Frage von Goldblau, 99

Wieder mit dem rauchen angefangen nach acht Jahren?

Ich rauchte gelegebtlich bis 18 als ich erfuhr das ich Schwanger bin hörte ich selbstverständlich auf. Jetzt bin ich fast 27 und habe wieder angefangen. Nicht weil ich wild darauf war bzw. ein süchtiges Verlangen danach hegte. Sondern eher um mir zu schaden. Um Krebs zu bekommen und dann heimlich an den folgen zu sterben. Der Kern sitzt sehr tief in mir. Kann mir ein Leben ohne mein Kind nicht mehr vorstellen weil ich nur noch für ihn lebte. Er hat H. Krebs und die entfernung hat nichts gebracht.

Wie nennt man dieses Verhalten?
Wieso habt ihr mit dem rauchen angefangen?

Ich mit 16 eher durch Gruppenzwang und neugierde. Freundinnen stifteten mich an und wir bildeten uns ein cool zu sein.

Support

Liebe/r Goldblau,

auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen.

Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule oder dem Beruf sein. Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüße

Eva vom gutefrage.net-Support

Antwort
von stoffe19, 50

Bei so einem ernsten Thema will ich dir nichts falsches raten, ich bin da leider kein Fachexperte :) 

aber bitte bitte tu es deinem Kind / deiner Familie / Freunden zu liebe und hol dir Hilfe :) 

ich selbst habe Suizid / Selbstmordgedanken und Ritzerei hinter mir... 

glaub mir, durch professionelle Hilfe wird es besser.. egal ob auf kürzeren oder auf einen längeren Zeitraum.. Hauptsache dir wird geholfen! :)

Viel Glück und Liebe Grüße,

stoffe

Kommentar von Goldblau ,

Danke aber ich brauche keine Hilfe. :D
Ich werd die letzte Zeit mit meinem Kleinen genießen, ganze Ersparnisse für Urlaub etc. benutzen für ihn und mich.

Nebenbei schade ich mir heimlich selber. Erwähne hier natürlich nur die Kippen. XD

Ich sehe da einfach keinen Sinn mehr für mich weiter zu machen. Mit was denn? Sich weiter tot schuften um letztendlich dann von mirkriger Rente leben. Schulden abzahlen für Wohnung. Immer sparen, sparen....
Das alles hab ich gerne für mein Kind gemacht damit er es später seeeehr gut hat und wie ich sehe war das alles umsonst.

Ich möchte hier kein Mitleid erwecken, lediglich wissen ob das rauchen überhaupt was bringt außer Rauchenhusten und ob die meisten Raucher auch nur rauchen um sich zu schaden. Denn ich habe alle Raucher immer total verachtet.

Jetzt verstehe ich sie besser. XD

Kommentar von stoffe19 ,

Alsoo... Erstens mal finde ich deine Einstellung grausam gegenüber deinen Mitmenschen..

Dass hört sich jetzt vielleicht falsch an, aber du versuchst sehr egoistisch zu handeln, du denkst dabei nur an dich, ich bekomme eh nichts... ich sehe keinen Sinn...

 ist doch egal, wenn ich mir schade... 

Eben nicht!

Stell dir mal vor, du würdest dir was antun, was meinst du, wie die Leute mit denen du gut befreundet bist, mit denen du dich verstehst oder auch deine Verwandtschaft, wie die leiden würden...

Willst du wirklich schuld daran sein, dass all deine Freunde / Bekannten / Verwandten leiden müssen, nur weil du deinen Kopf ansetzt und sagst: "Nein ich mag nicht mehr" ?

Ich verstehe natürlich deine Ansicht auf einer Ebene besonders.. 

Ein Kind zu haben, dass Krebs hat ist wirklich überhaupt nichts schönes... dass ist echt grausam... aber dein Kind würde auch nicht wollen, dass du die Hoffnung aufgibst, nur weil es ihm schlecht geht! 

