Frage von GXleif, 122

Wie wird es in den Problemzonen der EU weitergehen ( Griechenland, Spanien, Zypern und Kroatien )?

Was denkt ihr wie wird es in den Problemzonen der EU, in denen die Wirtschaft anscheinend nicht so richtig boomt und es noch viel zu hohe Arbeitslosenquoten gibt weitergehen? werden die Arbeitslosenquoten zurueckgehen? Werden immer weniger Menschen aus Kroatien und Griechenland ihre Heimat verlassen muessen? Wird Spanien seine Armuts Probleme durch geringe Jobangebote und Arbeitslosigkeit loesen koennen? Wird Griechenland seine Schulden abbauen?

Ich habe bei vielen dieser Fragen ja eine gute Hoffnung, fuer Kroatien und Griechenland wurden durch Prognosen immer niedrigere (Jugend) Arbeitslosigkeit in den naechsten Jahren vorrausgesagt, die sich angeblich bei beiden Laendern um mehr als 4 Prozent senken sollen!

Dokus will ich mir zu diesen Fragen garnicht angucken, die sind eh nur Panikmache ( was man sich anhand von manchen Statistiken beweisen lassen kann )

Freue mich auf Antworten ^^

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Quastroo, 71

Nun gut, ich denke, dass es Problemzonen in der EU immer geben wird. Man kann nicht überall eine boomende Wirtschaft haben( Als ein Beispiel kann man das magische Viereck erwähnen,in dem außenwirtschaftliches Gleichgewicht(Import= Export) und stetig wachsendes Wirtschaftswachstum Konkurrenten sind).

Deshalb kann dies nicht erreicht werden. Auf die Beispiele bezogen:

Arbeitslosenquote und Wirtschaftswachstum stehen im Einklang gegenüber, was sich in den ökonomisch besser darstehenden Regionen positiv auswirken wird. Aber ob schwächere Regionen das auch schaffen? Ich denke nicht jede wird es. Es wird Erfolge geben( Als Beispiel kann man das Emsland erwähnen: Früher wirtscaftlich schwach, heute durch grenzüberschreitende Kooperation mit den Niederlanden besser dargestellt).

Für Kroatien sich könnte der EU-Beitritt nach einigen Jahren vorteilhaft auf die Wirtschaft auswirken( Zölle fallen weg, einfacherer Handel, Kooperation, Zugang zum Binnenmarkt allgemein, usw....). Dies könnte auch ein Rückgang der Arbeitslosigkeit bedeuten, wenn die Jugendlichen/Arbeiter nicht auswandern.

Für Spanien sehe ich eher schwarz. Innenpolitische Krise durch Abspaltungsbestrebungen der Katalanen macht die Sache erheblich ungünstiger. Wie soll ein Staat für Sicherheit und Ordnung sorgen, wenn ein Teil seiner Landsleute nicht für ihn hält?

Zu Griechenland: Griechenland hat mit der momentan Flüchtlingskrise noch mehr Baustellen auf dem Schirm. Ich denke die Lage ist so gut wie aussichtslos. Der Druck ist zu enorm und die Syriza- Partei wird daran nicht viel ändern können. Das Geld ist pfutsch und durch massive Einsparungen kann man es nicht wiederbekommen, da die Bevölkerung sich dagegen wehren wird( Konnte man an den Demonstrationen ja schon sehen).

Zusammengefasst würde es für Kroatien am positivsten aussehen, wie du auch schon vermutet hattest :)

Kommentar von GXleif ,

Danke, bisher die beste antwort ^^

Ist irgendwo her bekannt wieviele jugendliche momentan aus Kroatien auswandern ? ( Statistiken etc. )

Kommentar von Quastroo ,

Nichts zu danken ;)

Explizit zur Jugendarbeitslosigkeit habe ich nichts gefunden. Ich hatte in Büchern nachgeschlagen und ein bisschen gegooglet, war aber nicht fündig geworden.Ich habe nur eine gute Weltkarte zur allgemeinen Emigration von Kroaten, anhand von einigen Ländern gefunden. Es ist sehr schön gemacht und gut aufgebaut. Ich kopiere einfach den Link hier rein: http://stimmekroatiens.hrt.hr/welt/

Tut mir leid, dass ich nicht sehr erfolgreich war^^

Kommentar von Quastroo ,

Vielen Dank für den Stern!! :D

Antwort
von mambero, 39

Spanien hat zwar noch eine hohe Arbeitslosigkeit, diese ist jedoch stetig am Schwinden. Außerdem hat sich die Wirtschaft dort voll erholt und Spanien hat bis zu 3% Wachstum am BIP gemessen. Die Rezession ist also nicht nur gestoppt, sondern Spanien wächst wie kaum ein EU-Land derzeit. Es ist in jedem Land auch so, dass die Arbeitslosenzahl erst mit Verzögerung zurückgeht. Will heißen: Aktuell sieht es am Arbeitsmarkt sehr viel besser aus, als noch vor einem oder zwei Jahren, allerdings dauert es noch ein Weilchen, bis die Lage wieder auch dort normal ist. Es ist aber gerade dieses Jahr eine enorm gewachsene Nachfrage an Arbeitskräften spürbar. Ich kenne viele, die in den letzten Monaten (nach langer Durststrecke) wieder Arbeit in Spanien gefunden haben. Alleine in unserer kleinen Firma hat sich die Anzahl der Beschäftigten in 2 Jahren mehr als verdreifacht.

Antwort
von soissesPDF, 45

äh...äh...wer wird denn unter Gleichen (Euro) von Problemszonen reden?
Zukunft findet immer statt.

Übrigens Wirtschaft auch, denn die gab es auch vor dem Euro.
Wenn es plötzlich "Problemzonen" geben sollte, gab es die vorher bereits, gibt es jetzt, nachher auch.

Wenn also jetzt etwas trennt und vorher nicht, was ist dann die Ursache?
Der Euro war gedacht gar Europa zu einen, nicht zu spalten.
Vermutlich ist der Euro falsch, nicht ein Volk.

Antwort
von Espana, 10

Dann glaube mal weiterhin was dir die Regierung vorgaukelt

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