Frage von FUCKmathematik, 285

Wie würdet ihr diese zwei Fragen in einem Vorstellungsgespräch beantworten?

Ich würde gerne wissen wie ihr die folgenden Fragen in einem Vorstellungsgespräch beantworten würdet, weil ich finde, dass man bei diesen Fragen viel falsch machen kann

  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?

  • Angenommen Sie finden heraus, dass Ihr Arbeitgeber etwas Verbotenes tut – wie gehen Sie damit um?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SchwarzerTee, 199

1. Es wird schon seinen Grund haben, dass er der Arbeitgeber ist: Er kann gut organisieren, er kann Menschen führen, er denkt unternehmerisch usw. Das in Teilbereichen fehlende Fachwissen holt er sich eben in Form von Mitarbeitern. Es ist also in gewissem Sinne normal, dass ein Chef auch weniger wissen kann als ein Mitarbeiter. Da muss man sich gar nicht "fühlen".

2. Zuerst fragt man sich vielleicht, ob der Arbeitgeber weiß, dass er etwas verbotenes tut. Vielleicht hat er bloß von irgendeiner Vorschrift noch nichts gehört, und dann gibt es Wege, ihn darauf hinzuweisen.

Sollte der Arbeitgeber das Verbotensein kennen, fragt man sich selbst, ob man bei diesem Arbeitgeber arbeiten und mit seinem Tun leben kann. Falls nicht: Arbeitgeber wechseln.

Antwort
von SiViHa72, 163

-Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?

ich bin der Fachmann für das,was er braucht, darum stellt er mich an.. und er ist der Fachmann für´s große ganze. (ich gehe jetzt davon aus, mit "für" meinst Du nen Chef.)

Angenommen Sie finden heraus, dass Ihr Arbeitgeber etwas Verbotenes tut – wie gehen Sie damit um?

ich würde zuerst ihn ansprechen. Dann ggf. den Betriebsrat. Bei kriminellen Handlungen erst ihn, dann ggf. Polizei bzw. die dafür benannte Stelle (z.B. Compliance in einer Ban, wenn ich feststelle, dass Chef in Geldwäsche verstrickt)

Antwort
von MirlieB, 165

Erstens: Jeder hat seine Spezialgebiete und Talente, in denen er mehr weiß als andere. Man ergänzt sich gegenseitig. Das macht Teamarbeit so wertvoll.

Zweitens: Den Arbeitgeber diskret darauf ansprechen und möglicherweise kündigen, weil du da nicht mitmachst.

(Meine Meinungen. Können sicher auch Fettnäpfchen sein.)

Antwort
von Chaoist, 116

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie für jemanden arbeiten müssten, der weniger weiß als Sie?

Das passiert mir dauernd :) NEIN! Scherz. Ernsthaft würde ich bezweifeln dass soetwas vorkommt. Jeder Mensch den ich heute treffe kann etwas wissen was ich noch nicht weiß. Das gilt natürlich auch umgekehrt. ( Wir weichen an dieser Stelle also klar einer direkten Antwort aus.

Angenommen Sie finden heraus, dass Ihr Arbeitgeber etwas Verbotenes tut – wie gehen Sie damit um?

Das kommt drauf an ... ( Standardantwort bei schwierigen Fragen ;) Damit hat man zumindest etwas Zeit gewonnen sich eine Antwort zu überlegen. ) Ändert aber nichts daran dass ich, wenn ich es beweisen kann und klar ist dass es sich dabei um eine Straftat handelt, keine Beihilfe leiste, auch nicht für eine Gehaltserhöhung, und auch nicht davor zurück schrecke meinen Arbeitgeber anzuzeigen.

Antwort
von Supertramp68, 79

- Wissen ist für mich kein Besitz .Insofern ist es mir egal . Für mich zählt die bloße Kompetenz sowie Menschlichkeit des Arbeitgebers

- Sofern es ihn nicht nur selbst betrifft und andere schädigen könnte, würde ich ihn auf eine direkte jedoch höfliche Art ansprechen und ihm mitteilen das ich das was er tut für moralisch verwerflich halte (sofern dies auch der Fall ist).

Antwort
von chokdee, 92

1) Ich würde ihn trotzdem mit bestem Gewissen unterstützen. Nicht jeder kann ja alles wissen

2) Ich müsste schon sehr sehr sicher sein und dann zunächst das Gespräch suchen.

Antwort
von ali432, 86

1 frage : ich würde den Arbeitgeber unterstützen und hoffen das alles glatt läuft

2 frage : je nach dem was er getan hat wenn es was sehr schlimmes ist wie zum Beispiel etwas kriminelles würde ich mit dem Arbeitgeber darüber reden

Antwort
von Grautvornix, 73

1:Wäre mir egal, solange ich  anständig behandelt werde und ordentlich bezahlt.

2. Kommt darauf an was es ist.

Antwort
von meini77, 80

zu 1) grundsätzlich sehe ich es so, daß mein Vorgesetzter nicht zwingend alles bzw. mehr wissen muss, was ich weiß. Im Geschäftsleben geht es ja oft um Aufgaben(ver)teilung und Verantwortung. Niemand kann doch erwarten, daß der Geschäftsführer eines Maschinenbauunternehmens weiß, wie die CNC-Maschine bedient wird.

zu 2) ich würde mich kundig machen, was genau falsch läuft und wie die Angelegenheit richtig gemacht wird. Anschließend würde ich die betreffende Person oder den Vorgesetzten informieren, wie der Prozess gesetzeskonform umgesetzt werden kann. Oftmals passieren Fehler ja aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit.

Antwort
von blackforestlady, 61

Zu der ersten Frage, akzeptieren und zur zweiten Frage, Anzeige machen.

Expertenantwort
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 54

Hallo FUCKmathematik,

Also auf die Frage 1 würde ich sagen:  "Dass ist doch ganz normal, da Sie ja sonst keinen Spezialisten wie mich für diese Aufgabe suchen müssten." 

Auf die Frage 2: "Da ich ein grundehrlicher Mensch bin macht mich die Frage schon etwas nachdenklich - was wäre denn - rein hypotetisch -  das Verbotene?"

Dann kommt es auf die Antwort an, ob ich direkt aufstehe und gehe.

Beste Grüße und viel Erfolg

Serviceteam FORTBILDUNG24

Antwort
von EdnaImmers, 56

Zu 1) - kann vorkommen/ keiner weiß eben alles / hängt davon was er nicht weiß  und wie er mit seinem Unwissen umgeht ..... 

Zu2) zurückfragen:

 wieso fragen Sie? 

Kann mir das in Ihrer Firma passieren? 

Ich fürchte, dann haben wir bisher wertvolle Lebenszeit verschwendet. 

Guten Tag! Sagen

Aufstehen und den Raum verlassen!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community