Standpunkt aus, würde ich mich nicht verteidigen,

Das will ich sehen, dass auf dich geschossen wird und du lässt dich lächelnd erschießen! Also, meine Familie würde mir das nicht verzeihen. Aussage meiner Mutter bevor ich nach Afghanistan sollte: "Und wenn jemand versucht, dich zu töten, dann töte ihn vorher und komm gefälligst zu uns zurück!"

Ich würde aber ganz ehrlich, Bewusstlosigkeit oder schwere Verletzungen einem Mord oder in dem Fall eher Totschlag vorziehen.

Your Choice! Totschlag würde übrigens ebenfalls nicht zutreffen, da hierfür Vorsatz vorliegen müsste. Und ich denke, wer sich selbst verteidigt, hat den Vorsatz, den Angriff zum ende zu bringen und nicht, den anderen zu töten.

Antwort
von StefanBond007, 20

Ich will der Bundeswehr beitreten, damit der normale deutsche Staatsburger das nicht machen muss und friedlich weiterleben kann. 

aber stellen Sie sich das so vor:

Deutschland, Frankreich, Belgien etc. haben keine Bundeswehr

Dann kommt ein machtsüchtiger Typ, der sich eine kleine Armee antrainiert und erzeugt Chaos und Terror. Der zusammen mit seine Armee vergewaltigen Frauen, töten Menschen und Kinder.

Wer würde gegen die kämpfen? Soll man mit den Verhandeln?!(ironie)

Wie sollte man einen Terrorist bekämpfen? Mit Airsoft oder Wasserpistolen?!

Soll man zugucken und sich verstecken?

Kommentar von AnjaS18 ,

Wie gesagt mir ist klar, dass wir leider(!) eine Armee brauchen. Aber mein wunsch wäre es eben, dass alle Menschen mal versuchen würden empathisch zu handeln. Dann bräuchten niemand eine Armee, weil dann kein machtsüchtiger Typ Terror erzeugt.

Falls ein solches Szenario eintritt: JA, man sollte unbedingt erstmal verhandeln. Lass die Ironie da bitte weg. Wenn die natürlich partout gar nicht verhandeln wollen, dann kämpfen. Aber Gewalt sollte immer nur die allerletzte Wahl sein, deshalb erstmal Verhandlungen suchen.

Du vergisst aber, dass die BW nicht nur auf Terroristen schießt. Auch wenn du es nicht glauben magst, unter den Armeen von Staaten unter einem Ditator sind eine Vielzahl Unfreiwillige.

Antwort
von Mewchen, 58

Nur weil du dich bei der Bundeswehr meldest, wirst du noch lange nicht Soldat im Militäreinsatz. Ich habe mich damals bei der Bundeswehr beworben, weil ich das Ausbildungsmodell genial fand. Leider wurde ich nicht genommen.

Dia Auswahlmöglichkeiten bei deiner Umfrage finde ich für mich nicht zutreffend.

Kommentar von AnjaS18 ,

Ein Bekannter von mir wollte dort eine Ausbildung zum Koch machen. Scheint an sich erstmal nichts mit Krieg zu tun zu haben. Jedoch, egal, was du bei der BW machst, ein Teil ist immer Wehrdienst, bzw nein, du verpflichtest dich lediglich dazu, es muss aber nicht eintreten. Nun, bei ihm trat es ein, er musste ins Ausland.

Kommentar von 19Sunny96 ,

Vllt. wollen auch die Soldaten im Ausland was essen?! 
Die leben da nicht nur von Luft, Liebe und dem unendlichen Hass mit dem Sie den Leuten in den Rücken fallen, die dafür sorgen, dass Ihnen im worst case geholfen wird.

Kommentar von AnjaS18 ,

Hab ja nie behhauptet, dass sie da nichts essen wollen. Ich wollte nur die Tatsache widerlegen, dass es irgendeinen Beruf bei der BW gibt, der komplett gar nichts mit Krieg zu tun hat.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Und musste dein Freund im Einsatz raus und Gefechte führen? Ich glaube kaum. Natürlich ist er dennoch an der Waffe ausgebildet, denn er ist schließlich Soldat und muss damit auch kämpfen können.

Kommentar von AnjaS18 ,

Nein. Er hat Suizid begangen um das zu verhindern.

Antwort
von martinzuhause, 61

"Wie kann man auf Menschen schießen?"

was würdest du denn machen wenn jemadn auf dich oder deine kinder mit einer waffe ziehlt?

würdest du da mit ihm reden? oder sagen ist ja nicht so schlimm, ich tue dir trotzdem nichts?

Kommentar von AnjaS18 ,

Zumindest Deutsche haben ja im Prinzip selbst Schuld, wenn sie in die Situation kommen, dass jemand auf sie schießt(auf unsere Kinder schießt ja keiner), da sie sich ja freiwillig dafür entschieden haben. Viele der Armeen der Diktatoren jedoch werden gezwungen.

