Habe ich mich schon lange mal gefragt
Beziehst du dich auf eine Strecke oder auf eine Zeit im Regen? Bei einer Strecke wird man natürlich umso nasser, je langsamer man sie zurücklegt, da die Gesamtdauer, in der Regentropfen auf einen fallen, zunimmt. Bei einer Zeit dürfte es keinen Unterschied geben. Der Grund ist, dass die Fläche, auf die Regentropfen fallen können, immer die gleiche ist. Ob man rennt, geht oder stehen bleibt, beeinflusst nur, ob der Ort dieser Fläche mehr oder weniger variiert, was aber völlig egal ist, da sich die Regentropfen gleichmäßig über das gesamt Gebiet, durch das du dich und damit deine Fläche bewegen kannst, verteilt sind.
beim gehen. Für eine Strecke benötige ich 5 min zum gehen aber nur 2min zum laufen. Also wo bin ich länger im Regen?

Eindeutig beim rennen, denn wenn du flitzen tust bekommst auch noch das wasser oder Champus ab der dich eigentlich wegen des normalem Fall des Tropfens nicht treffen würde. Einfach mal drüber nachdenlken, wann wird eine Fliegenklatsche nasser, beim in der Hand halten oder beim kräftig ausholen durch das Nass
Diemona1982 am 6. November 2009 14:04 Stimmt nicht, gabs erst neulich im TV als Experiment...

beim rennen, weil durch das Laufen mehr Wasser hochgespritzt wird und somit wirst du mehr nass als beim gehen! So wurde es mal im Fernsehen gezeigt!
Ich denke, dass du theoretisch gleich nass werden würdest, wenn du die gleiche Zeit im Regen verbringen würdest. Wenn man rennt hat man zwar das Gefühl von mehr Tropfen getroffen zu werden aber das liegt daran, dass man vorne von mehr Tropfen getroffen wird, hinten bleibt man dafür trockener. Wenn du dich beim Rennen nicht sonderlich nach vorne beugst (oder hinten, ja nach Regenrichtung) und damit deine Oberfläche vergößerst, müsstest du, da du ja weniger Zeit im Regen verbringst, trockener werden.
das ist übrigens wie mit dem Flugzeug: Einmal fliegt es eine Strecke hin und zurück ohne Wind und einmal mit zunächst Rücken- und dann Gegenwind. Da würde man ja zuerst denken, dass man in beiden fällen gleich lang braucht. Das ist aber nicht so, das Flugzeug mit Wind brucht länger, da es längere Zeit mit Gegenwind als mit Rückenwind fiegt.
pierrot am 13. November 2009 17:05 Das spielt keine Rolle,du wirst auf jeden Fall naß!Pierrot
glaube beim Gehen denn dann kommt man später am Ziel an und ist daher längere Zeit im Regen also wird man im Gehen nässer ;)

Bleib stehen....
genau, dann fällt alles vorbei ;-)

beim rennen denke ich , wenn ich auf dem rad unterwegs bin werde ich nasser wie zu fuß
Das liegt daran, dass auf dem Fahrrad Körperteile wie die Arme oder die Oberbeine, die sich sonst in einer senkrechten Position befinden, in eine waagerechtere Position kommen, sodass sich beim Radeln die Fläche, auf die Regentropfen fallen können, vergrößert. Man wird ja auch schneller nasse, wenn man sich im Regen hinlegt, als wenn man im Regen steht.

wenn du rennst bist du schneller wieder im trockenen, wenn du dabei einen eventuellen schrim nicht halten kannst nicht. kommt auch drauf an, ob es windig ist
Also, eigentlich muss ich sagen: aus Erfahrung - JA! Eindeutig! Oder hat jemand andere Erfahrungen gemacht?
Man wird nasser, wenn man rennt. Und zwar durch das hochspritzende Wasser. Hab ich im Fernsehen gesehen.
Geh im Starkregen und du wirst klatschnass, renn im Starkregen und du wirst nur wenig nass. Damit erachte ich deine Frage als gelöst.
Bleib bei Mistwetter besser zuhause, dann hast Du dieses Problem nicht mehr. Und so richtig wissen, tut das hier ja auch keiner. Gelernt habe ich allerdings doch etwas aus den Beiträgen: Jerry Lewis muss neben seiner Schauspielerei auch noch gesprintet sein. Hätte ich ihm nicht zugetraut.
Die amerikanischen 'Mythbuster' haben das untersucht - einmal zu Fuß, so wie von dir angefragt, und einmal im Cabrio. Das Ergebnis war, dass der Durchnässungsgrad bei höheren Geschwindigkeiten geringer ist. Beim Gehen/Laufen mag der Unterschied minimal sein, sofern man nicht wie Jerry Lewis sprinten kann, aber beim Test mit dem Cabrio war das Ergebnis überraschend weniger feucht. http://dsc.discovery.com/videos/mythbusters/

