Es ist mein Traumjob und jetzt nach dem Studium zum greifen nahe. Ich habe mich schon um ein Volontariat bemüht, aber bis jetzt noch keins bekommen. Da ich am liebsten freiberuflich arbeiten wollte, wäre meine Frage, wie man es auch ohne Volontariat schaffen kann. oder muss ich noch ein journalistisches Studium hinterher schieben?
Es ist wirklich ratsam, ein Journalistenstudium zu absolvieren. Denn heute, bedingt durch die große Konkurrenz, hast du nur mit einem abgeschlossnen Journalistenstudium eine echte Chance, bei einer Zeitung oder in einem Verlag unter zu kommen. Auch als Freiberufler sind die Chancen ungleich besser!

Man kann sich zu allen möglichen Themen schriftlich oder filmisch äussern und die eigenen Werke an die Medien, sprich Zeitungsverlage und Sendeanstalten zu verschicken. Dann wird man woöglich veröffentlicht und kann dann ein Honorar verlangen, was frei verhandelbar ist, aber mit effektiv als Anfänger zwischen 25 und 600 Euro pro veröffentlichen Beitrag bekommen kann.
Bei TV-Beiträgen verschickt man nur kurz getrimmte Zusammenfassungen, mit dem <ziel, den fertigen Beitrag vollumfänglich gegen ene hohe Summe zu verkaufen. Dazu sind die Boulevardmagazine gut. Der Verdienst ist frei Verhandelbar liegt aber i.d.R. unter 1000 Euro je Sendeminute.
Selbstverständlich kann man mit gut recherchierten heissen Storrys um Promis das Vielfache verdienen!
Seit einiger Zeit haben sich ein paar elitäre Ausbildungsinstitute am Markt etabliert, welche eine praxisoritierte Ausbildung anbieten zum Beispiel als Print- oder Videojournalist anbieten. Wenn man dort einen Studienplatz bekommt, hat man in der Regel hinterher auch gute Chancen einen Medien-Traumberuf zu bekommen! Beispiele sind im Norden die G + J Journalistenschule(Journalistenschule.de) oder die Funk und TV Akademie in der Hamburger Hafencity(Hafencity-Akademie.de). Es gibt aber auch noch andere in Deutschland. In der Regel ist somit der Zugang, in die Medien, nicht mehr ausschlieslich von einem Voluntariat abhängig!!!

Jeder hat das Recht sich als Journalist zu bezeichnen, hierfür sind keine speziellen Voraussetzungen oder ein bestimmter Ausbildungsweg erforderlich. Somit ist die Berufsbezeichnung ungeschützt. Der Journalistenberuf wurde früher als so genannter „Begabungsberuf“ bezeichnet. Fotografen und Bildredakteure gelten zum Beispiel ebenfalls als Journalisten.
Je besser die Grundausbildung, desto groesser die Chancen. Studium, Journalistenschule. Volontariat bei kleiner Zeitung, das Handwerj von der Pieke aus lernen. Ich war 20 Jahre freischaffend in der Schweiz. Gings den Verlagen gut, hatte ich gutes Einkommen. Umgekehrt sehr hartes Brot. Renommierte Blaetter D, CH stellen fast nur noch Leute mit Hochschulabschluss an, wenn moeglich zus. Journalistenschule besucht. Der Weg ist lang. Aber faszinierend. Viel Glueck.