Wie wird man Katzenzüchter?

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2 Antworten

Wo meldet man sich in einem Verein an?

Beim Verein direkt! Da ist es wichtig sich einen für sich passenden Verein rauszusuchen, denn viele Vereine haben andere Vorschriften und Richtlinien. Und natürlich auch andere Preise, doch bei der Katzenzucht sollte man generell nicht knausern.
Ein guter Verein sollte nebenbei auch als Unterstützer fungieren, sowohl während der Aufzucht als auch außerhalb. Ob und wann man Züchter ist läuft alles über den Verein.

Wo bekommen sie die ganzen Infos über Erbkrankheiten her?

Aus Büchern, Seminaren, von anderen Züchtern/Haltern und Tierärzten selbst.

Und wo bekommen sie die Eltern her (ich hab gehört,dass man nicht einfach normale Katzen vom Züchter nehmen darf)?

Das hab ich so noch nie gehört. Wo sollten sie denn sonst die Katzen herbekommen, wenn nicht vom Züchter? Man kann sich ja schlecht einen eigenen Hybrid wie die Bengal zusammenbasteln.
Es gibt allerdings tatsächlich einiger Züchter, die das weiterzüchten mit ihren Jungtieren untersagen. Das sollte also vorher abgesprochen werden. Zudem muss die Katze ja vom Züchter sein, da sonst kein Stammbaum und keine Papiere vorhanden sind - die Katze also so gesehen nicht zur Zucht taugt und nicht als reinrassig angesehen wird. Es sollten natürlich auch richtige Züchter sein, nicht irgendwelche Hinterwäldler.

Man muss sich im Klaren sein ob man wirklich richtig züchten will oder einfach nur 1-2 Würfe haben möchte, einfach weil es schön ist viele kleine Katzen um sich zu haben oder aus welchem Grund auch immer. Viele Züchter haben ja meist ein Zuchtziel vor Augen und das ist mit zwei Würfen keinesfalls zu erreichen. Da spielen dann auch die Titel, Elterntiere und weitere Vorfahren eine große Rolle. Leute die für den "Erhalt der Rasse" oder als Hobbyzüchter züchten gibt es zur Genüge.

Um Züchter zu werden ist unter anderem eine Menge an Wissen über die Rasse und Katzen generell erforderlich. Und natürlich Zeit und Geld, denn wider vieler Erwartungen verdient man mit der Zucht von Katzen eigentlich nichts - der Kaufpreis deckt jediglich die Kosten ab die die Katze "verursacht" hat. Man nimmt man ebenfalls die Rolle als Ansprechpartner ein, und ein Züchter der keine Ahnung über seine Tiere hat ist kein (guter) Züchter.
Als Züchter besucht man Messen und Seminare, nimmt meist auch an Ausstellungen teil (manche Vereine setzen das sogar vorraus).

Meine Tante hat sich damals in ihrem Verein jemanden gesucht der ihr mit Rat und Tat zur Seite stand und sie bei eigenen Würfen zur Seite geholt damit sie langsam in alles "eingeweiht" wurde. Sie hat damals zwar Yorkshire gezüchtet und keine Miezen, aber ich denke so jemanden zu haben ist immer gut wenn man nicht viel von der Aufzucht und dem Papierkram weiß :-)

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Bengalen. Nicht bengalkatzen.

Erstmal sollte man ein paar Jahre Erfahrung mit Katzenhaltung haben. 

Dann sollte man sich einen Mentor suchen, der bereits ein paar Jahre züchtet. Sich das nötige Fachwissen aneignen, über Genetik, Krankheiten, Rassestandard, Inzucht, Deckakt, Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht. Dazu gibt es Lehrgänge.

Anmeldung beim Verein direkt. Dazu muss der Staat das ganze genehmigen (dazu braucht man noch nen Lehrgang) und die Zucht muss als Gewerbe angemeldet werden.

Dann erst sucht man die Zuchtkatzen. Oft fangen Züchter nur mit weiblichen Katzen an, Zuchtkater sind ne Nummer für sich. Man achtet dabei darauf, dass die Katzen dem Rassestandard und dem selbst definieren Zuchtziel entsprechen. Als Zuchtkatzen müssen sie selbst von Züchter kommen und sie haben oft nen höheren Verkaufspreis.

In den meisten Vereinen muss die Katze prämiert werden, ehe gezüchtet werden darf. Das bedeutet Ausstellungen.

Und du brauchst ein gutes Einkommen. Zucht ist teuer. Verdienen tut man nicht.

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