Frage von RedwoodGermany, 60

Wieder der alte sein?

Hallo, ich habe mal eine Frage. Und zwar: Vor ungefähr 2 Jahren habe ich angefangen mich zu verändern. Diese Veränderung ist bewusst passiert, weil ich mich für nicht Wertvoll gehalten habe (Kein Selbstwertgefühl). Das Problem ist einfach nur, ich habe mich in diesen 2 Jahren sehr zurück gezogen angefangen mir sehr viele negative Sachen anzugewöhnen. Heute wünsche ich mir nichts sehnlicher, als dass wieder alles wird wie vor 3 Jahren. Vor dieser Veränderung. Das Menschen sich ändern und dass ich nicht wieder genau ein und die selbe Person werden kann, ist mir bewusst. Aber ich möchte mir diese ganzen Negativen Sachen endlich abgewöhnen. Die Kosten mich soviel Kraft und Energie... Ich könnte jetzt alles hier aufzählen, aber dass wäre zu Lang und wahrscheinlich würde auch etwas vergessen. Darum ist meine eigentliche Frage: Wie schaffe ich es, diese ganzen Negativen Dinge abzulegen und endlich der zu sein der ich sein will?

Antwort
von tscheidelasoul, 29

Wenn du nur negative Gedanken hast statt positive und dich sage ich mal selvst einsperrst würde ich dir raten dir einen guten Psychologen aufzusuchen und dort mal einen Termin zu machen. Mir ging es genauso ich have keine Freunde mehr weil ich mich selbst eingeschlossen hab ich habe mich auch nicht mehr als der Mensch gefühlt der ich mal war leider. Auch heute noch ist es so ich geh nicht weiter als in den Garten nur wenn es wirklich sein muss gehe ich raus. Ein Psychologe wird dir bei der sache bestimmt helfen viel Erfolg wünsche ich dir

Antwort
von lemonade57, 30

Ich bin kein Therapeut oder sowas, deshalb kann ich dir nur meine persönlichen Mittel teilen, die mir geholfen haben, negative "dinge" hinter mich zu lassen.
Vor allem würde ich klein anfangen. Mach dir eine Liste von negativen Sachen, die du dir angeeignet hast, und beschränke sie auf 10 Sachen. Bei 1 fängst du mit den "weniger schlimmen" an und steigerst dich halt weiter. Und dann fängst du auch bei 1 an, überlegst dir, wie du das vermeiden bzw verbessern kannst und steigerst dich dann in der Liste, bei jedem Fortschritt. Da ich nicht genau weiß, was bei dir genau los ist, kann ich nur ein Beispiel nennen: "1. Ich bin zu schüchtern Leute anzusprechen." Mein Mittel war, mich aufzuraffen und desöfteren Leute im Einkaufsläden nach Hilfe zu fragen. (Haben sie das noch in anderen Farben/Größe? Etc) So wurde das bei mir besser.
Ansonsten: Tu was du liebst (Ein besonderes Hobby?) investiere zeit dafür, mach dir eine neue Frisur oder miste deinen Kleiderschrank aus (eine optische Veränderung kann viel zum Selbstbewusstsein beitragen!!), versuch neue Leute kennenzulernen, die dich positiv stimmen oder treib Sport (Stressabbau)

Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen und wünsche Dir, dass du für dich selbst ein besseres Ich werden kannst :)

Übrigens hilft es auch jemanden damit einzuweihen, der dich unterstützt und dir hilft wieder auf die Strecke zu kommen, wenn du es gerade mal nicht schaffst.

LG

Antwort
von Sonja66, 17

Vor ungefähr 2 Jahren habe ich angefangen mich zu verändern. 

Ok. Das muss ja einen Grund gehabt haben - oder? Hm, vielleicht wäre der ja noch aufschlußreich bis hilfreich.

Und wie bist du dabei vorgegangen? Genauso kann es zurück auch wieder klappen ;-)))

Aber ich möchte mir diese ganzen Negativen Sachen endlich abgewöhnen.

