Frage von Fetzi350, 32

Wie würdet ihr dieses Gedicht verstehen?

O wie süß der sanfte Schlaf Im Traume alle die Gesichter von Leuten, die ich traf Endlich das Gefühl ich sei einer von ihnen Mit all den Süchten und Trieben Nicht länger nur Teil der Fassade Versinke in der Masse, doch irgendwie schade

ich wollte nur fragen ob man versteht was ich damit ausdrücken will also sagt einfach eure Meinung wenn ihr Lust und zeit habt. Danke :)

Antwort
von Crysali, 17

Ich würde interpretieren, dass der Ich-Erzähler sich offensichtlich nicht als Teil der Masse versteht, als simple Ameise oder Drohne, sondern in der Lage ist das Spiel zu durchschauen, um es poetischer zu sagen. Dennoch sehnt er sich nach der Gewöhnlichkeit der Masse, er möchte nichts Besonderes/Anderes sein ( wenn er reich ist, dann will er nicht reich sein, beispielsweise, sondern die Probleme der Mittelschicht haben, wenn er ein Außenseiter ist, dann will er kein Außenseiter sein).

Er kann es nicht leiden, dass er selbst nicht im Traum ist, dass er in der Lage ist zu verstehen und zu widerstehen, er würde vieles geben um 'normal' ( im Sinne durchschnittlich) und gewöhnlich zu sein.

Er traf Menschen, die eben so sind, wie er es sich wünscht zu sein und er denkt, dass er anfängt, ebenso wie sie zu werden. Er verstellt sich und versucht dazuzugehören, was ihm teilweise gelingt und mit der Zeit denkt er, dass er sich verändert und er sich nicht nur verstellt, Fassade spielt, sondern sich wirklich verändert und Teil der Masse wird.


Das Einzige was ich nicht so klar interpretieren kann ist das "doch irgendwie schade", bedauert er Teil der Masse zu werden ? Bedauert er die Klarheit zu verlieren, die ihn von der Masse unterscheidet ? Bereut er sich zu verändern, sich auf gewissen Weise auch selbst zu verleugnen, da er sich verstellt ?

Eine gute Formatierung wäre schön gewesen, dass kann die gesamte Interpretation wieder verändern.

Kommentar von Fetzi350 ,

mit dem doch irgendwie schade wollte ich die geteilte Sichtweise auf das in der Masse leben hervorbringen. Und zwar, dass ich auf der einen Seite froh bin endlich ein Teil von ihr zu sein aber auch traurig bin und angst habe nicht mehr ich selbst zu sein.

Antwort
von Christi88, 32

Ich verstehe das so:

Vielleicht hast du dich mal über die Menschen um dich gewundert, weil du nicht verstanden hast, warum sie was tun. Dann aber hast du dich einfach dem Gruppenzwang ergeben, und wurdest ein Teil des ganzen. Trotzdem ist es irgendwie schade um den Verlust eines Individuums.

Entschuldige wenn ich das total falsch interpretiert habe.

Antwort
von 3vier5, 21

Ich find dein Gedicht echt geil, schreibe selber manchmal welche aber du hast aufjedenfall mehr Zeug dazu als ich.

Also auf die schnelle würde ich es so verstehen, dass du dir auf der einen Seite wünscht wie die anderen zu sein, jedoch auf der anderen dich auch davon abwenden möchtest(ich habs jetzt mal so kurz wie möglich gemacht)

Lg

Kommentar von Fetzi350 ,

Ich dank dir :) Ja so in etwa meinte ich das

Antwort
von KuehleHilfe, 20

was ich verstehe: Im Traum bist du so wie sie... also ist das ein Wunsch von dir.... also bist du anders als andere aber wärst gerne genauso wie andere auch sind...

Antwort
von mychrissie, 8

Das ist kein Gedicht, sondern unstrukturiertes, ichbezogenes, emotionales  Geschwurbel. Sorry!

Lies mal mehr wirklich gute Gedichte! Rilke, Benn, Celan, Erich Fried, Ulla Hahn usw.

Entschuldige das harte Urteil, aber ich habe Literatur studiert.


Antwort
von gnosos, 25

Ist kein Gedicht. Nichtmal annähernd.

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