Wie würde man aussehen wenn man nicht altert?

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2 Antworten

Würde man nicht mehr altern, würde wenn man ausgewachsen ist, also so um das 20. Lebensjahr herum keine Weiterentwicklung im Körper mehr stattfinden.

Man würde sein Aussehen behalten (Gewichtsveränderungen nicht inbegriffen) und ebenso die jugendliche körperliche Verfassung, sprich Gelenkigkeit, Kraft und Ausdauer.

Aber ich glaube ein solches Leben würden wir Menschen nicht ertragen. Auch wenn es viele nicht zugeben wollen, wir brauchen die Veränderung. Sie liegt in unseren Genen und bestimmt die gesamte Welt. Wenn wir uns nicht mehr verändern, scheiden wir aus diesem Prinzip aus und würden mit Sicherheit anfangen Veränderung künstlich herbeizuführen.

Irgendwann hätten wir das Leben satt und würden uns wünschen zu sterben. Die technische Weiterentwicklung verläuft zu schnell um immer auf dem Laufenden zu bleiben. Irgendwann sind wir, unser Denken und unsere Gewohnheiten überholt.

Wahrscheinlich würden wir auch das Interesse an Sex verlieren. Es ist  (trotz Verhütungsmitteln) unser Instinkt uns Fortzupflanzen. Aber ohne Alter und natürlichem Tod verliert die Vermehrung an bedeutung. Wozu eine neue Generation in die Welt setzen, wenn die alte nicht verschwindet?

Zusätzlich dazu würden sich die Erwartungen an die Generationen verändern. Man würde von den alten Generationen den Lebenswillen der jungen erwarten und von der jungen Generation Erfahrung und vernunft der alten. Immerhin sehen alle gleich aus, das Äußere ist kein Indiz mehr für die Art wie man mit dem Menschen umgehen sollte.

Interessanter Weise wird gerade in diesem Thema experimentiert. The Pholospher hat dies bereits in seinem/ihren Beitrag erwähnt. Das Zellallter wird von Zellbausteinen im näherern Umfeld der Zelle bestimmt (es waren nur keine Ribosomen, denke ich, sondern kleinere Bestandteile, wenn ich nicht irre, spezielle Eiweise vielleicht?). Diese werden mit der Zeit verbraucht und sind keine mehr da, altert die Zelle.

Krebszellen allerdings können eben diese Bestandteile selbst produzieren. Sie altern nicht. Man versucht nun diese Eigenschaft auf normale Zellen zu übertragen. Schafft man das, hätte man den ersten Menschen der/die nicht altern kann geschaffen.

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Kommentar von Andrastor
03.12.2015, 13:40

danke für das Sternchen :)

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Hm. Das kommt darauf an. Die Theorie besagt ja, dass bei jeder Zellteilung ein Teil der [waren das Ribosomen? bin mir nicht ganz sicher...] in Mitleidenschaft gezogen werden, und wenn eben jene "verbraucht" sind, dann klappt die Zellteilung nicht mehr. Wenn es also möglich wäre, diese zu regenerieren und die DNA auch sonst vor Mutationen während des Alterns (nicht des physischen Alterns, einfach "mit Voranschreiten der Zeit") zu schützen, dann bliebe man ab gewähltem Zeitpunkt, irgendwas im 20ten Lebensjahr würde sich wohl anbieten, so wie man ist.

Soviel zum physischen (ist natürlich alles rein hypothetisch). Was in jedem Fall schwierig ist, egal ob und wie es jetzt gelänge, ist die Sache mit dem Kopf. Ist unser Hirn überhaupt darauf ausgelegt, so lang zu funktionieren? Hielten wir, unsere Psyche, es aus, älter als etwa 100 jahre zu werden? Ich finde es viel interessanter, darüber nachzudenken... Und auch viel "wichtiger", insofern man jene Begrifflichkeit hier verwenden möchte ^^

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Kommentar von warehouse14
24.11.2015, 09:21

Du meinst sicher die Telomere... ;)

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