Kommentar von mimi142001 ,

Hallo Goldblau erstmal ich finde es sehr tragisch mit deinem Kind es gehört zu dem schlimmsten was einer Mutter passieren kann! was dich betrifft glaube ich das du Aufmerksamkeit willst. wenn du anfängst wie ein kleines Kind anzudeuten das du noch mehr machst als wie rauchen.... Mach den Mund auf oder lass es. wenn du wirklich sterben willst dann doch nicht so

Kommentar von Goldblau ,

Wenn ich aufmerksamkeit brauchen würde dann würde ich es nicht heimlich machen und es gibt ja auch Raucher die einfach so damit anfangen. Deswegen glaube ich kaum das da irgendeiner verdacht schöpfen würde wenn er mich erwischt.

Außerdem sehe ich das Leben jetzt einfach anders. Man verzichtet auf alles, lebte überhaupt nicht gewollt wirklich für sich, wollte nichts genießen und als Dankeschön erhält man so ein Schicksalsschlag. Nur Kinder machen Eltern glücklich, man sieht einen großen Sinn, eine große tolle Aufgabe im Leben und wenn dieser dann weggenommen wird. Was erwartet man von solchen Leuten? Das die zum Psychologen rennen, in sich Tabletten reinstopfen um es erträglicher zu machen, um weiter zu funktionieren?

Mag jetzt egozentrisch klingen aber ich wollte hier einen Zigaretten Thema eröffnen und keines über mein Kind. :-/

Es ist mein Problem wie ich damit umgehe auch wenn das nicht nachvollziehbar ist. Natürlich ist das ein langsamer Prozess.
Ich geb mir ja nicht sofort die Kante.

Spiel natürlich die Starke, anders wäre das ja total inakzetabel!

Kommentar von stoffe19 ,

Alles klar, ich mische mich jetzt hier auch nicht weiter ein, wünsche dir nur Alles Gute und nur damit du es weißt, ich habe nichts davon gesagt, dass man sich beim Psychologen mit Antidepressiva vollstopfen sollte (habe ich auch nicht gemacht) 

Kommentar von mimi142001 ,

Goldblau ich glaube dir nicht ich finde dein Verhalten lächerlich!

Antwort
von Anastasia984, 3

Leider kenne ich die Situation. Ich bin jetzt 32, habe seit acht Jahren nicht geraucht und noch vor zwei Wochen hätte ich mir im schlimmsten Traum nicht vorstellen können, dass ich nun zur Zigarette greife... und doch ist es geschehen. Der Grund war eine schwere Auseinandersetzung mit den persönlichen Problemen aus meiner "Raucher"-Vergangenheit. Die psychische sowie physische Barriere war zertrümmert, und ich rauche jetzt im vollen Umfang wieder. Es geht mir dabei schlecht, wird oft schwindelig, und es kommt mir so vor, als ob ich aus allen Poren nach Zigarettenrauch stinke. Es ist mir klar, dass es diesmal schwieriger wird, wieder aufzuhören. Viele Freunde stehen unter Schock, ich war so eine Art Vorbild, Sucht bekämpft, und doch ein Rückschlag. Ich habe vor, mir psychologische Hilfe zu holen, um diesen alten Konflikt zu bewältigen und hoffe, dass es mich beim Aufhören unterstützt. Man fühlt sich dabei echt elend.

Antwort
von FlorianBln96, 52

Suche dir professionelle Hilfe, rauchen löst keine Probleme, sonder schafft eher welche.

Antwort
von habakuk63, 34

Du brauchst schnell professionelle Hilfe und Therapie. Spreche deinen Arzt an, er kann dir schneller einen Termin besorgen und er kann dir für den Übergang schon Medikamente geben.

Antwort
von ShinyShadow, 49

Ich würde dir dringendst raten, einen Psychologen aufzusuchen, denn ein einfacher Ratschlag reicht hier nicht mehr aus!

Antwort
von mimi142001, 35

Damit musst du zum Psychologen da kann dir hier niemand helfen

Antwort
von Luvenia, 28

Ich würde dir auch raten professionelle Hilfe zu suchen, aber du suchst nicht wirklich nach einem weg dir zu schaden, da mit rauchen du dir auf lange Sicht schadest und nicht sofort

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