Frage von Kitty113, 109

Wie wird man eine Rauchsucht los?

Hallo,

Ich kenne eine Person, welche an einer Rauchsucht leidet und nicht weiß, wie sie diese am besten los wird.

Diese Sucht erkennt man bei ihr einfach daran, dass sie etwa 1-2 Schachteln Zigaretten am Tag raucht und somit auch halbwegs mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Allerdings geht dies bei ihr schon seit etwa 7 Jahren so.

Nun zu meiner Frage: Wie wird man eine Nikotinsucht am besten los? Sind 1 oder 2 Schachteln Zigaretten pro Tag eurer Meinung nach sehr viel?

Und welche Auswirkungen könnte dies auf den Geist sowie Körper und die Gesundheit eines Menschen allgemein haben?

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Expertenantwort
von RayAnderson, Community-Experte für Genuss, e-zigarette, rauchen, 17

Hallo Kitty,

von herkömmliche Zigaretten geht ein extremes Suchtpotential aus.

Das liegt nicht am Nikotin, sondern an den vielen im Tabak enthltenen Zusatzstoffen und ist durchaus gewollt.

1 bis 2 Schachteln Zigaretten pro Tag ist für einen durchschnittlichen Raucher normal.

Wer davon loskommen möchte für den gibt es E-Zigaretten. Mit E-Zigaretten lässt sich das Suchtpotential stark vermindern. E-Zigaretten sind zu ca. 95% weniger schädlich und die Kosten reduzieren sich auf einen kleinen Bruchteil dessen, was ein durchschnittlicher Raucher für Zigaretten ausgibt.

Eine kleine Beispielrechnung: 1,5 Schachteln pro Tag bedeuten monatliche Kosten von ca. 200 bis 300 Euro.

Das Liquid, dass für E-Zigaretten verwendet wird, verursacht je nach Dampfverhalten monatliche Kosten von ca. 20 bis 60 Euro.

Es gibt 2 entscheidende Punkte, die für einen erfolgreichen Umstieg wichtig sind, eine vernünftige E-Zigarette (keine Billig- oder Einweg E-Zigarette) und ein dem Rauchverhalten angepasstes, mit entsprechend hohem Nikotin versetzten Liquid. Dadurch entfallen die Suchtsymptome.

Es gibt viele ehemalige Raucher, die den Ausstieg über den Umstieg von E-Zigaretten geschafft haben. Das hat verschiedene Gründe.

Leider ist es nicht gewollt und es wird alles getan um E-Zigaretten den Markt so schwer wie möglich zu machen.

Es gibt viele Studien über E-Zigaretten. Leider sind ein großer Teil unseriös, zumindest diletantisch. Diese sind in der Regel direkt oder indirekt von der Tabakindustrie bezahlt worden.

Die aktuell beste, seriöse Studie kommt vom britischen Gesundheitsministerium. Sie lief über ca. 2 Jahre. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass die Benutzung von E-Zigaretten zu ca. 95% weniger schädlich ist, als das Rauchen herkömmlicher Tabakzigaretten.

Was fehlt sind noch echte Langeitstudien.

E-Zigaretten unterscheiden sich wesentlich von herkömmlichen Zigaretten. Die nahezu einzige Gleichheit besteht im Namen.

Die wenigen, vorhandenen wissenschaftlichen Studien zeigen ein positives Bild. Demnach ist es nicht erwiesen, dass es überhaupt zu Schädigungen durch die Nutzung des Liquids führt.

Das E-Zigaretten sich überhaupt schädlich auf den menschlichen Organismus auswirken, ist bislang nicht erwiesen.

Bitte beachten, nicht gesund bedeutet nicht automatisch schädlich UND nicht schädlich bedeutet gleichermaßen nicht automatisch gesund!

Das liest sich etwas verwirrend, soll aber letztendlich nur bedeuten, dass sich etwas auch neutral auf den menschlichen Organismus auswirken kann.

Seriöse, wissenschaftliche Langzeitstudien werden leider bislang noch boykottiert. Das hat gute Gründe. Der Markt der E-Zigaretten hat sich in den letzten Jahren extrem ausgeweitet, mit großen Verlusten der Tabakindustrie und in Bezug auf die Steuereinnahmen.