Aber nicht komplett, sondern nur so schrittweise, würde ich sagen!
Ich finde, besser ist es, allem mal zu dienen, alles mal anzuwenden, auch das, worüber man selbst schlecht denkt und abwertend urteilt, denn ab und wenn kann auch dies notwendig bis günstig sein. ;-)

Kommentar von RedwoodGermany ,

Also was dass mit der Veränderung betrifft ist es eigentlich ganz simpel: Ich war immer ich selber und die Meinung meiner Mitschüler hat mich nicht Interessiert. Ich war kein Aussenseiter. Ich habe und hatte sehr viele Freunde, nur hat es mich einfach kein Stück interessiert was diese und andere von mir gehalten haben. Ich war immer ich selbst. Dann 2 Jahren habe ich mich in ein Mädchen verliebt. Sie war dass genaue gegenteil von mir. Sie war wie jedes andere Mädchen auch. Und da ich kein Selbstbewusstsein hatte, sie über alles geliebt habe war ich der Meinung ich müsse mich verändern. Dann fing ich an Dinge zu tun die ich sonst nie tun würde. Ich habe angefangen mich zurück zu ziehen von Familien und Freunden weil ich mich für das was ich getan habe geschämt habe. Heute versuche ich krampfhaft ich selber zu sein, was mir aber nicht gelingt da ich immer noch alte Verhaltensmuster aus der Zeit aufweise. Zum Beispiel versuche ich immer noch Anerkennung anderer Mitschüler oder Mitschülerin zu kriegen einfach nur um mich gut zu fühlen. Und wenn ich dann mal Provoziert und oder beleidigt werde lasse ich dass sofort an mich heran und fühle mich angegriffen. Das sind beides Dinge von vielen die ich mir abgewöhnen möchte, da sie mich daran hindern endlich der zu sein der ich sein will.  

Kommentar von Sonja66 ,

Also ich finde, dass du von einem Extrem in das andere gewandert bist, so mit deinem Verhalten.
Das kommt schon vor und ist auch immer wieder mal nötig.
Jetzt kennst du also beide Seiten, weißt, wie es so und so ist.
Das ist wichtig und gut so.
Es ist schon wichtig, bestimmte Extrem kennenzulernen, auch sie zu durchleben, sonst kann man sie nicht wirklich begreifen geschweige denn etwas dadurch lernen.
Bleibt man jedoch zu lange in einem Extrem bzw. ist es Zeit, wieder zu "gehen", so bekommt man Probleme oder so wie du den Drang zu Veränderung.
Das finde ich auch normal.

Betrachte doch einfach mal beide Seiten, erkenne jeweilige Vor- und Nachteile und anerkenne, dass du beides im Leben mal brauchst und leben bzw. anwenden sollst.

Du sollst dich deiner Umwelt weder ganz verschließen, noch dich für sie verbiegen, sondern flexibel sein und mal das mal das leben.

Das sind beides Dinge von vielen die ich mir abgewöhnen möchte, da sie mich daran hindern endlich der zu sein der ich sein will.  

Solange du im Widerstand bist, dich mal zurückzunehmen, aber auch mal zu öffnen, wann und wo dann auch immer, das muss man sich vielleicht überlegen, es üben, solange kannst du nicht der sein, der du bist, weil du beides dazu brauchst.

Vor deiner Veränderung warst du auch nicht der, der du eigentlich bist, weil du dich deiner Umwelt gegenüber zu sehr verschlossen hast.
Du hast ja selbst gesehen, dass es dir z.B. auf diese Weise nicht gelang, Selbstbewusstsein zu erlangen. Nur so als Beispiel noch.

Ich denke, dass du wohl nur der sein kannst, der du sein willst, wenn du der bist, der du bist und das auch willst. ;-)))

Also das ist so meine Einschätzung. Nimm dir davon, was du brauchen kannst. Probiere aus! Beobachte! Nur Mut! Dann siehst du schon, was davon alles brauchbar für dich ist. ;-)

Wenn es dir jedoch egal ist, was ich von dir denke, dann könnte das aber auch ein Nachteil für dich sein, weil du dann womöglich eine gute Anregung und Chance auf Änderung übersiehst.

Ich hoffe, du liebst dich auch so, wie das Mädchen einst und willst dich aufgrund dessen ändern ;-)))
Diesmal halt dann dir zu liebe.....

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten