Frage von Mrmabey 16.05.2012

Wie wird mein Kopf härter? (metaphorisch gesprochen)

  • Antwort von DarkSepia 17.05.2012
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das kenne ich. Ist nicht nur bei religiösen Leuten der Fall, bei vielen Mitläufern irgendeiner Form von Esoterik auch. Ich denke, dein Problem ist, dass du diese Leute immer noch für ernst zu nehmende, faire Diskussionspartner hältst. Mag sein, dass das einige in manchen Situationen sind, viele sind es aber nicht.

    Das Problem, welches du hast, gibt es auch in öffentlichen Debatten: Wissenschaftler und Fundamentalisten werden eingeladen, miteinander zu "diskutieren". Dadurch entstanden Ereignisse, wi William Lane Craig vs. diverse Atheisten, John Lennox vs. Richard Dawkins ("Has Science buried God"), oder Comfort + Cameron vs. Sam Harris. Richard Dawkins merkte irgendwann, dass diese Debatten nicht fair waren. Er zieht es seitdem vor, mit keinen Kreationisten mehr zu diskutieren. So kannst du das machen. Wenn du es trotzdem versuchen willst, rate ich dir, dir ein erreichbares Ziel zu machen. Du kannst zu beispiel über deine Diskussionen schreiben und somit Material über das Verhalten von Kreationisten sammeln.

    Ich kann dir ein paar User auf YouTube empfehlen, die auf unterschiedliche Weise mit Fundamentalisten diskutieren oder über Fundamentalisten berichten.

    Diskutieren:

    • TheoreticalBullshit

    • AronRa

    • Thunderf00t

    Berichte:

    • Potholer54

    • UnsichtbarerGeist

    • antybu86

    Du kannst dir mal anschaun, wie es denen geht. Dagegen, selbst den Verstand zu verlieren, hilft ein Bisschen Sarkasmus, das mache ich auch manchmal. Blöd ist nur, dass man manchmal dazu neigt, unverstandenes in bequeme Pseudo-Erklärungen zu stecken. So etwas führt zu Pauschalurteilen und dass wir genauso verblendet werden, wie Fundamentalisten, sollten wir doch vermeiden.

  • Antwort von norelig 16.05.2012
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn ich als Atheisten mit einem sehr streng Religiösen diskutiere, ist es manchmal so als ob ich mit meinem Kopf gegen eine Wand haue.

    Das machst du ja auch . Es besteht eine unsichtbare Wand , die nichts durchlässt . Lügen werden Gläubige übrigens nicht , sie glauben tatsächlich was sie sagen .

    Meine Frage.....wie hält man weiter durch? Wie hält man das durch?

    Ironie und Fragen abseits des Themas . Nach dem "warum" fragen , das mache ich oft . Warum ist dein Gott gerade jetzt auf die Idee gekommen , genau an diesem Ort und zu dieser Zeit eine Welt zu erschaffen ? Was hat der vorher gemacht ? Da es ihn ja schon immer gibt ! Du wirst natürlich keinen Gläubigen zum Atheisten machen , das ist eine Frage der Überzeugung . Und wenn jemand davon überzeugt ist , das es einen Gott gibt , dann wird er auch dabei bleiben , Und dann darf man eines nicht vergessen , die Trennung von "Gott" , das hinterlässt eine große Lücke .

  • Antwort von TeeEi 17.05.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hmmm keine einfache Frage. Generell versuche ich selber auch nicht, Religiöse zu "bekehren". Ich bin ein ziemlich überzeugter Atheist, aber man tut sich keinen Gefallen, bei Fundamentalisten zu argumentieren, und das erst recht wenn man es auch noch mit Herzensblut tut. Aber andererseits sind sie gerade die "Gefährlichen", deren Glauben direkte Schaden und Konflikte verursachen kann. Ich würde mich da auf einzelne Aspekten der konkreten Folgen konzentrieren und nicht auf das Grundsätzliche. Z.B. über das Frauenbild zu diskutieren statt über die Existenz Gottes. Allerdings finde ich es ziemlich schlimm, wenn es dann Richtung Naturwissenschaften geht. Die Fundamentalisten fangen dann an, pseudowissenschafte Argumente zu führen, und das schlimme daran ist, sie merken es gar nicht. Auch wenn man selber allgemein informiert und gebildet ist, ist nicht jeder Spezialist in z.B. Biologie oder Geologie. Und selbst dann hat man keine gute Chance, weil die Fundamentalisten eben von ihren pseudowissenschaftlichen Argumenten überzeugt und gar nicht in der Lage sind zu erkennen, was wirklich wissenschaftlich ist.

  • Antwort von pheondiesn 17.05.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, deine Probleme kenne ich nur zu gut. Wobei man hier nicht verallgemeinern darf. Die einen gehen garnicht auf das Argument ein, oder verdrehen es, die anderen versuchen, die Bibel irgendwie hinzudrehen, dass es wieder stimmt (obwohl die Antwort in sehr vielen Fällen auf eine klare Menschenrechtsverletzung hindeuten würde). Aber ich bin mir sicher, 80% der Christen gehen entweder nicht auf so eine Diskussion ein, oder stimmen einem sogar zu, dass in ihrer Religion Fehler und unstimmigkeiten enthalten sind. Jedoch ist ab diesem Punkt jeglicher Versuch, weiterzudiskutieren meist sinnlos, denn wenn man beim Christentum selbst wenige Unstimmigkeiten einsieht, löst sich jene annehmbare Seriösität in Luft auf und das hat kein Mensch bei seiner festen Überzeugung gerne.

