Man hat den Eindruck, dass der Einfluss von Religion kontinuierlich schwindet. Wird das immer so weiter gehen? Oder denkt ihr, dass Religion bei den Menschen wieder einmal mehr Bedeutung bekommen wird?

Ich habe eher den Eindruck, dass Religion wieder eine stärkere Stimme bekommt. Im arabischen Kulturraum sowieso, aber auch im westlichen Kulturkreis. Gut, mit der Wahl von Obama ist der Einfluss der WASP in den USA deutlich zurückgegangen. Aber schau Dir mal an, was gerade in Deutschland passiert: Die Bertelsmannstiftung fördert Projekte zur Religionsforschung, das BMBF schreibt riesige Drittmittelprojekte zur Erforschung religiöser Phänomene aus, in Ostdeutschland ist eine große Graduiertenschule zur Religionsforschung gegründet worden.
Ich denke, dass zwar die Zahl der Kirchgänger zurückgeht und die Kirchen weniger Einfluss haben, aber die Menschen machen sich schon Gedanken. Das muss nicht immer gut christlich sein, sondern es zeigen sich sicherlich synkretistische Tendenzen. Aber das Thema "Religion" ist nicht vom Tisch, sondern weiterhin im Fokus der gesellschaftlichen Diskussion.

Religionen wird es immer geben, solange die menschlichen Denkstrukturen in der Weise unvollkommen sind, dass er hinter unerklärlichen Phänomenen übersinnliche Kräft vermutet. Also: entweder Weiterentwicklung der geistigen Fähigkeiten des Menschen (eher unwahrscheinlich) oder wissenschaftliche Aufklärung sämtlicher offenstehender Fragen über die Entstehung des Lebens oder den Aufbau und die Entstehung des Universums (eher unwahrscheinlich)! Sonst Religionen!

Ich denke, religiöse Institutionen und Dogmen sind dem Verfall anheim gegeben. Früher oder später werden sie untergehen und einem undogmatischem "spirituellen" Bewusstsein Platz machen.
Letztlich wird es davon abhängen, wieviele Menschen sich wieder darauf besinnen, was ihnen Halt im Leben (und Sterben) gibt. Religion heißt ja wörtlich Rückbindung und meint die Beschreibung eines letzten Halts. Fest steht für mich, was Matthias Claudius so formulierte: "Etwas Festes muss der Mensch haben", - für den Apostel Paulus ist dieses Feste Jesus Christus (1. Korintherbrief, Kap 3: Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Christus).

Fakt ist, daß die Menschheit nicht ohne Religion kann, sonst wären sie (die Religionen) schon längst weg. Und wenn man sieht, wieviel Zulauf gewisse Sekten haben, so ist das doch ein ziemlich deutliches Zeichen dafür, daß die meisten Menschen an irgendetwas glauben müssen, um ihr Leben irgendwie sinnvoll zu füllen.

