Frage von robi187, 58

Wieder hat eine Waffennarr menschen verletzt?

Wieso werden die gesetze nicht endlich verschrärt? wenn selbst polzei man die waffen nicht aushändigt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Akka2323, 33

Die Schützenvereine sind dagegen. Der Schütze von gestern war auch Mitglied.

Antwort
von ES1956, 24

Es gibt halt solche und solche Narren.
Mich hat diese Frage auch verletzt.

Antwort
von MAB82, 45

Die Waffengesetze sind schon sehr scharf. Bei der Polizeiaktion sollten diese ja auch durchgesetzt werden, um mehr ging es ja eigentlich nicht.

Kommentar von robi187 ,

die argumente der waffenfreunde sind bekannt?

eine waffe ist eine tötungsmaschine?

Kommentar von DocCyanide ,

Das ist a) Blödsinn und b) wem willst du was mit deinem wirren Geschreibsel sagen???

Antwort
von dan030, 36

Wir haben zumindest hier in Deutschland kein gesetzgeberisches Problem, sondern ein Vollzugsdefizit.

Kommentar von robi187 ,

es werden einfach zu viele menschen damit verletzt?

Kommentar von dan030 ,

Das Problem löst man aber nicht mit noch mehr Gesetzestexten. Sondern mit vernünftig arbeitenden Behörden, einer adäquat dimensionierten Polizei usw.

In diesem konkreten "Reichsbürger"-Fall heute scheinen die Polizisten im übrigen ja gerade losgezogen zu sein, weil die Waffen eingesammelt werden sollten. Und zwar weil man den besagten Menschen als "unzuverlässig" einstufte, was ein Grund für das Widerrufen der Waffenbesitzkarte sein kann und in diesem Fall wohl auch war.

Der Einsatzleiter bei der Polizei wird sich die unangenehme Frage gefallen lassen müssen, ob man nicht im Vorfeld mit Konflikten hätte rechnen müssen. Und da vielleicht Leute mit besserer Schutzausrüstung hingeschickt hätte, anstatt normale Streifenpolizisten dort als Zielscheibe hinzuschicken...

Kommentar von GerhardRih ,

waren das normale Streifenpolizisten ? Ich habe gehört das ein SEK vor Ort war. die Schutzklasse war auch in Ordnung. War einfach nur Schicksal weil keiner mit der Reaktion rechnen konnte.

Kommentar von dan030 ,

Und in dem Nachsatz "weil keiner mit der Reaktion rechnen konnte" liegt der Denkfehler.

Es ist gerade mal 1-2 Jahre her, als es schon mal eine ziemlich brenzlige Situation mit einem "Reichsbürger" gab, war irgendwo in der Gegend Weserbergland, Hamelner Raum, ging seinerzeit auch durch die Presse. Die "Szene" als solche ist durchaus bekannt, und auch der dort häufig anzutreffende Wille, ggf. gewaltsam Interessen durchzusetzen bzw. zu verteidigen.

Es ist natürlich immer schwierig, aus der Ferne eine präzise Beurteilung abzugeben. Aber meines Erachtens wurde hier bei der Einsatzvorbereitung geschlampt. Ja, man hat tatsächlich lt. Presserberichten ein SEK hingeschickt. Und nein, offenbar waren die nicht darauf eingestellt, dass es "peng" machen könnte. Das sieht man doch schon ganz deutlich daran, dass dieser Mensch es offenbar geschafft hat, innerhalb kürzester Zeit gleich vier Polizisten ernsthaft zu verletzen, wovon ja wohl einer sogar inzwischen gestorben ist.

Wenn da ein tödlicher Schuß gefallen ist, dann muss man sich fragen: hatten die keine Schutzwesten an? Sind die da einfach so zur Tür gegangen und haben mal höflich angeklingelt, ohne vorher die Lage zu erkunden? Frei nach dem Motto "Entschuldigung, dass wir stören. Könnten Sie uns bitte das Ding, mit dem Sie da gerade auf meinen Kopf zielen, mitgeben?"

Es gibt durchaus bewährte Operationstaktiken, mit denen sich das Risiko, bereits beim Erstkontakt niedergebrezelt zu werden, vermeiden lässt. Die Berliner Polizei (so viel man über sie auch meckern mag, aber in diesem Punkt arbeiten sie nunmal gut) würde sich nicht derart übertölpeln lassen. Bei der hohen Quote an bewaffneten Spinnern hier in der Stadt hätten wir sonst keine lebenden Polizisten mehr...

Antwort
von Schewi, 26

Gesetze verhindern nicht alles. Auch die schärfsten Gesetze werden nunmal gebrochen.
Ich finde die Gesetze gut genug. Bekloppte gibt es immer

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