Frage von scarlett0101, 37

Wiederkehrende Suizidgedanken?

Guten Abend ihr lieben,

ich befand mich vor gut 4 Wochen stationär in psychiatrischer Behandlung da ich zudem Zeitpunkt akut selbstgefährdert war aufgrund meiner Suizidgedanken. Dort wurde ich jedoch meiner Meinung nach nicht ernst genommen und auch schon nach einer Woche entlassen.

Ich habe am 14.11 einen Termin für ein Vorgespräch zwecks einer Psychotherapie, doch ich merke momentan dass der Selbstverletzungsdruck und die Suizidgedanken immer häufiger auftreten.

Ich weiß nicht ob und auch wie ich mich diesbezüglich jemandem anvertrauen soll. Meine Familie möchte ich komplett aus diesem Thema lassen und mein Freund hat momentan genug eigene Probleme so dass ich ihn nicht zusätzlich noch belasten will, da es ihm selbst schlecht geht.

Mich erneut in der Kinder und Jugend Psychiatrie vorzustellen halte ich aufgrund meiner gemachten Erfahrung dort für eine schlechte Idee.

Habt ihr einen Rat oder eine Anlaufstelle für mich?

Vielen dank

Antwort
von Gaara18, 20

Hey, tut mir leid, dass du ausgerechnet da nicht so gute Erfahrungen gemacht hast. Und es ist schonmal gut, dass du bald einen Termin hast.

Wenn du akut Probleme hast, kannst du dir ja nochmal überlegen dich jemandem anzuvertrauen, das kann schon helfen, wenn das nicht geht, würde ich vllt nochmal überlegen zur Kinder und Jugend Psychiatrie zu gehen und denen klar zu sagen wie du dich fühlst.

Falls du da nicht hin möchtest vllt zu einer anderen Klinik in deiner Nähe? 

Außerdem kannst du noch immer bei der Telefonseelsorge anrufen, die können dir bestimmt auch helfen. 0800/111 0 111 das müsste die kostenfreie Nummer sein. Ist auch komplett anonym.

Alles Gute!

Antwort
von xneb20, 7

Hallo,
ich kann verstehen, dass du alle aus diesem Thema rauslassen willst. Niemand spricht darüber gerne. Aber Selbstmordgedanken...sollte man ernst nehmen, solange man noch kann.

Geh vielleicht zu einem Arzt deines Vertrauens. Sag ihm, du willst nicht in diese Psychiatrie.

Aber zu irgendwas! Lass nicht zu, dass diese Gedanken dich von innen zerstören. Sprich darüber.

LG

Antwort
von Lucky234, 14

sprich mit irgendjemandem darüber egal wem.

ich kann verstehen das du nicht schon wieder Kontakt zur KJP aufnehmen willst.

im fall könntest du doch bei der Nummer gegen Kummer anrufen oder ähnliches

Antwort
von gunnar90, 17

Solange du nur solche Gedanken hast, ist es nicht so schlimm. Viele Jugendliche haben diese Gedanken in der Pubertät. Erst wenn du auf der Brücke stehst, wird es ernst. Leider können die Therapeuten auch nicht in dich hinein schauen. Wenn du in der Therapie nicht mitarbeitest, wirst du auch ratz fatz wieder entlassen. Der Sinn einer Therapie ist es ja, dass du dich öffnest. Tust du das nicht, kann man dir auch nicht helfen. 

In unserem Krankenhaus sind immer nur Menschen, die einen echten Versuch unternommen haben.

Kommentar von xneb20 ,

Naja, also so üblich ist das jetzt auch nicht. Und wenn man an der Brücke steht, ist es häufig schon zu spät.

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