Je schwieriger die Lage wird, um so mehr werden die Menschen feststellen, dass es ohne Gott nicht geht. Spätestens dann, wenn ihnen klar wird, dass sie eben nicht alles in der Hand haben und sich nicht selbst helfen können - und auch von anderen Menschen keine Hilfe zu erwarten ist.
Solipsist am 21. Juni 2009 17:54 Siehe zum Beispiel Norwegen. Einer der reichsten, sichersten; mit Medizin, Schulwesen und Bildung, bestversorgtesten Staaten dieser Erde. Mit das höchste Pro Kopf Einkommen, niedrigste Säuglingssterblichkeit und Kriminalitätsrate, die meißten Hochschulabgänger, usw.
Und was noch?
Einer der säkularisiertesten Staaten dieser Erde mit den meißten Atheisten.
Genau wie Schweden, Japan, Kanada.
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"Je schwieriger die Lage wird, um so mehr werden die Menschen feststellen, dass es ohne Gott nicht geht."
Ja, klar, absolut!
daddysdearest am 21. Juni 2009 18:09 Und wieder hast Du meine Aussage bestätigt. Säkularisierung findet nämlich genau dort statt, wo die Lage NICHT schwierig ist, wie Du ja sehr schön ausgeführt hast.
Unchrist am 21. Juni 2009 19:45 Das war keine Bestätigung. Du sagst, da wo es leuten gut geht, wird Gott vergessen. Solpi sagt, da wo Menschen Gott vergessen, geht es den Menschen besser.
Solipsist am 21. Juni 2009 19:47 :-)) Oder so ausgedrückt. Danke.
Solipsist am 21. Juni 2009 19:46 Und was folgern wir daraus das Säkularisierung und friedlicher Wohlstand in direkten Zusammenhang stehen?
daddysdearest am 22. Juni 2009 10:52 Man kann sich natürlich alles zurechtdrehen.
Solipsist am 22. Juni 2009 11:31 Das ist nicht zurechtdrehen, sondern wie eigentlich sogar Du erkennen müsstest, ein simples addieren von eins und eins.
Beweis?
Wäre es so das die friedfertigsten Staaten mit der besten Grundversorgung und Wohlstand, auch die religiöstesten wären..... Du hättest dies sofort als Argument in Deinem Programm.
Nur ist es eben grad umgekehrt, da passt es Dir nicht ins Konzept.
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Also wo dreh ich was hin? Ich summiere Tatsachen, mehr nicht.
Das Norwegen, Schweden, Kanada, Japan, etc. die bestgestelltesten Staaten sind und auch gleichzeitig die mit den meisten Atheisten ist schlicht Fakt.
Wo also bitte drehe ich da?
Sag mir das.
daddysdearest am 22. Juni 2009 11:35 Du vertauschst Ursache und Wirkung.
Solipsist am 22. Juni 2009 11:54 Und das bedeutet was?
Mach bitte eine Aussage daraus, einen ganzen Satz.
Wie sind die Verhältnisse? Klär uns auf bitte.
daddysdearest am 22. Juni 2009 12:53 Hast Du Probleme mit der deutschen Grammatik? Das ist ein ganzer Satz. Und wenn Du den nicht verstehst, musst Du eben noch mal genau lesen, was bisher geschrieben wurde.
Solipsist am 22. Juni 2009 13:37 Nein. Ich kann auch nach nochmaligem durchlesen nicht erkennen was verdreht sein soll.
Sag mir bitte was das sei.
Du meinst doch nicht etwa, das Menschen denen es besser geht und die sich DANN erst von Gott abwenden und es ihnen weiterhin besser und besser geht, würde Deine Position stärken?
daddysdearest am 22. Juni 2009 14:13 Ich glaube Dir sogar, dass Du das nicht erkennst. Bist eben gefangen in Deinen Vorstellungen.
Und mir geht es nicht um MEINE Position, sondern um die Wahrheit.
Solipsist am 22. Juni 2009 14:19 Gut. Dann sag doch wie es in Wahrheit ist und benenne bitte die Verhältnisse.
valentin301 am 22. Juni 2009 14:47 Also ich überlege gerade und verstehe es auch nicht. Also Ursache: Atheismus, Wirkung: es geht den Leuten gut in ihrem Staat. Und jetzt umgekehrt? Ursache: es geht mir gut, Wirkung: ich werde Atheist. Hä?? Meinst Du so ist es richtig?
daddysdearest am 22. Juni 2009 15:22 Letzteres. Nur im Überfluss und relativer Sicherheit kann man der Vorstellung erliegen, es ginge ohne Gott.
Unchrist am 22. Juni 2009 18:43 Die relative Sicherheit macht es einfacher sich als Atheist zu "outen" das stimmt schon. In der Geschichte des Christentums gab es genug fälle, wo die Abtrünnigen bitter bezahlen mussten für ihre Meinung. Aber auch heute ist es nicht überall gegeben, dass man einfach sagen kann "Ich glaube nicht an Gott" und damit meine ich nicht nur radikal islamische Länder.
Und warum sollte es denn nur eine "Vorstellung" sein, wenn wir doch sehen, dass es dioe Realität ist?
valentin301 am 22. Juni 2009 19:30 eben, so ist es, aber es ist klar, was jetzt kommt....
daddysdearest am 23. Juni 2009 10:41 Glaubst Du wirklich, die Realität wäre nur das, was man sehen kann?
valentin301 am 23. Juni 2009 15:06 Kein Mensch kann die Realität der Welt erkennen, es ist ja noch nicht mal sicher, ob es eine Realität gibt!
daddysdearest am 23. Juni 2009 15:56 Also hat das, was wir sehen, keine Aussagekraft darüber, was Realität ist.
valentin301 am 23. Juni 2009 18:32 Doch, das schon, aber eben nur der Teil, der für die menschlichen Denkstrukturen erfassbar ist.
Unchrist am 23. Juni 2009 20:18 Habe ich das so je behauptet? Ich weiß nur dass wenn ich allein durch die behauptung "es gibt Gott" genausoviel an der Realität verändere wie mit der Aussage "es gibt Spaghettimonster"
daddysdearest am 23. Juni 2009 22:11 Man kann natürlich die Realität nicht durch eine Aussage verändern. Aber man kann sie halt nicht zur Gänze mit dem Verstand erfassen.
Unchrist am 23. Juni 2009 22:27 Nö. Da stimme ich dir zu. Zu mindestens momentan in absehbarer Zuckunft ist es nicht möglich. Ein Gott ist aber damit aber kein unbedingt notweniger Bestandteil.
daddysdearest am 24. Juni 2009 09:35 Rein verstandesmäßig vielleicht nicht :-)

