Frage von Dickerchen123, 186

Wiedereingliederung nach vorheriger Genehmigung vom MDK abgelehnt, was tun?

Hallo

schade, meine Frage vorher zu diesem Thema scheint gelöscht worden zu sein.

Kann ich so gar nicht nachvollziehen. Also nochmals, auf dass sie dieses Mal stehen bleiben möge.

eine Freundin ist in Wiedereingliederung - zunächst bis 15.05.16 genehmigt, dann bis zum 29.05.15 weiter gewährt. Heute in der Post Brief von der KK, dass sie ab Montag Vollzeit arbeiten soll. Der MDK hat das so bestimmt. Chance zur Klärung per Telefon natürlich nicht möglich (Samstag ist niemand da).

Im Schreiben sind inhaltliche Fehler zur Arbeitsdauer (Stunden) und den Wochen. ... es wurden 3 Wochen 6 Stunden gearbeitet ...... usw. stimmt nachweislich nicht.

Klar geht es am Montag in den Widerspruch, aber rechtens kann das doch nicht wirklich sein oder täusche ich mich da?

Wer hat Tipps?

Danke und Grüssle

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von johnnymcmuff, 134

eine Freundin ist in Wiedereingliederung - zunächst bis 15.05.16 genehmigt, dann bis zum 29.05.15 weiter gewährt. Heute in der Post Brief von der KK, dass sie ab Montag Vollzeit arbeiten soll. 

Sie kann es probieren, sie kann aber auch zum Arzt gehen, wenn sie sich nicht in der Lage fühlt zu arbeiten.

Der MDK hat das so bestimmt. Chance zur Klärung per Telefon natürlich nicht möglich (Samstag ist niemand da).

Was bedeutet MDK?

Der medizinische Dienst der Krankenkasse; der entscheidet was gut ist für die Krankenkasse.

Ich persönlich wurde von einem MDK einer Krankenkasse( die ich nicht nennen werde) als Simulant bezeichnet und man hat mir gesagt:

Gehen Sie morgen arbeiten denn von uns bekommen sie kein Geld mehr.

Knapp ein Monat gearbeitet, dann Urlaub dann von der Leiter gefallen aufgrund eines schweren Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule, der 8 Monate lang nicht erkannt worden war, bzw. keine speziellen Untersuchungen stattfanden.

Heute weiß ich:

Man kann Widerspruch einlegen, die unabhängige Patientenberatung kontaktieren, Sozialklage nach Ablehnung des Widerspruchs einlegen usw.

LG

johnnymcmuff

Kommentar von johnnymcmuff ,

Hallo schade, meine Frage vorher zu diesem Thema scheint gelöscht worden zu sein. 

Wahrscheinlich, weil Du eine Frage mit gleichem Inhalt mehrfach gestellt hast.

Kommentar von Nightstick ,

Dann hätte er sie jetzt ja zum dritten Mal gestellt... !?

Kommentar von johnnymcmuff ,

Dann hätte er sie jetzt ja zum dritten Mal gestellt... !?

Genau.

Kommentar von Dickerchen123 ,

Nein, habe ich nicht. Die jetzige Frage war mit der vorherigen inhaltlich identisch. Im Übrigen nicht er, sondern sie :) 

Kommentar von johnnymcmuff ,

Fragen die inhaltlich identisch sind und von einer

Fragestellerin erneut gestellt werden, werden, wenn es auffällt, beanstandet und gelöscht.

LG

Kommentar von Dickerchen123 ,

Nein, habe ich nicht. Die Frage war vom Inhalt her nahezu identisch mit der jetzigen.

Kommentar von Dickerchen123 ,

ich habe eine Nachricht vom Admin bekommen, ich hätte die Frage mehrfach gestellt. HAbe ich definitiv nicht. Wenn das System die Frage mehrfach postet ist das nicht meine Schuld. Ich kenne die Regeln - bin ja nicht erst seit gestern hier.

Kommentar von johnnymcmuff ,

Natürlich kann es ein Systemfehler sein, habe ich auch schon erlebt.

Kommentar von Familiengerd ,

Der medizinische Dienst der Krankenkasse; der entscheidet was gut ist für die Krankenkasse.

Ich gehe davon aus, dass das weniger ein strukturelles Problem ist, als vielmehr eines ganz persönlicher Art, also mit welchem Menschen (als Arzt) man es beim MDK zu tun hat (von der unglaublichen Tatsache, dass der MDK auch "nach Aktenlage" entscheiden kann, einmal ganz abgesehen) - was dann letztlich doch wieder ein strukturelles Problem ist.

Meine persönlichen Erfahrungen waren da nämlich völlig andere (für die Krankenkasse dann eben nicht "erfreuliche").

Kommentar von johnnymcmuff ,

Ich gehe davon aus, dass das weniger ein strukturelles Problem ist, als vielmehr eines ganz persönlicher Art, also mit welchem Menschen (als Arzt) man es beim MDK zu tun hat

Da gebe ich Dir Recht, mit der Barmer bin ich sehr zufrieden. Die haben mir vor Jahren mal den Tipp gegeben, wie ich erneut Anspruch auf Krankengeld bekommen könnte, weil das Krankengeld auslief.

von der unglaublichen Tatsache, dass der MDK auch "nach Aktenlage" entscheiden kann, einmal ganz abgesehen)

Ja, das habe ich auch erlebt.

Meine Krankenkasse war dann auch nicht erfreut als ich ihnen untersagte, mich jemals wieder einzuladen und ich mich nur durch einen unabhängigen Arzt untersuchen lasse.

Dann noch die Konsequenzen zog, dass ich die Krankenkasse wechselte.

Was ich in 11 Monaten an Fehlentscheidungen erlebt habe, damit könnte ich ein ganz dickes Buch mit füllen.

Jetzt habe ich seit ein paar Monaten wieder gravierende Schwierigkeiten, habe aber dann entsprechende Untersuchungen veranlasst und leider hat sich meine Befürchtung bewahrheitet.

Jetzt muss ich nur sehen, ob es ohne eine OP in den Griff zu bekommen ist.

Kommentar von Dickerchen123 ,

Danke für deine Antwort. :)   Ich finde es auch unglaublich, dass jemand aufgrund Aktenlage entscheidet. :(

Kommentar von Dickerchen123 ,

Danke für deine Antwort :)

Kommentar von johnnymcmuff ,

Gern geschehen.

Antwort
von Sebago, 66

Widerspruch einlegen und notfalls muss man klagen.

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