Frage von forrestkid, 149

Wiedermal die Frage mit dem lieben Kindergarten...?

Mein Sohn 2,5 geht jetzt seit Februar zu einer neuen Tagesmutter. Nach dem doofen Einstieg mit 1,5 Jahren bei der ersten Tagesmutter, hofften wir, jetzt aber die richtige Einrichtung gefunden zu haben. Dies war auch so.

Mein Sohn ging früh freudestrahlend die Treppe hoch und sagte den Namen der Tagesmutter vor sich auf.. Und seit knapp einer Woche weint er so verzweifelt, wenn wir uns an der Tür Tschüss sagen, dass ich ihn beim ersten Mal völlig überrumpelt wieder mit nachhause nahm.

Es geht leider immer so weiter..

Ich spreche mit meinem Sohn über seine Gefühle. So auch hier; habe ich gefragt, ob es schön bei M. ist und ob er morgen wieder gern hingehen möchte. Da sagt er dann: oh ja, zu M. gehen!

Dann am nächsten Morgen dasselbe. Ich bin heute mit rein und habe mich etwas noch aufgehalten, aber nach 10 Minuten bin ich dann los.

Darf gar nicht an morgen denken. Wer weiss, was jetzt wieder falsch ist. Das Schlimme ist ja, das man nicht kontrollieren kann, was da am Tage vor sich geht. Die Erzieherin kann viel erzählen, wobei ich hier nicht unterstelle, dass sie Unwahrheiten erzählt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ilovemylife135, 43

Also ist dein Kind jetzt bei einer Tagesmutter oder in einer Kinderkrippe bzw. im Regelkindergarten ? 

 Eine Tagesmutter hat nicht dieselbe Ausbildung wie eine Erzieherin. 

In einem normalen Kindergarten/Kinderkrippe gibt es eine Eingewöhnung die dem Kind das Gefühl von Sicherheit  vermittelt. Du sitzt mit deinem Kind im Gruppenraum und kannst das Geschehen mit verfolgen. Wie dein Kind sich langsam an die Bezugsperson ( Die Erzieherin, Kinderpflegerin, Praktikantin) gewöhnt und schön mit ihm spielt. 

Die Kinder brauchen bei der Verabschiedung ein bestimmtes Ritual. Ein Küsschen und einen Drücker einmal winken. Oder am Fenster beobachten wie Mama mit dem Auto wegfährt.  Es ist zudem auch wichtig zu wissen das meist eine schnelle Verabschiedung besser für das Kind ist. Denn je länger die Verabschiedung dauert desto schlimmer ist sie für das Kind. 

Zudem ist es am Anfang vielleicht auch wichtig das, dein Kind eine Sache von Zuhause mitbringt. Vielleicht sein Lieblings Stofftier das nach daheim riecht ? Einen Schnuller oder ähnliches.

Veränderungen sind für Kinder nie leicht. Es bedeutet Stress...und das man viel Zeit mit dem Kind verbringt und ihm viel liebe gibt.Das Kind ist bei phasen der umgewöhnung sehr müde ...verhaltensauffällig weinerlich und braucht Zeit um neue Eindrücke zu verarbeiten...nach einiger Zeit wird das jedoch. 

Eine Tagesmutter, Erzieherin usw. wissen wie man mit Kinder umgeht ( die meisten jedenfalls) die Kinder weinen vllt. am Anfang ein bisschen doch sobald die Mama aus dem Raum ist geht es ihnen nach 2-3 Minuten viel besser :) Sie haben in den Einrichtungen viele Möglichkeiten zum spielen eine Bezugsperson und andere Kinder. 

Für dein Kind wäre eine Krippe vielleicht noch der Beste Ort. Da dort die Kinder individuell gefördert werden können, sie einen strukturierten Tagesablauf besitzen, weniger Kinder in einer Gruppe sind und jedes Kind sich eine Bezugsperson ihrer Wahl aussuchen können :) Jedoch musst du selbst wissen was für dein Kind am Besten ist.

Kommentar von forrestkid ,

Bisher war es so, das mein Sohn auf die Tagesmutter zulief und fröhlich hineinrannte. Ich stand dann auf der Treppe und rief so: Tschüss Hase, ich komm dann nach..

Aber da war er schon drin und weg.

Deshalb ja meine Unsicherheit jetzt, was er mir sagen will damit.

Mit der Struktur hast Du recht, es ist einfach das Beste für ihn. Da mein Büro im Haus ist und somit: 'Mama geht auf die Arbeit' nicht so greifbar ist, sondern ich immer wieder gestört werde und z.B. einen Luftballon aus dem Fenster in den Garten werfen soll..
bin ich praktisch gar nicht weg für ihn.

