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Aus dem Munde von Klimaforschern ist in diesen Tagen Ungewohntes zu vernehmen: Die globale Durchschnittstemperatur könnte in den nächsten zehn Jahren stagnieren anstatt zu steigen, berichten Forscher vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel. Zusammen mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg haben sie berechnet, wie sich das Klima in den kommenden Jahren verändert, wenn aktuelle Meeres-Temperaturen in die Prognose-Modelle miteinbezogen werden. Und siehe da: Ihrer Studie zufolge, die nun im Wissenschaftsmagazin Nature erscheint, legt die Erderwärmung trotz weiter wachsender CO2-Konzentration eine Pause ein. Die Ursache dafür sei die Abschwächung einer wichtigen globalen Ozeanströmung, der sogenannten Umwälzzirkulation.


