Schlüsseln wir es im Einzelnen auf....

Bei herkömmlichen Tabakzigaretten findet ein Verbrennungsvorgang statt. Durch diese Verbrennung entstehen viele, sehr schädliche Stoffe.

Bei E-Zigaretten findet KEIN Verbrennungsvorgang statt. Das verwendete Liquid wird lediglich verdampft und dann inhaliert. Dadurch fallen die vielen schädlichen Stoffe, die durch Verbrennung entstehen, bei der E-Zigarette grundsätzlich weg. Deswegen werden E-Zigaretten nicht geraucht, sondern gedampft.

Der Tabak einer Zigarette ist nicht rein. Dem Tabak werden hunderte von Zusatzstoffen beigemischt. Viele von diesen Zusatzstoffen sind sehr schädlich, manche krebserregend.

Die Bestandteile von dem von E-Zigaretten verwendeten, in Deutschland hergestellten Liquid besteht maximal aus 5 Bestandteilen.

  • PG Propylenglycol
  • VG vegetable Glycerin (pflanzliches Glycerin)
  • destilliertes Wasser
  • Aroma (Lebensmittelaromen)
  • Nikotin

Den ersten 4 Bestandteilen begegnen wir täglich in unseren Lebensmitteln und gelten allgemein als unbedenklich. Selbst Nikotin ist in manchen natürlichen Produkten unseres täglichen Leben vorhanden.

Nikotin ist ein Nervengift. Jedoch wirkt es sich erst ab einer gewissen Dosis schädlich auf den menschlichen Organismus aus. In der Konzentration, wie wir es im Liquid antreffen, wirkt es anregend und ist vergleichbar mit Koffein. Nikotin in der Dosierung der Liquids ist ungiftig.

Auch was das Suchtpotential betrifft, besitzt Nikotin in Reinform zwar trotzdem ein gewisses Suchtpotential, allerdings ist es so gering, dass es sich mit der Suchtgefahr beim Rauchen von Tabakzigaretten nicht vergleichen lässt. Erst die vielen Zusatzstoffe, die die Tabakindustrie dem Tabak beimischt, führt als "Cocktail" zu dieser extremen Suchtgefahr.

Liquid ohne Nikotin ist nicht suchtgefährdend, da der einzige suchtgefährdende Bestandteil, nämlich das Nikotin, fehlt.

Es gibt viele Beispiele von Usern, die zuvor nie geraucht haben, jedoch mit Nikotin dampfen, aber nicht süchtig werden.

Noch mehr Beispiele gibt es von ehemaligen Rauchern, die über den Umweg der E-Zigarette, zum Nichtraucher, letztendlich auch zum Nichtdampfer wurden.

Sollte sich irgendwann durch wissenschaftlich fundierte, seriöse Langzeitstudien herausstellen, dass es eine Schädigung durch dampfen mit E-Zigaretten geben sollte, wird es auf jeden Fall im Vergleich zum Rauchen einer herkömmlichen Zigarette, eine gerade Mal minimale, fast zu vernachlässigende sein.

Die vielen Studien, die versuchen E-Zigaretten zu verteufeln und sie als nur vermeintlich gesündere Alternative darstellen, von den viele Gefahren ausgehen sollen, sind diletantisch und unseriös. Jeder, der sich mit der Materie auseinandersetzt, erkennt sehr schnell, welche Lügen damit verbreitet werden.

Es wird nahezu alles getan, um so viele Raucher wie möglich von dem Umsteigen auf E-Zigaretten abzuhalten. Es ist kaum zu vermitteln, wie viele unseriöse Studien es über E-Zigaretten gibt.

Beispiel:

Es werden 10 Probanten für mehrere Stunden in einen Raum gesetzt, die E-Zigaretten rauchen. Danach werden die Schadstoffe gemessen, die sich in der Raumluft befinden.

Das die vom Menschen ausgeatmete Luft grundsätzlich Schadstoffe enthält, wie z.B. Formaldehyd, hat man einfach Mal vergessen. Das ist bei der Atemluft von Nichtrauchern nicht anders. Diese Studien werden daraufhin verbreitet und die breite Masse glaubt es. Irgendwann bilden sich Menschen auf Grund falscher Fakten eine Meinung....

