aggie am 14.12.2008 um 17:42 Uhr
hallo, ihr leutchen. stecke echt in einem konflikt. in letzter zeit kam es sehr dicke für mich (vater wurde sehr krank, trouble auf der arbeit, arbeitsstelle wird in naher zukunft gekürzt, sicher geglaubte neue stelle im letzten augenblick gecancelt, leichter autounfall) ich konnte einfach nicht mehr. der chef bat mich, keinen urlaub zu nehmen( er selbst selten da, der einspringende kollege ist ihm nicht recht und hat selbst probleme, viel arbeit etc.) ich arbeitete weiter und bin donnerstagmorgen auf der stelle umgekippt. die besorgnis der anderen kollegen war mäßig und kurz; ich durfte weiterarbeiten und hatte abends noch fahrdienst. freitagmorgen habe ich mich für den tag krankgemeldet und bin zum arzt. diese verordnete mir zweierlei antidepressiva und bat zu überlegen, mich eine woche aus dem verkehr zu ziehen. ich zweifele: einerseits fühle ich mich noch immer nicht okay und traue mich wg. medikamente nicht, weite strecken (41 km) zu fahren, andereseits möchte ich niemanden verärgern und nicht als duckmäuser dastehen. was würdet ihr machen? danke im voraus.

Wenn der Arzt meint, du bist krank, dann gibt es daran nichts zu deuteln. Mit Antidepressiva im Körper solltest du nicht Auto fahren, lies den Beipackzettel.

vielleicht wenn möglich rücksprache halten mit dem ober boss.

Die Gesundheit geht vor. Niemand sagt "Danke", wenn Du plötzlich ins Krankenhaus musst.
seh ich genauso! geh erst wieder wenn es dir richtig gut geht!
habe aber angst, die anderen würden es mir übelnehmen, der chef hat vor ca. 14 tagen über die hohe krankenquote geschhimpft. war dieses jar ca. 16 tage krank