    Die Reaktion meistens: ,,Ähm, öhm, weiß auch nicht.".

    Jedoch möchte ich niemals irgendjemanden dazu zwingen, seine Religion aufzugeben, deshalb höre ich an diesem Punkt auch immer auf, wenn von der Gegenseite auch nichts mehr kommt.

    Meinen Kopf würde ich deswegen nicht an die Wand hauen, ich kann die Unsicherheit nämlich gut verstehen, wenn die Weltanschauung von einem von untern aufgedröselt wird und dass das sehr unangenehm ist. Also lass ich auch die meisten Menschen mit diesem Thema in Ruhe.

    Natürlich kenne ich die Minderheit nur zu gut, die trotzdem (meist vergebens) versucht, Recht zu behalten und da sprichst du mir wahrhaftig aus der Seele.

    Wenn ich mit einem sehr streng Religiösen diskutiere, ist es manchmal so als ob ich mit meinem Kopf gegen eine Wand haue. Es werden falsche Behauptungen aufgestellt, meine Argumente prallen ab und nachdem einige Zeit vergangen ist und die Diskussion hitziger geworden ist, merke ich plötzlich wie das Thema aus den Augen verloren wird. Dabei werden falsche Fakten aufgestellt, wie das HitIer Atheist war (oder das wird im Kern alle an einen Gott glauben).

    Alles, was ich aus deinem ersten Absatz kopiert habe, entspricht auch 1 zu 1 meiner Erfahrung. Aber was hätte so eine Person für eine andere Wahl, wenn sie sein Ego bewahren will und einfach ein verdammt gutes Gegenargument kommt? Etwas anderes, als abzulenken oder auch Halbwahrheiten zu bringen, könnte man nicht.

    Trotzdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Randgruppe, die eben wie beschrieben ist, kein Beispiel für einen normal Religiösen ist. Wie gesagt, die Denkensweise ist bei den meisten recht human und im Alltag erlebe ich so gut wie nie Probleme wegen den anderen Auffassungen.

  • Antwort von pasmalle 17.05.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dein Kopf sollte nicht härter, sondern klüger werden. Dann erübrigt sich alles Andere von alleine.

    Wer ohne Beweise für seine eigene Überzeugung immer wieder versucht Andersdenkende von seiner persönlich gefundenen Weisheit zu überzeugen, verhält sich wie ein Mensch, welcher immer wieder mit dem Kopf gegen eine Wand läuft. - Der Kopf wird dabei nicht härter, sondern läuft in Gefahr selbst Schaden zu nehmen, denn auch die Wand versucht naturgemäß ihre Position zu halten.

    Warum lässt du nicht einfach "Fundamentalisten" ihre Überzeugung, so wie du auch deine Überzeugung hast? - Samariterhaftes Verhalten, etwa Hilfsbereitschaft durch Aufklärung den "armen, zurückgebliebenen Religiösen" gegenüber, kann ich darin nicht erkennen. - Viel eher schon eine gewisse Unsicherheit in der eigenen Position.

  • Antwort von Sonnenschnauz 17.05.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Den Eindruck, gegen eine Wand zu laufen, kann man bei vielen Menschen haben. Der FS hat, als "Atheist", diesen Eindruck bei "sehr streng Religiösen". Ich habe die umgekehrte Erfahrung hier gemacht. Aber lassen wir das Aufrechnen.

    Ich erinnere mich, dass ich mit fundamentalistischen Christen gesprochen habe, von denen einige lernfähig und lernwillig waren, andere absolut nicht. Das Gleiche habe ich erfahren im Gespräch mit Nichtchristen, mit Anhängern einer politischen Überzeugung, mit Nationalisten, mit Muslimen, und eben auch mit Atheisten. Die Inhalte waren eigentlich austauschbar.

    Ich denke, dass gar nicht mal so sehr die Inhalte maßgeblich sind. Es kommt auf die Persönlichkeitsstruktur an. Es gibt einfach Menschen, die sind nicht lernfähig. Man trifft sie überall. Am wenigsten habe ich sie bei praktizierenden Christen gefunden, weil es bei denen nicht allein auf Prinzipien, Ideen und Systeme ankommt, sondern auf praktizierten Glauben, und der ist ein prozesshaftes, sich änderndes Geschehen. Man wird ständig in Frage gestellt und muss neue Antworten finden.

    Ich kenne auch Fundamentalisten aller möglichen Couleur, bei denen man die Inhalte austauschen konnte. Sie vertraten radikal den neuen Standpunkt, wie sie vorher den alten vertreten hatten. Es ist ja auch merkwürdig, dass Geheimdienste bei einem politischen Umschwung die alten Kader behalten. Radikalinski bleibt Radikalinski, egal wo er sich aufhält.

    Die Frage ist ja interessant: Wie wird mein Kopf härter? Der FS scheint von dieser radikalen Persönlichkeitsstruktur zu sein, will eigentlich nur noch "härter", radikaler werden. Er sollte eigentlich "weicher" werden, geschmeidiger, flexibler, prozesshafter. So wie er argumentiert, sieht er den Balken im eigenen Auge nicht, aber prangert den Splitter in den Augen seiner "Gegner" an.

