Wie wird mein Kopf härter? (metaphorisch gesprochen)
Wenn ich als Atheisten mit einem sehr streng Religiösen diskutiere, ist es manchmal so als ob ich mit meinem Kopf gegen eine Wand haue. Es werden falsche Behauptungen aufgestellt, meine Argumente prallen an ihm ab und eine Kritik an seiner Religion, wird gleich als Beleidigung abgetan. Eine Kritik, die nicht kritisiert, ist aber zu kritisieren. Nach dem einige Zeit vergangen ist und die Diskussion hitziger geworden ist, merke ich plötzlich wie das Thema aus den Augen verloren wird. Nicht mehr die Religion ist das Thema, sondern plötzlich geht es um den Atheismus. Dabei werden falsche Fakten aufgestellt, wie das HitIer Atheist war oder das wird im Kern alle an einen Gott glauben.
Wenn ich hier Einsteins Worte kurz gebrauchen darf. Solche Menschen haben einen Kreis als Horizont mit dem Radius 0 und das nennen sie ihren Standpunkt. Klar, man könnte sagen warum man nicht einfach aufhört zu diskutieren. Um der Wahrheit willen natürlich. Solche Lügen und Behauptungen darf man doch nicht stehen lassen, aber es macht einen halt trotzdem müde. Wenn alles abprallt wird man langsam frustriert.
Meine Frage.....wie hält man weiter durch? Wie hält man das durch? Und eine Frage die speziell an die hartgesottenen Atheisten geht. Wie schafft ihr es beim 20. Fundamentalisten immer noch mit Herzensblut zu argumentieren, auch wenn sich die Diskussion extrem in die Länge zieht?
-
17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Das kenne ich. Ist nicht nur bei religiösen Leuten der Fall, bei vielen Mitläufern irgendeiner Form von Esoterik auch. Ich denke, dein Problem ist, dass du diese Leute immer noch für ernst zu nehmende, faire Diskussionspartner hältst. Mag sein, dass das einige in manchen Situationen sind, viele sind es aber nicht.
Das Problem, welches du hast, gibt es auch in öffentlichen Debatten: Wissenschaftler und Fundamentalisten werden eingeladen, miteinander zu "diskutieren". Dadurch entstanden Ereignisse, wi William Lane Craig vs. diverse Atheisten, John Lennox vs. Richard Dawkins ("Has Science buried God"), oder Comfort + Cameron vs. Sam Harris. Richard Dawkins merkte irgendwann, dass diese Debatten nicht fair waren. Er zieht es seitdem vor, mit keinen Kreationisten mehr zu diskutieren. So kannst du das machen. Wenn du es trotzdem versuchen willst, rate ich dir, dir ein erreichbares Ziel zu machen. Du kannst zu beispiel über deine Diskussionen schreiben und somit Material über das Verhalten von Kreationisten sammeln.
Ich kann dir ein paar User auf YouTube empfehlen, die auf unterschiedliche Weise mit Fundamentalisten diskutieren oder über Fundamentalisten berichten.
Diskutieren:
TheoreticalBullshit
AronRa
Thunderf00t
Berichte:
Potholer54
UnsichtbarerGeist
antybu86
Du kannst dir mal anschaun, wie es denen geht. Dagegen, selbst den Verstand zu verlieren, hilft ein Bisschen Sarkasmus, das mache ich auch manchmal. Blöd ist nur, dass man manchmal dazu neigt, unverstandenes in bequeme Pseudo-Erklärungen zu stecken. So etwas führt zu Pauschalurteilen und dass wir genauso verblendet werden, wie Fundamentalisten, sollten wir doch vermeiden.
-
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Wenn ich als Atheisten mit einem sehr streng Religiösen diskutiere, ist es manchmal so als ob ich mit meinem Kopf gegen eine Wand haue.
Das machst du ja auch . Es besteht eine unsichtbare Wand , die nichts durchlässt . Lügen werden Gläubige übrigens nicht , sie glauben tatsächlich was sie sagen .
Meine Frage.....wie hält man weiter durch? Wie hält man das durch?
Ironie und Fragen abseits des Themas . Nach dem "warum" fragen , das mache ich oft . Warum ist dein Gott gerade jetzt auf die Idee gekommen , genau an diesem Ort und zu dieser Zeit eine Welt zu erschaffen ? Was hat der vorher gemacht ? Da es ihn ja schon immer gibt ! Du wirst natürlich keinen Gläubigen zum Atheisten machen , das ist eine Frage der Überzeugung . Und wenn jemand davon überzeugt ist , das es einen Gott gibt , dann wird er auch dabei bleiben , Und dann darf man eines nicht vergessen , die Trennung von "Gott" , das hinterlässt eine große Lücke .
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012..genau an diesem Ort zu dieser Zeit eine Welt zu erschaffen? Was hat er vorher gemacht, da es ihn schon immer gibt?:
Gott hat die Zeit erschaffen ;)
Wir denken nur in Verbindung mit Zeit, ein Leben ohne Zeit können wir uns nicht vorstellen. Deswegen können sich die meisten auch nicht vorstellen, dass es Gott schon "ewig" (was auch in Verbindung mit Zeit gebracht wird) gibt.
Kommentar von norelignorelig 16.05.2012Zeit ist Bewegung . Es würde auch Zeit benötigen , Zeit zu erschaffen .
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012Wie meinst du das? Es würde Zeit benötigen, um Zeit zu erschaffen?
Kommentar von norelignorelig 16.05.2012Sell dir vor , da ist ein Rad . Das Rad ist die Zeit . Dieses Rad steht still , Zeit gibt es ja nicht . Jemand . Gott , oder wer auch immer , setzt die Zeit in Bewegung . Also er stößt das Rad an , damit es sich dreht . Um dieses Rad aber anzustoßen , wie auch immer , das benötigt Zeit . Die kleinste Bewegung hat immer mit Zeit zu tun . Egal wer die Bewegung nun ausführt .
Kommentar von Raubkatze45Raubkatze45 17.05.2012Gott kennt keine Zeiten, er ist nur Gegenwart, genauso, wie auch die Ewigkeit ein nie vergehender Augenblick ist. Nur ein Sterblicher kann Zeit empfinden und sich verändern.
Kommentar von norelignorelig 17.05.2012Gott kennt keine Zeiten
Doch , kennt er , er ist ja schließlich allwissend :)))
Nur ein Sterblicher kann Zeit empfinden und sich verändern.
Auch Sonnen , Planeten , Sterne verändern sich . Und das schon immer . Auch das ist Zeit . Aber ein Sterblicher , und Denkender kann das erkennen .
Kommentar von TomBombadil2010TomBombadil2010 24.05.2012Wenn es außerhalb der Zeit noch etwas gäbe, dann könnte dies dennoch unmöglich die Zeit selbst erschaffen, da es im wahrsten Sinn des Wortes keinen Zeitpunkt der Erschaffung geben könnte. Ohne Zeit kein Zeitpunkt, ganz einfach. Das Universum könnte somit gar nicht geschaffen worden sein.
Simple Logik, wenn man es einmal verstanden hat.
-
-
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hmmm keine einfache Frage. Generell versuche ich selber auch nicht, Religiöse zu "bekehren". Ich bin ein ziemlich überzeugter Atheist, aber man tut sich keinen Gefallen, bei Fundamentalisten zu argumentieren, und das erst recht wenn man es auch noch mit Herzensblut tut. Aber andererseits sind sie gerade die "Gefährlichen", deren Glauben direkte Schaden und Konflikte verursachen kann. Ich würde mich da auf einzelne Aspekten der konkreten Folgen konzentrieren und nicht auf das Grundsätzliche. Z.B. über das Frauenbild zu diskutieren statt über die Existenz Gottes. Allerdings finde ich es ziemlich schlimm, wenn es dann Richtung Naturwissenschaften geht. Die Fundamentalisten fangen dann an, pseudowissenschafte Argumente zu führen, und das schlimme daran ist, sie merken es gar nicht. Auch wenn man selber allgemein informiert und gebildet ist, ist nicht jeder Spezialist in z.B. Biologie oder Geologie. Und selbst dann hat man keine gute Chance, weil die Fundamentalisten eben von ihren pseudowissenschaftlichen Argumenten überzeugt und gar nicht in der Lage sind zu erkennen, was wirklich wissenschaftlich ist.
-
-
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ja, deine Probleme kenne ich nur zu gut. Wobei man hier nicht verallgemeinern darf. Die einen gehen garnicht auf das Argument ein, oder verdrehen es, die anderen versuchen, die Bibel irgendwie hinzudrehen, dass es wieder stimmt (obwohl die Antwort in sehr vielen Fällen auf eine klare Menschenrechtsverletzung hindeuten würde). Aber ich bin mir sicher, 80% der Christen gehen entweder nicht auf so eine Diskussion ein, oder stimmen einem sogar zu, dass in ihrer Religion Fehler und unstimmigkeiten enthalten sind. Jedoch ist ab diesem Punkt jeglicher Versuch, weiterzudiskutieren meist sinnlos, denn wenn man beim Christentum selbst wenige Unstimmigkeiten einsieht, löst sich jene annehmbare Seriösität in Luft auf und das hat kein Mensch bei seiner festen Überzeugung gerne.
Die Reaktion meistens: ,,Ähm, öhm, weiß auch nicht.".
Jedoch möchte ich niemals irgendjemanden dazu zwingen, seine Religion aufzugeben, deshalb höre ich an diesem Punkt auch immer auf, wenn von der Gegenseite auch nichts mehr kommt.
Meinen Kopf würde ich deswegen nicht an die Wand hauen, ich kann die Unsicherheit nämlich gut verstehen, wenn die Weltanschauung von einem von untern aufgedröselt wird und dass das sehr unangenehm ist. Also lass ich auch die meisten Menschen mit diesem Thema in Ruhe.
Natürlich kenne ich die Minderheit nur zu gut, die trotzdem (meist vergebens) versucht, Recht zu behalten und da sprichst du mir wahrhaftig aus der Seele.
Wenn ich mit einem sehr streng Religiösen diskutiere, ist es manchmal so als ob ich mit meinem Kopf gegen eine Wand haue. Es werden falsche Behauptungen aufgestellt, meine Argumente prallen ab und nachdem einige Zeit vergangen ist und die Diskussion hitziger geworden ist, merke ich plötzlich wie das Thema aus den Augen verloren wird. Dabei werden falsche Fakten aufgestellt, wie das HitIer Atheist war (oder das wird im Kern alle an einen Gott glauben).
Alles, was ich aus deinem ersten Absatz kopiert habe, entspricht auch 1 zu 1 meiner Erfahrung. Aber was hätte so eine Person für eine andere Wahl, wenn sie sein Ego bewahren will und einfach ein verdammt gutes Gegenargument kommt? Etwas anderes, als abzulenken oder auch Halbwahrheiten zu bringen, könnte man nicht.
Trotzdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Randgruppe, die eben wie beschrieben ist, kein Beispiel für einen normal Religiösen ist. Wie gesagt, die Denkensweise ist bei den meisten recht human und im Alltag erlebe ich so gut wie nie Probleme wegen den anderen Auffassungen.
-
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Dein Kopf sollte nicht härter, sondern klüger werden. Dann erübrigt sich alles Andere von alleine.
Wer ohne Beweise für seine eigene Überzeugung immer wieder versucht Andersdenkende von seiner persönlich gefundenen Weisheit zu überzeugen, verhält sich wie ein Mensch, welcher immer wieder mit dem Kopf gegen eine Wand läuft. - Der Kopf wird dabei nicht härter, sondern läuft in Gefahr selbst Schaden zu nehmen, denn auch die Wand versucht naturgemäß ihre Position zu halten.
Warum lässt du nicht einfach "Fundamentalisten" ihre Überzeugung, so wie du auch deine Überzeugung hast? - Samariterhaftes Verhalten, etwa Hilfsbereitschaft durch Aufklärung den "armen, zurückgebliebenen Religiösen" gegenüber, kann ich darin nicht erkennen. - Viel eher schon eine gewisse Unsicherheit in der eigenen Position.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Wer ohne Beweise für seine eigene Überzeugung immer wieder versucht Andersdenkende von seiner persönlich gefundenen Weisheit zu überzeugen
Ich versuche niemanden zu überzeugen, ich versuche nur die falschen Behauptungen zu unterbinden. Wenn meine auf Fakten beruhenden Argumente aber abprallen, dann zählt durchhalte vermögen.
Warum lässt du nicht einfach "Fundamentalisten" ihre Überzeugung, so wie du auch deine Überzeugung hast?
Hast du meinen Text nicht richtig gelesen? Es war nie die Rede, Fumdamentalisten zu überzeugen, das habe ich bei einer Diskussion auch nie vor. Mir geht es nur um die Wahrheit.
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012Es passt offenbar nicht in deinen Kopf, dass auch die "Fundamentalisten" glauben ihre Wahrheit gefunden zu haben. - Wo übrigens nimmst DU den definitiven Beweis für DEINE Wahrheit her und damit dan Nachweis für die "falschen Behauptungen" Anderer?
Ist Religion und ihr Gegenteil nicht vielleicht ein Thema, welches die weltlichen, berechenbaren Gesetze sprengt und damit für niemanden beweisbar ist?
Ich glaube du bist noch sehr jung und damit von dir und deiner Weisheit überzeugt. - Die Jahren werden dich hoffentlich weiser machen.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012- Wo übrigens nimmst DU den definitiven Beweis für DEINE Wahrheit her und damit dan Nachweis für die "falschen Behauptungen" Anderer?
Woher ich z.B weiss das die NSDAP nicht atheistisch war? Wegen dem Geschichtsbuch, das ich vor 3 Jahren hatte und wegen Wikipedia.
Ich glaube du bist noch sehr jung und damit von dir und deiner Weisheit überzeugt.
Ich bin von keiner Weisheit überzeugt, aber ich bin von den Fakten, der Wissenschaft und von dem rationalem Denken überzeugt.
Ist Religion und ihr Gegenteil nicht vielleicht ein Thema, welches die weltlichen, berechenbaren Gesetze sprengt und damit für niemanden beweisbar ist?
Klar, ich kann nicht sagen ob es einen Gott gibt oder ob es keinen Gott gibt. Es ist bemerkenswert wie ähnlich sich Menschen sind die sagen:"Ich weiss, das es Gott gibt" und die die sagen:"Ich weiss, das es Gott nicht gibt". Ich sage:" Es ist sehr unwahrscheinlich das es einen Gott gibt und noch unwahrscheinlicher, dass es einen Gott gibt wie es uns die Religion weismachen will und nach dieser Wahrscheinlichkeit lebe ich". Daher lebe ich auch ohne den Glauben, dass eine unsichtbare blaue Teekanne durch das Universum fliegt.
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012Du zeigst den unverwechselbaren Charme einer bestimmten Klasse von Atheisten! - Und da stellst du überflüssigerweise noch die Frage, wie dein Kopf "härter" werden könnte. - Ich finde er ist schon hart genug.
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 17.05.2012Du zeigst das unverwechselbare Verhalten eben jener Leute, die der Fragesteller kritisiert...
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012@Tatzenrufer
Du zeigst das unverwechselbare Verhalten eben jener Leute, die der Fragesteller kritisiert...Wenn dem so ist, dann zeigen Atheisten damit auch ihre wahre Einstellung. Wenn du mich allein aufgrund meiner Beiträge zur Frage schon als Fundamentalist der anderen Seite stempelst, obwohl ich nirgends die "christliche Fahne" hochgehalten habe, dann offenbart das die eindeutig niedere Gesinnung des Fragestellers und anderer Atheisten.
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 17.05.2012Ich beziehe mich auf dein Diskussionsverhalten. Der Fragesteller antwortet auf deine Fragen - und du weichst seinen Antworten aus und wirfst ihm vor, sein Kopf sei verhärtet...
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012Wie könnte ich denn seinen Antworten ausweichen? Er gibt sie einfach ohne mich zu fragen. :-)) Wie sollte ich ihnen ausweichen können?
Ich werfe ihm auch nicht vor einen verhärteten kopf zu haben. Er will doch selbst einen "härteren" Kopf bekommen und ich habe ihm nur mitgeteilt, dass er meiner Meinung nach schon hart genug ist, metaphorisch natürlich.
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 17.05.2012Du stellst Fragen, er gibt Antworten, du gehst nicht darauf ein.
Mal ernsthaft - Siehst du das nicht?
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012Warum muss man auf Antworten des Fragestellers eingehen, die nur seine vorgefasste Meinung weiter zementieren sollen? - Gegen Sturheit und unverrückbare Meinungen lohnt es sich nicht weiter vorzugehen. Ich kann auch eine andere Meinung stehen lassen.
Zuguterletzt, wir sind hier in keiner Diskussionsrunde. Für Diskussionen ist das Forum bestimmt. Also meckere nicht an meinem "Diskussionsverhalten" herum.
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 18.05.2012Ich meckere, soviel ich will. Bin ja schließlich Atheist. ;p
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 18.05.2012[Hupps, doppelter Kommentar]
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Warum lässt du nicht einfach "Fundamentalisten" ihre Überzeugung, so wie du auch deine Überzeugung hast?
Warum diskutiert man überhaupt mit Leuten?
Kommentar von riarariara 17.05.2012Dein Kopf sollte nicht härter, sondern klüger werden. Dann erübrigt sich alles Andere von alleine.
Klugheit und Atheismus sind eben nicht Bruder und Schwester, wer denkt er müsse Gott leugnen um schlauer und geistreicher zu erscheinen, ist auf dem Holzweg...
Eure Bemühungen um unser Leben sind ja ganz liebenswert, nur wollen wir nicht so sein, wie Ihr uns das hier vorlebt....
Wir sind Christen, dass bedeutet eben etwas auch wenn Ihr das nicht versteht...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ich finde deinen Gedanken ziemlich radikal. Es gibt und gab viele kluge Atheisten wie z.B Darwink oder Einstein. Ich denke, die Intelligenz hat wenig mit der Glaubensrichtung zu tun.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Darwin war also Atheist?
Genau das ist euer Problem, Ihr kommt ungelenk und ungebildet rüber, daran solltet Ihr arbeiten, sonst will am Ende keiner Atheist sein...
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012@Mrmabey
Intelligenz hat wenig mit der Glaubensrichtung zu tun.Eine wahre Aussage von dir. - Warum beanspruchst du sie dann ausschließlich für dich, für deine "Glaubensrichtung"?
Wirkliche Intelligenz bleibt immer offen und lässt mögliche wechselseitige Ergänzungen und Korrekturen zu. Gerade die vermisse ich aber bei deiner Einstellung. Du scheinst den Sack schon halbvoll zugebunden zu haben, mit der Überzeugung "es ist genügend drin".
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Anfangs war Darwin ein Gläubiger. Auf seiner Reise ist er aber immer mehr von dem Glauben abgekommen und als seine kleine Lieblingstochter gestorben ist, hat er sich endgültig von dem Gedanken Gott verabschiedet.
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012Eine typische menschliche Trotzreaktion von Darwin in dieser Lebenssituation. In ähnlichen Lebenslagen haben sich schon viele Menschen von Gott "verabschiedet" auch solche, die nachher wieder reumütig zurückgekehrt sind.
Kennst du Darwins Seelenleben bis zu seiner letzten Stunde? Wohl kaum. - Was also willst du mit deinem Kommentar beweisen?
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ok dann formuliere ich mich halt um. Anhand seiner Zitate, seiner Worte und seiner Lebensweise ist es wahrscheinlich das Darwin Atheist war. Es kann auch keiner sagen, ob der Papst in der Nacht katholisch ist. XP
Kommentar von riarariara 17.05.2012Darwin war Christ, alles andere ist eine untragbare Behauptung...
PS: Man kann Christ sein und die Evolution anerkennen, rund 90% der Christen weltweit tun das!!!
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ich bin gespannt wie du belegst das Darwin Christ war.
PS: Niemand hat behauptet das die Christen nicht an die Evolutionstheorie glauben. Du argumentierst auf etwas von dem nie die Rede war.
Kommentar von riarariara 18.05.2012Ich muss das nicht belegen, ein zweifelnder Christ ist immernoch ein Christ. Damals muss die Erkenntnis über das Entstehen der Arten eine fürchterliche Erschütterung gewesen sein, sicher auch für Darwin, der als ausgesprochen fromm galt.
Das Verhaften von großen Wissenschaftlern der Vergangenheit ist irgendwie eine atheistische Tradition, jeder der wichtig und positiv war wird vereinnahmt, Atheisten wie Heydrich verdrängt man...selektive Wahrnehmung?
