Frage von NataVioline, 81

wie würdet ihr mein Verhalten interpretieren?

ich spiele seit ca 5 jahren geige. nach fünf jahren hat es mit den fortschritten so richtig angefangen. anfangs muss man ja die grundlagen draufhaben dann sagt man geht es nach paar jahren erst richtig los. also auffassungsgabe nimmt sozusagen zu dazu die koordination macht fortschritte. also im allgemeinen große fortschritte gehen nach 5 jahren richtig los. spiele zur zeit brahms violinkonzert das müsste jeder eigentlich kennen. meine lehrerin meinte das man eigentlich nach 5 jahren nicht so große fotschritte wie ich macht. also das mit brahmskonzert meint sie bezogen. seit es ja vor kurzem richtig losgeht habe ich seit august etwas komisches bei mir entdeckt: ich habe irgendwie ich weiß nicht warum angefangen mit etwas unzufrieden zu sein das betrifft meine lehrerin (die hab ich seit ca 1 jahr, verstehen uns gut lachen auch gerne zusammen manchmal lache ich zu viel weil ich bei ihr so viel spaß im unterricht habe). versteht das bitte nicht irgendwie falsch aber ich habe das gefühl als ob ich das meiner lehrerin nicht "gönne" dass sie mit der geige viel zeit am tag verbringt. ich möchte unbedingt darauf hinweisen dass das nicht mit dem verdienen zu tun hat. ich würde nie für musik geld verlangen oder komponieren geschweige denn unterrichten wollen. ich denke einfach positiv darüber die macht das ja weil sie vom unterrichten kohle verdient. das brot also. mir geht es in keinem fall ums geld. ich weis nicht wieso das plötzlich jetzt angefangen hat das ich so komisch auf sie eingestellt bin. ich meine ich bin seit oktober 2014 arbeitslos. ein anderer könnte im prinzip sagen "so lange du ohne arbeit bist kannst du ja auch jeden tag viel zeit mit der geige verbringen". die lehrerin hat mir ja nix gemacht dass ich so über sie denke echt schade. oder denkt ihr ich sehe das zu negativ oder dramatisch? ich meine wenn ich so außergewöhnliche fortschritte mache gäbe es dafür keinen grund ihr das nicht zu "gönnen" dass sie viel zeit am tag mit der geige verbringt. es wäre in dem fall wenn ich ein sehr großes talent habe was ja stimmt völlig absurd ihr das nicht zu gönnen. wieso auch? ich meine die stücke die meine lehrerin selbst spielt für ihre zb. konzerte da übt sie 3-4 stunden am tag zb. dran. aber dass sie den ganzen tag mit der geige verbringt liegt ja daran dass sie beim unterrichten die geige braucht um den schülern zu helfen sie spielt die stücke "mit" um den schülern zu helfen, erklären etc. aber für sich selbst hat sie mal gemeint 3-4 studen am tag. ich denke deswegen sind meine gedanken irgendwie unrelevant auf diesen zusammenhang bezogen. was meint ihr? ich möchte gerne über diese sache positiv hinwegschauen. wenn ich ein sehr großes talent habe wäre es das dümmste wenn jetzt sage " ok ich gönne ihr das nicht also gehe ich nicht mehr zu ihr hin" erstens klingt das für meine 26 jahren zu kindisch zweitens so ein riesen talent aufzugeben wäre das dümmste. das ist so wenn du das bild von mona lisa in einen brunnen schmeißen würdest.

Antwort
von Marie4433, 8

Ich denke, dass du einfach weiter spielen solltest und du hast wirklich ein großes Talent. Ich spiele seit 7 Jahren Geige und hab noch nicht einmal daran gedacht etwas von Brahms zu spielen. ;) An deiner Stelle würde ich einfach dieses Gefühl versuchen zu ignorieren. Hoffentlich hilft dir meine Antwort.

Kommentar von NataVioline ,

Danke für deine Antwort. Ich wollte mich korrigieren, ich spiele Bruch Violinkonzert op 26 Allegro Moderato. Was spielst du so nach 7 Jahren? Oder was war dein schwierigstes Stück? Welche hast du bis jetzt gespielt? Hattest du mal ein Stück von Max Bruch?

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