In England findet ein Umdenkenstatt. Es wird überlegt, wie man E-Zigaretten fördern kann.

Das ist der richtige Weg!

Damit ließen sich in Deutschland die jährlich ca. 35 Milliarden Euro an Kosten für das Gesundheitssystem drastisch reduzieren.

Leider ist es (noch) nicht gewollt.

Hier ein Link zu einem ins deutsche übersetzter Auszug, der britischen Studie:

http://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-...

Hier geht es zur offiziellen Webseite des britischen
Gesunheitsministerium, mit dem Bericht (in englisch) über die
E-Zigaretten Studie.

https://www.gov.uk/government/news/e-cigarettes-around-95-less-harmful-than-toba...

Ich hoffe ich konnte zur Aufklärung über Zigaretten, das Suchtverhalten und Suchtpotential, wie auch über E-Zigaretten und Liquid beitragen.

Gruß, RayAnderson  😏

Antwort
von Sara3000, 23

Da es schon seit 7 jahren läuft ist es sehr schwer für die Person die 1 bis 2 Schachteln am Tag raucht, 1 bis 2 Schachteln ist zu viel! Ja die Person kann aufhören jeder kann aufhören aber nicht sofort. Es dauert bis die Person richtig aufgehört hat.
Tipps: Die Person muss immer was im Mund haben z.B. Lutschbonbon..
Die Person darf kein stress haben denn das führt zu Rauchen.
Sie könne die Person auch ablenken, über gute Sachen reden, raus gehen, spazieren u.s.w.
Spazieren ist wir rauchen, nur ist der Unterschied das Rauchen Gesundheitlich sehr schlecht ist, und Spazieren nicht. Wenn die Person spazieren geht wie er/sie es will. Wenn die Person alleine spazieren will dann muss den Person bewusst sein was im Mund zu tun damit die Person nicht anfängt zu rauchen. Oder die Person lässt die Zigaretten zu hause. Wen die Person noch eine Person mitnehem will dann redet über das was ihnen bedrückt. Was ihr rauslassen wollt.

Antwort
von LoveRuhrpott, 47

Ich habe mit 9 angefangen und mit 27 aufgehört also 18 Jahre hat es gedauert... 1-2 Schachtel pro Tag waren Normal. Fand ich aber zu viel Weill ich auch dadurch Kopfschmerzen bekam. Habe vor 3 Monaten eine E-Zigarette gekauft ne Woche auf 6 mg geraucht und Dan komplett weg geschmissen.Bis jetzt Rauchfrei was ich auch bleiben will.Gesundheitlich geht es mir sehr viel besser keine Kopfschmerzen mehr

Antwort
von Nube4618, 48

Über die Folgen des Zigarettenrauchens kann man sich im Internet ausreichend informieren. 

Die Sucht zu überwinden ist so einfach nicht. Der Raucher muss es erstmal selbst wollen, ohne das geht gar nix. Wie und mitwelchen Hilfsmitteln man das schaffen kann, ist individuell. Gibt da keine Wunderrezepte. 

Antwort
von Tlogi, 16

Du kannst eine selbsthypnose machen.

https://m.youtube.com/results?q=hypnose%20rauchen&sm=1

Du musst dir eine verlinkte hypnose aussuchen, dann hoerst du sie an mehreren tagen hintereinander an.

Wenn du dich auf die hypnose einlassen kannst sollte diese nach 3 tagen schon linderung verschaffen:)

Aber du solltest waehrend dem hoeren ungestoert sein.

Antwort
von nowka20, 9

ist schwer, da das REINE willenssache ist!

Antwort
von Ille1811, 14

Hallo Kitty!

Solange ein Mensch nur wegen der Angst vor den Nebenwirkungen nicht mehr rauchen will, wird er es nicht schaffen, ohne Nikotin mit Lebensfreude zu leben!

Frag diesen Menschen einfach, ob er den aufrichtigen Wunsch hat, mit dem Rauchen aufzuhören oder ob er nur die Nebenwirkungen des Rauchens nicht haben will.

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