  • Antwort von offeltoffel 16.05.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Frag mal den Religiösen, der tief in seinem Inneren merkt, wie jede Diskussion an der Fassade bröckelt.

    Du bist angreifbar, weil du Argumente hast und nicht festgefahren bist. Auch wenn der andre einen Schwachsinn behauptet, denkst du automatisch darüber nach. Er hingegen ist "undiskutierbar", lächelt dich nur blöde an und benutzt immer den Begriff "Gott", wann immer er in einer Sackgasse ist. Natürlich ist sein Kopf hart...er kann sich aus jeder Situation flüchten, wo DU dir ernsthafte Gedanken machen musst.

    Ich bringe bei solchen Diskussionen ein paar Argumente, versuche immer höflich zu bleiben und die Religion des anderen 100% zu tolerieren. Merke ich dennoch, dass ich auf keinen grünen Zweig komme und auch auf keinen gemeinsamen Nenner (wie z.B. "ist doch egal, an was man glaubt, hauptsache man behandelt seinen Nächsten mit Würde"), dann lächle ich und rede über etwas anderes. Fertig. Das ist es nicht wert ;)

  • Antwort von Aphaiton 17.05.2012
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Erfahrung habe ich als Atheist ebenfalls gemacht, wobei man dieses Verhalten auch bei anderen Gruppierungen mit Absolutheitsanspruch zeigt. Manche Gläubige definieren sich zum Großteil über ihre Religion und möchten ihr umunstößliches Dogma wider jeglichem rationalen Denken bewahren. Deswegen fällt es so jemanden schwer zwischen sachlicher Kritik am Glaubensystem und der eigenen Person zu differenzieren. Folge ist, dass so eine Diskussion meist unsachlich wird.

    Allerdings sollte man schon beachten, dass die Fundamentalisten einer Religion nur einen Bruchteil darstellen. Sie sind auf keinen Fall stellvertretend für eine Religion! Mit einem Großteil der Christen kann ich vernünftig diskutieren. Gegen eine Religion, welche mir nichts aufzwingen will und meinen Standpunkt toleriert, habe ich nichts. Bisher sind mir auch erst zwei im realen Leben begegnet, die felsenfest den Kreationismus verteidigt haben. Für mich keine relevante Mehrheit!

    Für die sogenannten Fundamentalisten gilt: Überzeugungsarbeit ist vollkommen sinnlos und schadet höchstens deinen Nerven. Selbst wenn er oder sie behauptet, 1+1 würden 11 ergeben, kannst Du reine Argumentation nichts an seiner Einstellung ändern. Die Hartgesottenen unter ihnen werden sicherlich nicht dazu bewegen, ihren Fehler zuzugeben. Das würde eine Relativierung ihrer Dogmen bedeuten. Das Kernproblem ist folgendes:

    Religion mit absoluten Wahrheitsanspruch und Wissenschaft sind nicht nur unterschiedliche Standpunkte, sondern sehen sich auch unterschiedlich von ihrer Wertigkeit. Gläubige vereinnahmen meist die Wahrheit für sich und halten ihre Religion für die einzig Richtige. Die Wissenschaft geht davon nicht aus und vereinnahmt nichts. Eine wissenschaftliche Theorie wird zum Beispiel aufgestellt, kann allerdings auch wieder fallen gelassen werden, sollten Beweise vorliegen, die dies widerlegen. Die Wissenschaft kann selbst zugeben, dass sie im Bezug auf eine These irrt. Der Religion fehlt bezogen auf Dogmen diese Reflexion. Schon alleine aus diesem Punkt bist Du in einer Debatte gegen einen Fundamentalisten in seinen Augen der Unterlegene, da Du eine offenkundige Wahrheit ( nämlich seine) nicht anerkennst. Ein Trost ist aber immer noch, dass sich diese Leute meist selbst vorführen und andere dies lesen können ( wie Frank schon sagte).

  • Antwort von riara 17.05.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dein Problem ist offensichtlich, Du rennst durchs Leben um andere Menschen zu überzeugen, denn ganz tief drinnen bist Du Dir unsicher, ob Dein Standpunkt tatsächlich der Richtige ist...:-)

    Mir sind Atheisten völlig Schnuppe, von mir aus können sie denken und glauben was sie wollen, nur nehme ich mir das gleiche Recht heraus, mein Glaube ist nicht diskutierbar, genau so wenig diskutiere ich mit einem X-Beliebigen meine Frau oder die Erziehung meiner Kinder, meine Kontoauszüge und laufende Verträge lege ich auch nicht auf den Tisch. Das Zauberwort heißt Privatsphäre, die ist aber lange verletzt wenn man versucht in meinen Kopf einzudringen um meine Glaubenswelt anzugreifen.

    Wer fordert euch eigentlich dazu auf, mir etwas von eurer Überzeugung beizubringen, die habt Ihr doch auch nicht im Teleshopping gekauft oder wie eine Jacke übergezogen, ich denke Glauben oder Nicht-Glauben hängt ab einem bestimmten Alter doch wohl eher von Überlegungen ab, die man für sich ganz persönlich trifft, gehst Du jede Woche zu der Partei die das Gegenteil Deiner Überzeugung ist und forderst die Parteimitglieder dort zum Austritt auf?