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 17.05.2012riara, kann man das wirklich? Ich muss ehrlich sagen, dass die Erkenntnis, dass der Mensch nichts ist als eine weitere durch Mutation und Selektion entstandene Art auf einem Staubkorn im Universum, mich eher vom Christentum entfernt hat. Die Beschäftigung mit den Naturwissenschaften (v.A. Biologie) war maßgeblich daran beteiligt, dass ich mich heute als Atheisten bezeichne...
Natürlich kann es sein, dass andere Leute Evolution und Christentum vereinigen können, aber ich würde behaupten, dass von den 90%, die du ansprichst, locker 50% das Szenario nicht bis zum Schluss durchdacht haben. Ich mein - Wenn es einen Gott gibt, wieso erschafft er den Menschen dann nicht aus dem Nichts? Evolution als Schöpfungswerkzeug? Schmidt-Salomon spricht in dem Zusammenhang von einer "vernichtenden Kosten-Nutzen-Bilanz" - eine ganz passende Metapher, finde ich.
Meinst du wirklich, dass Evolution und Christentum einwandfrei miteinander in Einklang zu bringen sind?
Kommentar von riarariara 17.05.2012Schmidt-Salomon spricht in dem Zusammenhang von einer "vernichtenden Kosten-Nutzen-Bilanz" - eine ganz passende Metapher, finde ich.
Als demagogischer Vertreter einer Minderheit muss er das wohl tun, ich kann mit irgendwie nicht erklären, warum z.B. in diesem Land, die Menschen bis in die 70er Jahre gebraucht haben, aus den Kirchen auszutreten, lag das wirklich an Darwin? Zumal selbst heute nicht alle Nicht-Gläubigen die Evolution zu 100% für richtig halten, die Abstammung des Menschen alleine wird von einer großen Gruppe bezweifelt...
Meinst du wirklich, dass Evolution und Christentum einwandfrei miteinander in Einklang zu bringen sind?
Oh ja, wir sind tolerant genug um beides in Einklang zu bringen...
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 17.05.2012Es geht dabei nicht um Toleranz, sondern um logische Kompatibilität. Hui - Schöner Begriff. Ich glaube, dabei bleibe ich. :P
Ich mein - Sieh dir an, wie Evolution funktioniert. Lebewesen stehen in permanenter Konkurrenz zueinander, evolutionären Fortschritt gibt es nur auf Kosten von aussterbenden Lebewesen, etablierte Räuber-Beute-Beziehungen oder Parasitismus setzen das Leid einer Art zum Wohl der anderen Art voraus. Ist diese Natur ernsthaft vereinbar mit dem christlichen Glauben? Kannst du in deinem Weltbild "Der Mensch ist eine Primatenart, die sich evolutionär aus affenähnlichen Lebewesen entwickelt hat" und "Es gibt einen liebenden Gott, der in der Form von Jesus Christus für den Menschen gestorben ist" vereinen?
Allein der Opfertod Jesu ist doch schon problematisch, denn woher kommt die Ursünde, wenn Adam und Eva nicht existiert haben? Muss man da nicht ganz furchtbar viel umdeuten, nur um sich noch Christ nennen zu können?
Kommentar von riarariara 18.05.2012Erkläre mir doch bitte nicht die Evolution. ich bin auf einer ordentlichen Grundschule gewesen, habe ein humanistisches Gymnasium besucht und danach 2x einen Abschluss an einer Hochschule gemacht, es gibt in diesem Land Millionen von Christen die mindestens genauso gebildet sind wie Du...
Wie groß ist eigentlich Dein Verständnis vom Christentum? Meinst Du wirklich ich brauche Adam und Eva als real existierendes Urpaar, um an meinen Gott glauben zu können?
Diese merkwürdigen Vorstellungen von unserem Glauben passt irgendwie nicht zu gebildeten Menschen des 21. Jh....
Kommentar von UnchristUnchrist 18.05.2012Wie groß ist eigentlich Dein Verständnis vom Christentum? Meinst Du wirklich ich brauche Adam und Eva als real existierendes Urpaar, um an meinen Gott glauben zu können?
Strohmann.
Aber um es mit deinen Worten zu beantworten: "Erkläre mir doch bitte nicht das Christentum. ich bin auf einer ordentlichen Grundschule gewesen, habe ein humanistisches Gymnasium besucht und danach 42x einen Abschluss an einer Hochschule gemacht, es gibt in diesem Land Millionen von Atheisten die mindestens genauso gebildet sind wie Du..."
Kommentar von riarariara 19.05.2012Strohmann?
Wenn man von meiner Religion überhaupt keine Ahnung hat, ist eine Erläuterung sicher angebracht...
Du hast 42 Abschlüsse? 41 davon sicher in Polemik...
es gibt in diesem Land Millionen von Atheisten die mindestens genauso gebildet sind wie Du.
Es gibt keine Millionen von Atheisten in diesem Land, aber Zahlen und Fakten sind halt nicht Dein Ding...:-))
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 19.05.2012Es gibt keine Millionen von Atheisten in diesem Land
Hast du dazu eine Statistik? Ich finde in Wikipedia leider nur das
"Mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung ist konfessionslos."
Und das würde für mich auf eine Zahl von über 25 Millionen Konfessionslosen hindeuten, wobei davon sicher die meisten Atheisten sind. Und das sind Millionen von Atheisten...?...
Kommentar von UnchristUnchrist 19.05.2012Wenn man von meiner Religion überhaupt keine Ahnung hat, ist eine Erläuterung sicher angebracht...
Von "deiner Religion" habe ich wirklich keine Ahnung. Aber da du der einzige Mitglied bist, ist sie wohl auch nicht so wichtig. Interesanter weise streiten sich nicht nur zB Moslems und die Christen, wer die richtigere Religion hat. Sondern auch die Christen unter sich.
Zahlen und Fakten? Lustig, diesen Vorwurf von dir zu hören, aber bitte: http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Atheistenquote__2002.pdf
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 18.05.2012Diese merkwürdigen Vorstellungen sind nunmal das, was in der Bibel steht. Aber im Grunde bestätigst du doch nur meinen letzten Satz - Man muss das ganze bewusst umdeuten.
Eine Frage an dich: Wer war Jesus und wieso ist Jesus gestorben?
Und nein, das ist KEINE Falle... Falls das jemand denkt.
Kommentar von riarariara 19.05.2012Diese merkwürdigen Vorstellungen sind nunmal das, was in der Bibel steht.
Echt. Vielleicht hast Du Spongebob gelesen und der Einband war nur von der Bibel...
Eine Frage an dich: Wer war Jesus und wieso ist Jesus gestorben?
Eine Frage an Dich, warum soll ich Dir Deine Fragen beantworten, Du weißt doch alles und ich bin blöd...
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 19.05.2012Eine Frage an Dich, warum soll ich Dir Deine Fragen beantworten, Du weißt doch alles und ich bin blöd...
Siehst du? Genau DAS ist das Problem. Genau DIESES Verhalten ist es, welches dem Fragesteller (und mir übrigens auch) sauer aufstößt. Ich habe weder dich persönlich, noch deinen Glauben beleidigt. Ich habe weder dich als dumm noch mich als überlegen bezeichnet. Ich habe nichts direkt gegen Religion und erst recht nichts gegen religiöse Menschen - im Gegenteil, meine besten Freunde und ein Großteil meiner Familie sind gläubig.
Zeige mir eine Aussage meinerseits, die du in irgendeiner Weise als direkten Angriff empfunden hast. Ich wüsste nicht, dass ich dich jemals direkt angegriffen habe.
Ich habe dich einfach nur bzgl. deines Glaubens etwas gefragt - Mehr nicht. Wenn du nicht antworten möchtest - Schön, ich halte dir ja keine Knarre an den Kopf. Wer keinen Bock auf Diskussionen hat muss auch nicht. Nur wer sich in Glaubensfragen immer so ausführlich äußert, sollte damit rechnen, dass eventuell mal Rückfragen kommen.
Komm mal aus deiner Opferrolle heraus. Das ist ja fürchterlich.
Also - Wirst du meine Fragen beantworten oder nicht?
Wenn ja: Schön!
Wenn nicht: Wärst du nicht unbedingt der Erste.
Kommentar von riarariara 20.05.2012Wie groß ist eigentlich Dein Verständnis vom Christentum? Meinst Du wirklich ich brauche Adam und Eva als real existierendes Urpaar, um an meinen Gott glauben zu können?
Darüber denke nach...es ist pure Zeitverschwendung Dir Jesus zu erklären, dafür gibt es zwei Einträge in Wikipedia, einer ist für den Sohn Gottes, der andere für die historische Figur.
Komm mal aus deiner Opferrolle heraus. Das ist ja fürchterlich.
Ja,ja...man kann sich auch etwas einreden, ein Opfer fühlt sich bedroht, besiegt oder mißhandelt, ich fühle mich relaxed, mein Blutdruck ist normal und ich kann nebenbei meine Hausaufgabe durchschauen...
Ansonsten brauchen wir uns doch nicht zu unterhalten, ich habe genügend Leute mit denen ich vernünftig kommunizieren kann und Du sicher auch, also reden wir mit den Menschen, die uns etwas bedeuten, als uns hier nutzlos die Standpunkte zu erklären...
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 21.05.2012Schade, dass man mit dir nicht reden kann. Auch wenn dir das wahrscheinlich egal ist oder du es anders siehst, aber im Grunde bestätigst du nur das, was hier sowieso kritisiert wird - Dass man mit einigen Gläubigen Menschen einfach nicht diskutieren kann.
Werde ich niemals verstehen - Ich mein, gläubige Menschen sind ja nicht blöder als andere. Aber sobald es um Religion geht verhalten die sich manchmal einfach nur unheimlich kindisch und total irrational... und verbreiten z.B. überall ihre Meinung, reagieren dann aber nicht auf Gegenfragen....
Naja, egal. Merk ich mir einfach.
Kommentar von riarariara 21.05.2012Dass man mit einigen Gläubigen Menschen einfach nicht diskutieren kann.
Diesen Stereotyp kann ich problemlos auch auf Atheisten anwenden, denn sie diskutieren nur, wenn man sich nach Ihren Vorgaben richtet...
Aber sobald es um Religion geht verhalten die sich manchmal einfach nur unheimlich kindisch und total irrational...
Wenn ich mich als Journalist mit einem Modellbauer unterhalte, dürfte die Anmerkung "aber sind sie nicht zu alt um hier mit Bötchen zu spielen" sicher nicht förderlich für eine Reportage sein. Ich kann Dein Unverständnis über meinen Glauben nachvollziehen, nur klinke ich mich sofort aus, wenn ich das Gefühl bekomme nur vorgeführt zu werden...
Ich bin mir sicher Du hast ein oder zwei Dinge in Deinem Leben die Dir besonders wichtig sind, sage mir doch einfach mal eines dieser Themen, ich mache daraus einen hübschen Verriss und Du beschreibst daraufhin Deine Gefühle...danach können wir dann gerne über meinen Glauben diskutieren...
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 21.05.2012Diesen Stereotyp kann ich problemlos auch auf Atheisten anwenden, denn sie diskutieren nur, wenn man sich nach Ihren Vorgaben richtet...
Schön, wie du kollektiv von "Atheisten" sprichst, während ich das Verhalten "einiger Gläubiger" kritisieren...
nur klinke ich mich sofort aus, wenn ich das Gefühl bekomme nur vorgeführt zu werden...
Ganz ehrlich: Wenn irgendein Kommentar meinerseits bei dir das Gefühl ausgelöst hat, ich würde dich vorführen wollen, dann tut mir das zwar leid, aber dann lag ich mit dem Begriff "Opferrolle" gar nicht so daneben. Denn ich habe dich nirgends auch nur ein einziges mal angegriffen. Wenn du tatsächlich einfache Fragen zu deinem Glauben als indirektes Attentat auf deine Religion empfindest - dann hast du, und das ist jetzt ebenfalls nicht offensiv gemeint, meiner Ansicht nach ein echtes Problem. Wie soll man denn dann diskutieren, wenn der Diskussionspartner jegliche Kritik an der Ideologie als Angriff gegen seine Person empfindet?
Ich stelle mir gerade ein TV-Duell "Kraft vs. Röttgen" vor, in der Kraft nicht über die Schulden NRWs sprechen möchte, weil sie die Fragen Röttgens als persönliche Beleidigung empfindet...
Ich bin mir sicher Du hast ein oder zwei Dinge in Deinem Leben die Dir besonders wichtig sind, sage mir doch einfach mal eines dieser Themen, ich mache daraus einen hübschen Verriss und Du beschreibst daraufhin Deine Gefühle...danach können wir dann gerne über meinen Glauben diskutieren...
Erscheint mir wenig zweckdienlich, zumal meine besonders wichtigen Dinge im Leben größtenteils Menschen sind, die du nunmal nicht kennst. Da wäre ein versuchter Verris relativ witzlos.
Als Gegensatz zu deinem Christentum wäre bei mir wohl der Atheismus zu nennen - Nur ist mir dieser wohl nicht so wichtig wie das Christentum für dich, sondern mehr einfach nur mein Ergebnis, bei dem ich gelandet bin, nachdem ich mich mit der Naturwissenschaft befasst habe...
Kritik am Atheismus finde ich durchaus interessant und würde nie auf die Idee kommen, diese als Angriff auf mich zu sehen. Kühlen Kopf bewahren und mit den Argumenten aussetzen ist immer besser als sich beleidigt zu verziehen...Man darf alles kritisieren. Philosophie, politische Überzeugungen, Erziehungsstile, und, und, und. Nur bei den Religionen muss man immer ganz, ganz vorsichtig sein, um die Gefühle der gläubigen Menschen nicht zu verletzen? Ich stimme zu, dass man in einer Diskussion prinzipiell Respekt vor dem jeweils anderen haben sollte und dass hier auf gf sowohl religiöse Menschen, als auch diskutierende Atheisten von Zeit zu Zeit mal über die Stränge schlagen (Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass hier weniger "raging atheists", sondern eher beleidigte Gläubige das Problem ausmachen. Ganz oft reagieren einige gläubige Menschen hier extrem harsch auf simple, rationale Überlegungen...).
Nur sollte man doch bitte in der Lage sein, Kritik, Argumente und Fragen nicht in einen Hut zu stecken mit Hass, Beleidigungen und Verschwörung. Auch wenn man emotional-religiös ist sollte man verstehen, dass es nunmal Menschen gibt, die eine andere (oder eben keine) Religion haben, die ein Problem mit Ideologie X haben und dieses Problem auch öffentlich machen dürfen.
Und dazu gehört es auch, dass ich sagen kann, dass die Vorstellung, Jesus sei (je nach Auslegung) ein Prophet Gottes oder gar Gott selbst, der auf die Erde kam, um für die Sünden der Menschen zu sterben, in meinem Kopf wenig kompatibel ist mit der Vorstellung dass Jesus als Mensch, also als Homo Sapiens Sapiens, letztendlich auch nur ein Primatenindividuum war, welches sich durch zufällige Mutation und Selektion entwickelt hat.
Kommentar von riarariara 21.05.2012Ansonsten brauchen wir uns doch nicht zu unterhalten, ich habe genügend Leute mit denen ich vernünftig kommunizieren kann und Du sicher auch, also reden wir mit den Menschen, die uns etwas bedeuten, als uns hier nutzlos die Standpunkte zu erklären...
Ich hab doch gleich gesagt, es lohnt sich nicht...
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 21.05.2012Niemand kann behaupten, ich hätte es nicht versucht...
Kommentar von riarariara 21.05.2012Yap...Erwartungen werden manchmal nicht erfüllt, so ist das Leben...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Klugheit und Atheismus sind eben nicht Bruder und Schwester, wer denkt er müsse Gott leugnen um schlauer und geistreicher zu erscheinen, ist auf dem Holzweg...
Wie kommst du gerade darauf uns lässt außer Acht, dass Klugheit zu Atheismus führen kann, weil es die Möglichkeiten einschränkt, an einen Gott zu glauben. Denn sämtliche Apologetik fällt dann weg.
Eure Bemühungen um unser Leben sind ja ganz liebenswert, nur wollen wir nicht so sein, wie Ihr uns das hier vorlebt....
"Ihr"?
Kommentar von riarariara 17.05.2012Wie kommst du gerade darauf uns lässt außer Acht, dass Klugheit zu Atheismus führen kann, weil es die Möglichkeiten einschränkt, an einen Gott zu glauben. Denn sämtliche Apologetik fällt dann weg.
Sagt wer? Richard Dawkins?
Ich denke ich bin relativ klug, der Atheismus kommt für mich aber nicht in Frage, ganz ehrlich schreckt er mich ab...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ich denke ich bin relativ klug, der Atheismus kommt für mich aber nicht in Frage, ganz ehrlich schreckt er mich ab...
Du nimmst dich selbst als Beispiel? Und das soll ein universelles Argument sein? Mein lieber Herr, wenn es nur so einfach wäre.
Das wäre so als würde ein Islamist sagen: Ich denke ich bin relativ klug, das Christentum kommt für mich aber nicht in Frage, ganz ehrlich schreckt es mich ab.....
So ein Satz, in meinem Beispiel von dem Islamisten, sagt nichts über die Klugheit des Subjekts oder das Christentum aus.
Kommentar von babuljababulja 17.05.2012Ich denke ich bin relativ klug,>
Angeber - Du hast hier mehrfach das Gegenteil bewiesen! Das hat mit Atheismus und Nicht-Atheismus nichts zu tun!
Kommentar von riarariara 17.05.2012Angeber - Du hast hier mehrfach das Gegenteil bewiesen!
Ach ja?
Ich kenne mich aber ganz gut aus, das kannst Du gerne bestreiten, es juckt mich nicht...:-))
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Ich denke ich bin relativ klug, der Atheismus kommt für mich aber nicht in Frage, ganz ehrlich schreckt er mich ab...
Mal wieder ein Roter Herring. Ich habe nirgends behauptet, alle klugen Leute müssten Atheisten sein. Und nein, das sagt nicht Richard Dawkins, jedenfalls soweit ich weiß. Das sage ich und habe es logisch begründet. Aber dein Kontern zeigt mal wieder, dass du unfähig bist, auf Aussagen sachlich zu reagieren, welche entweder direkt deine Religion kritisieren, oder zu einer Kritik dienen können.
Dass du dich selbst für klug hältst soll was genau beweisen?
Kommentar von riarariara 17.05.2012Das sage ich und habe es logisch begründet. Aber dein Kontern zeigt mal wieder, dass du unfähig bist, auf Aussagen sachlich zu reagieren, welche entweder direkt deine Religion kritisieren, oder zu einer Kritik dienen können.
Ad hominem...:-))
Dass du dich selbst für klug hältst soll was genau beweisen?
Das zeigt, dass die Intelligenz oder Klugheit mit Religion nichts zu tun haben, ich weiß Ihr möchtet das gerne beweisen, wer aber - wie Du - dazu merkwürdige Statistiken benutzt, die er selbst gar nicht versteht, der sollte sich nicht wundern, wenn man Atheisten eher als Großmäuler denn als Intellektuelle sieht...
Kommentar von norelignorelig 17.05.2012Ich muss mich mal einmischen . Selbstverständlich hat Atheismus etwas mit Intelligenz zu tun . Denn es gibt ja immer mehr Atheisten . Eben aus dem Grund , das die Menschen intelligenter werden .
Kommentar von pasmallepasmalle 17.05.2012Noch ein Kluger dazu! - Ist schon klar, wer würde sich selbst nicht für intelligent halten?
Nur dumm, dass allein die Fundamentalisten noch so resistent sind, wo doch sonst die ganze Welt, "die Menschen immer intelligenter werden".
Kommentar von norelignorelig 17.05.2012Ich halte mich nicht unbedingt für intelligent . Wenn ich Wissenschaftler oder Konstrukteure sehe , was die so leisten , da komme ich nicht drum herum , mich für weniger intelligent zu halten . Was allerdings nichts an der Tatsache ändert , das die Menschen intelligenter werden . Aber eben auch nicht alle . Was an Fundamentalisten zu sehen ist .
Kommentar von riarariara 18.05.2012Der Mensch war bereits vor 2.000 Jahren fast genauso intelligent wie heute...
Oder will mir hier irgendwer erzählen, dass das Gehirn sich vergrößert oder die Gehirnwindungen sich verdoppelt haben?
Der Abfall vom Glauben hat ganz andere Gründe als Intelligenz, hier gibt es auch ausgesprochen einfache Geister die Atheisten sind...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 18.05.2012Ad hominem...:-))
Nachdem ich a) genügend ohne ad hominem argumentiert habe und b) es wirklich ein Problem gibt, das von dir persönlich ausgeht, kam ich nicht drum herum, darauf hinzuweisen.