Kommentar von martinzuhause ,

und du glaubst allen ernstes wenn jetzt alle deutschen ihre waffen wegwerfen schiesst auf sie keiner mehr?? na du bist ja ein idealist.

wie kommst du darauf das auf "unsere" kinder niemand schiesst oder schiessen wird?? 

Kommentar von martinzuhause ,

wenn du der meinung bist, das deutschland sich doch einfach überall raushalten könnte, funktioniert das nur, wenn wir dann auch grenzen haben durch die keiner durchkomt. sowahl von aussen nach innen als auch von innen nach aussen.

das wäre die einzige möglichkeit

Kommentar von 19Sunny96 ,

Ein Mann in einem dunklen Van entführt vor Ihren Augen IHR Kind. Sie schaffen es den Wagen zu verfolgen und finden plötzlich den Mann, wie er Ihr Kind bedroht und sexuell mit Gewalt missbrauchen möchte. Und Sie wollen mir jetzt sagen, dass Sie tatenlos daneben stehen bleiben und sich gerne mit dem Vergewaltiger unterhalten wollen?!

Kommentar von AnjaS18 ,

Nein, habe ich auch nicht geschrieben. Es geht hier um Gründe, warum man ein Soldat wird. Dieses Szenario hat damit relativ wenig zu tun.

Kommentar von AnjaS18 ,

Der Meinung bin ich gar nicht. Da müssen Sie sich verlesen haben.

Kommentar von AnjaS18 ,

Wenn man Zivilist ist, ist die Chance zumindest in diesem Moment sehr gering. Und selbst wenn du eine Waffe hättest, würde sie dir auch wahrscheinlich nichts nützen, weil du darauf gar nicht vorbereitet wärst, weil es eben so unwahrscheinlich ist.

Ich habe nicht gesagt, dass niemand auf unsere Kinder schießen wird. Aber schießt gerade jemand auf unsere Kinder? Hab ich jedenfalls nicht mitbekommen.

Antwort
von WDHWDH, 15

Irgend etwas stimmt da nicht. Du bist ein Mädchen, 18 und die BW schreibt dir. Warum und weshalb gerade 'Dir?

Kommentar von AnjaS18 ,

Hab das Kleingedruckte gelesen. Die BW erhält die Daten aller 18. Jährigen, damit alle jene, die jetzt also volljährig und damit zur BW gehen können, auch ja schön etwas von der Propaganda abbekommen.

Antwort
von Dave0000, 69

Also ich kann dir keine Antwort geben, aber die Frage stelle ich mir auch

Einen Punkt sehe ich in deren Ausbildung Sold und ähnlichem
Die Zahlen nicht schlecht und Aufstiegschancen gibt es

Grade Leute die einfach gestrickt sind oder einfach nur eine Perspektive dort sehen sind leicht zu rekrutieren

Wenn ich die BW auf nen Panzer auf der Gamescom stehend Werbung in die Menge schmeißen sehe wundere ich mich nicht das es genug freiwillige gibt

Kommentar von Mewchen ,

Leute, die einfach gestrickt sind... Schon ein bisschen einseitig, die Sichtweise oder? Du Bundeswehr bietet sehr interessante Ausbildungsmöglichkeiten, besonders Studienmöglichkeiten an, die auch noch sehr gut vergütet werden.

Kommentar von AnjaS18 ,

Ja, die beinhalten ja aber auch Wehrdienst...

Kommentar von Dave0000 ,

??? Ich habe doch nicht gesagt das NUR einfach gestrickte zur BW gehen
Daher sehe ich das garnicht einseitig
Im Rest meines Textes sind auch Vorteile erwähnt mit denen die BW wirbt

Kommentar von Dave0000 ,

Ja sicher
Man verlangt etwas von dir als Gegenleistung
Seit man einen nichtmehr dazu zwingt finde ich das legitim zum Bund zu gehen
Es gibt Jobs die ich für genauso moralisch zweifelhaft finde

Antwort
von botero14, 57
Weil ich für Frieden sorgen möchte.

Weil ich für Frieden sorgen möchte.

Kommentar von AnjaS18 ,

Ja, aber ich wahre ja keinen Frieden und schütze keine Länder und ihre Zivilisten vor den Diktatoren, indem ich eben jene Zivilisten, die zum Wehrdienst gezwungen werden, töte.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Wo war das denn bislang so? Ich wahre auch keinen Frieden, indem ich diese Soldaten (ob gezwungen oder nicht) andere bedrohen oder töten und somit einem solchen System freien Lauf lasse.

Antwort
von Livid, 69

Viele von diesen Menschen halten es für ihre Pflicht, für die Sicherheit des Staates zu sorgen. Merken aber selbst nicht, dass sie hirnlose Marionetten sind.

Leute die wissen, dass sie etwas falsches tun und trotzdem auf den Befehl hören.

Mein Freund hat mir ein gutes Video zu dem Thema gezeigt.

Und was interessanteste an dem Ganzen ist.. Gäbe es diese ganzen Marionetten nicht, wären Politiker machtlos. Die sprechen es aus und die Idioten beim Militär laufen wie Hündchen nach deren Pfeife.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Merken aber selbst nicht, dass sie hirnlose Marionetten sind.