Deshalb wollte ich auch dringend, dass er diese strukturierte Gruppe erlebt.

Kommentar von ilovemylife135 ,

Das ist auch sehr wichtig. Denn die Kinder werden einfach in der Krippe viel individueller gefördert. Ihre Sozialkompetenzen werden gefördert und sie lernen dort Dinge die eine Tagesmutter ihnen unmöglich beibringen könnte. Schon weil eine Tagesmutter keine 5 Jährige Ausbildung absolviert hat und sich mit Verhaltensauffälligkeiten, Kinderkrankheiten oder speziellen Förderungen nicht auskennt. Sie kann keine Entwicklungsgespräche führen oder ähnliches. In der Krippe werden die Kinder zur Selbstständigkeit erzogen und werden eher positiv bestärkt um Selbstbewusstsein aufzubauen als negativ. Zwar ist dein Kind mit 2,5 Jahren schon fast zu alt für eine Kinderkrippe doch der Bezug zu den Erzieherinnen ist in der Krippe einfach etwas anderes und so wie du es beschreibst braucht dein Kind viel Zuneigung und liebe. Meiner Meinung nach ist es sowieso wichtig immer nach den Wünschen der Kinder zu handeln und wenn sie ihre Zeit brauchen ...dann ist es eben so. Stress wird dein Kind sowieso irgendwann erfahren doch bitte noch nicht in so jungen Jahren.

Antwort
von TreudoofeTomate, 59

Das ist der Trennungsschmerz. Wetten, über den Tag fühlt er sich pudelwohl.

Lasst ihn weinen und geht zur Arbeit. Bloß nicht anfangen, das zu "unterstützen" indem man noch eine Weile da bleibt und dem Kleinen beim Weinen zuschaut. Das macht es nicht besser sondern nur schlimmer.

Das geht auch wieder vorbei.

Kommentar von Thather ,

Ein Übergabe Ritual kann helfen, dass es nicht mit Weinen erfolgt.

Antwort
von eostre, 18

Den Abschied möglichst kurz halten, nicht noch 10 Minuten da bleiben, das Kind auf keinen Fall wieder mitnehmen, so schwer es auch fällt.

Wenn du der Einrichtung vertraust, dann zieh oben genanntes 8 Wochen durch, wenn es dann immer noch nicht besser ist musst du dich mit den Kräften dort zusammen setzen und eine Lösung finden.

Antwort
von Lycaa, 70

Wer, wenn nicht die Erzieherinnen, soll Dir den sonst erzählen können, wie Dein Sohn sich verhält, wenn Du weg bist und wie lange er braucht, bis er sich beruhigt hat? Mit wem willst Du den Strategien entwickeln, damit der Abschied ihm nicht so schwer fällt?

Sorry, aber ein Mindestmaß an Vertrauen musst zu der Belegschaft schon entgegenbringen, sonst ist eure Zusammenarbeit von Vornherein zum Scheitern verurteilt.

Kommentar von forrestkid ,

ich weiss. Ich bemühe mich..

Antwort
von Thather, 73

Ich vermute, das da gar nichts falsch ist. In diesem Alter ist es normal Trennungsangst zu haben. Dein Sohn entwickelt seine Persönlichkeit und das kommt in Phasen. 
Vielleicht ist es eine Lösung, kurz mit zur Tagesmutter zu gehen und eine liebe Übergabe zu haben, die Ihm die Trennung erleichter? Vielleicht habt Ihr das schon versucht?

Antwort
von Goodnight, 44

Hmm.. ist natürlich schlimm. Trotzdem muss die Reaktion deines Kindes überhaupt nichts mit der Tagesmutter zu tun haben. 

Kann es sein, dass bei dir etwas Unruhe ist, die Eltern streiten, Veränderungen anstehen etc. Kinder reagieren oft sehr sensibel auf etwas was in der Luft liegt. Sie wollen deshalb nicht von zu Hause oder von der Mama weg, weil sie glauben, dass etwas passiert wenn sie nicht da sind.

Kindern fällt es auch schwer zu ertragen, dass die Mama nicht zu Hause ist, wenn sie selber nicht zu Hause sind. Das macht sie sehr unsicher. Das haben sogar Kinder die weit älter sind als deins.

Vorsicht, beim Nachforschen, je mehr du dein Kind bedrängst umso weniger wird es mit der Sprache herausrücken oder dir einfach etwas erzählen von dem es glaubt, dass du es hören möchtest. Kinder sind damit überfordert.