Das zeigt, dass die Intelligenz oder Klugheit mit Religion nichts zu tun haben
Nein ,das zeigt höchstens, dass Religion und sich selbst für klug zu halten sich nicht ausschließen.
ich weiß Ihr möchtet das gerne beweisen, wer aber - wie Du - dazu merkwürdige Statistiken benutzt, die er selbst gar nicht versteht
Gerade du hast mit deiner Anektote wieder bewiesen, dass du von Statistik keine Ahnung hast, oder zu lügen bereit bist. Also erzähl mir nichts von Statistik.
der sollte sich nicht wundern, wenn man Atheisten eher als Großmäuler denn als Intellektuelle sieht...
Oh jetzt bin ich also "die Atheisten"? Weider ein statistischer Denkfehler von dir.
Kommentar von riarariara 18.05.2012Wieso waren die Italiener nochmal intelligenter als die Briten und Deutschen, obwohl sie weitaus mehr Theisten in Ihren Reihen haben???
Das alleine beweist Deine Beflissenheit, irgendwie zu beweisen, dass man als Atheist bereits klüger ist, als als Theist, es gibt dafür aber keinen Beweis, obwohl wir genügend schlaue Statistiken und umfangreiche Studien zu dem Thema haben...:-))
Gerade du hast mit deiner Anektote wieder bewiesen, dass du von Statistik keine Ahnung hast, oder zu lügen bereit bist. Also erzähl mir nichts von Statistik.
Ich bin kein Lügner, aber von mir aus behaupte das, wenn Du Dich dadurch besser fühlst...
Kommentar von riarariara 19.05.2012Kommt da noch was oder googeln wir wieder irgendetwas, dass man nicht versteht???
Kommentar von UnchristUnchrist 19.05.2012Kommt da noch was oder googeln wir wieder irgendetwas, dass man nicht versteht???
Erzähl mir nie wieder was von Polemik.
Kommentar von riarariara 20.05.2012Wenn das Polemik ist, dann ist alles Polemik...:-))
-
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Den Eindruck, gegen eine Wand zu laufen, kann man bei vielen Menschen haben. Der FS hat, als "Atheist", diesen Eindruck bei "sehr streng Religiösen". Ich habe die umgekehrte Erfahrung hier gemacht. Aber lassen wir das Aufrechnen.
Ich erinnere mich, dass ich mit fundamentalistischen Christen gesprochen habe, von denen einige lernfähig und lernwillig waren, andere absolut nicht. Das Gleiche habe ich erfahren im Gespräch mit Nichtchristen, mit Anhängern einer politischen Überzeugung, mit Nationalisten, mit Muslimen, und eben auch mit Atheisten. Die Inhalte waren eigentlich austauschbar.
Ich denke, dass gar nicht mal so sehr die Inhalte maßgeblich sind. Es kommt auf die Persönlichkeitsstruktur an. Es gibt einfach Menschen, die sind nicht lernfähig. Man trifft sie überall. Am wenigsten habe ich sie bei praktizierenden Christen gefunden, weil es bei denen nicht allein auf Prinzipien, Ideen und Systeme ankommt, sondern auf praktizierten Glauben, und der ist ein prozesshaftes, sich änderndes Geschehen. Man wird ständig in Frage gestellt und muss neue Antworten finden.
Ich kenne auch Fundamentalisten aller möglichen Couleur, bei denen man die Inhalte austauschen konnte. Sie vertraten radikal den neuen Standpunkt, wie sie vorher den alten vertreten hatten. Es ist ja auch merkwürdig, dass Geheimdienste bei einem politischen Umschwung die alten Kader behalten. Radikalinski bleibt Radikalinski, egal wo er sich aufhält.
Die Frage ist ja interessant: Wie wird mein Kopf härter? Der FS scheint von dieser radikalen Persönlichkeitsstruktur zu sein, will eigentlich nur noch "härter", radikaler werden. Er sollte eigentlich "weicher" werden, geschmeidiger, flexibler, prozesshafter. So wie er argumentiert, sieht er den Balken im eigenen Auge nicht, aber prangert den Splitter in den Augen seiner "Gegner" an.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Klar, beim argumentieren muss man felxibel bleiben, aber wenn es um Fakten geht, kann man doch schwer flexibel bleiben. Ich meine jetzt als banales Beispiel. 1+1=2 so ist das und daran kann man nicht sdrehen und wenden. Aber du hast schon recht und ich hätte mich bei meiner Frage auch spezifischer ausdrücken müssen.
Kommentar von TeeEiTeeEi 18.05.2012Ich frage mich aber auch langsam, was du so alles an "Fakten" kennst. Gerade im wissenschaftlichen Kontext soll man vorsichtig mit dem Wort "Fakten" sein. Wenn man bei einer Diskussion dauernd solche harte Worte wie "Fakten" um sich wirft, ist es auch ein Zeichen von Unseriösität, da man versucht, den gegenüber damit zu überrumpeln und Widersprüche von vorn herein auszuschließen. Ich lese auch hier auf gutefrage sehr oft solche Formulierungen "Es ist Fakt, dass..." "Es ist eine Tatsache, dass...", gerade von besonders hartgesottenen Fundamentalisten.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 18.05.2012Na ja wenn jetzt jemand sagen würde "Es ist Fakt, dass die NSDAP atheistisch war" dann ist das eine falsche Behauptung. Er kann zwar sagen es sei ein Fakt, aber ohne Beweise ist es keiner.
Kommentar von TeeEiTeeEi 19.05.2012Ich gehe mal eben kurz auf dieses Argument/Gegenargument ein. Ich halte es eh für nichts aussagend. "Guck mal, der ist Atheist, und der ist böse, also sind Atheisten böse!" oder "Schau mal, der ist ein Kinderschänder, und der ist Christ, also sind alle Christen pervers!" Einzelne böse Menschen herauspicken ist einfach, das sagt aber im Grunde nichts aus über die Atheisten oder die Religionen. Ein wichtiger Punkt ist auch: Ob H-tler nun überzeugter Atheist war oder nicht, er hat die Verbrechen nicht im Namen des Atheismus begangen, sondern im Namen einer krankhaften und unwissenschaftlichen Theorie der Rassen.
Ich würde mich also gar nicht lange darauf einlassen und diskutieren, ob der nun Atheist war oder nicht. Wenn du dich auf solche nebensächliche Diskussionen einlässt, und das auch noch mit Fundamentalisten, dann bist du eigentlich auch selber schuld. So oder so würde nichts produktives dabei rauskommen.
Kommentar von riarariara 20.05.2012Ein wichtiger Punkt ist auch: Ob H-tler nun überzeugter Atheist war oder nicht, er hat die Verbrechen nicht im Namen des Atheismus begangen, sondern im Namen einer krankhaften und unwissenschaftlichen Theorie der Rassen.
Bravo, das habe ich sicher schon 100x gesagt...
Hut ab, so etwas erlebt man hier eher selten...
Kommentar von babuljababulja 21.05.2012riara, du bist und bleibst ein Heuchler! Gerade du hast in der Vergangenheit den Gröfaz zitiert, um den Atheismus zu diffamieren, wo es nur immer geht!
Kommentar von riarariara 21.05.2012Auch das gehört nicht zu meinen Eigenschaften...:-)
Hier liest man 3x am Tag, dass der Holocaust und der 2. Weltkrieg auch deswegen passiert sind, weil Adölfchen Katholik war, also lass mich mit so einem Schmarrn zufrieden, die Faschisten-Kiste habe ich sicher nicht eingeführt...
Kommentar von babuljababulja 21.05.2012Wieder lenkst du ab! Ich sprach nicht von AH als "Katholik", sondern von (u.a. auch deiner Behauptung), er sei Atheist gewesen, und alles, was er verbrochen hat, sei ein Auswuchs nicht nur seines "Atheismus", sondern des Atheismus allgemein!
Und was meinst du, was angeblich "nicht zu deinen Eigenschaften" gehöre? Die Diffamierung des "Atheismus"? Oder besser gesagt, dessen, was du dafür hältst??
Wenn es sich irgendwie lohnen würde, könnte ich ja mal die letzten zwei Jahre durchforsten! Ob du dann nicht mit einem deiner göttlichen Gebote (das mit dem "nicht falsch Zeugnis ablegen") Probleme bekommen würdest??
Kommentar von riarariara 21.05.2012Ich habe nie behauptet er wäre Atheist gewesen, ich habe oft gesagt die Nazis waren in erster Linie rassistisch und beseelt von einer germanischen Utopie, davon gibt es genug Belege und vom Gröfaz und seinen Mitverbrechern auch einiges an Texten...
Und Du kannst solange wie Du willst in meinen Texten rumsuchen, ich verfolge eine gradlinigen und für mich sicher eher unbequemen Weg, aber mal Links und dann wieder Rechts gibt es bei mir nicht...
Solange Du die DDR in der Form darstellst, wie Du das nun einmal tust, solltest Du vor Deiner eigenen Tür kehren. Ich habe den Atheismus oft genug akzeptiert und auch viele seiner Vertreter gewürdigt, so wie ich diffamierende Angriffe verurteile, damit erreicht man nämlich genau das Gegenteil...
Kommentar von SonnenschnauzSonnenschnauz 21.05.2012Der Gröfaz glaubte an die "Vorsehung", fühlte sich von ihr auserwählt. Das weiß jeder Historiker. Schon aus diesem Grunde dürfte es wenig plausibel sein, diesem Kriminellen Atheismus zu unterstellen. (Und noch weniger plausibel ist es, einem Geschichtskenner wie riara zu unterstellen, er habe AH als Atheisten bezeichnet.)
Das ganze NS-Regime trägt religiöse Züge: Das "tausendjährige" Reich (aus der Offenbarung des Johannes entnommen), das Auserwähltsein der germanischen Rasse, das Sendungsbewusstsein des Herrenmenschen, das Ritual der Parteitage und und und.
Also: billige Polemik.
Kommentar von riarariara 21.05.2012Danke, ich finde übrigens gefährliche Polemik, damit vergiftet man vorsätzlich die Atmosphäre und provoziert genau diese Ausfälle, die dann u.a. dazu führen das man das eigentliche Thema aus den Augen verliert...
Du kannst hier mit einem User ein ganz persönliches Thema klären und Schwups kommt ein anderer mit einer Retourkutsche aus einer ganz anderen Frage an...:-)
Das ist wie im Bierzelt nach 10 Maß...irgendwann sind alle Meschugge...
-
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Frag mal den Religiösen, der tief in seinem Inneren merkt, wie jede Diskussion an der Fassade bröckelt.
Du bist angreifbar, weil du Argumente hast und nicht festgefahren bist. Auch wenn der andre einen Schwachsinn behauptet, denkst du automatisch darüber nach. Er hingegen ist "undiskutierbar", lächelt dich nur blöde an und benutzt immer den Begriff "Gott", wann immer er in einer Sackgasse ist. Natürlich ist sein Kopf hart...er kann sich aus jeder Situation flüchten, wo DU dir ernsthafte Gedanken machen musst.
Ich bringe bei solchen Diskussionen ein paar Argumente, versuche immer höflich zu bleiben und die Religion des anderen 100% zu tolerieren. Merke ich dennoch, dass ich auf keinen grünen Zweig komme und auch auf keinen gemeinsamen Nenner (wie z.B. "ist doch egal, an was man glaubt, hauptsache man behandelt seinen Nächsten mit Würde"), dann lächle ich und rede über etwas anderes. Fertig. Das ist es nicht wert ;)
-
-
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Diese Erfahrung habe ich als Atheist ebenfalls gemacht, wobei man dieses Verhalten auch bei anderen Gruppierungen mit Absolutheitsanspruch zeigt. Manche Gläubige definieren sich zum Großteil über ihre Religion und möchten ihr umunstößliches Dogma wider jeglichem rationalen Denken bewahren. Deswegen fällt es so jemanden schwer zwischen sachlicher Kritik am Glaubensystem und der eigenen Person zu differenzieren. Folge ist, dass so eine Diskussion meist unsachlich wird.
Allerdings sollte man schon beachten, dass die Fundamentalisten einer Religion nur einen Bruchteil darstellen. Sie sind auf keinen Fall stellvertretend für eine Religion! Mit einem Großteil der Christen kann ich vernünftig diskutieren. Gegen eine Religion, welche mir nichts aufzwingen will und meinen Standpunkt toleriert, habe ich nichts. Bisher sind mir auch erst zwei im realen Leben begegnet, die felsenfest den Kreationismus verteidigt haben. Für mich keine relevante Mehrheit!
Für die sogenannten Fundamentalisten gilt: Überzeugungsarbeit ist vollkommen sinnlos und schadet höchstens deinen Nerven. Selbst wenn er oder sie behauptet, 1+1 würden 11 ergeben, kannst Du reine Argumentation nichts an seiner Einstellung ändern. Die Hartgesottenen unter ihnen werden sicherlich nicht dazu bewegen, ihren Fehler zuzugeben. Das würde eine Relativierung ihrer Dogmen bedeuten. Das Kernproblem ist folgendes:
Religion mit absoluten Wahrheitsanspruch und Wissenschaft sind nicht nur unterschiedliche Standpunkte, sondern sehen sich auch unterschiedlich von ihrer Wertigkeit. Gläubige vereinnahmen meist die Wahrheit für sich und halten ihre Religion für die einzig Richtige. Die Wissenschaft geht davon nicht aus und vereinnahmt nichts. Eine wissenschaftliche Theorie wird zum Beispiel aufgestellt, kann allerdings auch wieder fallen gelassen werden, sollten Beweise vorliegen, die dies widerlegen. Die Wissenschaft kann selbst zugeben, dass sie im Bezug auf eine These irrt. Der Religion fehlt bezogen auf Dogmen diese Reflexion. Schon alleine aus diesem Punkt bist Du in einer Debatte gegen einen Fundamentalisten in seinen Augen der Unterlegene, da Du eine offenkundige Wahrheit ( nämlich seine) nicht anerkennst. Ein Trost ist aber immer noch, dass sich diese Leute meist selbst vorführen und andere dies lesen können ( wie Frank schon sagte).
-
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Dein Problem ist offensichtlich, Du rennst durchs Leben um andere Menschen zu überzeugen, denn ganz tief drinnen bist Du Dir unsicher, ob Dein Standpunkt tatsächlich der Richtige ist...:-)
Mir sind Atheisten völlig Schnuppe, von mir aus können sie denken und glauben was sie wollen, nur nehme ich mir das gleiche Recht heraus, mein Glaube ist nicht diskutierbar, genau so wenig diskutiere ich mit einem X-Beliebigen meine Frau oder die Erziehung meiner Kinder, meine Kontoauszüge und laufende Verträge lege ich auch nicht auf den Tisch. Das Zauberwort heißt Privatsphäre, die ist aber lange verletzt wenn man versucht in meinen Kopf einzudringen um meine Glaubenswelt anzugreifen.
Wer fordert euch eigentlich dazu auf, mir etwas von eurer Überzeugung beizubringen, die habt Ihr doch auch nicht im Teleshopping gekauft oder wie eine Jacke übergezogen, ich denke Glauben oder Nicht-Glauben hängt ab einem bestimmten Alter doch wohl eher von Überlegungen ab, die man für sich ganz persönlich trifft, gehst Du jede Woche zu der Partei die das Gegenteil Deiner Überzeugung ist und forderst die Parteimitglieder dort zum Austritt auf?
Meine Frage.....wie hält man weiter durch? Wie hält man das durch? Und eine Frage die speziell an die hartgesottenen Atheisten geht. Wie schafft ihr es beim 20. Fundamentalisten immer noch mit Herzensblut zu argumentieren, auch wenn sich die Diskussion extrem in die Länge zieht?
Ich halte es kaum noch aus als Fundamentalist, Schwulenhasser, geistig Zurückgebliebener oder was auch immer bezeichnet zu werden, deswegen habe ich für mich entschieden, dass Anti-Theisten oder hartgesottene Atheisten nicht mehr Ernst zu nehmen, sie sind wie Fundamentalisten, Salafisten oder Sektenjünger, deswegen muss man sich nicht mit Ihnen auseinandersetzen, sondern man geht Ihnen aus dem Weg, ist auch relativ einfach, jeder erfolgreiche, gebildete Mensch verhält sich nicht so, deswegen treffe ich solche Menschen im richtigen Leben nicht...
Gesegnetes Christi Himmelfahrt und einen schönen Vatertag, für alle die nicht an Gott glauben, einen schönen Feiertag...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Dein Standpunkt tatsächlich der Richtige ist...:-)
Ich habe keinen Standpunkt. Ich habe nur das rationlade Denken und die Fakten.
von mir aus können sie denken und glauben was sie wollen, nur nehme ich mir das gleiche Recht heraus,
Aber dieser "Glaube" beruht auf rationalem Denken.
Anti-Theisten oder hartgesottene Atheisten nicht mehr Ernst zu nehmen, sie sind wie Fundamentalisten,
Unter hartgesottene Atheisten, würde ich jetzt z.B Richard Dawkins bezeichnen. Ich glaube deine Definition und meine Definition von hartgesotten unterscheiden sich.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Ich habe keinen Standpunkt. Ich habe nur das rationlade Denken und die Fakten.
Und ich treffe meine Entscheidungen wohl indem ich das Orakel oder die Bischofs-Konferenz befrage, oder was?
Aber dieser "Glaube" beruht auf rationalem Denken.
Meiner auch...
Unter hartgesottene Atheisten, würde ich jetzt z.B Richard Dawkins bezeichnen. Ich glaube deine Definition und meine Definition von hartgesotten unterscheiden sich.
Ich denke Dawkins und Osama Bin Laden unterscheiden sich nur in wenigen Details, das gleiche gilt für Dawkins Jünger...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Meiner auch...
Dann sind wir uns wahrscheinlich ähnlicher als wir denken.^^
Ich denke Dawkins und Osama Bin Laden unterscheiden sich nur in wenigen Details, das gleiche gilt für Dawkins Jünger...
Na ja Dawkins hat aber keinen aufgefordert Menschen zu tötet und er ist für die Menschenrechte. Das steht doch sehr im widerspruch. Auch ich werde nicht herumziehen und Leute tötet oder ihren Glauben stellen. Ich denke, man lebt nur einmal, daher soll sich jeder Mensch ein schönes Leben machen, damit er glücklich ist.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Lese mal sein Buch 'The God Delusion' genauer, es enthält in etwa soviel gewaltproduzierender Propaganda wie das der Islamisten...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Lese mal sein Buch 'The God Delusion' genauer, es enthält in etwa soviel gewaltproduzierender Propaganda wie das der Islamisten...
Wenn dem so ist, dann beinhalten deine Aktivitä#ten auf GF auch viele gewaltproduzierende Propaganda gegen DRichard Dawkins. Willst du denn kein Vorbild sein?
Kommentar von riarariara 17.05.2012Auf Propaganda muss man reagieren, mir ist nicht bekannt, dass Theisten so ein Buch über Atheisten verfassen, deswegen ist die Kugel auch nicht in meiner sondern in eurer Tasche...
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 17.05.2012Du gibst uns oft die Möglichkeit, Einlicke in deine naive Welt zu haben. Ist jetzt dein bestes Argument gegen den Atheismus und deinen Gott Dawkins, ein Populist wie jeder andere? Weiter geht deine Begründung auch nicht.
Und wie du begründen willst, dass ein Buchautor, der eine Religion halt wissenschaftlich widerlegt, einem Terroristen, der gewaltsam für Leid und Blutvergießen sorgt, gleichgestellt werden kann, fünde ich mal hochinteressant. Ich glaube, das belegt folgenden Satz vom Fragesteller.
Es werden falsche Behauptungen aufgestellt, meine Argumente prallen an ihm ab und eine Kritik an seiner Religion, wird gleich als Beleidigung abgetan.
Das Buch ist eben Kritik und diese verträgst du einfach nicht. Dann solltest du aber auch auf keine Diskussion eingehen.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Du gibst uns oft die Möglichkeit, Einlicke in deine naive Welt zu haben.
Das erzählt mir der Richtige...:-)
Du kennst nicht einmal die elementarsten geschichtlichen Faktoren, das Du dann Dawkins Pamphlet ganz toll findest, zeigt wie naiv Du selber bist...
Das Buch ist eben Kritik und diese verträgst du einfach nicht. Dann solltest du aber auch auf keine Diskussion eingehen.
Wieso? Weil ich es kritisiere, ich denke Du verwechselst da was. Und sicher beschwört der Herr Dawkins mit seinem Geschreibse Gewalt, jedwede Diffamierung einer Gruppe von Menschen ist dazu bestens geeignet...
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 18.05.2012Du kennst nicht einmal die elementarsten geschichtlichen Faktoren, das Du dann Dawkins Pamphlet ganz toll findest, zeigt wie naiv Du selber bist...
Nochmal: Ich kenne Dawkin so gut wie garnicht, weiß aber, dass er ein Populist ist. Das sagt jedoch das meiste über ihn aus.