Du hast Recht: Mir ist in meinen 11 Jahren als Offizier noch nie aufgefallen, dass ich hirnlos wäre. Im Gegenteil: Ich bringe sehr viel eigenständiges Denken und Handeln für die freie Wirtschaft nächstes Jahr mit!

Leute die wissen, dass sie etwas falsches tun und trotzdem auf den Befehl hören.

Erstens kann ein Vorgesetzter nicht einfach befehlen, was er will:

§ 33 Wehrstrafgesetz "Verleiten zu einer rechtswidrigen Tat"

Wer durch Mißbrauch seiner Befehlsbefugnis oder Dienststellung einen Untergebenen zu einer von diesem begangenen rechtswidrigen Tat bestimmt hat, die den Tatbestand eines Strafgesetzes verwirklicht, wird nach den Vorschriften bestraft, die für die Begehung der Tat gelten. Die Strafe kann bis auf das Doppelte der sonst zulässigen Höchststrafe, jedoch nicht über das gesetzliche Höchstmaß der angedrohten Strafe hinaus erhöht werden.

§ 38 Wehrstrafgesetz "Anmaßen von Befehlsbefugnissen"

Wer sich Befehlsbefugnis oder Disziplinarbefugnis anmaßt oder seine Befehlsbefugnis oder Disziplinarbefugnis überschreitet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft, wenn die Tat nicht in § 39 mit Strafe bedroht ist.

Zweitens hat ein Soldat einen erhaltenen Befehl immer auf Rechtmäßigkeit zu prüfen und MUSS ihn verweigern, wenn eine solche nicht vorliegt:

§11 Soldatengesetz "Gehorsam"

Ungehorsam liegt nicht vor, wenn ein Befehl nicht befolgt wird, der die Menschenwürde verletzt oder der nicht zu dienstlichen Zwecken erteilt worden ist. [...]  Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde.

Kommentar von ponter ,

Viele von diesen Menschen halten es für ihre Pflicht, für die Sicherheit des Staates zu sorgen. Merken aber selbst nicht, dass sie hirnlose Marionetten sind.

Deine Antwort enthält keine stichhaltigen Argumente, ebensowenig ist sie in irgendeiner Weise durchdacht und erscheint somit, wie eine Phrase, aufgeschnappt auf einer Party oder in der dunklen Ecke eines Jugendhauses.

Wem würdest du nahelegen, für die Souveränität der Bundesrepublik einzutreten, unsere Interessen wahrzunehmen und zu vertreten? 

Wenngleich die Verteidigung Deutschlands glücklicherweise z.Z. nicht zur Debatte steht, fällt u.a. diese Rolle auch immer noch der Bundeswehr zu. Ohne Militär kann quasi kein Land beispielsweise seine eigene Wirtschaft schützen, seinen Standpunkt etwaigen Agressoren gegenüber behaupten usw. 

Bietest du hier eine brauchbare Lösung an, kann man deinen Beitrag eventl. sogar ernst nehmen.

Kommentar von floppy232 ,

Dich würde ich ja mal gerne Sehen wenn der [beliebiges Land einfügen] mit nem Panzer vor deiner Tür steht und du dir kräftig in die Buxe machst. Dann wimmerst du auch um Hilfe von Soldaten die dich beschützen sollen oder?

Sowas ignorantes!

Kommentar von Livid ,

Würde NIEMAND auch nur ansatzweise angreifen und niemand kein Militär als Rückhand haben, gäbe es das Risiko eines Angriffes nicht.

Ich finde dieses ganze Kriegsgetue schwachsinnig. Ich bin mir sicher, dass es eine friedliche Lösung für alle wirtschaftlichen Probleme geben kann.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Würde NIEMAND auch nur ansatzweise angreifen und niemand kein Militär als Rückhand haben, gäbe es das Risiko eines Angriffes nicht.

Stimmt!

Ich bin mir sicher, dass es eine friedliche Lösung für alle wirtschaftlichen Probleme geben kann.

Ja, die menschliche Natur widerspricht diesem hehren Ziel leider, wie die Menscheitsgeschichte deutlich zeigt.

Deine Behauptung, wir seien alle hirnlose Marionetten, hast du leider nicht begründet.

Kommentar von Livid ,

Sich als Spielzeug des Staates hinzugeben und zu tun, was einem gesagt wird, bedeutet für mich, dass man seinen Kopf vollkommen ausschalten muss um bestimmte Dinge zu tun.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Wie du meinst:

https://farm1.staticflickr.com/648/22813062582\_77f768d079\_b.jpg

Kannst ja deinem zivilen Chef mal sagen, er könne sich seine Anweisungen sonst wo hin stecken. ;) Du wirst in deinem Leben immer von bestimmten Personen gesagt bekommen, was du zu tun hast und wenn du es nicht tust, wird es eben Konsequenzen haben.

Kommentar von AnjaS18 ,

Ja, aber dessen Anweisungen sind bestimmt nicht Mord o.ä.

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