    Meine Frage.....wie hält man weiter durch? Wie hält man das durch? Und eine Frage die speziell an die hartgesottenen Atheisten geht. Wie schafft ihr es beim 20. Fundamentalisten immer noch mit Herzensblut zu argumentieren, auch wenn sich die Diskussion extrem in die Länge zieht?

    Ich halte es kaum noch aus als Fundamentalist, Schwulenhasser, geistig Zurückgebliebener oder was auch immer bezeichnet zu werden, deswegen habe ich für mich entschieden, dass Anti-Theisten oder hartgesottene Atheisten nicht mehr Ernst zu nehmen, sie sind wie Fundamentalisten, Salafisten oder Sektenjünger, deswegen muss man sich nicht mit Ihnen auseinandersetzen, sondern man geht Ihnen aus dem Weg, ist auch relativ einfach, jeder erfolgreiche, gebildete Mensch verhält sich nicht so, deswegen treffe ich solche Menschen im richtigen Leben nicht...

    Gesegnetes Christi Himmelfahrt und einen schönen Vatertag, für alle die nicht an Gott glauben, einen schönen Feiertag...

  • Antwort von Angel84 18.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die meisten Köpfe sind verhärtet genug :-)))... nur merken sie es selbst meist nicht, sehen es aber durchaus bei anderen.

    Du musst so lange mit dem Kopf gegen (deine eigene!) Wand rennen, wie du eben glaubst, dass du es musst.

    Wenn der Schädel irgendwann weh genug tut und sich dein Herz meldet, erkennst du vielleicht, dass es gerade das dogmatische Festhalten an Standpunkten ist (... egal auf welcher Seite!), das daran hindert menschlich zu sein, das im Kleinen zeigt, was im Großen zu Kriegen führt.

    Rechthaberei und Besserwisserei sind die Wurzel des Übels!

    Wenn ich mir vorstelle, dass lediglich Worte, nichtssagende leere Worthülsen, der Grund dafür sind, dass Menschen sich angeifern, verletzen und jegliche Achtung und jeglichen Respekt missen lassen, anstatt sich in den Arm zu nehmen, dankbar für ihr Sein zu sein und zu leben, schüttelt es mich...

  • Antwort von EndOfDays 17.05.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ihr fanatischen Religionsgegner demaskiert Euch mit Eurem simplen Weltbild regelmäßig selbst. Ihr präsentiert Euch als geläuterte, ja, erleuchtete, philantropische Weltverbesserer, die zum Kern der Wahrheit über den Sinn der menschlichen Existenz durchgedrungen sind, und die nun unermüdlich unter aufbringung schwerer Opfer ihre Zeit und ihr Herzblut in die Verbreitung dieser Wahrheit und das Bekämpfen der Irrlehre investieren.

    Ja, merkt ihr denn nicht, wie sehr ihr selbst diesem Klischeebild entsprecht, dass ihr in anders denkenden und glaubenden Menschen zu bekämpfen versucht? Was treibt Euch denn so leidenschaftlich an? Verdrängt ihr die Gefahr des Totalitären und Absolutistischen, die in Euch selbst schlummert, indem ihr sie auf andere projiziert ?Ist es der eingebildete Gegner, die Bedrohung von außen, die den Zusammenhalt und die Identität Eurer inoffiziellen Gemeinschaft gewährleistet?

    Unsere Welt ist überflutet mit politischer Korruption, wirtschaftlicher Ungerechtigkeit, existenzgefährdender Umweltzerstörung, innerlicher Abflachung und Desensibilisierung durch die säkularen Medien, kontinuierliche Aushöhlung und Verwerfung ethischer und moralischer Normen durch die Indoktrination nihilistisch-materieller Weltanschauungen. Und Ihr habt nichts besseres zu tun, als den lieben langen Tag Menschen wegen ihres Glaubens an einen guten Gott anzugreifen?

    Unsere Kinder werden brutalisiert durch kontinuierlich perverser und hassdurchsetzter werdende Bilder menschenverachtender Pornographie und Gewalt und ihr wittert die Gefahr ausschließlich in der "religiösen Indoktrination" durch den Schulunterricht und gläubige Eltern? Welche Verschwörungstheorie ist das eigentlich, der ihr da anhängt? Ein wenig einseitig, Euer Feindbild, findet Ihr nicht?

    Ihr wollt die Menschen ihrer Wurzeln, ihrer Kultur und des verbindlichen, über Jahrtausende gereiften Fundaments ihres sozialen Miteinanders berauben und habt nichts anderes anzubieten als den wackeligen Gegenentwurf Eurer pseudotolerant-nihilistischen, überheblichen Selbstgerechtigkeit, das nebulöse Süppchen Eurer temporären Erkenntnisse und ethisch-moralisch schwammigen "Gutherzigkeit", mit der Ihr Euch tagein tagaus (via Internet) gegenseitig belobigend auf die Schultern klopft.

    Nein, Euch geht es nicht um das Wohl der Menschheit, sonst würdet ihr Euch nicht so exklusiv und selektiv engagieren. Ihr stellt hier vielmehr unfreiwillig und unbewusst, für den psychologisch sensiblen Beobachter klar erkennbar, Euren persönlichen Kampf mit der Sinnfrage zur Schau.