Wieso? Weil ich es kritisiere, ich denke Du verwechselst da was.
Vielleicht verwechsle ich was, aber wenn du Dawkins eine Hetze im großen Stil vorwirfst, hört sich das so an, als würdest du es nicht wegstecken, dass dieses Buch deine Religion kritisiert. Andere Beweggründe leuchten mir nicht ein.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Auf Propaganda muss man reagieren, mir ist nicht bekannt, dass Theisten so ein Buch über Atheisten verfassen
"So ein Buch"? Es gibt einen Haufen Bücher die versuchen Der Gotteswahn nachzumachen aber gegen Dawkins oder Atheismus gerichtet ist. Und nein, die sind nicht ganz "so ein Buch", weil sie viel unsachlicher sind, als das Original.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Welches denn?
Der 'Atheistenwahn' ist lediglich eine Antwort auf Dawkins Buch, es ist bei weitem sachlicher und schürt keinerlei Hass...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 18.05.2012Andrew Wilson: Deluded by Dawkins
Ray Comfort: Nothing created Everything
Vox Day: The irrational Atheist
Alles Streitschriften gegen Dawkins, bzw. gegen Atheisten im Allgemeinen.
Kommentar von riarariara 18.05.2012Wieviele hast Du davon gelesen und was steht da drin?
Und nochmal, ich kenne kaum eines dieser Bücher, sie sind auch nicht besonders populär, 90% der Bücher die sich mit dem Christentum beschäftigen, kommen ohne jeglichen Bezug zu Atheisten aus, die Menschen die dämliche Geschichten über Atheisten erzählen, sind genau die, dessen Zerrbilder Ihr benutzt, ich habe vor GF.NET mich noch nie mit einem Atheisten gestritten, wieso sollte ich auch, kein Mensch interessiert das im alltäglichen Leben...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Und die Bibel enthält keine Propaganda? Ich kenne das Buch "The God Delusion" nicht, daher kann ich auch nicht darüber sagen. Ich kenne aber das Buch "der Gotteswahn" von Dawkins und dort sehe ich nichts von Propaganda.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Deswegen heißt es auch 'blinder Glaube', wenn man in so einer Ideologie gefangen ist, kommen einem die 'Anderen' halt komisch vor...
Kommt aus eurer Glaubenswelt raus, dann kann man sich unterhalten...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Der Atheismus soll eine Ideologie sein? Ich glaube nicht an Gott und Punkt. Mehr ist da nicht. Wenn ich jetzt eine Religion kritisiere, dann ist man mehr ein Religionskritiker als ein Atheist. Du stellst dir ein völlig falsches Feindbild auf.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Euer Atheismus ist eine Ideologie. Von mir aus gebt dem Kind einen neuen Namen, wäre auch besser, denn der alte Atheismus schämt sich über eure Vehemenz...
Feindbild setzt eine Bedrohung voraus, Ihr amüsiert mich lediglich...:-))
Kommentar von TomBombadil2010TomBombadil2010 24.05.2012Ich denke, mit "der alte Atheismus" meinst du Agnostizismus.
Doch was genau passt dir am "neuen" Atheismus (wie du es nennen würdest) nicht, das aktive Vertreten der Behauptung zu wissen, dass Gott nicht existiert?
Das ist doch eine völlig vertretbare Position. Sie ist mindestens so vertretbar wie die deine "ich weiß, dass es einen Gott gibt und ich weiß sogar bis zu einem gewissen Punkt, was er will". Aber eben nicht "mindestens", sondern viel eher vertretbar, denn bislang haben wir alle echten Erkenntnisse auf unserer Seite: Die Wissenschaft hat nach und nach immer mehr Phänomene, die zuvor "Gott" zugeschrieben worden waren, als völlig natürliche Vorgänge entlarvt. Die Prämisse "Gott" hat einfach keinen Rückhalt in der Erfahrungswelt.
Und ja, ein Feindbild setzt Bedrohung voraus: Für dich ist es die Bedrohung, deinen geliebten Glauben auf intellektueller und logischer Ebene bröckeln zu sehen.
Im Grunde ist dir zum Beispiel völlig bewusst, dass auf irgendeine Art und Weise die Erkenntnisse der Evolutionsforschung ein Problem mit der Hypothese "Gott" darstellt, denn: Lenkt er nun oder nicht? Wenn er lenkt, dann warum ist die Evolution so zufällig gelaufen, warum hat z.B. nur ein schlimmes Aussterbeereigniss vor 65 Millionen Jahren überhaupt die Evolution der Säugetiere und zuletzt des Menschen ermöglicht? Und wenn er nicht lenkt, dann was hat es z.B. für einen Sinn ihn anzubeten bzw. auf ein Leben nach dem Tod zu hoffen? Um dem Dilemma zu entgehen könntest du nur sagen, Gott habe das große Aussterbeereignis gelenkt, um die Evolution des Menschen zu ermöglichen, da er ja als Allwissender wusste, dass es dann dazu kommen würde - oder ähnliches. Doch auch das ist selbst dir nicht gänzlich angenehm, denn da zwickt etwas in deinem tatsächlich eigentlich sehr rational denkenden Gehirn: Warum diesen Umweg über die Dinosaurier und so weiter, er hätte doch auch die Macht haben müssen, das direkter und ohne Hunderte von Millionen von Jahren evolutionären "Herumprobierens" lenken zu können.
Du weißt tief in dir drinnen schon lange wenn nicht schon immer, dass Atheismus viel mehr Sinn macht als dein religiöser Glaube, und deshalb hast du Angst davor - und deswegen wiederum dein Eifer beim Wettern gegen uns Atheisten. Dich verrät übrigens vor allem auch deine immer wieder in Antworten geäußerte Behauptung, der Atheismus sei für dich so unwichtig und dir völlig egal, während du dich auf derselben Seite überall in emotionale Dreckschlachten mit diversen Atheisten stürzst.
(Ich hätte Psychologe werden sollen..)
Kommentar von riarariara 28.05.2012Du weißt tief in dir drinnen schon lange wenn nicht schon immer, dass Atheismus viel mehr Sinn macht als dein religiöser Glaube, und deshalb hast du Angst davor - und deswegen wiederum dein Eifer beim Wettern gegen uns Atheisten. Dich verrät übrigens vor allem auch deine immer wieder in Antworten geäußerte Behauptung, der Atheismus sei für dich so unwichtig und dir völlig egal, während du dich auf derselben Seite überall in emotionale Dreckschlachten mit diversen Atheisten stürzst.
Verzweifelter Versuch der intensiven Suggestion...Du hättest Demagoge werden sollen...
Aber ich kenne Dich auch nicht anders. Amüsant, vor allem die Dreckschlachten die Du anzettelst...
Kommentar von TomBombadil2010TomBombadil2010 29.05.2012Wer mit Logik argumentiert und dir die Absurdität deiner Position vor Augen führt, ist also neuerdings ein "Demagoge"? Aus deinen Worten spricht Ärger wenn nicht sogar Hass, versteckt hinter Süffisanz. Riara, du machst mir schon lange nichts mehr vor.
Wenn du schon nichts konstruktives mehr zu entgegnen hast, solltest du vielleicht einmal erwägen, einfach ruhig zu bleiben.
Kommentar von riarariara 01.06.2012Wer anderen ständig Hass unterstellt wird bereits selber von Ihm aufgefressen, Deine unzähligen Ausbrüche sind mir in guter Erinnerung, keine Ahnung aber eine große Klappe...
Kommentar von TomBombadil2010TomBombadil2010 02.06.2012Schon recht, riara :)
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 17.05.2012"The God Delusion" ist der Originaltitel von "Der Gotteswahn". Als ich das herausgefunden habe, musste ich sogar kurz lachen - Von allen Übersetzungen für "Delusion" hat man sich natürlich für den reißerischen "Wahn" entschieden - "Trugschluss" oder "Illusion" hätten sich wohl nicht so gut verkauft. :P
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Ich denke Dawkins und Osama Bin Laden unterscheiden sich nur in wenigen Details, das gleiche gilt für Dawkins Jünger...
Dito, sie gehören ja alle derselben Spezies an. Dasselbe gilt für dich. Aber das meintest du wahrscheinlich nicht...
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 17.05.2012mein Glaube ist nicht diskutierbar
Eben wenn du auf Diskussionen anspringst oder eine beginnst, auf alle Fälle schon. Des Weiteren ist Eine Religion, wenn sie gut 60% der Menschen in Deutschland hat, nicht indiskutabel. Vor allem, wenn sie sich das Recht vorbehält, Einfluss in das Leben eines Menschen zu nehmen und sie auch indirekt Einfluss auf Menschen nimmt, die damit nichts zu tun haben will. Das klingt genauso weit hergeholt, wie dass meine Grundrechte nicht diskutabel wären...
Wer fordert euch eigentlich dazu auf, mir etwas von eurer Überzeugung beizubringen, die habt Ihr doch auch nicht im Teleshopping gekauft oder wie eine Jacke übergezogen
Das ließe sich mit dem Mitteilungsbedürfnis der Menschen und dem ständigen Versuch, Zustimmung zu erhalten, erklären. Dieses Phänomen tritt aber bei wirklich allen Menschen auf, sofern sie nicht geistig behindert sind. Deshalb ist dieser Versuch, den Atheismus anzugreifen, schon von Vornherein sinnlos. Als neutrale Diskussion über die Auswirkungen der Urinstinkte auf die moderne Welt würde es mich aber sogar interessieren.
Ich halte es kaum noch aus als Fundamentalist, Schwulenhasser, geistig Zurückgebliebener oder was auch immer bezeichnet zu werden
Wenn du dich für die Bibel einsetzt, setzt du dich unweigerlich für den Schwulenhass ein. Damit musst du leben, oder du schreibst die Bibel um und lässt eine "New Edition" erscheinen. Das müsste dann der Pabst noch anerkennen. Solange er sich aber für den Schwulenhass einsetzt und du die Kirche unterstützt, hilfst du tatsächlich der Intoleranz gegenüber Homosexuellen weiter.
deswegen muss man sich nicht mit Ihnen auseinandersetzen, sondern man geht Ihnen aus dem Weg
Deswegen gehst du hier auf Gutefrage.net und setzt dich mit ihnen auseinander. Das erinnert mich doch irgendwie an einen Gesichtspunkt des ersten Absatzes der Frage...
Kommentar von Raubkatze45Raubkatze45 17.05.2012Wer sich für die Bibel einsetzt, setzt sich für gar keinen Hass ein, das müsstest du eigentlich wissen. Niemand wird von der Nächstenliebe ausgeschlossen, auch Schwule nicht. Sie können nur von der Kirche nicht erwarten, dass sie ein Tun billigt, das vor Gott Sünde ist. Darauf hinzuweisen, ist sehr wohl auch Liebe, weil es eine Verantwortung für das ewige Heil anderer gibt. Wer nicht darauf hören will, wird es auch nicht tun. Ungläubigen ist es doch sowieso egal, was Gott oder Kirche dazu sagen, wozu also die Aufregung? Scheint ja fast so, als könnten Atheisten nicht ohne den Segen der Kirche für ihre Ansichten leben.
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 17.05.2012Eine dafür relevante Frage hatte ich hier in GF schon mal gestellt. Sie wurde aber nach ein paar Tagen leider gelöscht.
Viele Antworten sagten, die Kirche wäre gegen Homosexuelle, die nicht ihre Urinstinkte unterdrücken.
Nun, das stelle ich gleich, wie wenn eine Randgruppe in Deutschland sagen würde, dass Türken hier unerwünscht sein. Sowas gibt es wirklich und es gibt auch eine Partei, die diese Meinung vertritt, doch komischerweise ist diese Randgruppe streng verpönt.
Wer sich für die Bibel einsetzt, setzt sich für gar keinen Hass ein, das müsstest du eigentlich wissen. Niemand wird von der Nächstenliebe ausgeschlossen, auch Schwule nicht.
Ich weiß. Die Schwulen werden von ihren Mitmenschen immer noch geliebt, wenn sie, so wie es Gott will, getötet werden. Denn ermordet zu werden ist kein Widerspruch zu Nächstenliebe erfahren... (Lev 20:13)
Ungläubigen ist es doch sowieso egal, was Gott oder Kirche dazu sagen, wozu also die Aufregung? Scheint ja fast so, als könnten Atheisten nicht ohne den Segen der Kirche für ihre Ansichten leben.
Stimmt schon fast. Die Kirche hat nämlich aktiv Einfluss in die Gesetzesgebung (über die CDU) und diese ist definitiv Schwulendiskriminierend. Hab das schon so oft hier durchgekaut, ich habe keine Lust, das ein weiteres mal zu machen.
Aber Wikipedia hat das eh schon getan. http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichgeschlechtliche_Ehe#Deutschland
Und sag nicht, die Christlich Demokratische Union hätte nichts mit dem Christentum oder der Kirche zu tun...
Kommentar von riarariara 18.05.2012Diesen Blödsinn muss man nur lesen und man bekommt genau das Bild, was ich von den Anti-Theisten hier habe, sie sind geistige Brandstifter und dazu hat pheondiesn eine so verquerte Sicht der Welt, dass man Ihn für einen Hinterwäldler halten kann...
Das mit den Schwulen ist das übliche Gelaber, wahrscheinlich hat er selber keine sehr hohe Meinung von Homosexuellen, aber sie taugen als Argument...
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 18.05.2012und dazu hat pheondiesn eine so verquerte Sicht der Welt
Es kann natürlich sein, dass meine Sicht der Welt etwas verquert ist. Kein Mensch kann mit 100%iger Sicherheit das Gegenteil behaupten. Jedoch bin ich der Meinung, dass folgende Quellen nicht gefälscht sind und der Inhalt ist meines Erachtens eindeutig.
http://www.kath-info.de/homo.html
"Deshalb handelt eine Person, die sich homosexuell verhält, unmoralisch."
de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4tundReligion#Christentum
"Die meisten (christlichen) Kirchen lehnen Homosexualität ab und erwarten von Lesben und Schwulen ein enthaltsames Leben"
Wenn das Wikipedia und eine Infoseite eines unabhängigen Autors sagt, denke ich jedoch, kann ich mich darauf verlassen. Außerdem sprachen fast 30 Antworten meiner Frage, die das hinterfragt hatte, dafür.
sie sind geistige Brandstifter
Argumentieren und Diskutieren sind doch legitime Mittel, das kannst du mir doch mal gönnen. Meistens versuche ich auch (obwohl es mir leider nicht immer gelingt - das bereue ich jedoch), persönliche Beleidigungen zu vermeiden. Also verstehe ich deine Kritik nicht ganz. Willst du sie mir erklären? Inwiefern unterscheidet sich meine Kritik gegen die Oberhäupter der katholischen und evangelischen Kirche von deiner Hasspredigt gegen Antitheisten?
Kommentar von riarariara 18.05.2012Haßpredigt?
Junge, werde einfach 4-6 Jahre älter, mit einem Pennäler muss ich mich nicht streiten, schon gar nicht über Deinen Inhalt, der ist mir zu eindimensional...
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 19.05.2012Da hast du dich jetzt aber ordentlich vertan, heute ist wohl nicht so dein Tag?
Lies mal bitte deinen Kommentar über meinen nochmal durch
Diesen Blödsinn muss man nur lesen und man bekommt genau das Bild, was ich von den Anti-Theisten hier habe, sie sind geistige Brandstifter und dazu hat pheondiesn eine so verquerte Sicht der Welt, dass man Ihn für einen Hinterwäldler halten kann...
Ich würde nicht sagen, dass das einem Argument oder einem Beitrag in einer Diskussion ähneln würde. Für mich ist es einfach eine Hasspredigt. Dass du jetzt wieder dieses eine Schlagwort herauspickst, das du dennoch ohne eigene Position in den Raum wirfst, um mich als bescheuert darzustellen, lässt wieder auf eine relativ einfach gestrickte Persönlichkeit zurückführen. Dieses Stilmittel ist durchaus bekannt und es sticht heraus, aber als niveauvoll wird es nicht gerade angesehen. Eher wird es verwendet, um zu provozieren, auf sowas gehe ich aber nicht ein.
Kommentar von riarariara 19.05.2012Für mich ist es einfach eine Hasspredigt.
Weil Du eindimensional bist und die Pubertät mal abschütteln musst...:-))
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 19.05.2012Weil Du eindimensional bist und die Pubertät mal abschütteln musst...:-))
Es fällt vielen anderen auch auf, selbst aus objektiver Sicht bestehen viele deiner Kommentare nur aus Beleidigungen. Das jetzt abzustreiten finde selbst ich kindisch, trotz der bestimmt 30 Jahren Altersunterschied.
Kommentar von riarariara 20.05.2012Es fällt vielen anderen auch auf, selbst aus objektiver Sicht bestehen viele deiner Kommentare nur aus Beleidigungen.
Schön für Dich...und nun zisch ab!
Kommentar von riarariara 17.05.2012Na, sind wir wieder auf Streit aus?
Mein Glaube ist nicht diskutierbar, verstehst Du das oder muss ich das noch einmal deutlicher machen?
Ich zahle in diesem Land - einen nicht unwesentlichen Anteil an - Steuern, damit nehme ich mir das Recht heraus zu glauben was ich will, klar kommt Dir das komisch vor, aber für alle alle die das Grundgesetz nicht kennen, ich kann glauben was ich will...
Wenn du dich für die Bibel einsetzt, setzt du dich unweigerlich für den Schwulenhass ein.
Ach wirklich? Warum habe ich dann schwule Bekannte, die zudem - wie ich - auch Mitglied in der gleichen Kirche sind? Wahrscheinlich bist Du hier der Schwulenhasser, denn mich interessiert es überhaupt nicht, was Menschen in Ihrem Privatleben tun...
Das müsste dann der Pabst noch anerkennen. Solange er sich aber für den Schwulenhass einsetzt und du die Kirche unterstützt, hilfst du tatsächlich der Intoleranz gegenüber Homosexuellen weiter
Was interessiert mich der Papst? Ich unterstütze aber allerdings die Katholiken, es ist keineswegs verboten gegen homosexuelle Partnerschaften zu sein, so wie es nicht verboten ist gegen Ungläubige zu sein, das gibt das GG durchaus her...
Deswegen gehst du hier auf Gutefrage.net und setzt dich mit ihnen auseinander. Das erinnert mich doch irgendwie an einen Gesichtspunkt des ersten Absatzes der Frage..
Sie setzen sich mit mir auseinander, Du postest Dein Pamphlet immerhin unter meiner Antwort!
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Mein Glaube ist nicht diskutierbar, verstehst Du das oder muss ich das noch einmal deutlicher machen?
Wo in dieser Frage geht es um dich?
Ich zahle in diesem Land - einen nicht unwesentlichen Anteil an - Steuern, damit nehme ich mir das Recht heraus zu glauben was ich will
Du tust noch immer so, als würde hier irgendjemand andere Leute zu Diskussionen rechtlich zwingen.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Du tust noch immer so, als würde hier irgendjemand andere Leute zu Diskussionen rechtlich zwingen.
Ich muss meinen Glauben nicht diskutieren, die Anzahl der Fragen, die sich um den Unglauben von Atheisten scheren ist verschwindend gering...
Ihr missioniert hier fortwährend, also richte Deine Fragen an die weltweite, atheistische Inquisition, vielleicht weiß man da noch worum es geht...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Ich muss meinen Glauben nicht diskutieren, die Anzahl der Fragen, die sich um den Unglauben von Atheisten scheren ist verschwindend gering...
Ich wiederhole: Es geht nicht um dich, sondern um Fundamentalisten. Und diese tun zumidnest gerne so, als würden sie diskutieren.
Ihr missioniert hier fortwährend
Seit wann gibt es eigentlich eine Ausnahme in "du sollst nicht lügen"?
also richte Deine Fragen an die weltweite, atheistische Inquisition
Ihr Vorsitzender, Spiderman, ist leider gerade in Urlaub.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Seit wann gibt es eigentlich eine Ausnahme in "du sollst nicht lügen"?
Die Ausnahme steht in eurem 'Roten Buch'...Gebe einem Gegner niemals recht, gebe nichts zu und streite alles ab...:-)
Ihr Vorsitzender, Spiderman, ist leider gerade in Urlaub
Nee, jeder Anti-Theist denkt er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Du rennst durchs Leben um andere Menschen zu überzeugen, denn ganz tief drinnen bist Du Dir unsicher, ob Dein Standpunkt tatsächlich der Richtige ist...:-)
Von Überzeugen war gar nicht die Rede, sondern von Diskutieren. Es steht nichtmal da, wie es zu diesen Diskussionen kam. In einer fairen Diskussion sind alle Beteiligten bereit, ihre eigenen Überzeugungen zu ändern.
