Wie wird beim Krankengeld berechnet ob es sich um zwei verschiedene Krankheiten handelt?

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1 Antwort

bei der Anrechenbarkeit wird betrachtet, ob es einen causalen Zusammenhang gibt zwischen den Erkrankungen. Depression und BurnOut sind dem Grunde nach gleich. bezüglich der Schulterproblematik könnte man hier unterstellen, dass der Schulterhochstand aus der Arthrose und der OP resultiert und damit eine Anrechenbarkeit besteht.

es ist aber auch zu betrachten, ob man überhaupt Vorerkrankungen zum anrechnen vorliegen hat. hier ist der 6 Monatszeitraum zu berücksichtigen.

ein Beispiel:

4 Monate krank wegen Depressionen, danach 6 1/2 Monate keinerlei Erkrankungen; danach folgt wieder eine Arbeitsunfähigkeit von 3 Monaten.

hier erfolgt bei der zweiten Erkrankung wieder Lohnfortzahlung über den Arbeitgeber, weil bei Auftreten der neuen Erkrankung, in den vorangegangenen 6 Monaten keine Erkrankung vorlag, die im causalen Zusammenhang stand.

wenn man noch vor Ablauf der 6 Monate wieder mit der selben Erkrankung arbeitsunfähig ist, dann gibt es direkt Krankengeld  unter Anrechnung der Vorerkrankung.

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Kommentar von FrauFriedlinde
29.02.2016, 18:40

Danke sehr! Wenn das kg zuende ist bekommt man so eine art alg 1, oder?

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