Nimm dir doch etwas Zeit und verbringe ein paar Tage zusammen mit deinem Kind und der Tagesmutter.

Kommentar von forrestkid ,

Nein, es sind keine Veränderungen da. Aber ich habe im Moment viel zu tun und er spürt vielleicht öfter, dass ich ihm zwar antworte, jedoch halb mit dem Kopf im Computer, weil ich ja auch arbeiten muss.

Es kann sein, dass ihn das nervös macht, weil er von mir kennt, dass ich 100% Aufmerksamkeit für ihn habe.

Kommentar von Goodnight ,

Na dann scheint der Grund ja gefunden :-)

Antwort
von cookingelvira, 70

Ich verstehe Dich gut, das ist sehr belastend. Ich kenne das von meiner Tochter, sie ist mittlerweile 4. An manchen Tagen geht sie ohne Probleme in den Kindergarten und dann hat sie extreme Trennungsängste. Ich versuche ihr zuhause dann besonders viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Vielleicht braucht Dein Sohn noch etwas um sich einzugewöhnen, aber ich glaube ganz wichtig ist es, nicht nachzugeben und dem Kind die Unsicherheit nicht spüren zu lassen!

Kommentar von forrestkid ,

Genau das ist das Problem. Ich versuche immer, ganz gefasst und ruhig zu sein und rede ihm lieb zu.

Aber ich habe immer etwas Angst, dass er unsichere Schwingungen merkt, die ihm praktisch die Botschaft senden: Die gibt mich hier ab, obwohl sie nicht sicher ist..

Antwort
von AJuergen, 9

Du bist Nervös und gestresst und das überträgt sich auf das Kind .
du musst dein Kind überzeugen , in dem du Locker und lustig mit der Tagesmutter sprichst , damit zeigst du deinem Kind die Normalität , eine gang Normale Situation . Du musst arbeiten dein Kind bleibt solange hier und hat Spaß . Du hast aber ein schlechtes Gewissen dein Kind abzugeben . Das merkt dein Kind . kann es aber natürlich nicht richtig einordnen , merkt aber durch dein Verhalten das etwas nicht stimmt .

immer das gleiche , es sind deine Gefühle , dein schlechtes Gewissen nicht die deines Kindes . Du suggerierst (gibst ihm das Gefühl ) doch deinem Kind das es schlimm ist . Du stellst deinem Kind Fragen . 

Du musst deinem Kind durch dein Verhalten zeigen , hier bist du gut aufgehoben und ich geh und muss zur arbeit . Das kannst du in dem du deinen Sohn abgibst und keine Schuldgefühle hast , weil er ja in guten Händen ist , ohne große Diskussion Tschüss ich hole dich nachher ab erreichst  .Und Später fragst deinem Sohn ob er Spaß hatte usw . 

Gib ihn ab , lach mit der Erzieherin , und geh . Damit zeigst du ihm alles ok 

LG.

Kommentar von forrestkid ,

Genau so machen wir das ja auch. Ich begrüße auch die anderen Kinder und sage meinem Sohn, dass seine Freunde da sind und sie bestimmt alle gleich rausgehen..

Soviel schlechtes Gewissen habe ich noch gar nicht 'übertragen' können. Denn das er plötzlich losweint, wenn es zur Tagesmutter geht, ist ja erst seit 5 Tagen..

Ich gehe auch immer mit einem zuversichtlichen Spruch auf den Lippen.

Ich kann, wie gesagt, nur hoffen, dass die Tagesmutter das auch wirklich so auffängt, wie man sich das wünscht für sein Kind.

Antwort
von Graecula, 41

Mein Sohn und ich hatten auch einen schweren Anfang bei der TaMu. Damals war er 12 Monate alt. Gleichzeitig kamen Backenzähnchen und der Papa musste für ein halbes Jahr ins Ausland zum Arbeiten. Klar, dass es dann blöd ist, wenn Mama wieder anfängt zu arbeiten... wir hatten tatsächlich 3 schwierige Monate mit Weinen beim Abschied, etc. Dass das an der TaMu gelegen haben könnte, daran hätte ich damals nie gedacht! Ist ja auch Quatsch. Wie kommst du darauf? Dass der Kleine angesichts einer neuen Situation beim Abschied weint, ist doch völlig normal!

Wir haben das ganz liebevoll gestaltet und die TaMu hat mir immer eine SMS geschickt, wenn er aufgehört hat zu weinen und er seelenruhig gespielt hat. Das war meistens der Fall, sobald ich um die Straßenecke gebogen bin.