Mir sind Atheisten völlig Schnuppe
Möglicherweise erklärt dies deine unzureichenden Kenntnisse.
Das Zauberwort heißt Privatsphäre
Zeig mir einen Fundamtenalisten, dem Privatsphere wichtig ist, wenn es darum geht, mit Atheisten zu diskutieren.
Wer fordert euch eigentlich dazu auf, mir etwas von eurer Überzeugung beizubringen
Hast du von Aktionen, wie "Question Evolution" nichts mitbekommen?
Ich halte es kaum noch aus als Fundamentalist, Schwulenhasser, geistig Zurückgebliebener oder was auch immer bezeichnet zu werden
Wieso fühlst du dich angesprochen?
habe ich für mich entschieden, dass Anti-Theisten oder hartgesottene Atheisten nicht mehr Ernst zu nehmen
Um dies in die Tat umzusetzen solltest du dir mal eine Möglichkeit suchen, wie man "hartgesottene Atheisten" und "Antitheisten" erkennt. Daran, dass sie deine Religion kritisieren, sicher nicht. Daran dass sie Dawkins verteidigen, sicher auch nicht.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Nur mal so am Rande, ich wurde hier mehrmals mit Zerrbildern assoziiert die ich in keiner Weise vertrete, Ihr braucht diese Zerrbilder für eure Propaganda, mir ist es relativ egal wie Ihr eure Sache nach vorne bringt...
Um dies in die Tat umzusetzen solltest du dir mal eine Möglichkeit suchen, wie man "hartgesottene Atheisten" und "Antitheisten" erkennt. Daran, dass sie deine Religion kritisieren, sicher nicht. Daran dass sie Dawkins verteidigen, sicher auch nicht.
Ich mache mir da keinen Kopf, wer dieses Gedankengut vertritt, den blockiere ich wo ich kann, Intoleranz und Demagogie ist mein schlimmster Feind, wer sich also so verhält, ist selber Schuld...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Nur mal so am Rande, ich wurde hier mehrmals mit Zerrbildern assoziiert die ich in keiner Weise vertrete
Wenn du von irgendjemandem Fundamentalist genannt wurdest ist trotzdem nich tder Umkehrschluss wahr, dass mit Fundamentalist immer du gemeint bist.
Ihr braucht diese Zerrbilder für eure Propaganda
"Wir"? Da vertrittst eher du ein Zerrbild.
Intoleranz und Demagogie ist mein schlimmster Feind
Immer diese verdächtig positiven, aber unbewiesenen Selbstdarstellungen.
wer sich also so verhält, ist selber Schuld...
Dann ändere dich mal! Lass deine Intolleranz gegenüber Religionskritik einfach! Niemand hier ist gezwungen, deine Religion als so toll zu empfinden, wie du es tust.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Niemand hier ist gezwungen, deine Religion als so toll zu empfinden, wie du es tust.
Und niemand muss euren Unglauben erbaulich finden...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ich habe jetzt einige deiner Kommentare gelesen und mir ist aufgefallen das du dich in ein "wir" und "ihr" Bild verkrampfst. In der Art: "Wir sind die guten und haben Recht und ihr seit die Bösen und habt unrecht". Anscheinend hast du aber etwas vergessen. Unter "wir" verstehst du wohl die Christen. Es gibt aber über 2 Milliarden Christen auf der Welt. Du kannst nicht einfach entscheiden für über 2 Milliarden zu sprechen. Und dein "ihr" das sind wohl die Atheisten. Es gib auch relativ viele Atheisten. Glaubst du wirklich alle Atheisten sind gleich? Oder glaubst du wirklich alle Christen sind gleich? Das ist eine sehr radikale Haltung von dir.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Doch, ich kann durchaus für die 2 Milliarden sprechen, wer könnte mir das verbieten? Du etwa?
Ihr sind übrigens die, die nicht an unseren Gott glauben, also so schwer ist das nun nicht. soll ich das weiter differenzieren, obwohl Ihr generell Schubladen benutzt, ich versuche doch nur, mich in eurer Glaubenswelt zu bewegen, dass es '*normale' Gläubige gibt, die nicht jede Woche einen Atheisten die Hölle wünschen oder Darwins Bücher verbrennen, ist euch ja nicht bekannt...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Doch, ich kann durchaus für die 2 Milliarden sprechen, wer könnte mir das verbieten? Du etwa?
Ich muss mir das Lachen verkneifen. Also bist du so etwas wie ein selbsternannter König? Du kannst sagen, das du für sie sprichst. Dich wird aber keiner ernst nehmen. Du bist nicht ihr Stellvertreter. Warum nicht? Weil dich die 2 Milliaden Menschen nicht dazu gemacht haben^^. Sry, aber jetzt fällt es mir sehr schwer dich noch ernst zu nehmen. Warum nur für 2 Milliarden sprechen? Sprich doch gleich für die ganzen 7 Milliarden. Mach einer Dikatatur in der du für die ganze Welt sprichst. Du bist der König in deinem kleinen imaginärem Reich.
Ihr sind übrigens die, die nicht an unseren Gott glauben,
Wer ist unserer? Die Christen? Ich glaube prinzipiell nicht an Gott, das hat mit dem Christentum nichts zu tun.
dass es '*normale' Gläubige gibt, die nicht jede Woche einen Atheisten die Hölle wünschen oder Darwins Bücher verbrennen, ist euch ja nicht bekannt...
Ähm doch...der Grösste Teil der Gläubigen sind normal. Ich habe viele Gläubige Freunde, alle in meiner Familie sind Gläubig etc etc. Alles sind sehr nette und liebevolle Menschen. Keiner hat je das Gegenteil behauptet. Es gibt sogar viele Gläubige die Religionskritiker sind. Wie schon gesagt....du baust dir ein falsches Feindbild auch. Ich habe nichts gegen Christen, Moslems etc etc. Habe ich nie behauptet. Ich kenne viele und die meisten sind nette Menschen. Ich kritisiere nur die Religion, aber ohne jemanden persönlich anzugreifen.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Mach einer Dikatatur in der du für die ganze Welt sprichst. Du bist der König in deinem kleinen imaginärem Reich.
Sicher mein Junge, wieder so ein Zerrbild, nur darf man durchaus im Namen von anderen Christen sprechen, dazu braucht man kein Mandat...
Der Rest ist nett, lassen wir es dabei...
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 18.05.2012die nicht jede Woche einen Atheisten die Hölle wünschen oder Darwins Bücher verbrennen, ist euch ja nicht bekannt...
Riara, nachdem du dauernd mit "ihr" und "wir" antwortest, obwohl du mit unterschiedlichen Leuten konversierst, weiß ich inzwischen nicht, ob ich mich angesprochen fühlen sollte, oder nicht. Für Mrmabey würde ja bereits ein "du" reichen. Also gehe ich vorsichtshalber darauf ein: Ich habe das Buch der Fall Darwin von Christian Kummer gelesen. Ich weiß sehr gut, dass nicht alle Christen etwas gegen Darwin haben. Ich kenne und schätze auch Michael Schermer, der zwar kein Christ, aber Deist ist. Und ich schätze Kardinal Franz König, der sich sehr viel Mühe gemacht hat, sich sachlich mit Atheismus auseinanderzusetzen. Was ich nicht schätze sind Christen, die mir dauernd erklären, dass ich als Atheist intollerant sei und die meinen, ich sei exakt, wie dieser und jener Atheist, oder ein Mitläufer von irgendjemandem. Ich weiß nicht, vielleicht haben es manche Christen schwer, sich in Atheisten hineinzuversetzen und zu verstehen, wie es ist, nicht dauernd einer möglichst gleich denkenden Gruppe angehören zu wollen.
Kommentar von riarariara 18.05.2012Ihr macht das gleiche mit Gläubigen, warum wollt Ihr dann, dass wir bei euch so genau differenzieren. Hör auf mit der Heuchelei, ich bin hier als alles mögliche bezeichnet worden, Du warst oft genug dabei, ich kann mich nicht erinnern, dass Du Dich da irgendwie vorgetan hättest...
Ihr seid eine Truppe, warum soll ich da differenzieren? Schreibt einer irgendwelche unsäglichen Beleidigungen und Unwahrheiten klickt Ihr doch trotzdem DH, also wo ist der Unterschied zwischen dem der das schreibt und der, der das auch noch positiv benotet?
Hier gibt es 3-4 anständige Atheisten, der Rest ist hier um zu stänkern oder irgendwelche Binsenweisheiten loszuwerden, ich erinnere mich noch an die Pyramiden-Frage, seitdem ist mir klar geworden, dass ich mich eigentlich mit Extremisten unterhalte, die niemals zugeben das sie falsch liegen...
Deshalb sollten wir uns aus dem Weg gehen...
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 18.05.2012Ihr seid eine Truppe, warum soll ich da differenzieren?
Ernsthaft?
Kommentar von riarariara 18.05.2012Differenziert Ihr denn?
Also warum sollte ich mich da anders verhalten?
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 18.05.2012Ihr macht das gleiche mit Gläubigen, warum wollt Ihr dann, dass wir bei euch so genau differenzieren.
Die Wörter "ihr" und "wir" klingen in Diskussionen oft sehr unsachlich. Das liegt daran, dass sie sehr verallgemeinernd sind und letztendlich nur zur Provokation führen. Ich finde, du hättest den Satz umschreiben können.
"Ich beobachte häufig, dass einige Nutzer von Gutefrage.net oft das selbe mit den Christen hier machen, deshalb halte ich deine Forderung für etwas unangemessen."
Ich hoffe, du wirst das ernst nehmen und deinen Diskussionsstil ein bisschen verändern. Das würde ich sehr als einen Gefallen sehen.
Hier gibt es 3-4 anständige Atheisten, der Rest ist hier um zu stänkern oder irgendwelche Binsenweisheiten loszuwerden.
Wozu bist denn du hier? Ich lese in deinen Kommentaren sehr häufig Beleidigungen, die man sehr leich hätte ersparen können.
Hör auf mit der Heuchelei, ich bin hier als alles mögliche bezeichnet worden.
So wie ich DarkSepias Kommentar einschätzen kann, hat er nur für mehr Differenzierung der einzelnen Menschen der Antitheistischen Einstellung appelliert. Das ist in seinem Fall weder Heuchlerisch noch ungerechtfertigt.
Kommentar von riarariara 18.05.2012Pennäler, gibst Du mir jetzt Tipps für ein besseres Leben?
Ach wie niedlich, komme erst Mal unter Papis Tisch vor und erreiche was im Leben...
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 19.05.2012Dass nicht mal die Forderungen eines Jugendlichen, dich etwas formaler zu verhalten, nicht bei dir fruchten, lässt tief blicken. Langsam fängt deine Fassade an, zu bröckeln, du wirst durchschaut. Deine Gegenreaktion war wiedermal ein Anriff auf meine Person.
Langsam wird's langweilig.
Kommentar von riarariara 19.05.2012Gehe doch einfach mal auf einen Erwachsenen zu und gib Ihm Tipps fürs Leben, der wird sich sicher bedanken oder?
Wenn Du keinerlei Kinderstube von zu Hause mitbekommen hast, dann nerve bitte Deine Erzeuger mit Deinen Binsenweisheiten...Capice?
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 19.05.2012Dein Problem ist, dass im Internet jeder Mensch unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Herkunft oder seinem Alter prinzipiell gleichgestellt wird. Das einzige, was wir von unserem Gegenüber mit Sicherheit wissen, ist der Name, das Profilbild und eventuell noch die Beschreibung im Profil. Der Rest ist zumindest anfangs anonym, der zählt aber auch nicht mehr. Deshalb werde ich niemals einen Jugendlichen mit weniger Respekt als einen Erwachsenen behandeln, bzw. einen Erwachsenen mit mehr als einen Jugendlichen. Das mag sich vielleicht respektlos anhören, das täuscht aber wegen dem Aspekt, dass ich allgemein auf einen respektvollen Umgang achte.
Gehe doch einfach mal auf einen Erwachsenen zu und gib Ihm Tipps fürs Leben, der wird sich sicher bedanken oder?
Soweit ich die Erfahrung habe, tu ich das auch. Ich gebe des Öfteren Tipps, wie man einen PC bedient, wie sich evt. Energie einsparen liese und dass man mit Diplomatie leichter durch's Leben kommt. Ich wachse aber wahrscheinlich auch in einer besseren Umgebung auf, als du es getan hast.
Kommentar von riarariara 20.05.2012Ich wachse aber wahrscheinlich auch in einer besseren Umgebung auf, als du es getan hast.
:-))
Ok, immerhin war ein Lacher dabei, lass mich in Ruhe, ich streite nicht mit einem pubertierenden Neunmalklug...
Kommentar von babuljababulja 21.05.2012lass mich in Ruhe, ich streite nicht mit einem pubertierenden Neunmalklug...>
Doch - machst du permanent und nicht nur mit den Menschen, die du als "Neunmalklug", "Anti-Theisten" (letzteres ist ja schon fast ein Fortschritt, wenn du inzwischen zu "Atheisten" einen Unterschied machst) oder wie auch immer diffamierst!
Du kannst in deinem aufgeblasenen Häuptlings-Ego einfach nicht aufhören! Wie das eben so ist bei Missionierern und Hasspredigern!
Kommentar von riarariara 21.05.2012Du kannst in deinem aufgeblasenen Häuptlings-Ego einfach nicht aufhören! Wie das eben so ist bei Missionierern und Hasspredigern!
In etwa das Niveau des Pennälers...passt Du Dich gerade an?
-
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Die meisten Köpfe sind verhärtet genug :-)))... nur merken sie es selbst meist nicht, sehen es aber durchaus bei anderen.
Du musst so lange mit dem Kopf gegen (deine eigene!) Wand rennen, wie du eben glaubst, dass du es musst.
Wenn der Schädel irgendwann weh genug tut und sich dein Herz meldet, erkennst du vielleicht, dass es gerade das dogmatische Festhalten an Standpunkten ist (... egal auf welcher Seite!), das daran hindert menschlich zu sein, das im Kleinen zeigt, was im Großen zu Kriegen führt.
Rechthaberei und Besserwisserei sind die Wurzel des Übels!
Wenn ich mir vorstelle, dass lediglich Worte, nichtssagende leere Worthülsen, der Grund dafür sind, dass Menschen sich angeifern, verletzen und jegliche Achtung und jeglichen Respekt missen lassen, anstatt sich in den Arm zu nehmen, dankbar für ihr Sein zu sein und zu leben, schüttelt es mich...
Kommentar von MrmabeyMrmabey 18.05.2012Hfff ich schreibe diesen Satz jetzt wahrscheinlich schon zum 10 mal. Es geht mir nicht um den Glauben, eher um die Wahrheit. Ein simples Beispiel...wenn jemand sagt 1+1=500 ist und fest davon überzeugt und und diese Meinung auch in der Öffentlichkeit kundtut, dann werde ich ihm natürlich die Wahrheit sagen, dass dies eine falsche Behauptung ist und es 2 gibt. Wenn jetzt aber wer sagt: Der Herr, Jesus Christus wacht über uns. Dann ist mir das ziemlich egal. Ist sein Leben und wenns ihn glücklich macht, dann soll er daran glauben. Verstehst du was ich meine? Unter Wahrheit verstehe ich nicht meine Meinung unter Wahrheit verstehe ich ein Faktum, etwas das belegt wurde. z.b das 2+2=4 ist, als ganz banales Beispiel.
PS: Du hast mir sehr viele Wörter in den Mund gelegt...nächstes mal bitte genauer lesen, dann hätte ich mir die erleuterung jetzt ersparen können.
Kommentar von Angel84Angel84 18.05.2012Ich hab dir nichts in den Mund gelegt. Wie könnte ich?! :-)
Ich hab dich sehr wohl verstanden und nachdem ich aufmerksam bin, hab ich diese deine Erklärung durchaus auch unter den anderen Antworten schon gelesen.
Ein simples Beispiel...wenn jemand sagt 1+1=500 ist
Da ich ganz stark davon ausgehe, dass es in besagten Diskussionen nicht um derartige Rechnungen geht, sondern um andere "Fakten", stehe ich nach wie vor zu meiner Antwort.
Bewiesen und belegt...
Wer hat bewwiesen und belegt?
Hast du dies mit deinen eigenen Augen gesehen, es gefühlt, gerochen, geschmeckt, dass du es als Faktum deklarieren kannt?
Wird etwas deshalb "wahrer", nur weil eine genügende Menge es behauptet?
Kannst du das, was du als Fakt bezeichnest, selbst überprüfen?
Kann es nicht auch sein, dass etwas, das du als falsche Aussage beurteilst, dennoch richtig ist und du nur nicht über das entsprechende Hintergrundwissen verfügst, oder diesen Blickwinkel noch nie eingenommen hast, oder einnehmen konntest?
Greifen wir doch mal dein Beispiel auf:
Du hörst, wie einer zum anderen sagt: 1 + 1 = 500.
Du glaubst nun dies richtig stellen zu müssen, da du es ja "besser" weißt ;-). Du lässt den anderen gar nicht richtig zu Wort kommen, unterbrichst ihn ständig und bist ausschließlich darauf fixiert, wie jemand so einen "ungeheuerlichen Unsinn" verzapfen kann...
Wärst du lediglich neugierig und interessiert, würdest einfach mal nur HÖREN, ohne dem rechthaberischen Verstand (für den du nix kannst und auch nicht alleine damit da stehst ;-) nachzugeben, hätte er dir erklären können, dass es um 1(Sack Kartoffeln à 250 Stück) + dasselbe nochmal = 500 Kartoffeln, gegangen ist...
Sie dies als Metapher!
Kommentar von MrmabeyMrmabey 20.05.2012Ok....1. Woher kennst du mein Diskussionsverhalten? Ich bringe jetzt mal ein Beispiel das oft in solchen Diskussionen vorkommt. Irgendwann wird Behauptet das die NSDAP atheistisch war. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber die NSDAP hatte nichts mit Atheisten zu tun. Das bedeutet schlussendlich hat er eine falsche Behauptung gemacht und der Fakt bzw die Wahrheit wäre das sie nicht atheistisch waren. Deine Metapher ist übrigens sehr löchrig, am Ende sind es trotzdem 2 Säcke. Mir kommts irgendwie so vor als ob du denkst du hättest einen sturen fanatischen Jugendlichen vor dir. Anfangs wollte ich das mit den 2 Säcken eigentlich nicht schreiben,(da dies als Sturheit angesehen werden kann XP) aber ich konnte mir den Spass doch nicht verkneifen^^. Aber egal Leben und leben lassen das ist meine Devise, daher sollte man auch eine Kritik ertragen.^^ Ich bezeichne alles als Fakt, was bewiesen wurde. Bei Diskussionen bezeichne ich alles als Fakt, was wissenschaftlich belegt wurde, der Rest ist einfach nur meine persönliche Meinung zu dem Thema.
Kommentar von Angel84Angel84 20.05.2012Ich habe nur deine Frage beantwortet. Über dich selbst habe ich mir kein Bild gemacht. Das wäre ja auch mehr als einseitig, dich aufgrund dieser einen Frage in eine bestimmte Schublade pressen zu wollen...
Keine Sorge, du bist genau richtig, wie du bist :-)))... Übrigens mag ich Jugendliche sehr gerne und sie mich auch.
Letztlich wollte ich dir nur mitteilen, dass Diskussion bzgl. zweier unterschiedlicher Standpunkte nicht lohnt. Aber dies ist meine Sicht, die aus Erfahrung erwachsen ist. Und du musst / sollst / darfst deine Erfahrungen selber machen. Das ist vollkommen in Ordnung.
-
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Ihr fanatischen Religionsgegner demaskiert Euch mit Eurem simplen Weltbild regelmäßig selbst. Ihr präsentiert Euch als geläuterte, ja, erleuchtete, philantropische Weltverbesserer, die zum Kern der Wahrheit über den Sinn der menschlichen Existenz durchgedrungen sind, und die nun unermüdlich unter aufbringung schwerer Opfer ihre Zeit und ihr Herzblut in die Verbreitung dieser Wahrheit und das Bekämpfen der Irrlehre investieren.
Ja, merkt ihr denn nicht, wie sehr ihr selbst diesem Klischeebild entsprecht, dass ihr in anders denkenden und glaubenden Menschen zu bekämpfen versucht? Was treibt Euch denn so leidenschaftlich an? Verdrängt ihr die Gefahr des Totalitären und Absolutistischen, die in Euch selbst schlummert, indem ihr sie auf andere projiziert ?Ist es der eingebildete Gegner, die Bedrohung von außen, die den Zusammenhalt und die Identität Eurer inoffiziellen Gemeinschaft gewährleistet?