wenn du die Schallmauer durchbrichst, wirst du gar nicht mehr nass

Dass man beim Gehen schon wegen der "Zeit im Regen" nasser wird, weißt du nun. Auch ein anderes "Phänomen" stützt das: Je schneller beispielsweise ein Motorrad durch den Regen prescht (was es nicht tun sollte!), desto weniger wird es getroffen, weil der davor aufgebaute hohe Luftdruck die Tropfen umlenkt. Aber zu deiner Frage gibt es noch eine schöne Geschichte über chinesische Lebensweisheit:
Auf den Reisfeldern um Lijiang begann es zu regnen und alle Menschen rannten, um ihm zu entrinnen. Nur ein alter Mann ging gemächlich seines Weges. Ein junger hielt neben ihm an und sagte: "Alter Mann, warum gehst du nicht schneller? Du wirst nass!" Der Alte sah ihn an, lächelte undd sagte: "Junger Mann, wo du hinrennst, regnet es auch!"

Ich denke, man muss die zwei Extreme betrachten und anschließend sehen, wie die Kurve dazwischen laufen müsste.
X-Achse ist die Zeit, die Y-Achse die Heftigkeit des Regens. Die Nässe, die man aufnimmt, ist dann die Fläche unter der Kurve.
Wir brauchen zwei Kurven, die man addieren muss. Einmal die Kurve mit der Regenmenge von oben, einmal die Kurve mit der Regenmenge von vorne.
Die erste Kurve ist eine Gerade, die im Nullpunkt beginnt (braucht man "0" Zeit, kommt auch kein Regen von oben auf den Kopf). Bleibt man stehen, steigt die Gerade nach Rechts ins Unendliche. Die Fläche ist die Menge Wasser, die man auf den Kopf bekommt. Je schneller man läuft, desto weiter Richtung Y-Achse kann man die Fläche begrenzen. Also hier relativ einfach. Die Zeitdauer für den Weg rechnet man also unabhängig. Die zweite Kurve hat zwei Extreme. Bei einer Zeit "0" beginnt die Kurve recht weit oben auf der Y-Achse. Man nimmt ja dann alle Wassertropfen frontal auf, die sich auf dem gesamten Weg von der vorderen Körperfläche befinden. Fängt man an, sich "langsamer" zu bewegen, wird die Regenmenge von vorne weniger bis sie auf 0 im Unendlichen sinkt. Spannend ist also die Frage, wie die zweite Kurve aussieht. Sie startet auf der Y-Achse recht weit oben, sinkt relativ schnell ab und verflacht im x-Unendlichen auf Null. Beide Kurven addiert ergeben irgendwo auf der X-Achse einen Tiefststand. Denn beide Kurven sind ja gegenläufig. Dieser Tiefststand ist zu ermitteln. Es ist also irgend ein Mittelwert in der Geschwindigkeit, die sich auch noch ändern kann, je nach Regenstärke.
Die Variablen Körperfläche vorne, Regenstärke verschieben beeinflussen die Kurven.
Beantwortet Deine Frage auch nicht konkret. Mathematiker hätten ihren Spaß daran.
Grüße Stefan
Da muss ich mich dem Beitrag von Diemano1982 anschließen. Auf RTL gab es da einen Beitrag mit einem Prominenten um das rote X, ich weis gar nicht wer es war.
Wurde bereits im Fernsehen getestet (ich glaube Galileo). Beim RENNEN!!
Ich glaube beim gehen. Hab da mal was im Fernsehen gesehen...ist eigentlich auch logisch.
Kommt drauf an, ob du gleich lang im Regen rennst, wie läufst, oder ob du die gleiche Strecke dann nur schneller bist. Im ersten Fall gleich nass, im zweiten Fall nicht so nass.

Es kommt auf die Windrichtung an und wie schnell du rennst.

Sehr gute Frage, die wollte ich auch schon mal hier stellen!
Asienseminare am 3. Dezember 2009 11:48 Kommentare hängt man direkt an die Frage!

kommt ganz drauf an wie stark es regnet. (glaub wenns schüttet würd rennen ein trockeneres ergebnis bringen weil man schneller da ist. sonst kann auch vorkommen dass gehen trockener hält kommt immer drauf an.
Habe bei Galileo gesehen, dass man beim langsamen Gehen nasser wird als beim Laufen...

Beim Rennen, weil du in den Regen sozusagen "reinrennst". Und das obwohl du beim Gehen längere Zeit im Regen bist... Kam bei "Brainiac" oder "Clever"...
Erinnert mich an die Frage: Wenn Du in einem fahrenden Zug hochspringst, wo landest Du?

wenn du schnell ins trockene willst dann ist rennen besser biste schneller im drockenen aber sonst kommts glaub ich aufs gleiche raus
Man wird nasser, nicht nässer! Den kern der Frage beantwortet Wissen macht AH.

ich denke mal schön langsam gehen:-))) und den regen genießen
ich habe das im fernsehr gesehen und es kam glaub ich raus das wenn man rennt das man schneller nass wird
Diemona1982 am 6. November 2009 14:05 andersrum war´s :-)
kommt drauf an,..wie lange,..wenn du lange läufst und kurz gehst...

Du musst jedem Tropfen hinterherrennen, dann wirst Du auch ordentlich nass.