  • Antwort von JamesMoriarty 16.05.2012
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auch wenn ich deinen Antrieb nachvollziehen kann, ist es bei solchen Menschen einfach Verschwendung.

    Sie leben in einer Welt aus zirkulärer Logik, in der Widersprüche nur ein Zeichen für den kleinen Verstand des Menschen darstellen. Diese harte Schale aus Ignoranz kann man nicht knacken. Selbst wenn man es schafft, dass sie für einen Moment aus ihrem religiösen Schlummer geweckt werden, verfallen sie nach ein oder zwei Tagen sofort wieder in ihren alten "Argumentationstrott". Das habe ich hier schon zu oft gesehen. Da unterhält man sicht stundenlang mit jemanden, bis er endlich den Fehler in seinem "Argument" einsieht und schwupps: einen Tag später predigt er wieder den gleichen Käse. So als ob nie etwas passiert wäre.

    Von daher: man kann einen Esel zum Wassertrog führen, aber ihn nicht zum Saufen zwingen. Weise den Leuten also nur den Weg. Ob sie ihn beschreiten oder nicht, ist nicht deine Aufgabe.

  • Antwort von babulja 20.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    mit einem sehr streng Religiösen diskutiere,>

    Mit einem "streng Religiösen" kann man nicht ernsthaft diskutieren, jedenfalls nicht zu religiösen Problemen und nicht sehr lange. Denn am Endpunkt steht immer die nicht belegbare Annahme, dass es "ihn" gibt. Ein Theologe wird Dich immer "an die Wand" quasseln, weil er darin ausgebildet wurde und Du gegen seine unrationalen Argumente nicht mit Deinen rationalen Argumenten bestehen kannst!

    Vergiss eins nicht: die Wissenschaften, das gesamte sich permanent entwickelnde menschliche Wissen zwingt die Theologen immer mehr, sich ihre Gedankenkonstrukte immer verworrener zu gestalten und für Normalbüger immer weniger nachvollziehbare Argumentationslinien aufzubauen.

    Zu anderen Problemen solltest Du aber schon ab und zu mal die Meinung von theologisch gebildeten und denkfähigen Menschen einholen.

    Manch einer zeigt verdammt viel Klugheit und bringt Dir v. a. die Kenntnisse über seine Denkart, was Dir dann für Deine Argumentation zugute kommen kann!

    Auch solltest Du bei diesen Diskussionen streng trennen zwischen aufrichtigen und ehrlichen Christen und Hardcore-Theologen-Akademikern. Letztere haben ihren göttlichen Missionierungsauftrag nie abgelegt!

  • Antwort von quopiam 17.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wieso muß man "das durchhalten"? Du kommst mir vor wie ein Missionar auf Tour. Laß doch einfach jeden Menschen glauben oder denken, was er möchte. Wo ist das Problem? Atheisten rufen doch ständig nach Toleranz, nicht wahr? Dann gewähre Du doch als aufgeklärter Atheist den anderen die Toleranz, die Du selber auch gern ernten möchtest. Um der Wahrheit willen? Also um DEINER Wahrheit willen. Dann gönn auch andern den Spaß, um IHRER Wahrheit willen zu streiten. Was ist so schwer daran? Ich kann mich doch auch enthalten, Dich zu missionieren... Was ich armer, dummer Christ kann, sollte Dir intellektueller Leuchte doch nicht schwer fallen. ;-)))

  • Antwort von 123Bernd 17.05.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Mrmabey, ich diskutiere auch leidenschaftlich gern, besonders über diese interessanten Themen. Eine interessante Facette, die dir vielleicht erst einmal hilft, die Funktionalität von Religiösität/Religion (leider bedürfen dergleichen Begrifflichkeiten normalerweise zur Beginn von Diskussionen der Definition) besser nachzuvollziehen, ist in der (sozial-)psychologischen Forschung zu finden. Ich habe mich im Rahmen meiner Diplomarbeit intensiv mit der Terror Management Theory (TMT) befasst. Sagt die dir etwas?

    Einige Postulate sowie Forschungsergebnisse der TMT können dich mit Sicherheit noch besser für Diskussionen wappnen und dir zugleich die Hartnäckigkeit, mit der wir Menschen an unseren eigenen oft irrationalen Glaubens- und Wertsystemen festhalten, erklären.

    Ohne zusehr ins Detail zu gehen (du findest bestimmt viele Infos im Internet, viele Gedanken sind ja auch Allgemeingut, wurden jedoch in interessanten psychologischen Experimenten geprüft):

