Wie wird das von Ärzten und der Wissenschaft erklärt,?

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9 Antworten

Du hast immer nur ein gewisses Risiko, deine DNA zu beschädigen. Die meisten Schäden passieren an Stellen, die nichts machen, manchmal wird die Zelle so geschädigt, daß die einzelne Zelle stirbt. Es muß eine ganze Reihe Veränderungen zusammen kommen ohne das die Zelle stirbt, damit sie so verändert ist, das sie als Krebs wuchert. Deswegen ist auch kaum ein Krebs wie der andere, selbst wenn er im gleichen Gewebe entsteht.

Beeinflußt wird ob man Krebs bekommt, also davon, wie gut die Reperaturmechanismen sind (Genetisch) und wie oft man solchen Veränderungen ausgesetzt ist.

Das ist wie an der Losbude: Strahlung bei Transatlantikflügen, Zigaretten, krebserregende Substanzen im Essen, ... alles Lose die harmlose "Nieten" sein können, oder der "Hauptgewinn". Ein starker Raucher zieht deutlich mehr Lose aus der Tonne, aber das ist keine Garantie auf nen "Hauptgewinn".

Es ist eine Mischung aus ein wenig Genetik (gute Reparaturmechanismen machen auch nicht immun) und Zufall.

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Kommentar von Grobbeldopp
01.12.2016, 20:09

Wobei Krebs beim Rauchen so geschätzte ein drittel des Problems ist, beim Alkohol kommt die Leber an erster Stelle.

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Kommentar von Huflattich
02.12.2016, 10:11

Es ist eine Mischung aus ein wenig Genetik (gute Reparaturmechanismen machen auch nicht immun) und Zufall.

Endlich mal eine - gefühlt - wirklich vernünftige Erklärung. .....

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Ungesundes Leben und verfrühter Tod haben einen engen Zusammenhang, aber eben nur einen statistischen. Da Statistik in diesem Bereich immer auf einer breiten Datenbasis fußt, ist auch die Streuung entsprechend groß,

Nur ein grob herausgegriffenes Beispiel (nimm die Zahlen bitte nicht wörtlich!): Dreißig Prozent der Raucher bekommen Lungenkrebs, dreißig Prozent der Trinker eine Leberzirrhose, dreißig Prozent der Sonnenanbeter Hautkrebs und dreißig Prozent der Übergewichtigen einen Herzinfarkt.

Das heißt aber nicht, dass ein übergewichtiger Trinker, Raucher und Sonnenanbeter jetzt zu 120 Prozent verreckt, sondern dass er nur ein vielfach höheres Risiko hat, sozialverträglich frühabzuleben.

Er kann sogar neunzig Jahre alt werden, weil jede seiner Verhaltensweisen siebzig Prozent Wahrscheinlichkeit hat, dass er es schadlos überlebt.

Ebenso kann ein Gesundheitsapostel mit dreißig Jahren an Krebs sterben.

Nur von einer Million der oben beschriebenen Sünder werden halt 70 Prozent keine 70 Jahre alt, während von einer Million Apostel 70 Prozent 85 Jahre alt werden. Das nennt man dann statistische Relevanz.

Wie es den beiden Gruppen jedoch in den Jahren vor ihrem Ableben geht, ist wieder eine andere Geschichte.

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Kommentar von Huflattich
02.12.2016, 10:16

Er kann sogar neunzig Jahre alt werden, weil jede seiner Verhaltensweisen siebzig Prozent Wahrscheinlichkeit hat, dass er es schadlos überlebt.

Eine gute Erklärung warum Helmut Schmidt (Altkanzler) so alt wurde ... obwohl wenn man so denkt wie früh er seinen Herzschrittmacher bekommen hat ......

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Dazu gibt es keinen Erklärungsbedarf, denn es hat nie jemand behauptet dass alle Raucher an Lungenkrebs oder Herzinfarkt sterben.

Etwas krasser ist es beim Alkohol. Beim Rauchen gibt es einen engeren Bereich für den typischen Konsum. Also die Leute, die regelmäßig rauchen rauchen meist irgendwo zwischen 5-40 Zigaretten am Tag, am ehesten so um die 10-15. Das ist bereits sehr schädlich, aber garantiert keine Folgeerkrankung.

Beim Alkoholkonsum liegen die meisten Leute in einem Bereich, wo es noch lange kein "Wunder" ist wenn man davon nicht kaputt geht. Ein heftiger Alkoholiker kann aber locker um das zehnfache und mehr über dem Schnitt liegen, und dann wäre es schon seltsam, wenn keinerlei Beeinträchtigungen irgendwann eintreten. 

Übrigens Sport kann man prima durch Bewegung ersetzen, sogar mit geringerem Verletzungsrisiko. Und unter den drei Sachen Rauchen, Saufen und kein Sport, was gehört da wohl nicht so richtig rein, weil weniger unmittelbar schädlich? Richtig, kein Sport.

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Kommentar von Grobbeldopp
01.12.2016, 20:10

Es gibt übrigens auch einen Einfluss der Genetik auf das Risiko wenn man denn raucht und trinkt.

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Kommentar von Huflattich
01.12.2016, 20:38

Beim Alkoholkonsum liegen die meisten Leute in einem Bereich, wo es noch lange kein "Wunder" ist wenn man davon nicht kaputt geht. Ein heftiger Alkoholiker kann aber locker um das zehnfache und mehr über dem Schnitt liegen, und dann wäre es schon seltsam, wenn keinerlei Beeinträchtigungen irgendwann eintreten

Du scheinst Dich ja wirklich gut auszukennen .....

