Frage von uthiv98, 78

Wie kann man diesen Satz umschreiben?

"Eine weiteres Argument für ein NPD Verbot ist für viele Bürger ein Zeichen gegen den Rechtsradikalismus zu setzen."

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LolleFee, Community-Experte für Grammatik & deutsch, 51

Für ein Verbot der NPD spricht auch, dass dieses für viele Bürger ein Zeichen gegen den Rechtsradikalismus wäre.

Antwort
von Karl37, 22

Der Satz ist inhaltlich falsch, denn in unserem Rechtsstaat ist das Gefühl der Bürger völlig unerheblich. Zählen tut einzig das Grundgesetz. 

Kommentar von earnest ,

DARUM geht es hier doch nicht.

Ein NPD-Verbot würde sich zudem nicht auf dem Grundgesetz gründen, sondern auf einschlägigen Bestimmungen des Strafgesetzbuchs.

Kommentar von Karl37 ,

Eine Partei kann nicht durch einen Verwaltungsakt verboten werden, sondern nur durch das BVerfG unter Bezug auf Art. 21 Abs. 2 GG

Antwort
von pumka2, 61

Der Satz ist für mich unverständlich, müsstest du umschreiben...

Antwort
von Pinkbee, 49

Umschreiben

Expertenantwort
von earnest, Community-Experte für Grammatik & deutsch, 34

Der Satz ist in dieser Form sinnfrei. 

Vielleicht hast du es wie folgt gemeint: 

"Ein NPD-Verbot wäre für viele Bürger ein sichtbares Zeichen gegen Rechtsradikalismus."

Gruß, earnest

Kommentar von LolleFee ,

Ich denke, dass der Satz Teil einer Erörterung (NPD-Verbot ja oder nein) ist und gemeint war, ein Argument für das NPD-Verbot wäre, dass viele Bürger in dem NPD-Verbot ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus sähen. Ein einziges Komma erleichterte schon das Verständnis: "Ein weiteres Argument für ein NPD-Verbot ist für viele Bürger, ein Zeichen gegen den Rechtsradikalismus zu setzen."

Kommentar von earnest ,

Du hast wahrscheinlich Recht. 

Weniger verwirrend für viele User wäre dann eine klarere Strukturierung. Vielleicht so: "Für viele Bürger wäre es ein wichtiges Argument, mit einem NPD-Verbot ein Zeichen gegen den Rechtsradikalismus zu setzen."

Kommentar von LolleFee ,

Nicht nur für die User - für den Leser allgemein ;))

Kommentar von Karl37 ,

Das Gefühl der Bürger ist nicht rechtsrelevant und könnte in der Begründung eines Verbots keine Beachtung finden. 

Eine sinnvolle Formulierung entspricht dem Beitrag von earnest

Kommentar von earnest ,

Ich glaube, Karl, das Problem liegt nur in der verquasten Formulierung.

Gemeint ist wohl, daß es viele Bürger als positives Signal im Kampf gegen den Rechtsextremismus sähen, wenn die NPD verboten würde. Es ist klar, daß das Gefühl der Bürger nicht rechtlich relevant ist.

Antwort
von TruckerDeluxe, 40

Das NPD Verbot gilt für viele Bürger als ein Zeichen gegen den Rechtsradikalismus.

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