Also ich kann wunderbar ohne Relegion^^ Aber jetzt mal im ernst ich meine es gibt halt Menschen die brauchen was, an dem sie sich festhalten können sei es Gott,Jahwe,Mohammed,Budhha oder sonst wer.... ich finde allerdings das die Relegion erst was mit Politik am Hut haben sollte wenn sie dafür sorgt das in Afrika oder sonst wo keine Hungersnöte mehr sind, Geld genug hat zb. der Vatikan ja..:-)
ErsterSchnee am 20. Juni 2009 09:17 Du kannst definitiv nicht an nichts glauben. Du glaubst vielleicht nicht an einen Gott - aber dann an irgendwelche wissenschaftlichen Theorien, an Technik oder an sonstwas. Ohne Glauben (an irgendwas) geht es nicht!

Mit der sich verschärfenden Wirtschaftskrise wird religion auch hierzulande an Bedeutung gewinnen. International kann man sehr deutlich ein grosses Wiedererwachen des Islam seit etwa 15 Jahren beobachten.

Religion wird sich in Zukunft besser entwickeln können, als in der Vergangenheit, denn nicht der Einfluß der Religionen schwindet, sondern der Einfluß der Religionsgemeinschaften. Die Menschen lassen sich nicht mehr so einfach im Namen Gottes versklaven und bevormunden. Und das ist gut so, denn die allermeisten Religionsgemeinschaften haben ausschließlich die Mächtigen (bei uns Adel) dabei unterstützt, das "Volk" auszubeuten und auszunehmen.

Die Religion ist über 2000 Jahre alt, sie wird nie verschwinden.

Religion schwindet vor allem in unserer übersättigten und spaßorientierten Welt. In den Ländern, die jahrhundertelang das Vorrecht hatten Gott und Jesus zu kennen. In einigen anderen Teilen der Welt, z.B. in China und Afrika gibt es viele die nach dem Gott der Bibel und Jesus suchen. Es gibt noch mehr, aber da muss ich mich erst noch informieren.

Ich glaube, dass die entwicklung dahin geht, dass es immer weniger gemäßigter Gläubigen gibt.
Einerseits entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Lebensmodell in dem Gott keine Rolle spielt, andererseits bekommen die radikale Glaubensgruppen mehr zuwachs...

