Frage von Sophia333, 125

Wie wirtschafte ich richtig (STUDIUM, FINANZEN, KONSUM)?

Schönen Abend,

Kurz zu meiner Person:

  • 20 Jahre
  • Wohnhaft Eltern
  • Studium Soziologie
  • Einkommen 450 €
  • Ausgaben: Freizeit, Sportverein, Auto, Handy

Nun die Frage:

Wie wirtschafte ich optimal? Wer hat Tipps & Tricks zur optimalen Verwendung des Geldes. Ich gehöre zu den Personen die leider zu viel konsumieren. Das meiste findet davon einen schönen Platz im Schrank und mehr nicht. Jedoch möchte ich auch nicht komplett auf Konsum verzichten und jeden Cent sparen.

Ich möchte lernen das mit dem Geld umzugehen, mir etwas zu gönnen aber auch nicht alles auf den Putz hauen. Habe mir schon so einige informative Texte aus dem Internet rausgezogen, die aber mir nicht sonderlich geholfen haben.

Wer hat da von euch den einen oder anderen Tipp aus seiner Jugendzeit oder steckt momentan in einer ähnlichen Lage.

Schöne Grüße und einen weiterhin angenehmen Sonntag

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 62

Hallo!

Ich bin in meiner Lehrzeit mit ähnlichem Verdienst durchaus klargekommen. Hatte als Auto einen alten Audi 100 und bin nicht ständig rumgefahren & habe trotz geringem Einkommen "gelebt".. 

Ich sage mal -------> wenn man nicht den ganzen Tag mit dem Auto spazierenfährt, nicht bei Ebay Dauerbesteller ist, nicht ständig shoppen geht, keinen teuren Handyvertrag laufen hat & außerdem nicht jedes Wochenende auf Partys geht, klappt das mit den 450-500 Euronen durchaus und es bleibt sogar was übrig. Auch wenn man ein Auto besitzt. Und auch wenn man sich gelegentlich (Betonung liegt ganz stark auf "gelegentlich") mal was gönnt, geht das auf :) 

Die Frage ist, wie man lebt, auf was man verzichten würde & wie man sich die "Freizeit" verdingt. Wenn du jedes Wochenende feiern gehst und gesteigerte Ansprüche hast, was Klamotten/Markenprodukte usw. angeht, dann ist es vorprogrammiert dass du mit 450 Euro das nicht stemmen kannst!

Dass du selbst erkennst "zu viel zu konsumieren" ist schon der erste Schritt. Mein Tipp ------> du musst nicht auf jeder Party sein, brauchst auch nicht jedes coole Outfit im Schrank, kannst statt dem Auto auch mal zu Fuß unterwegs sein oder Fahrgemeinschaften bilden/nutzen.. und schon sparst du Geld! Außerdem hilft es, Sonderangebote zu nutzen und ein Kassenbuch zu führen ------> mag pedantisch sein, aber es hilft die Ausgaben im Griff zu haben!

Auch beim Sportverein würde ich mich fragen ob du dafür im Studium überhaupt Zeit hast. Ist über den Monat gerechnet nicht sehr viel Geld, klar.. aber es summiert sich schon!

Antwort
von GuenterLeipzig, 99

Du lebst meiner Meinung nach über Deine Verhältnisse.

Wenn Du bei einem Monatseinkommen von 450 EUR ein Auto vollumfänglich halten willst, wird das auf Dauer nicht funktionieren.

Selbst wenn das Auto Dir geschenkt wurde, musst Du Rücklagen bilden für Reparaturen und Wartung, was früher oder später kommt.

In der Wirtschaft nennt man das "Abschreibungskosten".

Treibstoff will auch noch bezahlt werden.

Sportverein und Mobiltefon sind einigermaßen als Fixkosten kalkulierbar.

Was Du so für die Freizeit benötigst, kann ich nicht beurteilen.

Günter

Antwort
von MrClarkKent, 63

Das erste, was ich abgeschafft hatte, als ich mit meinem Studium begonnen hatte, war das Auto, denn mit dem Semesterticket kann man ja kostenlos Bus und Bahn fahren. Gut, ich hatte den Vorteil, dass ich direkt aus der Metropole komme und es somit ein gutes Angebot von öffentlichen Verkehrsmitteln gibt, so dass man auf ein Auto verzichten kann. Wenn du jetzt natürlich aus einer kleineren Stadt kommst und einen weiten Weg zur Uni hast, ist es natürlich schwieriger auf ein Auto zu verzichten. 