Wenn er jetzt im Sommer mit 3 Jahren in den Kiga kommt, rechne ich - und auch die ganze Welt, sonst gäbe es ja das Berliner Modell garnicht - wieder mit Trennungsschmerz. Weil er aber weiß, dass Mama und Papa ihn nicht bei doofen Menschen lassen und ihn sogar wieder abholen kommen, wird er diesmal nicht so stark ausfallen.

Kommentar von forrestkid ,

Wie ich darauf komme, schreibe ich oben.

Mein Sohn hat sich von Februar bis jetzt vor einer Woche gefreut, zur Tagesmutter zu gehen und ist fröhlich hochgesprungen.

Mein Sohn hat auch bereits 'Übung', da wir das Ganze ja schon geraume Zeit betreiben.

Aber meine Freundin, die Psychotherapeutin ist, sagte mir mal, das es wichtig ist, dem Kind zu zeigen, dass man es ernst nimmt und seine Gefühle registriert und sich für es einsetzt.

All die Eltern, die glauben, das Kind weint nicht, also geht es ihm gut, können einem großen Irrtum erliegen. Denn Kinder wollen mit ihren Eltern kooperieren und 'mitmachen', damit die Eltern sie liebhaben.

Und obwohl es ihnen schlecht geht irgendwo, zeigen sie keine Trauer mehr, weil die Eltern sich ja soundos darüber hinwegsetzen werden.

Das zeigt sich dann später durch andere Auffälligkeiten erst wieder.

Kommentar von Graecula ,

Okay. Als du geschrieben hast, dass du mit deinem Sohn über seine Gefühle sprichst, musste ich etwas schmunzeln. Klar kann man das Kind fragen, ob es ihm gut geht, oder nicht. Ob es sich freut, ob es traurig ist oder ob ihm langweilig ist.

Um eines klar zu stellen: Ich bin eine Mutter, die ihr Kind niemals weinen lässt. Bei jedem Mucks laufe ich sofort zu ihm. Dafür musste ich mir schon oft was anhören. Aber auch mit dem zweiten Kind, das im Sommer kommt, werde ich so verfahren.

Es ist nur ein kleiner Prozentsatz von Eltern, der auf Reaktionen der Kinder nicht oder falsch eingeht. Eben die, die denken, dass Weinen die Lunge kräftigt, oder - noch schlimmer - es damit sogar "lernt" einzuschlafen.

Aber der Trennungsschmerz, der sich auch völlig mitten drin und nach einer langen Zeit des guten Ablaufes einstellen kann (das wird deine Freundin sicher auch wissen), verlangt nicht nach einer eingehenden Behandlung und zieht auch keine Konsequenzen nach sich, wenn man (und die TaMu) liebevoll und gekonnt damit umgehen.

Aber: wenn du mit deinem Sohn schon über seine "Gefühle" redest: mein ebenfalls 2,5 Jahre alter Sohn (*08/13) erzählt mir immer, was er erlebt hat. So kommen auch kleine Geheimnisse bei raus ("heute hatten wir Eis!") oder Erlebnisse, die ihn nachhaltig erschreckt haben ("Der Rauchmelder ist angegangen!"). Wenn du darauf vertraust, dass dein Sohn dir seine wahren Gefühle verrät, wird er wohl auch mit schlechten Erfahrungen bei der TaMu nicht hinterm Haus halten...

Kommentar von forrestkid ,

Ich bin genauso! Vom ersten Tag an, war ich blitzartig da, wenn er weinte.

Und hinter mir wurden auf Familientreffen auch ordentlich die Augen verdreht und getuschelt: Na die wird sich umgucken. Der wird erst ein süßer König und dann ein übler Tyrann..

Alles Baujahr vor 1965 allerdings..

Mein Sohn spricht noch nicht sooo gut, dass er mir das verbal richtig rüberbringen kann. Er ist noch sehr auf meine Intuition angewiesen.

Aber wegen Deines Schmunzelns bei den Gefühlsgesprächen: Es gibt sicher Eltern, die registrieren 'ah, jetzt ist er traurig.. oder fröhlich.

Aber sich hinsetzen und sagen: "Ich merke, der T. ist ganz traurig heute, oder? Was machen wir denn jetzt? Die Mama weiss jetzt nicht, warum der T. so traurig ist.."
 ist etwas Anderes.

Diesen feinen Unterschied kann man prima nachlesen in 'Aggression' von John Kabat-Zinn

Kommentar von Graecula ,

Ich weiß nicht, ob du ihm nicht auch ungewollt Unrecht tun kannst, wenn deine Intuition dich eben trügt und du jetzt viel zu viel reininterpretierst. Vielleicht findet er seine TaMu ja wirklich ganz toll, hat aber eben grad Probleme damit, sich von dir zu lösen.

Ist es nicht völlig normal, wenn man einen Gemütszustand bei seinem Kind bemerkt, dass man darauf eingeht? Alles andere wäre mir ein Rätsel und es würde mich erschrecken, wenn man darüber Bücher schreiben muss. Ist mein Sohn traurig, gebe ich ihm Nähe und er erzählt, was ihn bedrückt (letztens: "das Bauchbaby (ich bin schwanger) ist danz elleine da dinn!") oder er sagt eben nichts, weil er es nicht weiß. Wenn ihm langweilig ist, findet man eine tolle Beschäftigung, wenn er wütend ist, lasse ich ihn sich austoben.

Bei deinem Fragenkatalog hingegen, würde ich mich als Kind erst recht nicht ernst genommen fühlen! Da gibt es auch einen Unterschied, denke ich: Ob das Kind merkt, dass seine Gefühlslage registriert und durch Gesten oder Worte beantwortet wird, oder ob es sich mit gewollt erscheinenden, eingehenden Fragen konfrontiert sieht.

Ich denke, man muss sein Kind in einem solchen Fall nicht einer eingehenden psychologischen Untersuchung unterziehen, es genügt auch ein liebevolles "was ist denn los, mein Spatz?"

Kommentar von eostre ,

Der T und die Mama? Ganz ehrlich, ich habe etliche Kinder aber so habe ich mit noch keinem gesprochen. Weiß das Kind dann, das du ihn meinst? Sorry aber so habe ich das noch nie gehört.

Antwort
von DonkeyDerby, 41

Kinder stehen nun mal gerne im Mittelpunkt. Und er hat sicher schon gelernt, dass Weinen eine gute Strategie ist, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Folge dem Rat der Treulosen Tomate. Keine Abschiedszeremonie, abgeben und gut ist.

Ist bei Hunden übrigens ähnlich. Je mehr Gedöns der Besitzer beim Abgeben in der HuTa macht, umso schwerer tut sich der Hund die erste Stunde nach dem Abgeben.

Antwort
von Strolchi2014, 50

Ich glaube, deinem Sohn wird jetzt langsam bewusst, das Mama weggeht.Ich würde nicht mal sagen, das es ihm bei der Tagesmutter schlecht ergeht.

Antwort
von blackforestlady, 34

Keine Ahnung warum man überhaupt ein Kind so früh abschieben muss.Das Kind wird von einer Tagesmutter zur nächsten abgeschoben. Du glaubst doch wohl wirklich nicht, dass die Tagesmutter Dir die Wahrheit sagen wird, wenn was mit dem Kind ist. Egal ob Erzieherinnen oder Tagesmütter, die wollen immer gut da stehen. Aber dem ist es aber nicht so. Außerdem ist das ist immer noch eine fremde Frau für den Sohn, auch wenn er öfters dort hingeht. Entweder es wird besser oder Du wartest bis er alt genug ist um in den Kindergarten zu gehen. Im Grunde genommen erzieht eine fremde Frau Dein Kind und Du hast noch nicht einmal Einfluss darauf, da Du nicht anwesend bist. 

Kommentar von forrestkid ,

Nun, es sind 6 h, die er dort ist und danach hat er ein sehr schönes und freundliches Familienleben, in dem er ganz sein kann, wie er ist. Und die Wochenenden gibt es auch noch.

Die Tagesmutter erzieht auch, klar. Aber nicht allein und für uns. Das ist Quatsch..

Warum man das Kind so früh abschieben muss? Weil in Berlin derzeit eine 1-Zimmerwohnung von 30 qm in einem halbwegs akzeptablen Bezirk 700 Euro kostet.

Kommentar von eostre ,

Auch dir ein herzliches Willkommen in 2016, wo Frauen teilweise arbeiten müssen um ihre Rechnungen zu bezahlen, wo Frauen arbeiten dürfen, weil sie freie Wesen sind, wo Kinder keinen schaden davon tragen, weil sie eine Einrichtung besuchen, wo Erzieher den Nachwuchs liebevoll betreuen und oft viel besser fördern können als Mutti allein daheim. 

Antwort
von Graecula, 13

Ich habe deine Frage mal an eine befreundete Expertin (Pädagogin und TaMu) weitergeleitet. Ich hoffe, sie wird dir antworten!

Kommentar von forrestkid ,

Oh, das ist aber nett!

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