Die Religion gewint wirklich an wichtigkeit, doch kann nicht jeder Glauben das von sich behaubten denn der Christliche GAluben schwindet.Der Keltische Glauben steigt die Leute wollen etwas neues und das bekommen sie auch. Ich denke irgendwan sind wir wieder so weit und kämpfen für die Religion (Kreuzzüge).Aber ich denke das werden wir nicht mer erleben ^^
>>>Man hat den Eindruck, dass der Einfluss von Religion kontinuierlich schwindet. <<< Nö.
Die Gesundheitsreligion nimmt allerorten stetig zu. Es ist statistisch erwiesen, dass, selbst sonntags und in Bayern, mehr Leute Joggen, als in in eine Kirche gehen. Die Zahl der Kirchgänger nimmt rel. langsam ab, während die Zahl der Jogger massiv zunimmt.
Nun joggen ja nicht alle Gesundheitsreligiösen. Insofern ist die Statistik unvollständig.
Das Pech für die Gesellschaft ist, dass alle Alt- Religionen einen caritativen Zweck erfüll(t)en. Sich selber gesund bekommen zu wollen wiegt das nicht auf.
Bestimmt positiv! Ob es in Mitteleuropa zu einer Neubelebung kommen wird kann weder mit Ja noch mit Nein beantwortet werden.
Obwohl viele Menschen den traditionellen Kirchen den Rücken zukehren gibt es doch, nach den letzten Untersuchungen, ein reges Interesse an religiösen Fragen und Themen, was auch GF/GA immer wieder zeigt.
Erstaunlich ist, dass in so manchen ehemaligen kommunistischen Ländern ein sehr großes Interesse für Gott und das Evangelium besteht.
Eigentlich hat Europa zum Teil seine Vorreiterrolle des Christentums eingebüßt.
Dafür gibt einige Gründe, die diese Entwicklung gefördert haben.
1.Die Wissenschaftsgläubigkeit und Fortschrittsgläubigkeit der letzten 150 Jahre.
Die Evolutionsphilisophie - Gott ist nicht mehr nötig um die Enstehung des Kosmus zu erklären.
Die scheinbare Unglaubwürdigkeit christlicher Vorstellungen.
Ein radikal auftretender Atheimus, der es sich zur Aufgabe gemacht hat die naiven gläubigen Menschen aufzuklären.
Eine Fülle antireligiöser Literatur.
Permanenet religionskritische Dokumentationen im Fernsehen.
Die Position der kath. Kirche zu zeitaktuellen Fragen, die von vielen nicht mehr geteilt wird. Usw.
Das Problem bei allen diesen Angriffen auf den Glauben an Gott besteht darin, dass alle Kritiker letzten Endes keine wirkliche Alternative anzubieten haben.
Nur zu sagen, dass die Religion überholt wäre ist keine LÖsung.
Schon als Student habe ich gelernt, wenn Du jemand etwas wegnehmen möchtest, dann mußt du ihm etwas Besseres anbieten.
Mich wundert es, dass diese intelligenten Leute, die sich soviel Zeit und Mühe machen alles niederzureißen, es nicht schlauer anstellen. Warum zeigen sie den Menschen nicht bessere Alternativen auf.
Wenn ich mir alle diese Leute ansehen, von denen ich schon sehr viel gelesen haben, habe ich noch keinen einzigen kennnegelernt der JESUS CHRSTUS das Wasser reichen könnte.
Er hat ein Leben geführt der Liebe, der Hilfsbereitschaft, der Vergebung, des Mitgefühls und der Feindesliebe.
Diese Leute sitzen in ihren Zimmern und schreiben Bücher. Sie sollten einmal in die Welt hinausgehen und etwas tun, damit sie besser wird.
Darum glaube ich persönlich, dass Jesus Christus uns heute genauso zu sagen hat wie vor 2000 Jahren. Seine Botschaft der Nächstenliebe hat an ihrer Aktualität nichts verloren.
Eines steht fest: Würden wir uns an seinem Beispiel orientieren würde unsere Welt anders ausseehen.
Er gibt dem Menschen Hoffnung! Welche Hoffnung geben diese Schreiberlinge den Menschen? Keine!!!!!!
Darüber sollte man ernstlich einmal nachdenken bevor man sehr leichtfertig sagt die Religion ist passe, die brauchen wir nicht mehr.
Solange wir uns an diesen christlichen Werten orientieren haben wir eine Zukunft. Ohne sie wird es auf dieser Welt immer liebloser, rücksichtsoser, unbarmherziger und brutaler zugehen.
Es liegt an uns welche Zukunft wir haben wollen!
