Frage von wertverlust 25.05.2008

Wie wird ein ehrenamtliches Engagement bei der Steuer berücksichtigt?

  • Antwort von antola61 28.05.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo, also der Freibetrag bezieht sich auf Entschädigungen, die du erhälst, z.B. für Fahrkosten etc. Diese Entschädigungen wären für dich Einnahmen, von denen du also 500,--€ als FB abziehen darfst. Wenn du nichts erhälst, dann kannst du auch den FB nirgends abziehen!

    Das habe ich gefunden: Die Entschädigungen für die ehrenamtliche Prüfungsaufsicht sind nunmehr auch steuerfrei, allerdings nur bis zu einem Jahresbetrag von 500 Euro. Bisher waren solche Entschädigungen nicht steuerfrei, da sie mangels konkreter Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten während der Aufsicht nicht unter die Übungsleiterpauschale fallen. Der neue Freibetrag (§ 3 Nr. 26a EStG) ist immer dann anzuwenden, wenn es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit handelt, die nicht unter die Übungsleiterpauschale fällt. Und: 2. Einführung eines allgemeinen Freibetrags von 500 Euro (§ 3 Nr. 26a Einkommensteuergesetz) Es wurde ein neuer Freibetrag in Höhe von 500 Euro pro Jahr eingeführt. Dieser Freibetrag bewirkt, dass jeder ehrenamtlich Tätige, ganz gleich in welchem gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich er sich engagiert, eine steuerfreie Aufwandspauschale bis zu 500 Euro jährlich erhalten kann, ohne die entstandenen Aufwendungen beim Finanzamt durch Einzelnachweise belegen zu müssen. Diese Maßnahme entlastet die ehrenamtlich engagierten Gemeindeglieder von unnötigem bürokratischem Aufwand. Der Freibetrag wirkt sich höchstens bis zur Höhe der für die ehrenamtliche Tätigkeit erhaltenen Einnahmen aus. Ein Abzug von anderen Einnahmen, z.B. aus einer hauptberuflichen Tätigkeit, ist nicht möglich. Auch wenn mehrere begünstigte ehrenamtliche Tätigkeiten ausgeübt werden, wird der Freibetrag nur einmal gewährt. Es bleiben somit auch dann (ohne Einzelnachweis) höchstens 500 Euro steuerfrei, wenn der Steuerpflichtige zum Beispiel bei drei Vereinen eine Vorstandstätigkeit ausübt und dafür pauschale Aufwandserstattungen erhält. Wenn die Aufwendungen höher sind als der Freibetrag, werden die höheren Aufwendungen berücksichtigt. Die höheren Aufwendungen müssen dann insgesamt nachgewiesen werden, also nicht nur der über 500 Euro hinausgehende Betrag. Der Freibetrag wird nicht gewährt, wenn für dieselbe Tätigkeit der Übungsleiterfreibetrag oder eine Steuerbefreiung für Aufwandsentschädigungen aus öffentlichen Kassen in Anspruch genommen wird. Das Finanzamt wendet in den Fällen, in denen mehrere Steuerbefreiungen möglich sind, von sich aus die für den Steuerpflichtigen günstigere Regelung an. Für verschiedene begünstigte ehrenamtliche Tätigkeiten können gegebenenfalls nebeneinander der allgemeine Freibetrag und der Übungsleiterfreibetrag oder eine steuerfreie Aufwandsentschädigung aus öffentlichen Kassen geltend gemacht werden. Wird eine ehrenamtliche Tätigkeit nicht das ganze Jahr über ausgeübt, braucht der Freibetrag nicht zeitanteilig aufgeteilt werden. Er kann auch in diesem Fall in voller Höhe gewährt werden, sofern eine Aufwandserstattung in entsprechender Höhe geleistet wurde.

  • Antwort von Alejandra 20.03.2012

    Hallo, die Übungsleiterpauschale in Höhe von 2100 Euro soll die ehrenamtliche Tätigkeit honorieren. Dieser Betrag ist zudem steuerfrei. Man trägt die einfach die Summe als Entgelt für eine ehrenamtliche Arbeit ein. Im Zweifel kannst du auch beim Finanzamt anrufen. Die können dir genau erklären, wo du die Summe und die Einkünfte einzutragen hast. Selbstverständlich kannst du dir auch einen Termin bei deinem Sachbearbeiter geben lassen. Näheres kannst du hier nachsehen: http://www.ehrenamt-deutschland.org/verguetung-aufwandsentschaedigung/uebungslei...

  • Antwort von pippi60 25.05.2008

    Um Gottes Willen! Du bringst Dich und die Vereine mit der Frage in Teufels Küche. Ich schaue morgen nochmal nach. Der Übungsleiterfreibetrag gilt nur für Sportvereine. Und dort mußt Du unterschreiben, dass Du ihn nicht überschreitest. Sonst müßte Dich jeder Verein seperat auch noch beim Finanzamt und der Krankenkasse anmelden. Aber der Übungsleiterfreibetrag beträgt weit mehr als 1.000 €. Entweder Du ergoolst ihn Dir noch, oder ich schicke ihn Dir morgen als Kommentar! Aber wenn Du kein Geld bekommst, dann kannst Du nur Deinen Aufwand absetzen, wie Fahrtkosten usw. Und der muß auch vom Verein bestätigt werden. Sonst könnte ja jeder kommen.

  • Antwort von gertrude2 25.05.2008

    http://kuerzer.de/J93AMv2HD

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