Ich mache das bei mir immer so, dass ich mir jeden Tag aufschreibe, was ich ausgegeben habe und wofür ich es ausgegeben habe. Somit kann ich kontrollieren, wie viel ich genau im Monat ausgegeben habe, wie viel im Durchschnitt am Tag und sehe auch, wo ich hätte sparen können, was eher unnötig gewesen wäre. Ich hatte mir dann immer eine Summe gesetzt, die ich maximal pro Monat ausgeben wollte, so konnte ich dann auch immer sehen, wie viel ich noch ausgeben kann. Wenn ich in der Woche wenig ausgegeben hatte, konnte ich dafür dann mehr an den Wochenenden ausgeben.

Seitdem ich genau Buch über meine Ausgaben führe, habe ich automatisch viel weniger Ausgaben. Probier es mal auf diesem Weg aus. 

Antwort
von Eisenmann89, 1

Hey also ich hatte in meiner Ausbildung sogar noch weniger und habe es immer für wichtig erachtet Regelmäßig Geld zu Sparen! Ich habe es in zwei verschiedene "Töpfe" gepackt! 1. 25€ in einen Aufbausparplan und 2. 25€ in eine Altersvorsorge (wo ich im Notfall auch ran kann) außerdem habe ich mir wenn es Geld gab immer Bar noch etwas zur weggetan was vom Vormonat übrig war.

Das gute war das sich meine Eltern aber um die wichtigen Sachen Wie Berufsunfähigkeitsversicherung und der gleichen gekümmert hatten und ich da nicht mein Geld für aufwenden musste.

Heute habe ich daher aber schon ein paar Ersparnisse zusammen trotz dem geringen Einkommen.

Antwort
von kevin1905, 38

Kannst du die Ausgaben auch ungefähr beziffern?

Wo ist die Berufsunfähigkeitsversicherung? Die ist wichtiger als die anderen vier zusammen!

Antwort
von onlythreesixtee, 13

Grundsätzlich ist die Frage für mich als Wirtschaftsinformatik-Student (und für jeden Anderen auch) recht simpel zu beantworten.

Runter gebrochen aufs essentielle gibt es ja nur zwei Richtungen, die du Einschlagen kannst: 

1. Du verdienst mehr Geld

2. Du gibst weniger aus

Wenn du hier wissen willst, wie du mit 450€/Monat bei gleichbleibenden Lebensstandard mehr Geld am Monatsende raus bekommst, wird dir keiner helfen können. Wenn du wissen willst, wie du dich selbst daran hindern kannst ,mehr Geld in Konsumgüter zu Investieren, ist die Frage falsch formuliert. Aber du willst ja wissen, wie man "besser" wirtschaftet. Und das funktioniert nunmal meist mit Kostensenkung oder Gewinnmaximierung. 

Meine Tipps für dich:

1. Preisvergleiche bei Handy, Auto, Sportvereine

2. Eventuelle einen weiteren Nebenjob (oder einen ganz anderen Nebenjob) annehmen (Als Studentin einer Sozialen Richtung hat man ja angeblich recht viel Freizeit ;) )

3. Nicht jedes Wochenende Cocktails trinken....mit Shots gehts schneller und ist günstiger ;)

4. Alte Kleidung bei Kleiderkreisel verkaufen

5. Fahrgemeinschaften bilden

6. Einnahmen/Ausgaben gegenüber stellen und unnötiges wegstreichen. 

Antwort
von Vierjahreszeit, 60

Interessant, dass du als Soziologiestudentin ein finanzielles Problem hast.

Es wundert mich allerdings nicht, denn mit 450€ Einkommen Studium, Auto, Ausgaben für  einen Sportverein und ein Handy zu finanzieren, ist so etwas wie die Quadratur des Kreises zu versuchen.

Daher empfehle ich dir festzulegen, was für dich die wichtigsten Maßnahmen (Ziele) sind, für die du die finanziellen Voraussetzungen schaffen willst (musst). Dies wird dir nicht auf einmal gelingen. Sicherlich benötigst du eine geraume Zeit für die Festlegung der Prioritäten und den hierfür erforderlichen Voraussetzungen, um jene im gewünschten Umfang berücksichtigen zu können. Das heißt auch, dass du dir selbst Gedanken machen musst, um für dich akzeptable Ergebnisse zu erzielen. Hilf dir selbst, sonst wird dir nicht geholfen! Viel Erfolg.

Antwort
von Elizabeth2, 70

Kassenbuch führen. Dann weisst du genau, was du wo ausgibst und dir dann überlegen, wie du es einteilst. Vielleicht reicht auch eine exakte Aufstellung immerwieder kehrender monatlichen Ausgaben - auch dann weisst du, was du noch ausgeben kannst.

Antwort
von Sophia333, 50

Das Auto ist leider unverzichtbar, wenn ich nur durch öffentliche Verkehrsmittel zur Universität fahren würde, gehen mir 3 1/2 h vom Tag verloren. Mit dem Auto ist es nur eine Halbe. 

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