Frage von Babychicagirl, 47

Wiedereingliederung macht mir zu schaffen?

Hallo Seit Dezember habe ich mit einer Angststörung , zwangsgedanken und Grübelzwang zutun :( ich hab wirklich schon einiges hinter mir, ich war auch in einer stationären Klinik m insgesamt Ca, 9 Wochen, natürlich ging es mir nach der Klinik nicht super gut, aber mir ging es besser und ich konnte einigermaßen wieder Freude am Leben haben. Eine Woche nach dem Klinik Aufenthalt habe ich meine Wiedereingliederung begonnen (2stunden am Tag) , bin jetzt seit zwei Wochen wieder am arbeiten und ich muss sagen seitdem geht's mir immer schlechter, grad auf der Arbeit merke ich starke Ängste, grübbeln usw. Ich find das total seltsam weil ich eigentlich meine Arbeit liebe und mich darauf so sehr gefreut hatte , ich arbeite in einem Büro. Gleichzeitig hab ich Riesen Ängste das ich wieder einen Rückfall bekomme, weil die guten Tage immer weniger werden und die schlechten so langsam wieder kommen, Ich habe dann solche Angstgedanken , verrückt zu werden, die Kontrolle zu verlieren, das mir nicht mehr zu helfen sei und ich einfach versage und das ganze Nicht mehr durchhalte, hinzu kommen dann noch meine unrealen Gefühle... Es ist schrecklich , ich frag mich langsam ob ich vll mir Zuviel zugemutet habe mit dem Einstieg in die Arbeitswelt , ab nächste Woche würden dann 4 Stunden losgehen, aber ich fühle mich nicht mal den zwei Stunden gewachsen . Ich bin jetzt auch schon am überlegen Tabletten einzunehmen das die Gedanken sich etwas reduzieren , kennt sich da jemand aus ? Was hat euch da so geholfen ? Mein psychater hat noch Urlaub is nächste Woche wieder da. Und was soll ich bzgl meiner Wiedereingliederung tun ? Ich fühle mich echt hilflos weil mir das so zu schaffen macht und ich mit meine Gedanken und Angstgefühlen noch gar nicht So fit fühle wie ich anfangs gedacht habe :(

Antwort
von reginarumbach, 24

dein psychiater sollte dir womöglich medis verschreiben, um deine inneren anspannungen zu reduzieren. vor allen dingen aber sollte er dich arbeitsunfähig schreiben. du bist noch nicht soweit einer solchen belastung stand zu halten. die eingliederung muss langsamer erfolgen oder verschoben werden. deine belastbarkeit ist einfach noch nicht so hoch, dass du es schaffst und weitere belastung könnte zu dekompensation führen. rede mit ihm!

und mach dir nicht so große sorgen, dass mit dir was nicht stimmen könnte, weil du das noch nicht so schaffst wie geplant, das schaffen die wenigsten. das ist ein lösbares problem. du brauchst zeit. viel mehr zeit. dabei muss der psychiater dir helfen. 

du musst im privaten bereich erstmal dir langsam wieder deine belastungsgrenze testen und erarbeiten wie weit es möglich ist mit den stunden im job.

gutes gelingen dir!  

Kommentar von Babychicagirl ,

Danke , ja genau die Leute die ich in der Klinik kennengelernt hatte , haben sich alle noch weitergehend Krank schreiben lasse, ich dachte dann noch ...für was den, ich will sofort wieder anfangen. Der erste Tag war noch okay , der zweite naja ... Und seit diese Woche ganz schlecht, vorallendingen genau in der Arbeit krieg ich diese Ängste, und das starke Grüblen, das ich mich null konzentrieren kann dauernd auf die Uhr schaue , wie lang ich noch durchhalten muss und glaube mir, da kommen einen zwei Stunden wie eine Ewigkeit vor. Ich Versuch mich dann krampfhaft abzulenken aber diese doofen zwangsgedanken kommen trotzdem. Sobald ich dann gehe wird es besser aber mir graut es dann schon vorm nächsten Tag , das es mir wieder so schlecht geht. Ich habe Angst dss meinem Arbeitgeber zu sagen weil er schon so viel Verständnis hatte bzgl meines Klinik Aufenthalt und wenn ich wieder wieder Ausfalle , hätte ich schon Angst das dies ein Nachspiel hat. Aber ich hab nun auch so langsam das Gefühl das ich mir zu schnell (1 Woche nach Klinik) zu viel zugemutet habe 

Antwort
von LiselotteHerz, 25

Du musst diese Woche doch nur noch 4 Stunden überstehen, das schaffst Du schon.

Und kommende Woche gehst Du am besten gleich zu Deinem Psychiater, der Dich betreut.

Wenn Du Tabletten verordnet bekamst und die Dir helfen, dann nimm sie doch. Oder hast Du da irgendwo noch alte Schachteln rumliegen?

Alles Gute. lg Lilo

Kommentar von Babychicagirl ,

Ich hatte bisher immer medis verweigert weil ich dachte ich schaffe das auch so, aber die zwangsgedanken nehmen mich wieder total ein und belasten mich sehr 

Kommentar von reginarumbach ,

die medis werden die zwangsgedanken leider nicht abstellen, helfen aber dennoch dir spielraum zu verschaffen, so dass du ihnen nicht andauernd nachgehen musst.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Wenn Dir Psychopharmaka von Deinem Psychiater verordnet wurden, dann nimm sie ein. Du darfst allerdings dann keine Wunder erwarten. Bei Psychopharmaka dauert das eine ganze Weile, bis die wirken. Nicht dass zu denkst, ich nehme eine Tablette und dann ist alles gut. So wirken die nicht.

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