Unsere Welt ist überflutet mit politischer Korruption, wirtschaftlicher Ungerechtigkeit, existenzgefährdender Umweltzerstörung, innerlicher Abflachung und Desensibilisierung durch die säkularen Medien, kontinuierliche Aushöhlung und Verwerfung ethischer und moralischer Normen durch die Indoktrination nihilistisch-materieller Weltanschauungen. Und Ihr habt nichts besseres zu tun, als den lieben langen Tag Menschen wegen ihres Glaubens an einen guten Gott anzugreifen?
Unsere Kinder werden brutalisiert durch kontinuierlich perverser und hassdurchsetzter werdende Bilder menschenverachtender Pornographie und Gewalt und ihr wittert die Gefahr ausschließlich in der "religiösen Indoktrination" durch den Schulunterricht und gläubige Eltern? Welche Verschwörungstheorie ist das eigentlich, der ihr da anhängt? Ein wenig einseitig, Euer Feindbild, findet Ihr nicht?
Ihr wollt die Menschen ihrer Wurzeln, ihrer Kultur und des verbindlichen, über Jahrtausende gereiften Fundaments ihres sozialen Miteinanders berauben und habt nichts anderes anzubieten als den wackeligen Gegenentwurf Eurer pseudotolerant-nihilistischen, überheblichen Selbstgerechtigkeit, das nebulöse Süppchen Eurer temporären Erkenntnisse und ethisch-moralisch schwammigen "Gutherzigkeit", mit der Ihr Euch tagein tagaus (via Internet) gegenseitig belobigend auf die Schultern klopft.
Nein, Euch geht es nicht um das Wohl der Menschheit, sonst würdet ihr Euch nicht so exklusiv und selektiv engagieren. Ihr stellt hier vielmehr unfreiwillig und unbewusst, für den psychologisch sensiblen Beobachter klar erkennbar, Euren persönlichen Kampf mit der Sinnfrage zur Schau.
Kommentar von TeeEiTeeEi 17.05.2012Die ersten zwei Absätze sind ad hominem-Argumente nach dem Schema: Ihr seid genau wie eure Gegner.
Die nächsten zwei Absätze sind Anbringen anderen Beispiele. "Schaut mal, es gibt noch das und das, also ist das eine gar nicht so besonders schlimm." Das ist versteckte Verharmlosung durch Vergleiche. Mit dem Argumentationsschema hat man schon jede Menge Verbrechen verharmlost.
Die letzten zwei Absätze setzen voraus, wie ungemein wertvoll und unverzichtbar Religionen wären. Ich bin natürlich der Meinung, dass man Homer, Platon, Goethe usw. kennen soll. Sie liefern wertvolle Erkenntnisse über die Kultur und Wertevorstellungen der Gesellschaft. Aber man muss nicht deshalb an die Wahrheit der Werke glauben und sie als absolute moralische Instanz akzeptieren.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Du hast micht anscheinden falsch verstanden, daher kopiere ich den Text, den ich weiter oben schon geschrieben habe.
Du legst mir Worte in den Mund. Unter "Wahrheit" verstehe ich Fakten. Wie z.B das 1+1=2 ist. Wenn jetzt jemand kommt und sagt: 1+1=500 und von dieser Rechnung überzeugt ist, dann werde ich ihm natürlich sagen, dass dies eine falsche Behauptung ist. Wenn er aber sagt:" Gott, wacht über uns alle". Sage ich: "Ich denke nicht, dass das so ist", aber ich sage nicht das diese Behauptung falsch ist.
Verstehst du was ich meine? Mir kommt es so vor als würden wir aneinander vorbei "schreiben".
Und Ihr habt nichts besseres zu tun, als den lieben langen Tag Menschen wegen ihres Glaubens an einen guten Gott anzugreifen?
Ich habe es schon viel mal geschrieben. Es ist nichts weiter als eine Kritik an der Religion, das nennt man übrigens Meinungsfreiheit.
Du bist ja schon fast fanatisch. Niemand....niemand hat hier geschrieben, das er was verbieten will oder das er euch angreifen will. Warum bist du so agressiv? Dinge wie die Menschenrechte haben wir uns gegen die Kirche erkämpft. Es gab und gibt auch viele Kriege wegen der Religion und es ist ein Grund für Diskriminierungen. Warum darf man so etwas nicht kritisieren? Nicht angreifen,nur kritisieren. Vor allem die 3 Weltreligionen ziehen eine grosse Blutspur hinter sich her. Keiner will jemanden seinen Glauben wegnehmen oder verbieten. Aber wie manche eine Partei kritisieren, kritisiere ich die Religion. Wo ist der unterschied?
Kommentar von BenJoshuaBenJoshua 17.05.2012EndOfDays...ein sehr guter Beitrag von dir.
Die meisten sogenannten Atheisten pflegen ihren eigenen morbiden Narzissmus. Geben sich in schlecht getarnter Selbstgefälligkeit humanistisch, stehen aber abseits wahrer menschlicher Liebe.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Danke für die Antwort, das Entsetzen bei den Kommentaren zeigt deutlich, wie sehr EndofDays das Bullseye getroffen hat...
Neid und Missgunst ist das Einzige, was ich aus den Kommentaren unserer Anti-Theisten herauslesen kann, wie peinlich...:-)
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Weisst du das oder glaubst du das?
Kommentar von TatzenruferTatzenrufer 17.05.2012...
Kommentar von 123Bernd 18.05.2012Ich finde es gut, dass EndOfDays auf die vielen Probleme, denen wir als Menschheit gegenüber stehen, hinweist. Dies könnte ein guter Ausgangspunkt für eine konstruktive Auseinandersetzung sein, weg von der Spirale der gegenseitigen Anfeindungen. Deshalb: Wie genau sehen die Lösungsvorschläge für die genannten Probleme aus religiöser Sicht aus? Kann die Religion uns dabei helfen, die kommenden Unwägbarkeiten zu bewältigen? PS:
"Ihr wollt die Menschen ihrer Wurzeln, ihrer Kultur und des verbindlichen, über Jahrtausende gereiften Fundaments ihres sozialen Miteinanders berauben"
Ein Produkt dieser "Reifung" ist unter anderem auch der evolutionäre Humanismus.
-
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Auch wenn ich deinen Antrieb nachvollziehen kann, ist es bei solchen Menschen einfach Verschwendung.
Sie leben in einer Welt aus zirkulärer Logik, in der Widersprüche nur ein Zeichen für den kleinen Verstand des Menschen darstellen. Diese harte Schale aus Ignoranz kann man nicht knacken. Selbst wenn man es schafft, dass sie für einen Moment aus ihrem religiösen Schlummer geweckt werden, verfallen sie nach ein oder zwei Tagen sofort wieder in ihren alten "Argumentationstrott". Das habe ich hier schon zu oft gesehen. Da unterhält man sicht stundenlang mit jemanden, bis er endlich den Fehler in seinem "Argument" einsieht und schwupps: einen Tag später predigt er wieder den gleichen Käse. So als ob nie etwas passiert wäre.
Von daher: man kann einen Esel zum Wassertrog führen, aber ihn nicht zum Saufen zwingen. Weise den Leuten also nur den Weg. Ob sie ihn beschreiten oder nicht, ist nicht deine Aufgabe.
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
mit einem sehr streng Religiösen diskutiere,>
Mit einem "streng Religiösen" kann man nicht ernsthaft diskutieren, jedenfalls nicht zu religiösen Problemen und nicht sehr lange. Denn am Endpunkt steht immer die nicht belegbare Annahme, dass es "ihn" gibt. Ein Theologe wird Dich immer "an die Wand" quasseln, weil er darin ausgebildet wurde und Du gegen seine unrationalen Argumente nicht mit Deinen rationalen Argumenten bestehen kannst!
Vergiss eins nicht: die Wissenschaften, das gesamte sich permanent entwickelnde menschliche Wissen zwingt die Theologen immer mehr, sich ihre Gedankenkonstrukte immer verworrener zu gestalten und für Normalbüger immer weniger nachvollziehbare Argumentationslinien aufzubauen.
Zu anderen Problemen solltest Du aber schon ab und zu mal die Meinung von theologisch gebildeten und denkfähigen Menschen einholen.
Manch einer zeigt verdammt viel Klugheit und bringt Dir v. a. die Kenntnisse über seine Denkart, was Dir dann für Deine Argumentation zugute kommen kann!
Auch solltest Du bei diesen Diskussionen streng trennen zwischen aufrichtigen und ehrlichen Christen und Hardcore-Theologen-Akademikern. Letztere haben ihren göttlichen Missionierungsauftrag nie abgelegt!
Kommentar von exFlottiLottiexFlottiLotti 20.05.2012Kannst du den Kunden nicht überzeugen, verwirre ihn!
(alte Verkäuferweisheit)
-
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Wieso muß man "das durchhalten"? Du kommst mir vor wie ein Missionar auf Tour. Laß doch einfach jeden Menschen glauben oder denken, was er möchte. Wo ist das Problem? Atheisten rufen doch ständig nach Toleranz, nicht wahr? Dann gewähre Du doch als aufgeklärter Atheist den anderen die Toleranz, die Du selber auch gern ernten möchtest. Um der Wahrheit willen? Also um DEINER Wahrheit willen. Dann gönn auch andern den Spaß, um IHRER Wahrheit willen zu streiten. Was ist so schwer daran? Ich kann mich doch auch enthalten, Dich zu missionieren... Was ich armer, dummer Christ kann, sollte Dir intellektueller Leuchte doch nicht schwer fallen. ;-)))
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Atheisten rufen doch ständig nach Toleranz, nicht wahr?
Das wäre doch ein Argument, um mit Fundamentalisten zu diskutieren. Vielleicht bringt man sie dann zu mehr Tolleranz.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Hfff ich schreibe diesen Satz jetzt wahrscheinlich schon zum 10 mal. Es geht mir nicht um den Glauben, eher um die Wahrheit. Ein simples Beispiel...wenn jemand sagt 1+1=500 ist und fest davon überzeugt und und diese Meinung auch in der Öffentlichkeit kundtut, dann werde ich ihm natürlich die Wahrheit sagen, dass dies eine falsche Behauptung ist und es 2 gibt. Wenn jetzt aber wer sagt: Der Herr, Jesus Christus wacht über uns. Dann ist mir das ziemlich egal. Ist sein Leben und wenns ihn glücklich macht, dann soll er daran glauben. Verstehst du was ich meine? Unter Wahrheit verstehe ich nicht meine Meinung unter Wahrheit verstehe ich ein Faktum, etwas das belegt wurde. z.b das 2+2=4 ist, als ganz banales Beispiel.
PS: Du hast mir sehr viele Wörter in den Mund gelegt...nächstes mal bitte genauer lesen, dann hätte ich mir die erleuterung jetzt ersparen können.
Kommentar von TeeEiTeeEi 18.05.2012Wahrscheinlich sollst du mal andere Fragen stellen, wo es konkret um die einzelnen "Wahrheiten" geht. Hier kann man nur spekulieren, die Beispiele wie 1+1=500 bringen einen hier nicht weiter.
Kommentar von babuljababulja 20.05.2012Wahrheit?
Ich beweise Dir, dass 5 gleich 7 ist, nur mit den Grundrechenarten. Dabei kannst Du allerdings den Fehler schnell selber finden, während das bei den Glaubenskollegen nicht so fix geht!
-
Antwort von 123Bernd 17.05.20122 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Hallo Mrmabey, ich diskutiere auch leidenschaftlich gern, besonders über diese interessanten Themen. Eine interessante Facette, die dir vielleicht erst einmal hilft, die Funktionalität von Religiösität/Religion (leider bedürfen dergleichen Begrifflichkeiten normalerweise zur Beginn von Diskussionen der Definition) besser nachzuvollziehen, ist in der (sozial-)psychologischen Forschung zu finden. Ich habe mich im Rahmen meiner Diplomarbeit intensiv mit der Terror Management Theory (TMT) befasst. Sagt die dir etwas?
Einige Postulate sowie Forschungsergebnisse der TMT können dich mit Sicherheit noch besser für Diskussionen wappnen und dir zugleich die Hartnäckigkeit, mit der wir Menschen an unseren eigenen oft irrationalen Glaubens- und Wertsystemen festhalten, erklären.
Ohne zusehr ins Detail zu gehen (du findest bestimmt viele Infos im Internet, viele Gedanken sind ja auch Allgemeingut, wurden jedoch in interessanten psychologischen Experimenten geprüft):
Die Fähigkeit zur Antizipation der eigenen Fragilität/Endlichkeit aufgrund seiner hohen geistigen Leistungsfähigkeit stellt den Menschen vor ein schlimmes Dilemma: Er empfindet Angst, den "Terror" des unausweichlichen eigenen Endes sowie aller anderen Dinge um ihn herum. Angst ist, wenn dauerhaft vorhanden, ein psychisch belastender Zustand, der auf lange Sicht zu einer Handlungshemmung führt (Die Sinnlosigkeit von allem einschießlich der eigenen Existenz würde konsequenterweise zu Ende gedacht bedeuten, dass es egal ist, was ich mache). Gleichzeitig ist der Mensch ständig mit dem Tod oder todesbezogenen Inhalten konfrontiert, sei es durch das Gewahrwerden der eigenen Körperlichkeit (Krankheiten etc.), dem Tod Angehöriger oder auch nur durch Warnhinweise auf Zigarettenpackungen. Wir haben also ein potentiell schrecklich belastendes Faktum (unser eigenes Ende), welches uns verängstigt und handlungsunfähig macht, mit dem wir tagein tagaus bewusst und unbewusst konfrontiert werden. Die Anpassungsleistung, die der Mensch gegen diesen "Terror" entwickelt hat, sind Gegenstand psychologischer Forschung im Rahmen der TMT. Super interessant! Jedenfalls ist ein großer Aspekt die sogenannte "kulturelle Weltanschauung". Diese beinhaltet persönliche Wertsysteme, eine Antwort über den Sinn und den Wert der eigenen Existenz und oft auch über das, was der Tod eigentlich ist und wie wir ihm begegnen sollten.
Naja, und da diese Weltanschauungen natürlich vom Grunde her sehr zerbrechlich sind, da es normalerweise derer so viele gibt, wie es Menschen gibt, benötigen sie massive soziale Zustimmung. Und da kommen (unter anderem) Religionen und andere dementsprechende Ideologien ins Spiel. Sie geben dir Antworten auf alle damit zusammenhängenden Fragen und viel wichtiger noch: Sie bestätigen dir deren Wahrheit durch ein systematisches, institutionalisiertes Gedankengebäude, dass massive Unterstützung durch viele Gleichgesinnte erfährt.
Werden solcherlei Weltanschauungen (wie beispielsweise durch dementsprechende Diskussionen) in Frage gestellt, können in vielen Experimenten ganz faszinierende Abwehrverhaltensweisen bei den Probanden festgestellt werden. Deshalb sind halt viele Unterhaltungen darüber auch oft genau wie du sie beschreibst. Und diese Überlegungen sind sehr wahrscheinlich auch ein Bestandteil dieser "Wand", von der du geschrieben hast.
Viele Grüße!
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Wenn Du schreibst, daß Du Deinen Gesprächspartner naiv findest und meinst, daß er Lügen verbreitet, dann bist Du voreingenommen, intolerant und zu einer ernsthaften Diskussion unfähig. Zu einer Diskussion gehört, daß man seinen Partner und seine Ansichten ernst nimmt, nicht verächtlich macht und seine Argumente durchdenkt. Ich glaube, dazu bist Du nicht in der Lage.
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Wenn Du schreibst, daß Du Deinen Gesprächspartner naiv findest und meinst, daß er Lügen verbreitet, dann bist Du voreingenommen, intolerant und zu einer ernsthaften Diskussion unfähig.
Es gibt Gesprächspartner, die naive Lügner sind. Wie soll man diese deiner Meinung nach beschreiben, ohne voreingenommen zu sein?
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ich mache jetzt mal ein simples Beispiel. Wenn jemand sagt 1+1=5000. Dann ist das eine falsche Behauptung. Muss ich diese Behauptun akzeptieren oder darf ich ihm die Wahrheit bzw den Fakt sagen, das 1+1=2 ist?
Kommentar von TeeEiTeeEi 18.05.2012Habe schon woanders geschrieben. Diese Beispiele sind alles anders als sachdienlich. Und genauso wenig, wenn man die ganze Zeit von angeblichen "Fakten" spricht.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Such dir ein Job!
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ich bin Schüler T_T
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Wenn ich als Religiöse mit einem Atheisten, fühlt es sich immer so an, ans wenn ich mit meinem Kopf gegen eine Wand knalle. Ständig werden falsche Behauptungen aufgestellt, er versteht meine Sichtweise nicht, und beginnt dann nicht mehr über Religion zu reden, sondern versucht, mich von Gott wegzureißen und beginnt Gott zu beleidigen.
Denke immer daran: Der andere will deinen Standpunkt nicht akzeptieren. Wie könnte ich als Christin auch auf einmal einem Atheisten zustimmen? Aber es gibt immer noch die andere Seite der Münze.
Und zu deiner Frage: Ich versuche so wenig wie möglich mit Atheisten über Religion zu reden, denn dabei wird man, wie du schon gesagt hast, nur immer frustrierter. Lieber diskutiere ich mit Menschen, die zumindest im Ansatz so glauben wie ich.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Ständig werden falsche Behauptungen aufgestellt,
Kannst du bitte ein Beispiel nennen?
sondern versucht, mich von Gott wegzureißen und beginnt Gott zu beleidigen.
Ich mache das als Atheist nicht und viele die ich kenne auch nicht. Man darf nicht alles verallgemeinern, das könnte zu Missverständnissen führen.
Kommentar von ladashaladasha 17.05.2012Aber genau das tust du doch auch in deiner Frage. falls du es nicht gemerkt hast: Den oberen Satz habe ich genau so von dir übernommen.
Trotzdem ein Beispiel: Kirche verdirbt Menschen, Kirche ist wie Gehirnwäsche, Kannst du ein Beispiel nennen?
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Ich habe sehr streng religiöse Menschen geschrieben, nicht religiöse Menschen oder streng religiöse Menschen. Darunter verstehe ich z.B Menschen die glauben, dass die Erde 6000 Jahre alt ist. Und zu deinen Beispielen. Ich würde sagen: Die Kirche kann Menschen verderben und je nach Kirche ist die Behandlung ähnlich wie eine Gehrinwäsche.
Ok jetzt werde ich Beispiele nennen.
Die NSDAP war atheistisch, HitIer war Atheist, Einstein war Gläubig, die Religion an sich ist nicht gewaltätig, die Menschenrechte verdanken wir den Kirchen etc etc.
Kommentar von ladashaladasha 18.05.2012Die Religion an sich IST nicht gewalttätig. Die Menschenrechte basieren auf der Bibel, ob wir sie ohne Jesus nicht auch hätten, ist aber nicht auszuschließen.
Was willst du damit sagen, dass Einstein gläubig war und A.H. (ich darf das Wort nicht schreiben) Atheist? Die muslimischen Terroristen töten aus Glaubensgründen und Marie Curie und Friedrich Nietzsche waren Atheisten. Und sein wir mal ehrlich: Viele A.H.-Anhänger waren Protestanten.
Trotzdem ist die Stimmung hinter der Kirche eine friedliche. Na klar, Kreuzzüge etc. ich kenn die Punkte auch, aber die meisten, die versuchten A.H. zu stoppen waren Christen, z.b. Bonhoeffer, Geschwister Scholl. Aber ich denke, du kannst immer sowohl Atheisten als auch Christen in der Geschichte finden, also: What's the problem?
Und du hast recht: die kirche kann Menschen verderben, dass mit der Gehirnwäsche finde ich frech, aber es gibt zu viele Menschen, die das mit der Religion übertreiben und fanatisch werden, z.B. die muslimischen Terroristen, ummal das extremste Beispiel zu nennen.
Und noch ein Kommentar, dass ich mir nicht verkeifen kann, aber es wahrscheinlch genauso lächerlich finde wie du: Gott steckt in allem, sogar in Atheismus (=ohne Gott)
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Wenn ich als Religiöse mit einem Atheisten, fühlt es sich immer so an, ans wenn ich mit meinem Kopf gegen eine Wand knalle. Ständig werden falsche Behauptungen aufgestellt, er versteht meine Sichtweise nicht, und beginnt dann nicht mehr über Religion zu reden, sondern versucht, mich von Gott wegzureißen und beginnt Gott zu beleidigen.
Das mag sein, ist hier aber ein roter Herring.
Denke immer daran: Der andere will deinen Standpunkt nicht akzeptieren. Wie könnte ich als Christin auch auf einmal einem Atheisten zustimmen? Aber es gibt immer noch die andere Seite der Münze.
