Wie wurde die Welt nach dem Buddhismus kreiert?

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3 Antworten

am eifachsten du kaufst dir das buch kybalion, die hermetischen gesetze, da hast du alles im prinzip drin stehen. eine erklärung hier waere sehr umfangreich und ausserdem musst du beim lesen öfters pausen machen und mal nachdenken, das ist kein buch, eigentlich buechlein, das man wie einen krimi liest, obwohl es manchmal den eindruck erweckt. halte nichts davon dir jetzt teilfragmente zu erklären, man muss das ganze verstehen um zu verstehen, dass es nicht zu verstehen gibt.

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Ich bin Buddhist und gebe dazu meinen Senf ab.

Meines Wissens nach hat der Buddha Shakyamuni selbst keinerlei Aussagen zur Erschaffung der Welt gemacht.

Auch andere philosophische Themen, wie etwa Fragen zur (Un-) Endlichkeit des Universums gehörten zu den so genannte "unbeantworteten Fragen" (avyakrita) die dem Buddha gestellt wurden.

Begründung

Ich meine auch mal gelesen zu haben, dass der Buddha einmal gefragt wurde, weshalb er Fragen zu Gott, Schöpfung usw. nicht beantworte.

Seine Antwort habe sinngemäß gelautet, auch ein erleuchteter Mensch ist nicht allwissend und er vermeide diese Fragen, um keine Falschantworten zu geben.

Wenn er sage "Es gibt einen Gott" und später würde etwas anderes bewiesen, dann würde man auch seine eigentliche Lehre möglicherweise verwerfen, deshalb schweige er dazu.

Kosmologie

Es entwickelte sich zwar später eine buddhistische Kosmologie über verschiedene Ebenen der Existenz, den Berg Sumeru als zentrales Element usw. Das hat aber mit der "Erschaffung der Welt" nicht unmittelbar zu tun.

Meine Meinung

Für mich als Buddhisten ist die Frage nach dem Ursprung der Welt nicht von besonderer Bedeutung, da sie kein Relevanz für mein Leben und Handeln hat.

Die Erklärungen der Wissenschaft sind für mich persönlich ausreichend und ich akzeptiere sie. Sollte sich der Kenntnisstand der Wissenschaft ändern, dann weiss man eben etwas mehr.

Mein jetziges Handeln entscheidet über den weiteren Verlauf meiner Existenz und dessen Auswirkung auf Mitlebewesen.

Das sind meiner Ansicht nach aus buddhistischer Sicht wichtigere Themen, als Fragen nach einer Vergangenheit.

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Laut buddhistischer Philosophie gibt ist Vergangenheit eine Vorstellung, die ich im jetzigen Moment habe. Die Zeit ist ein Konzept welches unser Geist schafft. Der Geist ist so geschaffen, dass er das Zeit-und Raum-Konzept herstellt. Die Zeit, und die Dinge im Raum existieren nicht "an sich" sondern es gibt nur dieses Konzept unseres Geistes.

 Ziel der Meditation ist es, diese Konzepte und alle anderen Konzepte zu sprengen. Dann erkennt man die Wirklichkeit des Geistes.

Wer die Wirklichkeit des Geistes nicht erkennen kann, glaubt, eine "an sich" bestehende Welt zu sehen.

Wie wurde die Welt geschaffen? Wer hat sie geschaffen?

-Die Welt ist eine magische Illusion.

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