    Die Fähigkeit zur Antizipation der eigenen Fragilität/Endlichkeit aufgrund seiner hohen geistigen Leistungsfähigkeit stellt den Menschen vor ein schlimmes Dilemma: Er empfindet Angst, den "Terror" des unausweichlichen eigenen Endes sowie aller anderen Dinge um ihn herum. Angst ist, wenn dauerhaft vorhanden, ein psychisch belastender Zustand, der auf lange Sicht zu einer Handlungshemmung führt (Die Sinnlosigkeit von allem einschießlich der eigenen Existenz würde konsequenterweise zu Ende gedacht bedeuten, dass es egal ist, was ich mache). Gleichzeitig ist der Mensch ständig mit dem Tod oder todesbezogenen Inhalten konfrontiert, sei es durch das Gewahrwerden der eigenen Körperlichkeit (Krankheiten etc.), dem Tod Angehöriger oder auch nur durch Warnhinweise auf Zigarettenpackungen. Wir haben also ein potentiell schrecklich belastendes Faktum (unser eigenes Ende), welches uns verängstigt und handlungsunfähig macht, mit dem wir tagein tagaus bewusst und unbewusst konfrontiert werden. Die Anpassungsleistung, die der Mensch gegen diesen "Terror" entwickelt hat, sind Gegenstand psychologischer Forschung im Rahmen der TMT. Super interessant! Jedenfalls ist ein großer Aspekt die sogenannte "kulturelle Weltanschauung". Diese beinhaltet persönliche Wertsysteme, eine Antwort über den Sinn und den Wert der eigenen Existenz und oft auch über das, was der Tod eigentlich ist und wie wir ihm begegnen sollten.

    Naja, und da diese Weltanschauungen natürlich vom Grunde her sehr zerbrechlich sind, da es normalerweise derer so viele gibt, wie es Menschen gibt, benötigen sie massive soziale Zustimmung. Und da kommen (unter anderem) Religionen und andere dementsprechende Ideologien ins Spiel. Sie geben dir Antworten auf alle damit zusammenhängenden Fragen und viel wichtiger noch: Sie bestätigen dir deren Wahrheit durch ein systematisches, institutionalisiertes Gedankengebäude, dass massive Unterstützung durch viele Gleichgesinnte erfährt.

    Werden solcherlei Weltanschauungen (wie beispielsweise durch dementsprechende Diskussionen) in Frage gestellt, können in vielen Experimenten ganz faszinierende Abwehrverhaltensweisen bei den Probanden festgestellt werden. Deshalb sind halt viele Unterhaltungen darüber auch oft genau wie du sie beschreibst. Und diese Überlegungen sind sehr wahrscheinlich auch ein Bestandteil dieser "Wand", von der du geschrieben hast.

    Viele Grüße!

  • Antwort von wheuhx 17.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn Du schreibst, daß Du Deinen Gesprächspartner naiv findest und meinst, daß er Lügen verbreitet, dann bist Du voreingenommen, intolerant und zu einer ernsthaften Diskussion unfähig. Zu einer Diskussion gehört, daß man seinen Partner und seine Ansichten ernst nimmt, nicht verächtlich macht und seine Argumente durchdenkt. Ich glaube, dazu bist Du nicht in der Lage.

  • Antwort von Melanie19880203 17.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Such dir ein Job!

  • Antwort von ladasha 16.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn ich als Religiöse mit einem Atheisten, fühlt es sich immer so an, ans wenn ich mit meinem Kopf gegen eine Wand knalle. Ständig werden falsche Behauptungen aufgestellt, er versteht meine Sichtweise nicht, und beginnt dann nicht mehr über Religion zu reden, sondern versucht, mich von Gott wegzureißen und beginnt Gott zu beleidigen.

    Denke immer daran: Der andere will deinen Standpunkt nicht akzeptieren. Wie könnte ich als Christin auch auf einmal einem Atheisten zustimmen? Aber es gibt immer noch die andere Seite der Münze.

    Und zu deiner Frage: Ich versuche so wenig wie möglich mit Atheisten über Religion zu reden, denn dabei wird man, wie du schon gesagt hast, nur immer frustrierter. Lieber diskutiere ich mit Menschen, die zumindest im Ansatz so glauben wie ich.

  • Antwort von piadina 16.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    immer hilfreich ist es, dem "kontrahenten" erst mal den unterschied zwischen tatsachen und meinungen klar zu machen. der ist eminent wichtig und sollte grundlage aller diskussionen über glaubensdinge sein. es gibt keine beweise über die existenz gottes, über den atheismus hitlers. folglich gibt es auch keine wahrheit, die allgemeingültigkeit erlangen könnte - weshalb es ja auch glauben heißt und nicht wissen.

    eine endlos scheinende, ermüdende diskussion über dieses thema - mit wem auch immer - läßt sich nur aufgrund einer tiefen überzeugung durchstehen. letztendlich hat man immer nur die möglichkeit, seinen eigenen standpunkt zu vertreten, das gleiche recht haben natürlich alle protagonisten einer gesprächsrunde.

  • Antwort von mhchocolate 16.05.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wieso muß man das eigentlich? Kann nicht jeder so leben, wie er möchte?