Solipsist am 21. Juni 2009 17:58 Was sagst Du nun dazu, das die bestgestelltesten Staaten dieser Erde gleichzeitig auch die Atheistischsten sind?
Was?
Du vergisst eines dabei, dass sich die westliche Kultur auf die Grundwerte des Christentums gründet.
Der Humanismus vertritt dieselbe Prinzipien der Freiheit, Gleichheit, Solidarität usw. nur mit dem einen Unterschied, das er Gott ausklammert.
Die derzeitige öffentliche Diskussion über die Grundwerte in unserer Gesellschaft zeigt einmal mehr, dass der bisherige Weg falsch gewesen ist.
Auch die Frage über Gott wird heute mehr diskutiert als früher.
Solipsist am 22. Juni 2009 13:23 :-) aaaahh, ich liebe die christliche Geschichtsklittierung.
Jedwede Freiheit, Gleichheit, Solidarität, musste erst langwierig dem Klerus entrissen werden. Und dann wenn er es los war, hat er sich meißt als Urheber gegeben. Immer das gleiche, auch hier. Wenn mal die Gleichberechtigung vollzogen ist, sind die Pfaffen wahrscheinlich noch im Stande sich das auch noch an die Brust zu heften.
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Ober wie ist es hiermit?
http://de.wikipedia.org/wiki/Antimodernisteneid
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Und Du wirst sicher auch wissen welcher Staat in Europa als einziger die UN Menschenrechtskonventionen nicht ratifiziert hat? Richtig. der Vatikan.
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Also komme mir bitte nicht mit einen Christentum welcher ein ungetaufter Humanismus sei. Für wie ungebildet hältst Du mich?
Du wirst sicherlich schon gemerkt haben, dass ich einen klaren Unterschied zw. Christentum und kath. Kirche mache.
Für mich ist nicht entscheidend was die kath. Kirche falsch oder richtig macht. Ich orientiere mich an Christus und seinen Lebensprinzipien.
Wenn die Kirche sich nicht allein an Christus orientiert, dann ist das ihr Problem und nicht das der Bibel.
Einige male habe ich bereits in meinen Kommentaren auf die Verfehlungen der Kirche hingewiesen, und dass sie sich eines Tages dafür verantworten wird müssen.
Solange Du Christus und Kirche vermengst wirst Du auf keinen grünen Zweig kommen.
Solipsist am 22. Juni 2009 19:03 Es bringt nichts, Euch mit was auch immer vermengen zu wollen. Kaum tut der Christ was böses... schwupps ist er kein Christ mehr und die Statistik ist wieder jungfräulich.
Conquistadores? Inquisitoren? Päderastierende Pfaffen? Alles keine Christen mehr.
Vorher freilich. Hinterher nie.
...
Du hast dabei völlig vergessen, dass der Westen mit seinem neoliberalen Wirtschaftssystem die größte Finanz- und Wirtschaftskrise seit 80 Jahren ausgelöst hat.
Ein System, das auf Gewinnoptimierung aufgebaut ist und jede Orientierung an ethischen Prinzipien abgelehnt hat.
Hier hast Du den besten Beweis dafür was die Konsequenzen sind, wenn man glaubt man können ungestraft Lebensprinzipien, die uns Gott gegeben hat, missachten. Nicht Gott hat die Menschen bestraft, sondern die Menschen haben das selber getan.
Viele Unschuldige müssen die Konsequenzen tragen, die die gewissenlosen Verfechter des Wirtschaftsliberalismus verursacht haben.
Das Kapital wurde über die Menschen gestellt. Und warum? Weil sie schon längst Gott und seine Ordnung missachtet haben.

Glaube an Gott wird die Welt nicht retten. All die Kriege sind gezeichnet davon. Wers dann immer noch Glaubt, wird nie Erfahren wofür es gut war.
Ich kann mir vorstellen, dass dieses Thema immer weiter nach hinten geht, denn unsere Welt verändert sich immer stärker und härter... Dadurch verlieren viele menschen ihren Glauben.

Schau mal in die Arabischen Länder da bekommt doch die Religion immer mehr Macht und wir sehen doch wohin das führt
In den arabischen Ländern nimmt der Einfluss der Religion bei den Menschen wohl nicht unbedingt zu. Dort geht es nicht nur um Allah, sondern zum Teil auch um Machtinteressen und Politik.