Was habt Ihr diesbezüglich für Pläne? Welche Modelle gibt's denn zur Zeit? Eine betreute WG mit Gleichgesinnten oder Freunden wär so meine Idee,am besten ein Haus mit 6-8 grossen Zimmern o.ä. Was fällt den Ü50 unter Euch zu Diesem Thema ein ?
Ich werde im Alter in meinem Haus mit Garten wohnen. Zuhause lasse ich mich irgendwie versorgen.
Mein Sport soll mich fit halten!
Ich bin zwar noch nicht Ü50 aber ich mache mir trotzdem jetzt schon Gedanken. Gerade weil ich auch mit Senioren arbeite, und sehe, das viele sehr einsam sind.
Bei uns gibt es ein Projekt: "Gemeinsam statt einsam". Dort baut ein örtlicher Wohnungsbauträger ein Haus mit freifinanzierten Wohnungen und auch Sozialwohnungen für ältere Leute. Pro Etage enstehen mehrere kleinere Wohnungen mit Küche und Bad. Auf jeder Etage gibt es einen Gemeinschaftsraum und auch eine Gemeinschaftsküche. So kann man sich immer mit den anderen ungezwungen treffen. Es gibt auch eine Betreuung, und wenn gewünscht auch ambulante Pflege. Dieses Wohnprojekt finde ich ganz gut, vor allen Dingen, weil auch an die Rentner gedacht wird, die keine große Rente haben.
So könnte ich mir auch vorstellen später zu wohnen. Wäre auf jeden Fall eine Alternative zum Altersheim.

Indem ich stinkreich werde, sodaß ich den lieben langen Tag in meinem Landhaus von hübschen Models versorgt werden kann.
comarel am 26. September 2007 19:45 Wunschdenken, was????
Kaffeesatz am 26. September 2007 19:47 Ich meine das todernst ;-)
Shira am 26. September 2007 19:50 Kann im Alter aber ganz schön anstrengend sein;-)
Das könnte funktionieren ;-)
Kaffeesatz, ich wette Du bist U20!
Kaffeesatz am 26. September 2007 19:55 Die Wette hast Du verloren. Ich wette Du bist Ü40.
Es läuft auf ne Umfrage raus ;-)
Wette gewonnen! 55.
Kaffeesatz am 26. September 2007 22:49 Kaffesatz - fender (1:0) ;-)

In einer Senioren-WG (Wohngemeinschaft).
Niklaus am 27. September 2007 10:05 Das hätte ich auch geantwortet. DH

Ich würde auch die betreute WG mit Freunden vorziehen. Aber ich denke, das ist eher eine Frage für Ü70.
tradaix am 26. September 2007 19:44 Wieviele 70+ gibt es bei GF?
comarel am 26. September 2007 19:46 Kommen schwerwiegende Erkrankungen erst über 70?????
Shira am 26. September 2007 19:49 Die Frage bezog sich auf ein Altersheim, nicht auf ein Krankenhaus!!!
comarel am 26. September 2007 19:54 Krankheiten, die nicht ausgeheilt werden können, sondern die das Weiterleben sehr erschweren können (Erblindung, Alzheimer, Demenz, schwere Diabetes, hochgradige Arthrose) Die Liste könnte ich noch ewig fortführen, alles Erkrankungen, die u.U. ein Leben in einer "normalen" eigenen Wohnung unmöglich machen, Betreutes Wohnen aber doch möglich ist.
Bin noch unter 50, darf hoffentlich trotzdem antworten ;-P Momentan ist im Bereich der Altenheime einiges im Umbruch, das geht meist los mit Umbauten, die zu einer Betreuung in Wohngruppen (aha!) führen soll, zu Seniorenwohnungen (die es ja schon gibt, aber bezahlbare), die an diese Heime angeschlossen sind und wo man dann Leistungen zukaufen kann, genauso wie zu Hause bleiben und dort solange wie möglich Leistungen durch ambulante Dienste zuzukaufen. Ausrüstung der Zimmer/Wohnbereiche mit z. B Lan-Anschluss, WLan-Anschluss. Umbau der Mehrbettzimmer in Einzelzimmer mit Badbereich. Im Entstehen auch gerade, sogar bei der Generation über 60/70: Wohngemeinschaften, nach dem Prinzip, was du beschrieben hast. Jüngere Alte helfen älteren Alten. Man muss gucken, was es in ein paar Jahren gibt, aber vorzuziehen ist doch immer: Solange als möglich Zu Haus zu bleiben in der Umgebung, die man kennt und mag.
comarel am 26. September 2007 19:48 Nur rechtzeitig den Absprung finden, solange man noch wählen kann.

Rechtzeitig ins "Betreute Wohnen" umziehen, denn da ist man weiter sein "eigener Herr", falls man aber Hilfe braucht, ist Hilfe da. Nur nicht warten, bis die Pflegestufe da ist, denn dann ists mit der Eigenständigkeit vorbei.
Ich möchte möglichst bald ins Altersheim und mich dort verwöhnen lassen.
Wenn man kein Geld hat, oder nur wenig Rente, falls es noch Rente gibt ja was tut man dann? Bei den Kindern einziehen? Altersheim? Wie wärs mit Banküberfall, klappt er hast du Geld und alles ist gut, klappt er nicht wird der Staat dich versorgen. Geregeltes Leben, 3 Mahlzeiten, TV, Sport, Bibliothek, Mitbewohner, Beschäftigung, ärztliche Versorgung alles vorhanden. Es gibt ja schon einen Seniorenknast der wurde im TV vorgestellt, wie im Hotel - DIE Alternative gegen Altersarmut.
Wenn das mal nicht ein Traum ist, der nicht einzuhalten sein kann. Vielleicht siehst du das ganze mal anders, wenn die ersten vielleicht unheilbaren Krankheiten auftauchen, alles kannst du mit Sport auch nicht aufhalten.
Du hast recht und "irgendwie" denken wohl alle so naiv (nicht böse gemeint!)
Wer kann schon sagen, was bereits morgen ist, geschweige im Alter von 60 oder 80 Jahren?
Also habe ich vor mein Haus und nicht das Altersheim vorzuziehen.
Aber das Falls.... sollte man doch nicht aus den Augen verlieren. Leicht kann es zu spät sein, also auch für Angehörige am besten schriftlich festlegen, was zu geschehen hat.