Wieder ein roter Herring. Es geht um faires Diskutieren.
Und zu deiner Frage: Ich versuche so wenig wie möglich mit Atheisten über Religion zu reden, denn dabei wird man, wie du schon gesagt hast, nur immer frustrierter. Lieber diskutiere ich mit Menschen, die zumindest im Ansatz so glauben wie ich.
Wenigstens dies passt halbwegs zur Frage.
Kommentar von ladashaladasha 18.05.2012- Teil: Entspricht der Frage, nur umgekehrt, um eine andere Seite zu verdeutlichen
- Teil: Ein wichtiger Hinweis, der dem Fragesteller erklärt, warum diese Frage ein logisches Out-Come ist
- Teil: Ja, es ist ja nicht umsonst eingeleitet mit "Und jetzt zu deiner Frage"
Aber was hat dein Kommentar mit der Frage zu tun?!
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
immer hilfreich ist es, dem "kontrahenten" erst mal den unterschied zwischen tatsachen und meinungen klar zu machen. der ist eminent wichtig und sollte grundlage aller diskussionen über glaubensdinge sein. es gibt keine beweise über die existenz gottes, über den atheismus hitlers. folglich gibt es auch keine wahrheit, die allgemeingültigkeit erlangen könnte - weshalb es ja auch glauben heißt und nicht wissen.
eine endlos scheinende, ermüdende diskussion über dieses thema - mit wem auch immer - läßt sich nur aufgrund einer tiefen überzeugung durchstehen. letztendlich hat man immer nur die möglichkeit, seinen eigenen standpunkt zu vertreten, das gleiche recht haben natürlich alle protagonisten einer gesprächsrunde.
-
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Wieso muß man das eigentlich? Kann nicht jeder so leben, wie er möchte?
Kommentar von mibvwsmibvws 16.05.2012aber diskutieren macht spaß^^ find ich auf jednefall
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Klar kann er das, aber wenn er Lügen auftischt, dann habe ich doch das Recht ihn zu korrigieren. Ich habe auch nie das Gegenteil behauptet. Wie kommst drauf?
Kommentar von mhchocolatemhchocolate 16.05.2012Das klang eben für mich so: "Wie hält man weiter durch" etc. ... mir wäre das zu stressig!
-
Antwort von Franzikam 24.06.2012
Auch ich habe mich mit solchen Fragen in meinem langen Leben (73) schon oft beschäftigt und bin in der Sache selbst eigentlich keinen Millimeter weiter gekommen. Das hat für mich aber eine logische Begründung, nämlich, es gibt Dinge, zu welchen wir keinen Zugang haben, die befinden sich außerhalb unserer Dimension. Die für uns zugängliche Größenordnung ist begrenzt, nach oben und nach unten. Und zu diesen unergründlichen Sachen gehören die Fragen, "was ist Zeit, was ist Materie und was ist der Raum". Ich getraue mir diesbezüglich nur die Äußerung zu machen, zwischen diesen drei Komponenten besteht offensichtlich ein unmittelbarer Zusammenhang und ob wir diesen irgendwann einmal verstehen, ist ungewiss, aber nicht ganz unmöglich. Wie uns die Wissenschaft vor Augen führt, gibt es diesbezüglich ständig neue Erkenntnisse und wo dies endet, kann doch niemand wirklich sagen. Wichtig ist hier aber, dass man diese Dinge mit den für uns logischen Möglichkeiten angeht und sich nicht auf ein Fahrwasser begibt, welches auch märchenhafte Fakten zulässt. Letzteres gehört in die Zeit der Kindheit und wenn ein Mensch ein gewisses Alter erreicht hat, sollte er doch so reif geworden sein, dass er das Eine vom Anderen zu trennen in der Lage ist.
Nun, zu obigen drei Begriffen gesellt sich für mich noch ein weiterer, nämlich die Frage nach Gott. Auch hier ist es wohl wichtig, unseren logischen Gedankengängen freien Lauf zu lassen und das war für mich ab einem gewissen Alter die Grundmaxime solcher Überlegungen. Im Klartext stellte sich für mich da die Frage, ist diese Sache mit Gott realistisch oder gehört das in die Rubrik der Fantasie. Dabei musste ich feststellen, es ist schwierig, sich von einem liebgewordenen Märchen zu verabschieden, noch dazu, wenn man da erkennen muss, dass die Realität eine völlig andere Sprache vorgibt. Als am Land aufgewachsenes und ehemals katholisch erzogenes Kind wiegte ich mich natürlich auch eine lange Zeit in diesen Sphären, musste aber schon als Ministrant erkennen, dass der Pfarrer jene Kinder bevorzugte, welche ihm Speck und Butter bringen konnten. Damals waren das herbe Enttäuschungen für mich, später begriff ich aber, dass der Pfarrer nicht die Kirche war und mit Gott eigentlich nichts zu tun hatte.
Aber leider wurde mir damals auch bewusst, dass Behauptungen, wie die unbefleckte Empfängnis von Maria und auch viele andere Feststellungen dieser Kirche keine wirklich logische Grundlage hatten und ich begann, zum Unterschied von vielen meiner Zeitgenossen, die Sache mit meinem Verstand zu bearbeiten. Aber auch da stellte ich fest, dass es hier auch Grenzen gab und ich verfiel zeitweise wieder auf das Gebet zurück. Nicht aber die Leier, wie man sie mir anerzogen hatte, sondern ich ersuchte jahrelang Gott darum, er möge mir den Geist eingeben, der mich zur Wahrheit führt. Und was war das Ergebnis, mein Logischer Verstand sagte mir, einen Gott, wie uns alle unsere Religionen vormachen, kann es nicht geben.
Es bleibt nun nach meiner Meinung jedem Menschen selbst überlassen, sich mit dem Kleinkram von Religionen aller Farben zu beschäftigen oder seinen logischen Verstand einzuschalten und solchen Sachen doch auf den Grund zu gehen. Wenn bei letzterer Überlegung dann noch jemand meint, er könne sich auf Schriften verlassen, welche zu einer Zeit verfasst wurden, wo man noch nicht einmal wusste, dass die Erde rund ist, ist das sein Problem. Und wenn weiter noch jemand glaubt, ein angeblich liebender Gott habe eine Erde und darauf alles Leben geschaffen, deren Überlebensgrundlage auf fressen oder gefressen werden beruht, sollte er sich fragen, entsprechen diese aus früheren Epochen hergebrachten Behauptungen der Realität oder sind sie doch eher der Märchenwelt zuzuordnen.
Natürlich stellte sich für mich bei logischer Überlegung auch die Frage, kann man für die aufgestellte Behauptung, "es existiere ein Gott", einen Beweis erbringen? Die Antwort ist nein, da man etwas nicht beweisen kann, was nicht existiert. Aber wie dem auch sei, die Menschen mögen wohl lieber mit märchenhaften Grundlagen leben und sich durch diese gegenseitig bekriegen. So lange der Egoismus so groß ist, dass man die Realität nicht erkennen will, wird es diesbezüglich keine Lösungen geben. Richtig liege natürlich immer ich, nicht der Andere. Wenn mir aber jemand den Beweis erbringt, seine Behauptung ist real, beginne ich wieder an dieses Märchen von Gott zu glauben.
Franz
-
glaube kann niemals mit erkenntnis bekämpft werden.
lasse die heinzis doch glauben, was sie wollen, und verschwende deine kräfte nicht mit solchen menschen.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 18.05.2012Ich lasse sie ja glauben was sie wollen, aber sie können sich dabei ruhig an die Fakten halten, wenn man diskutiert.
Kommentar von nowka2nowka2 18.05.2012werf glaubt, kann sich nicht an fakten halten, denn er sucht ja keine erkenntnis.
-
Man kann im Alltag den Weihnachtsmann ignorieren, den Osterhasen oder das Ozonloch. Atheisten ignorieren eine personalisierte Allmacht, der sie sich verantwortlich fühlen. Dazu genügt ein nüchterner Verstand, Herzblut ist da absolut nicht hilfreich. Mit Deiner missionarischen Leidenschaft führst Du Dich ja schlimmer auf als bornierte Glaubensfanatiker. Wer daran interessiert ist, die Welt etwas menschenfreundlicher werden zu lassen mit seinen Möglichkeiten, fängt bei den wirklich schlimmen Lügen an, und die liegen im profanen Bereich, vor allem in der Ökonomie. Wenn Du Dich Dein Leben lang im opiumhaften Dunstkreis, im metaphysischen Überbau jener Leute nutzlos abreibst, die sich mit den Verhältnissen abgefunden haben und für ihr Jammertal einen Erlöser anflehen, unterscheidest Du Dich nicht groß von denen.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Hff....habe ich geschrieben das ich Gläubige zum Atheismus bringen will? Habe ich geschrieben das ich etwas gegen Andersgläubige habe? Nein, das habe ich nicht. Ich habe nur geschrieben das ich die Religion kritisiere. Nicht die Gläubigen sondern nur die Religion. Wie man halt auch Parteien kritisiert. Du hast mich anscheinden falsch verstanden, daher werde ich es an einen banalen Beispiel erklären. Wenn jemand kommt und sagt 1+1=5, dann werde ich natürlich sagen, dass dies eine falsche Behauptung ist und das es in Wahrheit 2 ergibt. Wenn jetzt aber jemand kommt und sagt: "Der Herr, Jesus Christus wacht über uns alle". Dann ist mir das ziemlich egal. Ich sag vieleicht, das ich nicht denke das es so ist, aber mehr nicht. Wenn es ihn glücklich macht soll er daran glauben. Ich habe mein Leben und er hat sein Leben.
Kommentar von dompfeiferdompfeifer 18.05.2012Gut, damit hast Du Dein Anliegen präzisiert. Aber ich kann nicht nachvollziehen, welche "religiösen Lügen" (was immer das auch sein soll) Dich da aufreiben. Wie komme ich denn in diesen "Lügen" vor? Doch nur als religiöses Objekt: Wenn mir ein Gläubiger sagt: "Auch Dich wird Gott behüten und bestrafen!", dann mag der das so glauben. Wenn er mich dagegen in der Weise anlügt, dass er sagt: "Du hast mein Fahrrad gestohlen. Dafür werde ich dich bestrafen!", habe ich vielleicht das ernsthafte Problem, die Sache richtig zu stellen, weil ich betroffen bin. Wie kann Dich aber ausgerechnet eine "religiöse Lüge" betroffen machen? Die ist doch äußerstenfalls bei einigen exotischen islamistischen Fanatikern mit realen Bedrohungen verbunden. Für solche Fälle sind die staatlichen Sicherheitskräfte zuständig.
-
Wikipedia sagt: Atheismus (von altgr. ἄθεος (átheos) „ohne Gott“ bzw. „gottlos“)
Die Bibel sagt, die Teufel glauben und zittern. D.h. sie glauben, dass es einen Gott gibt, wollen aber nicht seinen Willen tun und zittern vor der Strafe, die kommen wird - die ewige Verdammnis.
Nun gibt es tatsächlich Menschen, die nichteinmal glauben wollen, dass es einen Gott gibt. Es soll niemanden geben, der über sie herrscht, der über ihnen steht, über sie bestimmt, von ihnen Rechenschaft fordert, noch-viel-weniger..sie geschaffen hat.
So gesehen wissen die Dämonen mehr als ein Gottloser / von Gott Losgelöster.
Woher nimmt der Atheist seinen Glauben? Hat er zu Gott gebetet, um vielleicht eine Antwort zu bekommen auf sein Fragen?
Oder nimmt er einfach an, dass es so sei, wie er sagt, weil er Angst hat, es könnte anders sein?
Was macht ein Atheist mit der historisch nachgewiesenen Person Jesus Christus und was macht er mit der Rückkehr des Volkes Israel in sein Land so wie es in der alten Bibel vorhergesagt war?
Was macht er mit zig alten biblischen aufgeschriebenen Prophetien, die allein durch das Leben und Sterben Jesu innerhalb 33 Jahren Geschichte wurden?
Wie ordnet er das Bestreben der totalitären Staaten ein, um-alles-in-der-Welt keine Christen / Bibel / eben keinen Gott über sich haben zu wollen (Sowjetunion / Nordkorea / China teilweise / etc etc)...
Wie kommt er damit klar, dass der mit Abstand meistverfolgte Glaube weltweit derjenige der Christen ist. Man muss Christ sein, wenn man eine hohe Wahrscheinlichkeit haben will, verfolgt, verspottet, belächelt, auch getötet zu werden. Nicht Karriere machen zu können, als "doof" o.ä. bezeichnet zu werden, gefoltert und ausgegrenzt oder in Ausübung seines Gottesdienstes getötet zu werden. Eben als Christ.
Von wem wird man getötet?
Von den Feinden Gottes, den Dienern des Satan eben. Manchmal auch unwissentlich...
Bist du denn neutral?
Oder bist du auch ein Christenverfolger, der Hass und Schmäh auf solche Leute bringt, die glauben wollen, dass Jesus Christus für sie gestorben und auferstanden ist?!?
Ist das deine Aufgabe?
Wer hat sie dir gegeben??
Warum nicht zu Gott / Jesus beten: "Herr öffne mir bitte die Augen / die inneren Augen, damit ich sehe!?!"
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Es gibt Menschen die sagen: "Ich weiss, das es einen Gott gibt" und es gibt Menschen die sagen: "Ich weiss, das es keinen Gott gibt". Für mich sind sie beide Arten von Menschen ähnliche. Beide Behauptet etwas ohne Beweise. Ich sage:" Es ist sehr unwahrscheinlich, das es Gott gibt und noch unwahrscheinlicher, dass es einen Gott gibt, wie die Religion ihn darstellt und noch dieser Wahrscheinlichkeit richtie ich mein Leben". Ich glaube daher auch nicht, an eine unsichtbare blaue Teekanne, die durch das Universum fliegt.
Ich bin aber nicht neutral. Ich kritisiere die Religion. Nicht die Menschen, die daran glauben, sondern ihre Religion. Warum ich das mache? Aus sehr banalen Gründen die schon fast von einer kindlichen Naivität zeugen. Ich würde gerne unnötige Kriege, Diskriminierungen und verstösse gegen das Menschenrecht vermeinden. Da die Religion ein Grund für Krieg und Diskriminierung ist, kritisiere ich die Religion. Fast schon wie ein kleines Kind das sich den Weltfrieden wünscht^^.
Man darf die Bibel nicht sofort unter die Kategorie Religionsbuch einstufen. Die Bibel ist auch ein Geschichtsbuch gemischt mit Religion.
Ich habe übrigens sehr viele Christen als Freunde und das sind sehr nette Personen. Warum sollte ich etwas gegen sie haben?
Kommentar von RroollffRroollff 17.05.2012@Mrmabey...........nein, nein - Glaube an Jesus bringt keine Kriege oder kriegerischen Auseinandersetzungen über diese Welt. Es ist der Glaube der Nachfolger Mohammads, der Zeit seines Lebens schon die "Lehre vom Töten" eifrig praktiziert hat.
Es gab mal Kreuzritter, eine Verirrung in der Geschichte der Menschheit, so wie es vielleicht irgendwo in Amerika Sekten gibt, die mit Bibelbuch und einer Knarre bewaffnet auf das Ende der Menschheit warten... Aber man muss nicht die Verirrungen aus dem Mittelalter zur Beurteilung heranziehen.
Weltweit sehe ich keine kriegerischen Kämpfe "im Namen Jesus" oder dgl. sondern Christen, die in Ausübung ihres Glaubens von Muslims / Hindus / Diktatoren getötet / verschleppt / gefoltert werden.
Wenn du natürlich sagst: die kriegführende Relgion ist der Islam, dann bejahe ich das. Aber hier bekommen es "Alle" mit der Angst zu tun - ....du siehst die "Religion" des Islam funktioniert....
Kommentar von MrmabeyMrmabey 17.05.2012Der 2. Weltkrieg hat sich doch durch einen fanatischen Katholiken manifesziert aber klar, momentan sind Islamisten die mit den meisten Fundamentalisten. Ich weiss aber eigentlich nicht warum sich hier die "Diskussionen" so auf das Christentum fixieren. Ich meine Religion Allgemein bzw die 3 Weltreligionen. Glauben kann jeder was er will, aber wenn jetzt z.B in einer Religion gesagt wird, das Schwule in die Hölle kommen, dann ist das doch zu kritisieren. Ich sage übrigens nicht das eine Religion Krieg führt. Ich sage das Religion ein Faktor für Krieg ist. Zu sagen das eine Religion kriegsführend ist, ist aber falsch, weil es gibt in jeder Religion, einen nicht all zu kleinen Teil, der eigentlich nur Frieden will. Ich kenne Christen wie auch Moslems die sind sehr nett. Aber diese netten Gläubigen werden oft von den Fundamentalisten übertönt. Aber klar, der Islam hat momentan die grösste Anzahl von agressiven Anhänger. Und es ist schlimm das manche eine Kritik am Islam gleich als islamophob abtun. Aber na ja....irgendwie gibt es ein ungeschriebenes Gesetz das man eine Religion mit Samthandschuhen anfassen muss.
Kommentar von RroollffRroollff 17.05.2012... der Verursacher des 2. Weltkriegs war ein wirklich irregeleiteter Katholik. Nun trat er nicht in erster Linie als "Gläubiger" oder "Religös-Motivierter" auf, sondern als Weltenbezwinger....
...es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen einem fundamentalistischen Christen, und einem fundamentalistischen Moslem.
Der fundamentalistische Christ verweigert evtl. den Wehrdienst (bis vor wenigen Jahren), hält die andere Wange hin, nimmt Nachteile in Kauf um seines Glaubens willen, macht den "kleinen üblichen Betrug" innerhalb der Firma nicht mit, glaubt an Gottes zukünftigen Himmel oder Hölle.................................
der fundamentalistische Moslem dient Allah, indem er dich als "Ungläubigen" oder eben bestens die Christen / oder noch "besser" Juden - tötet.
...merkst du was??
Also macht es keinen Sinn, das Wort "Fundamentalist" bei Christen mit Gewalt in Verbindung zu bringen. Bei Moslems leider schon.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 18.05.2012Auch christliche Fundamentalisten können gewalätig sein Nur steht in der Zeitung nicht: "christliche Fundamentalisten verprügeln Schwule im Park". Es steht: "Rechtsextreme verprügeln Schwule im Park", weil christliche Fundamentalisten sind auch oft in der Rechten Szene. Klar, heutzutage neigen Islamistische Fundamentalisten viel mehr zur Gewalt als die chrisltichen Fundamentalisten. Aber ich weiss ehrlich gesagt nicht vor was man sich mehr fürchen soll. Vor fundamentalistischen Moslems, die Leute auf der Strasse verprügeln oder vor christlichen Fundamentalisten im Anzug die sich in der Politik engagieren. Aber egal ob islamistische, christliche oder andere Fundamentalisten von einer anderen Ideologie. Fundamentalisten sind eine Gefahr für Andersgläubige bzw Andersdenkende.
Kommentar von RroollffRroollff 20.05.2012.upps, ich würde sagen das ist deine ganz private Interpretation.
Wirklich Keiner würde sagen, dass rechtsextreme Kreise im Wesentlichen christlichen Kreisen zuzuordnen sind.
Fundamentalistische Christen werden in Freikirchen verortet und die sind so friedliebend wie Jesus Christus auch.
Das, was du sagst, ist deine private Phantasie, sie deckt sich nicht mit irgend einem Verfassungsschutzbericht oder sonstigen objektiven Quellen. Um Christ zu sein, muss man auch als Christ aktiv sein, d.h. z.B. in eine christliche Gemeinde / Gemeinschaft gehen, die Bibel als Wort Gottes haben und benutzen...
..was du machst, ist, dass du dein-Bild-vom-Christsein auf irgendwelche nationalistischen "Spinner" (a la Breivik) projezierst und sagst, das sind also die fundamentalistischen Christen, lach.
Welche Verleumdung.
Im Unterschied dazu sehe ich, dass die funadamentalistischen Muslims, die Gewalttaten ausüben, von Moslembrüdern sehr wohl beklatscht und honoriert werden. Sogar die muslimische Lehre verspricht ihnen himmlische Belohnungen.
Zwar halte ich dafür, dass statt dessen eine ewige Hölle sie erwartet...
...kein Christ wird dergleichen lehren, und es würde einigen gleichmacherischen westlich geprägten Gottlosen gut anstehen, auch hier die Liebe zur Wahrheit zu versuchen zurückzugewinnen.
Das ist natürlich eine Anforderung. Man könnte es auch "sauberen Journalismus"nennen....
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 17.05.2012Die Bibel sagt (...)
Was voraussetzt, dass die Bibel stimmt. Nachdem das aber nicht der fall ist kann in der Bibel jeder Blödsinn über Atheisten stehen, er wird dadurch nicht wahr.