  • Antwort von Franzikam 24.06.2012

    Auch ich habe mich mit solchen Fragen in meinem langen Leben (73) schon oft beschäftigt und bin in der Sache selbst eigentlich keinen Millimeter weiter gekommen. Das hat für mich aber eine logische Begründung, nämlich, es gibt Dinge, zu welchen wir keinen Zugang haben, die befinden sich außerhalb unserer Dimension. Die für uns zugängliche Größenordnung ist begrenzt, nach oben und nach unten. Und zu diesen unergründlichen Sachen gehören die Fragen, "was ist Zeit, was ist Materie und was ist der Raum". Ich getraue mir diesbezüglich nur die Äußerung zu machen, zwischen diesen drei Komponenten besteht offensichtlich ein unmittelbarer Zusammenhang und ob wir diesen irgendwann einmal verstehen, ist ungewiss, aber nicht ganz unmöglich. Wie uns die Wissenschaft vor Augen führt, gibt es diesbezüglich ständig neue Erkenntnisse und wo dies endet, kann doch niemand wirklich sagen. Wichtig ist hier aber, dass man diese Dinge mit den für uns logischen Möglichkeiten angeht und sich nicht auf ein Fahrwasser begibt, welches auch märchenhafte Fakten zulässt. Letzteres gehört in die Zeit der Kindheit und wenn ein Mensch ein gewisses Alter erreicht hat, sollte er doch so reif geworden sein, dass er das Eine vom Anderen zu trennen in der Lage ist.

    Nun, zu obigen drei Begriffen gesellt sich für mich noch ein weiterer, nämlich die Frage nach Gott. Auch hier ist es wohl wichtig, unseren logischen Gedankengängen freien Lauf zu lassen und das war für mich ab einem gewissen Alter die Grundmaxime solcher Überlegungen. Im Klartext stellte sich für mich da die Frage, ist diese Sache mit Gott realistisch oder gehört das in die Rubrik der Fantasie. Dabei musste ich feststellen, es ist schwierig, sich von einem liebgewordenen Märchen zu verabschieden, noch dazu, wenn man da erkennen muss, dass die Realität eine völlig andere Sprache vorgibt. Als am Land aufgewachsenes und ehemals katholisch erzogenes Kind wiegte ich mich natürlich auch eine lange Zeit in diesen Sphären, musste aber schon als Ministrant erkennen, dass der Pfarrer jene Kinder bevorzugte, welche ihm Speck und Butter bringen konnten. Damals waren das herbe Enttäuschungen für mich, später begriff ich aber, dass der Pfarrer nicht die Kirche war und mit Gott eigentlich nichts zu tun hatte.

    Aber leider wurde mir damals auch bewusst, dass Behauptungen, wie die unbefleckte Empfängnis von Maria und auch viele andere Feststellungen dieser Kirche keine wirklich logische Grundlage hatten und ich begann, zum Unterschied von vielen meiner Zeitgenossen, die Sache mit meinem Verstand zu bearbeiten. Aber auch da stellte ich fest, dass es hier auch Grenzen gab und ich verfiel zeitweise wieder auf das Gebet zurück. Nicht aber die Leier, wie man sie mir anerzogen hatte, sondern ich ersuchte jahrelang Gott darum, er möge mir den Geist eingeben, der mich zur Wahrheit führt. Und was war das Ergebnis, mein Logischer Verstand sagte mir, einen Gott, wie uns alle unsere Religionen vormachen, kann es nicht geben.

    Es bleibt nun nach meiner Meinung jedem Menschen selbst überlassen, sich mit dem Kleinkram von Religionen aller Farben zu beschäftigen oder seinen logischen Verstand einzuschalten und solchen Sachen doch auf den Grund zu gehen. Wenn bei letzterer Überlegung dann noch jemand meint, er könne sich auf Schriften verlassen, welche zu einer Zeit verfasst wurden, wo man noch nicht einmal wusste, dass die Erde rund ist, ist das sein Problem. Und wenn weiter noch jemand glaubt, ein angeblich liebender Gott habe eine Erde und darauf alles Leben geschaffen, deren Überlebensgrundlage auf fressen oder gefressen werden beruht, sollte er sich fragen, entsprechen diese aus früheren Epochen hergebrachten Behauptungen der Realität oder sind sie doch eher der Märchenwelt zuzuordnen.

    Natürlich stellte sich für mich bei logischer Überlegung auch die Frage, kann man für die aufgestellte Behauptung, "es existiere ein Gott", einen Beweis erbringen? Die Antwort ist nein, da man etwas nicht beweisen kann, was nicht existiert. Aber wie dem auch sei, die Menschen mögen wohl lieber mit märchenhaften Grundlagen leben und sich durch diese gegenseitig bekriegen. So lange der Egoismus so groß ist, dass man die Realität nicht erkennen will, wird es diesbezüglich keine Lösungen geben. Richtig liege natürlich immer ich, nicht der Andere. Wenn mir aber jemand den Beweis erbringt, seine Behauptung ist real, beginne ich wieder an dieses Märchen von Gott zu glauben.

    Franz

  • Antwort von nowka2 17.05.2012

    glaube kann niemals mit erkenntnis bekämpft werden.


    lasse die heinzis doch glauben, was sie wollen, und verschwende deine kräfte nicht mit solchen menschen.


  • Antwort von dompfeifer 17.05.2012

    Man kann im Alltag den Weihnachtsmann ignorieren, den Osterhasen oder das Ozonloch. Atheisten ignorieren eine personalisierte Allmacht, der sie sich verantwortlich fühlen. Dazu genügt ein nüchterner Verstand, Herzblut ist da absolut nicht hilfreich. Mit Deiner missionarischen Leidenschaft führst Du Dich ja schlimmer auf als bornierte Glaubensfanatiker. Wer daran interessiert ist, die Welt etwas menschenfreundlicher werden zu lassen mit seinen Möglichkeiten, fängt bei den wirklich schlimmen Lügen an, und die liegen im profanen Bereich, vor allem in der Ökonomie. Wenn Du Dich Dein Leben lang im opiumhaften Dunstkreis, im metaphysischen Überbau jener Leute nutzlos abreibst, die sich mit den Verhältnissen abgefunden haben und für ihr Jammertal einen Erlöser anflehen, unterscheidest Du Dich nicht groß von denen.

