Frage von hendel123, 32

wie wurden diese Warnsignale in Chemie berechnet(also entzündlich, schwer entzündlich, reizend, umweltschädlich, sehr umweltschädlich,...)?

Besonders wegen dem wie umweltschädlich(und vlt auch reizend?) etwas ist, also an was misst man das denn, und könnte man anhand dieser "berechnung" oder was auch immer nicht für alles einen Wert machen, der die umweltschädlichkeit für jeden gegensand(also dann sozusagen zussamenrechnen, was da so drin ist) beziffet?

Expertenantwort
von vach77, Community-Experte für Chemie, 21

Über genauere Informationen zur Gefährlichkeit von Verbindungen gehe zu folgender Datenbank

http://gestis.itrust.de/

Gebe oben im Fenster unter „GESTIS-Stoffdatenbank“ in Kleinschreibweise chlorwasserstoff ein.

Gehe dann zu "Arbeitsmedizin und Erste Hilfe". Dort erfährst Du wie man die Gefahrensymbole, die für die vorgegebene Verbindung anzuzeigen sind, ermittelt hat.

Du kannst dann in der Datenbank eine andere, Dich interessierende Verbindung, eingeben.

Antwort
von kindgottes92, 18

So einfach ist das leider nicht. Umweltschädlich ist nicht gleich umweltschädlich. Hängt ja davon ab, wie die Substanz wirkt. Entsprechend sind die E- und S- Sätze ja auch andere. Manches wird relativ unschädlich wenn man es stark verdünnt, anderes ist auch in kleinsten Spuren schädlich. Manches schädigt Pflanzen, anderes Gewässerlebewesen usw. Das wird also nicht berechnet sondern für jeden Stoff individuell ermittelt und entschieden.

Kommentar von hendel123 ,

hmm, aber man hat es ja trotzdem bereits entschieden, und irgendwer weiss doch bestimmt, welche stoffe wie zusammenwirken und in welchen mengen, oder aufjedenfall wird es sicher jemand mal ausprobiert und aufgeschrieben haben und dann individuell kann man ja noch bestimmte faktoren dazurechnen(wenn ich das so richtig verstanden hab, dass zum Beispiel ein stoff, der in einem starken niederschlagsgebiet schädlicher ist, als in einem trockenerem).

Kommentar von kindgottes92 ,

Jeder Stoff wirkt anders, da lässt sich nichts pauschalisieren.

Kommentar von OlliBjoern ,

Den Zündpunkt kann man messen (es gibt extra Geräte dafür, diese werden beispielsweise in den Branchen benutzt, die mit Öl, Benzin usw. hantieren).

Ob etwas "reizend" ist, ist natürlich eine Frage, wie der Körper darauf reagiert (da gibt es wohl auch Tierversuche, aber wann die durchgeführt werden und wann nicht, weiß ich nicht; bei Substanzen, die nicht medizinisch angewendet werden oder kosmetisch, dürfte diese Testerei geringer ausfallen).

Ob etwas "umweltschädlich" ist, ist wieder eine andere Frage, da hier auch relevant ist, wie z.B. Pflanzen darauf reagieren oder Wasserorganismen. Vermutlich gibt es auch da Testmöglichkeiten.

Expertenantwort
von musicmaker201, Community-Experte für Chemie, 12

Das wird nicht berechnet, sondern beruht oft auf Erfahrungen...

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