Frage von Kiddoon, 52

Wielange ist die MIndestfristlaufzeit für Geldforderungen an den Arbeitgeber?

Wielange ist die MIndestfristlaufzeit für eine Geldforderungen an den Arbeitgeber?

Antwort
von Familiengerd, 51

Das kommt darauf an, ob es im Arbeitsvertrag oder einem anzuwendenden Tarifvertrag Vereinbarungen zu Ausschlussfristen gibt oder nicht.

Sind solche Ausschlussfristen vereinbart (arbeitsvertraglich mindestens 3 Monate, tarifvertraglich mindestens 1 Monat), dann musst Du Deine Forderungen gegen den Arbeitgeber innerhalb dieser Frist nach Entstehen oder Fälligkeit der Forderung geltend machen.

Nach dem Verstreichen dieser Frist ohne Geltendmachung ist Dein Anspruch gegen den Arbeitgeber verwirkt.

Ohne solche Ausschlussfristen gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von 3 Jahren nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch § 195 "Regelmäßige Verjährungsfrist" ab Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist oder fällig war. Für Forderungen aus 2015 läuft die Frist also bis zum 31.12.2018.

Nach Verstreichen der 3 Jahre besteht Dein Anspruch zwar immer noch, er kann vom Arbeitgeber aber mit der Einrede der Verjährung abgewehrt werden.

Antwort
von Jewi14, 47

Die Frage ist dermaßen schwammig formuliert, dass man alles mögliche antworten kann! Versuche dein Glück mit Null Details bei §614 BGB

Kommentar von Familiengerd ,

In Zusammenhang mit (Geld-)Forderungen gegen den Arbeitgeber/aus dem Arbeitsverhältnis sind doch wohl ganz offensichtlich Ausschlussfristen oder Verjährungsfrist gemeint!

Kommentar von Herb3472 ,

Der Fragesteller schreibt von einer "Mindestfristlaufzeit", und nicht von einer Höchstfrist. Also kanns das nicht sein!

Kommentar von Familiengerd ,

Man muss es schon unbedingt wollen und sich an diesen Begriff klammern, um nicht zu verstehen, was ganz offensichtlich gemeint ist!

Kommentar von Jewi14 ,

Wie schön dass du so klug bist und wir alle so dumm. Blöd ist aber dennoch, dass der Fragesteller nicht auf deine Antwort einging und somit auch völliger Blödsinn sein kann.

Ach ja, morgen lernen wir dann die Unterschied zwischen Höchst und Mindest und übermorgen wie man deine Arroganz beseitigt.

Kommentar von Familiengerd ,

Wie schön dass du so klug bist

In der Tat!

und wir alle so dumm

Habe ich das gesagt?!?! Aber wenn Du Dir "den Schuh anziehst" - gerne!

Wenn Du schon auf meiner angeblichen Arroganz 'rum reitest - ich weiß gar nicht, woher Du die überhaupt meinst ableiten zu können! -, dann will ich Dich in Deinem Vorurteil gerne einmal befeuern und voller arroganter Unbescheidenheit auf meine bisherigen Antworten und den Anteil "Hilfreichster Antworten" zum allgemeinen Thema "Arbeitsrecht" verweisen

Und indem ich Dich wegen Deiner Äußerung

Blöd ist aber dennoch, dass der Fragesteller nicht auf deine Antwort einging und somit auch völliger Blödsinn sein kann.

nach dem (nicht vorhandenen) kausalen Zusammenhang und der Relevanz solcher "Indizien" frage, stelle ich fest, dass Deine Erwiderung nichts weiter enthält, worauf es sich auch nur im Mindesten zu antworten lohnen würde - obwohl meine Erwiderung selbst jetzt doch lang geworden ist.

Antwort
von Herb3472, 50

Es gibt kein Gesetz, in dem von einer "Mindestfristlaufzeit" die Rede ist. Du musst Deine Frage anders formulieren, damit sie verständlich wird.

Kommentar von Familiengerd ,

Diesen Begriff gibt es zwar nicht - ist ist aber doch völlig klar, was gemeint ist: Ausschluss- oder Verjährungsfrist für Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis!

Kommentar von Herb3472 ,

Offensichtlich ist nur Dir klar, was Du damit meinst. Denn auch die anderen, die einen Kommentar zu deiner Frage geschrieben haben, wissen nicht, was Du damit meinst!

Welche "Geldforderungen" meinst Du? Laufenden Lohn bzw. Gehalt, Lohn-/ Gehaltsnachzahlung(en), Überstundenentgelt, Spesenersatz, Urlaubsgeld, Weihnachtsremuneration, Abfertigung bzw. Abfindung, etc. etc....

Und in welcher Situation meinst Du? Aufrechtes Arbeitsverhältnis mit stundenweiser Abrechnung oder Tages-/ Wochen-/ Monatslohn oder auf Honorarbasis, gekündigtes Arbeitsverhältnis, Krankenstand, Urlaub, Karenz, ....

Kommentar von Familiengerd ,

Welche "Geldforderungen" meinst Du?

Das spielt überhaupt keine Rolle!

Wenn ein Arbeitnehmer Forderungen gegen seinen Arbeitgeber hat (oder umgekehrt), gibt es für deren Geltendmachung Fristen, nach deren Verstreichen die Ansprüche eben nicht mehr durchgesetzt werden können: eben Ausschlussfristen oder Verjährungsfrist.

Und in welcher Situation meinst Du?

Auch das ist völlig irrelevant!

Kommentar von Herb3472 ,

eben Ausschlussfristen oder Verjährungsfrist.

Ausschlussfristen oder Verjährungsfristen sind im Zusammenhang mit Mindestfristen völlig irrelevant!

Der Fragesteller fragt nach MINDEST-  und NICHT nach  HÖCHSTFRISTEN! Und genau da liegt der Hase im Pfeffer, weil das unverständlich ist!

Denn im Klartext bedeutet das: "Wie lange muss ein Arbeitgeber mindestens warten, bis er die Ansprüche des Arbeitnehmers befriedigt"?

Kommentar von Familiengerd ,

"Wie lange muss ein Arbeitgeber mindestens warten, bis er die Ansprüche des Arbeitnehmers befriedigt"

Selbst wenn ich diesen Begriff jetzt wortwörtlich nehmen würde, wäre auch das die falsche Deutung, denn dann müsste es heißen:

"Wie lange muss ein Arbeitnehmer mindestens warten, bis er Geldforderungen gegen den Arbeitgeber richten kann?"

Das ist mir entschieden zu weit hergeholt und macht keinen/wenig Sinn! Wenn das tatsächlich gemeint sein sollte, wäre ich "echt überrollt"!


Kommentar von Herb3472 ,

Darum komme ich ja mit der Fragestellung nicht zurecht, weil die Frage in der gestellten Form logisch keinen Sinn ergibt.

Kommentar von Familiengerd ,

Ja, manchmal muss man auch schon mal etwas "um die Ecke" denken - auf die Gefahr hin, dass nichts passt! ;-)

Kommentar von Familiengerd ,

Offensichtlich ist nur Dir klar, was Du damit meinst. Denn auch die anderen, die einen Kommentar zu deiner Frage geschrieben haben, wissen nicht, was Du damit meinst!

Ich bin übrigens nicht der Fragesteller, sondern derjenige, der die  Antwort dazu gegeben hat!

Kommentar von Herb3472 ,

Das ist mir klar, dass Du nicht der Fragesteller bist, weil Du von was ganz anderem sprichst als von dem, wonach der Fragesteller gefragt hat. Er spricht von MINDEST- und nicht von HÖCHSTFRIST, klar?

Kommentar von Familiengerd ,

Das ist mir klar, dass Du nicht der Fragesteller bist

Und warum sprichst Du mich dann mit dieser Aussage auf meinen Kommentar hin an?:

Offensichtlich ist nur Dir klar, was Du damit meinst. Denn auch die anderen, die einen Kommentar zu deiner Frage geschrieben haben, wissen nicht, was Du damit meinst!

Kommentar von Herb3472 ,

Ja, sorry, das war ein Fehler. Hab' mich in der Zeile vertan. Entschuldige bitte.

Kommentar von Familiengerd ,

;-)

Es ist jetzt hier für uns auch müßig, darüber zu diskutieren

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