  • Antwort von Rroollff 17.05.2012

    Wikipedia sagt: Atheismus (von altgr. ἄθεος (átheos) „ohne Gott“ bzw. „gottlos“)

    Die Bibel sagt, die Teufel glauben und zittern. D.h. sie glauben, dass es einen Gott gibt, wollen aber nicht seinen Willen tun und zittern vor der Strafe, die kommen wird - die ewige Verdammnis.

    Nun gibt es tatsächlich Menschen, die nichteinmal glauben wollen, dass es einen Gott gibt. Es soll niemanden geben, der über sie herrscht, der über ihnen steht, über sie bestimmt, von ihnen Rechenschaft fordert, noch-viel-weniger..sie geschaffen hat.

    So gesehen wissen die Dämonen mehr als ein Gottloser / von Gott Losgelöster.

    Woher nimmt der Atheist seinen Glauben? Hat er zu Gott gebetet, um vielleicht eine Antwort zu bekommen auf sein Fragen?

    Oder nimmt er einfach an, dass es so sei, wie er sagt, weil er Angst hat, es könnte anders sein?

    Was macht ein Atheist mit der historisch nachgewiesenen Person Jesus Christus und was macht er mit der Rückkehr des Volkes Israel in sein Land so wie es in der alten Bibel vorhergesagt war?

    Was macht er mit zig alten biblischen aufgeschriebenen Prophetien, die allein durch das Leben und Sterben Jesu innerhalb 33 Jahren Geschichte wurden?

    Wie ordnet er das Bestreben der totalitären Staaten ein, um-alles-in-der-Welt keine Christen / Bibel / eben keinen Gott über sich haben zu wollen (Sowjetunion / Nordkorea / China teilweise / etc etc)...

    Wie kommt er damit klar, dass der mit Abstand meistverfolgte Glaube weltweit derjenige der Christen ist. Man muss Christ sein, wenn man eine hohe Wahrscheinlichkeit haben will, verfolgt, verspottet, belächelt, auch getötet zu werden. Nicht Karriere machen zu können, als "doof" o.ä. bezeichnet zu werden, gefoltert und ausgegrenzt oder in Ausübung seines Gottesdienstes getötet zu werden. Eben als Christ.

    Von wem wird man getötet?

    Von den Feinden Gottes, den Dienern des Satan eben. Manchmal auch unwissentlich...

    Bist du denn neutral?

    Oder bist du auch ein Christenverfolger, der Hass und Schmäh auf solche Leute bringt, die glauben wollen, dass Jesus Christus für sie gestorben und auferstanden ist?!?

    Ist das deine Aufgabe?

    Wer hat sie dir gegeben??

    Warum nicht zu Gott / Jesus beten: "Herr öffne mir bitte die Augen / die inneren Augen, damit ich sehe!?!"

  • Antwort von Sherab 17.05.2012

    Meditiere, sei entspannt und überdenke und festige deinen Standpunkt. Es ist schwierig mit einem streng Religiösen zu reden, wenn man nicht genug Wissen über seinen Glauben hat...

    ich würd gerne mal mit dir diskutieren, bei Interesse schreib mir hier ne Nachricht^^

    LG Sherab

  • Antwort von Gruffalo 17.05.2012

    Ich denke auf http://www.reddit.com/r/atheism/ kannst du einiges aus der Erfahrung anderer lernen. Viel Spaß!

  • Antwort von Achtschlaf 16.05.2012

    Ich bin Christ. Bitte nenne mir ein paar dieser "Lügen". Ich will keine riesige Diskussion anfangen, ich toleriere (fast) jeden Glauben, aber ich verstehe nicht, wenn Menschen Gründe suchen, um uns Christen von unserer Lebenweise abzubringen. Ich habe übrigens meine eigene Ansicht vom Glauben und schätze manche Behauptungen der älteren Gemeindemitglieder als falsch ein.

  • Antwort von Achtschlaf 16.05.2012

    Einstein war Jude ;) Das Zitat wird kaum von ihm stammen.

  • Antwort von Amyrilla 16.05.2012

    Ich habe schon oft solche Diskussionen miterleben müssen. Für solche Menschen, die gerne und viel argumentieren werden diese Gespräche der Himmel sein. Andere widerum sollten sich, wenn sie ein Gespräch über dieses Thema beginnen möchten, Stichpunkte aufschreiben - das gilt für beide Parteien - und auf diese bei Bedarf zurück greifen, um wieder in den Schwung und in die richtigen Bahnen des Gespräches zu kommen. Es nützt nämlich keinem, wenn einer oder auch beide, vom eigentlichen Thema abkommen und somit die ganze Sache relativ umsonst ist. Beiden sollte zusätzlich klar sein, den anderen immer ausreden zu lassen, denn jeder hat ein Recht auf eine freie Meinungsäußerung und diese sollte akzeptiert werden. Des Weiteren sollten keine Beleidigungen und dergleichen fallen.

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