odemtann am 20.06.2007 um 12:58 Uhr
Ich weiß , was für eine Frage . Ich denke der Tod gehört zum Leben . Ich möchte annonym beerdigt werden , denn ich möchte niemanden zwingen mein Grab zu besuchen und bevor es verwildert , weil sich niemand kümmert , nein danke . Mein Sohn wird in USA leben und ich kann mir nicht vorstellen ,dass er , um einmal Blumen auf mein Grab zustellen , von Amerika nach Deutschland kommt . Übrigens sage ich mir : Man schenke sich Blumen während des Lebens , auf dem Grabe steh´n sie vergebens . Dies ist mein Gedankengang dazu , wie denkt Ihr darüber ? Übrigens ist eine annonyme Fläche besser gepflegt als so manches Grab

Ich möchte auch anonym bestattet werden. Ganz einfach weil es für die anderen Menschen auch ein Leben nach meinem Tod geben muß. Mir nützt es eh nach meinem Tod nichts mehr wenn jemand an meinem Grab steht und trauert.

Also ich hätte gerne ne stinknormale Beerdigung - auch wenn's vielleicht unökonomisch und unökologisch ist. Ich kümmere mich übrigens sehr gerne um die Grabstellen meiner Vorfahren und hoffe, dass meine Nachkommen das auch machen. Wenn nicht, sollen sie halt eine Platte draufmachen.

Ich schwanke noch zwischen Friedwald und Asche ins Meer....Letzteres gefällt mir immer besser, ich bin eh so ein zertreuter Typ.

Was nach Organspende übrig bleibt, soll verbrannt und auf einer Friedhofswiese verstreut oder besser unter einem Baum in einem Friedwald verbuddelt werden.

Ich habe meine sterbliche Hülle dem anatomischen Institut in Wien vermacht, da dürfen dann die Medizin Studierenden noch etwas an mir lernen - als Gegenleistung holt das Institut meinen Leichnam von überall in Europa kostenlos ab, sollte ich nicht zu Hause sterben, und übernimmt die Kosten für die Entsorgung.
Das hört sich jetzt vielleicht schrecklich an und ich habe auch mit all jenen, die mir lieb sind, darüber diskutiert - von wegen Grabstätte, oder einen Platz wo man meiner gedenken könnte, etc....
Wenn ich es nicht schaffe, bis zu meinem Ableben in den Herzen der Menschen, die ich liebe, einen festen Platz zu haben - dann brauche ich auch keinen Platz, wo man vielleicht einen Marmorstein abstaubt, die Blumen gießt und sich über das Unkraut ärgert, welches zwischen den Blümchen durchkommt - und so tut, als würde man genau hier, jetzt, meiner Person gedenken...

Eigentlich war ich ja schon immer für das Wasser. Aber seit Kurzem hat es mir auch der Friedwald angetan. Ich bin noch am überlegen, eine der beiden Mögölichkeiten auf jeden Fall.

ich habe mich bereits der anatomie vermacht und trage einen dementsprechenden ausweis bei mir. mein körper wird dann für ca. 1 jahr verwendet, der rest danach feuerbestattet am zentralfriedhof in einem speziellen bereich für alle, die diesen weg gingen. meine nachfahren haben keine kosten dafür zu tragen, da ich bereits EUR 400,-- dafür bezahlt habe.
Ich bin dafür noch zu jung, um zu sagen wie ich denn von dieser Welt gehen möchte. Ich bin gerade mal 27, da habe ich andere Sachen im Kopf als den Tod.
Auf meinem Organspendeausweis steht: 'Rest verbrennen, Baum drauf, fertig.'
Ich hoffe, das klappt bis dahin.

Am besten verstreut werden auf einer schönen Blumenwiese oder ins Meer. Ist aber auch schon teuer.

Habe bereits eine Versicherung beauftragt sich um alle Formalitäten zu kümmern und finde dann meine letzte Ruhe im Friedwald.

Brauchbare Organe entnehmen, Rest verbrennen, Urne Seebestattung - kommt übrigens nicht so teuer wie eine normale Beisetzung :-)

Ich habe mir da auch schon des öfteren drüber nachgedacht.Zunächst mal kann man mir alle brauchbaren Organe entnehmen. Danach möchte ich verbrannt werden u.entweder im Meer verstreut werden oder aber in ein kleines Urnengrab. Das sollen dann meine Kinder u.mein Mann entscheiden.Da ich nicht davon ausgehen kann, dass ich steinalt werde,sondern ja morgen am Tag versterben kann, könnte es ja sein, dass meine Kinder einen Ort brauchen, an dem sie trauern können.

Erdbestattung in festlicher Kleidung und meinen Lieblingsblumen im Sarg. Das Grab soll später schlicht aber gepflegt sein, mit einer einfachen Stele, auf der nur Name, Geburts- und Sterbedatum eingrviert sind.
Ich will meine selbst zusammengestellte Video-Show dort abgespielt wissen. Geschnitten auf passende Musik mit Tränendrüsen-Automatik.
Und zum Abschluss ein selbst gesprochenes, finales 'Tschüss! Ihr Lieben' mit Namensnennung der vermutlich Anwesenden.
Das bliebe haften.
Zum Grab: die mietbare WebCam auf dem Friedhof wird kommen. Damit entfallen alle in der Frage genannten Befürchtungen.