Was macht ein Atheist mit der historisch nachgewiesenen Person Jesus Christus
Du scheinst wohl die letzten 100 Jahre Geschichte verschlafen zu haben: Jesus von Nazareth =/= Jesus Christus. Nur Jesus von Nazareth hat irgendeine historische Relevanz.
und was macht er mit der Rückkehr des Volkes Israel in sein Land so wie es in der alten Bibel vorhergesagt war?
Was machen Christen mit den Prophezeiungen im Koran?
Was macht er mit zig alten biblischen aufgeschriebenen Prophetien, die allein durch das Leben und Sterben Jesu innerhalb 33 Jahren Geschichte wurden?
Was machst du mit Katastrophenfilmen, in denen anfangs eine Katastrophe vorhergesagt wird, die später eintrifft (beispiel: The Day after Tomorror)?
Wie ordnet er das Bestreben der totalitären Staaten ein, um-alles-in-der-Welt keine Christen / Bibel / eben keinen Gott über sich haben zu wollen (Sowjetunion / Nordkorea / China teilweise / etc etc)...
Wie ordenst du das Bestreben der totalitären staaten ein, die um-alles-in-derWelt keine Moslems haben wollen?
Wie kommt er damit klar, dass der mit Abstand meistverfolgte Glaube weltweit derjenige der Christen ist.
Christen können noch so arg verfolgt werden, das macht ihre Religion trotzdem nicht wahr.
Man muss Christ sein, wenn man eine hohe Wahrscheinlichkeit haben will, verfolgt, verspottet, belächelt, auch getötet zu werden.
Man muss Mörder sein, um noch mehr verfolgt zu werden. Man muss Geschichtsleugner sein, um noch mehr verspottet und belächelt zu werden. Man muss Angreifer sein, um noch wahrscheinlicher getötet zu werden.
Von den Feinden Gottes, den Dienern des Satan eben. Manchmal auch unwissentlich...
Atheist =/= Feind Gottes, so what?
Oder bist du auch ein Christenverfolger, der Hass und Schmäh auf solche Leute bringt, die glauben wollen, dass Jesus Christus für sie gestorben und auferstanden ist?!?
Das ist so, als würde ich dich fragen, ob du Großinquisitor bist. Ziehst du ein "ja" als Antwort wirklich in Betracht?
Kommentar von RroollffRroollff 17.05.2012Wie ordenst du das Bestreben der totalitären staaten ein, die um-alles-in-derWelt keine Moslems haben wollen?
...interessant: Mir fällt da nur Nordkorea ein, mit etwas Abstrichen vielleicht China. Alle anderen "lieben" den Islam. Aber sie verfolgen und töten Christen. Nur Christen.
Die Wahrheit wird verfolgt.
Als man zur Zeit des kalten Krieges in die Sowjetunion einreisen wollte, wurde man gefragt, ob man z.B. Waffen oder Drogen oder Bibeln hat...
Angst vor Gottes Wort.
Du auch??
Kommentar von DarkSepiaDarkSepia 18.05.2012...interessant: Mir fällt da nur Nordkorea ein, mit etwas Abstrichen vielleicht China. Alle anderen "lieben" den Islam. Aber sie verfolgen und töten Christen. Nur Christen.
Da gabs in Spanien mal eine Zeit, da haben Christen verfolgt. Ist noch gar nicht so lange her.
Die Wahrheit wird verfolgt.
Klar, nieder mit Mathe!
Als man zur Zeit des kalten Krieges in die Sowjetunion einreisen wollte, wurde man gefragt, ob man z.B. Waffen oder Drogen oder Bibeln hat...
Und als man im Mittelalter die Bibel anders auffasste, als die Kirche wurde man verhört und bestraft. Aber irrelevant, das ha - wie oft eigentlich noch? - nichts damit zu tun, ob man Recht hat!
Angst vor Gottes Wort.
Behauptung.
Du auch??
Um das mal klar zu stellen: Du fragst mich, ob ich Christen verfolge, weil ich Angst vor der Wahrheit hätte. Nein, das tu ich nicht. Und um dir die Absonderlichkeit deiner Frage zu verdeutlichen, hier eine ähnliche Frage für dich: Hast du kleine Kinder in deinem Keller eingesperrt?
Kommentar von TeeEiTeeEi 18.05.2012Was macht ein Atheist mit der historisch nachgewiesenen Person Jesus Christus und was macht er mit der Rückkehr des Volkes Israel in sein Land so wie es in der alten Bibel vorhergesagt war?
Erst einmal: Ich bin kein Antisemit. Aber... Man bedenke, wie viel Ärger, Blutvergießen und Tode unschuldigen Menschen man hier hätte vermeiden können, wenn die Leute ein altes Buch nicht so furchtbar ernst nehmen...
Kommentar von RroollffRroollff 18.05.2012...solltest du wie ich ein Deutscher sein, ist dir wohl klar, dass unsere unmittelbaren Vorfahren als Massenmörder speziell am jüdischen Volk aufgetreten sind.
Die Tatsache, dass ein Volk, das einen angezettelten Weltkrieg verliert, heute nach nur wenigen Jahren materiell besser lebt als die meisten Menschen der Welt scheint mir doch völlig unverdiente Barmherzigkeit Gottes zu sein - eben seine Güte.
Die Deutschen hätten es tatsächlich verdient, ohne Land, ohne Grund und Boden dazustehen.
Die Israelis können auch nicht auf Verdienst pochen, aber auf die ewige Zusage Gottes an sie....und es soll keiner kommen und ihnen dieses Land absprechen. Insbesondere bitte kein Deutscher.
Kommentar von TeeEiTeeEi 18.05.2012Ich bin kein Deutscher, also müssen wir nicht darüber diskutieren.
Mir sind die Schicksale der "Völker" nicht wichtiger als die Schicksale der einzelnen Menschen. In Palästina gab/gibt es viele menschliche Tragödien. In Deutschland kriegt man nur ab und zu mal keine Meldungen, Bombenanschlag, Gegenangriff, ein, zwei Dutzende Menschen gestorben. Nicht gerade spektakulär, aber für die Betroffenen bedeutet es die Welt. Wenn meine Familie getötet wird, weiß ich zwar nicht, ob ich zu Terrorist werde, aber ich würde ziemlich sicher die andere Seite bis zum Ende meines Lebens abgrundtief hassen. Und wenn ich lese, dass orthodoxe Israelis darauf pochen, dass ihnen ganz Palästina gehört und die Palästinenser dort nichts zu suchen haben, weil Gott es ihnen so gesagt hat, kann ich nur vor lauter Dummheit staunen.
Kommentar von RroollffRroollff 19.05.2012..die Israelis stehen nicht nur im "Grundbuch", sondern haben Land auch noch gekauft.
Jedes andere Land würde wahrscheinlich viel heftiger und durchschlagender reagieren als Israel, das mit Raketen beschossen wird.
Schieß doch mal 1 (eine) Rakete nach USA, Russland, China, Frankreich, England, Japan oder sonstwohin und schau was passiert.
Was Israel von den Palästinensern erduldet, würde wohl kaum ein Staat mitmachen.
Kommentar von TeeEiTeeEi 19.05.2012Ein klein wenig einseitig. Aber wir können diese kleine Diskussion hier beenden. Ich bin jedenfalls kein Experte in diesem Bereich.
-
Meditiere, sei entspannt und überdenke und festige deinen Standpunkt. Es ist schwierig mit einem streng Religiösen zu reden, wenn man nicht genug Wissen über seinen Glauben hat...
ich würd gerne mal mit dir diskutieren, bei Interesse schreib mir hier ne Nachricht^^
LG Sherab
-
Ich denke auf http://www.reddit.com/r/atheism/ kannst du einiges aus der Erfahrung anderer lernen. Viel Spaß!
-
Ich bin Christ. Bitte nenne mir ein paar dieser "Lügen". Ich will keine riesige Diskussion anfangen, ich toleriere (fast) jeden Glauben, aber ich verstehe nicht, wenn Menschen Gründe suchen, um uns Christen von unserer Lebenweise abzubringen. Ich habe übrigens meine eigene Ansicht vom Glauben und schätze manche Behauptungen der älteren Gemeindemitglieder als falsch ein.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Das die NSDAP atheistisch war. Das HitIer Christ war. Das Einstein ein Gläubiger war. Das man die Menschenrechte der Religion zu verdanken hat. Um mal ein paar zu nennen.
wenn Menschen Gründe suchen, um uns Christen von unserer Lebenweise abzubringen. I
Keiner versucht euch von euer Lebennweise abzubringen. Nur eure Religion wird kritisiert.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Lebensweise*
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012Ich denke eher, dass diese "Lügen" von mangelndem Allgemeinwissen herrühren ;)
Ich denke nicht, dass man verallgemeinern kann, dass Christen diese Ansicht haben ;)
Wer behauptet, dass die NSDAP atheistisch war? Wer behauptet, dass A. H. Christ war? (ich kann selbst nicht zu den Fragen sagen) Einstein bezeichnet sich selbst als religiös (wenn auch in anderer Beziehung, aber tzd religiös.).
Ich glaube, du beziehst Behauptungen einzelner Christen, die du vllt kennst, auf das Ganze ;) und kritisierst dadurch unsere Religion.
Ich bin offen für alles und ich verstehe natürlich auch Kritik an der Religion, man bedenke nur einmal, wie viele Menschen bei den Kreuzzügen starben...aber der Kern lässt uns Christen meist fröhlicher und bestimmter durch das Leben gehen, weil wir wissen, was uns erwartet :)
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Ich wollte es eigentlich nicht verallgemeinern. Ich habe sehr viele Christen als Freunde und die sind sehr nett und mit ihnen kann man gut diskutieren. Ich habe "sehr streng religiöse" geschrieben. Also noch einen Tick weiter als streng Religiöste, eigentlich Fundamentalisten oder fast Fundementalisten. Ich meinte natürlich mit der Kritik an der Religion, die Religion selbst zu kritisieren. Nicht die Christen, weil es gibt über 2 Milliarden Christen und die kann man doch nicht einfach in einen Topf werfen. XP
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012Wie gesagt, manche Einstellungen von Gemeindemitgliedern verstehe ich ja selbst nicht^^
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012Bei TVTotal kam gerade, dass heute Tag der Religionen ist :D
-
Einstein war Jude ;) Das Zitat wird kaum von ihm stammen.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Einstein war ein Atheist. Um genau zu sein, könnte man ihn als Pantheist bezeichnen. Einstein hat selbst gesagt, das er nicht an einen persönlichen Gott glaubt.
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012"Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen sei, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös. Es ist mir genug, diese Geheimnisse staunend zu ahnen und zu versuchen, von der erhabenen Struktur des Seienden in Demut ein mattes Abbild geistig zu erfassen." - Aus "Einseteins Glaubensbekenntnis.
Außerdem musste er aus Deutschland fliehen (aber wahrscheinlich eher, weil seine Eltern jüdisch waren....)
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Du verstehst Einsteins Denkweise nicht.
"Ich bin ein tief religiöser Ungläubiger. Das ist irgendwie eine neue Art von Religion.
oder
"Was Sie über meine religiösten èberzeugungen lesen, ist natürlich eine Lüge, und zwar eine, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhelt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, das man als religiös bezeichnen kann, so ist es die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, so weit unsere Wissenschaft ihn offenbart"
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012oder
"Ich habe der Natur nie einen Zweck oder ein Ziet unterstellt, oder irgendetwas anderes, das man als anthropomorph bezeichnen könnte. Was ich in der Natur sehe, ist eine grossartige Struktur, die wir nur sehr unvollkommen zu erfassen vermögen und die einen denkenden Menschen mit einem Gefühl der Demut erfüllen muss. Dies ist ein echt religiöses Gefühl, das mit Mystizismus nichts zu tun hat."
Einstein verstand unter religiös was anderes, als es die meisten Menschen sehen.
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012Gut, dann war einstein nicht religiös. Dann habe ich die Frage falsch beantwortet, weil ich es nicht wusste. War das eine Lüge?
Streng genommen lügst du deine Lehrerin auch an, wenn du ihr einen "Guten Morgen" wünschst, obwohl du sie nicht magst.
Tut mir Leid, dann habe ich es falsch recherchiert, bzw. falsch verstanden.
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Dein "Einstein war Jude" war eine falsche Behauptung. Keine Lüge, weil du hast es ja nicht bewusst gemacht, aber es war eine falsche Behauptung. Ich selbst Lüge viel am Tag wie jeder Mensch. Aber das sind belandlose Dinge, bei solchen wichtigen Themas bleibe ich bei den Fakten.
Kommentar von AchtschlafAchtschlaf 16.05.2012Dann sind aber "Die NSDAP war atheistisch.HitIer war Christ." auch nur falsche Behauptungen und keine Lügen, darauf wollte ich hinaus :)
Kommentar von MrmabeyMrmabey 16.05.2012Wahrscheinlich hast du recht. Da man die Absichten des gegenüber leider schlecht erraten kann, weiss man es manchmal oft nicht, ob es eine Lüge ist oder er es nur nicht weiss. Aber du hast schon recht, ich hätte das Wort Lüge nicht so verallgemeinern dürfen, das war mein Fehler.
Kommentar von TeeEiTeeEi 17.05.2012Einstein war Jude ;) Das Zitat wird kaum von ihm stammen.
Ein Beispiel, das ich in der Gesellschaft allgemein nicht in Ordnung finde. Da wird einem Menschen ein religiöses Etikett drauf getan, und fortan ist es klar, was er denkt und tut. Diese Einstellung schürt Ignoranz und Vorurteile, und das schlimme daran ist, dass schon wehrlosen Kindern solche Etikette aufgesetzt bekommen.
Kommentar von riarariara 17.05.2012Diese Einstellung schürt Ignoranz und Vorurteile, und das schlimme daran ist, dass schon wehrlosen Kindern solche Etikette aufgesetzt bekommen.
Glauben muss man das nicht, jeder halbwegs klare Geist entlarvt das sofort als Behauptung...
Kommentar von babuljababulja 17.05.2012Stimmt: "Glauben" muss man überhaupt nicht!
Kommentar von TeeEiTeeEi 18.05.2012"Es ist ein christliches Kind, es gehört dazu, dass es in christlichen Religionsunterricht geht." "Es ist ein muslimisches Kind, also soll es sich so und so anziehen." Nur zwei Beispiele, die man tagtäglich begegnet. So gut wie niemand tut etwas dagegen.
Kommentar von riarariara 18.05.2012Was denkst Du wie Kinder die atheistischen Pauschalurteile Ihrer Eltern verarbeiten?
In Berliner Schulen gibt es viele, die Ihren christlichen Mitschülern Dämlichkeit unterstellen, dann gibt es auch noch eine unheilige Allianz mit den Moslems, Hauptsache es geht gegen den gemeinsamen Feind.
So passiert an 3 Grundschulen, war Thema auf einer der ersten Elternbeirats-Konferenzen 2012, nur mal so am Rande, jedwede Weltbilder fließen in Erziehung und Prägung mit ein, bis in die unteren Klassen der Oberschule wirst Du anhand der politischen Einstellung von Kindern und Jugendlichen eindeutig die der Eltern ablesen können. Um die 14-15 bilden sich dann eigene politische Überzeugungen, ganz ähnlich verhält es sich auch mit Religion...
Kommentar von TeeEiTeeEi 18.05.2012Und das überwindet man nicht damit, indem man den Glauben des Kindes immer mehr festigt. Toleranz und Blick über den eigenen Tellerrand sind hier angesagt.
Es ist natürlich schön, wenn die Jugendlichen um die 14-15 langsam schaffen, eigene Meinung zu bilden, aber bei vielen haben die Eltern schon geschafft, sie erfolgreich zu indoktrinieren. Neben Erziehung in der Familie betrifft es auch andere Lebensbereiche wie die Wahl der Schule. Ich sage zwar nicht, dass im Moment einzelne Menschen sich gänzlich davon entziehen kann, gerade die Einflüsse der Religionen sind einfach zu groß. Aber es ist wünschenswert, wenn es nicht so wäre. Ich selber kenne nicht nur die deutsche Gesellschaft, von daher weiß ich auch, dass es sehr wohl realistisch ist, z.B. Kinder konfessionslos zu lassen und zu erziehen.
Kommentar von riarariara 19.05.2012Es ist natürlich schön, wenn die Jugendlichen um die 14-15 langsam schaffen, eigene Meinung zu bilden, aber bei vielen haben die Eltern schon geschafft, sie erfolgreich zu indoktrinieren
Ja, wir verbringen die größte Zeit damit Ihnen das Wissen wieder aus den Köpfen zu schlagen...:-)
Mein Ältester ist 12, er geht mit mir in die Kirche und gilt trotzdem als überdurchschnittlich begabt, betreibt 2 Sportarten, spielt leidlich Klavier und war gerade 10 Tage allein in Paris, um sein Französisch zu verbessern...
Ich entscheide über seine Konfession, nächstes Jahr wird er konfirmiert und im Folgejahr kann er dann austreten, wird er aber nicht...wetten?
Kommentar von pheondiesnpheondiesn 19.05.2012Er wird es nicht tun.
Denn
bei vielen haben die Eltern schon geschafft, sie erfolgreich zu indoktrinieren
Damit bestätigst du lediglich TeeEis These. Gut, wenn du das so wolltest...
Kommentar von riarariara 20.05.2012Eindimensional...
Kommentar von TeeEiTeeEi 19.05.2012Du musst dich nicht immer persönlich angegriffen fühlen, sicherlich stimmt es teilweise, aber meine Behauptung war allgemein formuliert. Es gibt sicherlich Glaubensrichtungen/Überzeugungen, wo wir uns einig sein können, dass sie schädlich oder zumindest für die geistige Entwicklung des Kindes wenig förderlich sind. Man muss über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. Jeder behauptet, dass seine Überzeugung richtig und gut für das Kind sei, aber es gibt Werte zum Wohl des Kindes, die höhere Priorität haben.
Ansonsten ist die Freiheit, irgendwo einzutreten, nicht dasselbe wie irgendwo auszutreten. Das haben sicher alle Scientologen gehört "Sie können jederzeit austreten!". So einfach ist das aber nicht. Ich will jetzt zwar deine Konfession nicht mit Scientology gleichsetzen, aber ein allgemein gültiger ethischer Norm muss für alle Glaubensrichtungen gelten.
Kommentar von riarariara 21.05.2012Wenn es um meine Kinder geht, verstehe ich keinen Spaß...
Mein Beispiel mit meinem Sohn zeigt erstmal, dass er in keiner Weise ein anderes Leben führt wie ein Klassenkamerad mit atheistischen Eltern. Der Unterschied liegt ganz woanders, ich verlange von meinen Kindern, dass sie Verantwortung übernehmen, wenn er mir morgen erklärt er geht nicht mehr in die Kirche und hat keinen Bock mehr auf Reli, dann höre ich mir seine Argumente an und wenn sie gut sind, kriegt er seinen Willen, nur möchte ich kein Kind großziehen, dass beim ersten Widerstand im Sportverein oder der Schule alles hinschmeißt.
Vorletztes Jahr war er auf einmal der Meinung Afrikaner sind einfach zu blöd, um den Hintern hoch zu bekommen. Als er kurz darauf in Afrika aufschlug verschaffte ich Ihm drei Tage Busch, bei den Massai, von deren Blut 25% in seinem Körper fließt. Er war sauer auf mich, als er es aber hinter sich hatte war er mächtig Stolz auch ein Massai zu sein...
Ich denke Christ oder Atheist zu sein ist nicht das Hauptproblem bei der Erziehung, man will anständige Menschen aus Kindern machen, das geht mit und ohne Kirche...
-
Antwort von Amyrilla 16.05.2012
Ich habe schon oft solche Diskussionen miterleben müssen. Für solche Menschen, die gerne und viel argumentieren werden diese Gespräche der Himmel sein. Andere widerum sollten sich, wenn sie ein Gespräch über dieses Thema beginnen möchten, Stichpunkte aufschreiben - das gilt für beide Parteien - und auf diese bei Bedarf zurück greifen, um wieder in den Schwung und in die richtigen Bahnen des Gespräches zu kommen. Es nützt nämlich keinem, wenn einer oder auch beide, vom eigentlichen Thema abkommen und somit die ganze Sache relativ umsonst ist. Beiden sollte zusätzlich klar sein, den anderen immer ausreden zu lassen, denn jeder hat ein Recht auf eine freie Meinungsäußerung und diese sollte akzeptiert werden. Des Weiteren sollten keine Beleidigungen und dergleichen fallen.
Der ist aber längst inaktiv, oder hat er einen neuen Channel?
Kann sein, keine Ahnung.