Das ist aber doch jetzt sehr allgemein gefasst "wieviel Alkohol liegt denn über dem Schnitt?" eine Flasche Korn, oder 5 Flaschen Bier jeden abend ?

Gerade Alkohol wird in geringen Maßen 2 Gläser Wein am Abend für Männer und ein Glas Rotwein für Frauen am Abend empfohlen um gesund zu bleiben - zumindest wenn es um Herz - Kreislaufprobleme geht......

Wie bei allem gilt  "die Menge macht das Gift" . 

Beim Rauchen gilt das vielleicht auch jedoch ist man aufgrund von Umweltfaktoren immer größeren Mengen an Umweltgiften ausgeliefert also z.B. Passivrauchen , Flugzeuge, Autos, Industrie, etc.

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Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit um ein vielfaches. Aber es ist und bleibt nunmal eine Wahrscheinlichkeit.

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Einfach nur Glück. Nur weil jemand viel Raucht muss er keinen Tumor bekommen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich höher.

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Das sind dann vor allem solche, die weder an einer Hauptstraße wohnen noch 2 mal täglich eine Stunde lang im Kriechverkehr die Abgase der anderen Autofahrer einatmen.

Weitere Gründe sind ebenfalls denkbar und wahrscheinlich, wobei es aber letztlich wohl auch wieder die Summe ist, die über alles entscheidet.

Auch Wohnverhältnisse spielen eine Rolle. Wandschimmel ist ein Übel, aber noch übler ist es, wenn man jede Nacht Schimmelsporen einatmet, die sich im Kopfkissen breit gemacht haben.

Es ändert gar nichts daran, daß Rauchen und Alkoholkonsum äußerst schädlich ist, aber es könnte ein wenige die Sicht ändern und die Erkenntnis verstärken, daß es auch viele andere Dinge sein könnten, die zu viel mehr Krebsfällen usw. führen als Zigaretten oder Schnaps.

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Kommentar von Huflattich
01.12.2016, 20:43

Alkoholkonsum in Maßen (z.B. abends ein - zwei Gläser Wein) halte ich für gesund

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was heißt nie "krank"?

Eine Tante von mir, die ein Leben lang geraucht hat, sich kaum bewegt hat, sehr viel ungesundes Essen (vor allem superfettig) zu sich nahm, ein total negativer, nörglischer Mensch ist, viel Schnaps und anderes trank, lebt heute noch. Sie ist etwa 90 Jahre alt, aber sie hatte schon mit 60 Durchblutungsstörungen an den Beinen und ist seit 15 Jahren mit starker Demenz im Altersheim. Sie lebt zwar noch, aber ist auch nicht gesund und hat keine Lebensqualität mehr.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der ungesunde Lebensstil auf Jahrzehnte hinaus keine Auswirkungen hat. Allerdings gibt es eine Generation, die der Kriegsjahre, die eine sehr karge Jugend erlebt hat, vielleicht auch starke Gene geerbt hat und ziemlich robust ist. Die Epigenetik zeigt, dass die Lebensdauer über einige Generationen vererbt wird, aber das geht nicht so weiter. Ich erwarte, dass die jetzige junge Generation, die heranwächst, ihre Eltern nicht überleben wird - allgemein gesprochen.

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Wieso gibt es Lottogewinner? Ist das nicht extrem unwahrscheinlich?

Außerdem: Jemand, der rauchend 90 wurde wäre als Nichtraucher vielleicht 100 Jahre alt geworden.

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Kommentar von Dxmklvw
01.12.2016, 20:56

Ich sehe das Leben mehr wie ein Sparschwein. Da kommt es am Ende auch nicht darauf an, wie lange es in einer Ecke herumgestanden hat, sondern nur darauf, womit und in welcher Menge es gefüllt wurde.

60 Jahre erfülltes Leben halte ich für besser als 100 Jahre ödes Existieren, egal, ob mit Tabak und Schnaps oder ohne.

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Wenn die Wissenschaft ehrlich ist  - muss sie bekennen nix genaues weiß man nicht .....

Da wird zwar wohl geforscht, jedoch kein Ergebnis ist da in Sicht .

Meiner Meinung nach ist es das Gesamtbild das krank, oder nicht krank werden lässt .

Wie ernähre ich mich? Wieviel Alkohol nehme ich zu mir? was für Alkohol nehme ich zu mir, werde ich gebraucht ? Wie sieht mein Umfeld aus? Gesichertes Leben? Keinen Stress?, Gutes Auskommen? Kein übermäßiger Stress . Dann kann ich auch ungesunde Sachen wie rauchen lange durchhalten .

Dennoch ist gerade Rauchen sicher kontraproduktiv für ein langes Leben .Es schwächt das Immunsystem allgemein. An diesem Punkt kommt dann die Genetik ins Spiel, ob man ein gutes Abwehrsystem  ins Leben mitbekommen hat oder nicht . 

Mach Dir keinen Kopp und geniesse dein Leben dann glaube ich hat man die größten Chancen gesund zu bleiben .

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Kommentar von jaco30
01.12.2016, 20:32

nix genaues weiß man nicht .....

den spruch versteh ich nie? eig müsste es doch heißen "genaues weiß man nicht") und nicht "nix" genaues weiß man nicht, dann heißt es doch dass man nicht nichts genaues weiß

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Kommentar von MalNachgedacht
02.12.2016, 07:16

Wenn die Wissenschaft ehrlich ist  - muss sie bekennen nix genaues weiß man nicht .....

Na zum Glück haben wir ja noch die Homöopathie - die weiß genau wodurch Lungenkrebs, Fußpilz, Akne und Gebärmutterhalskrebs und alles andere verursacht wird.

Nämlich nicht durch Rauchen usw. sondern durch eine "Verstimmung der Lebenskraft"

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