Banner_864x60
Skyscrapper_160x600
gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

72 

Wie wichtig ist eigentlich eine private Familien-Unfallversicherung?Oder kann man darauf verzichten?

gefragt von kiramariekiramarie am 24.05.2007 um 22:33 Uhr

Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Versicherungen (541)
Unfallversicherung (182)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 24. Mai 2007 22:39
4x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ich denke , dass sie sehr wichtig ist. ich kenne einen mann der hatte keine, dann hatte er einen motorradunfall. konnte nicht mehr arbeiten, ist 90 % schwerbehindert und nun lebt die familie von hartz IV.

ich würde eine unfallversicherung als wichtig betrachten.

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 24. Mai 2007 22:55

Danke für deine Antwort. Wir haben auch eine, wollte nur mal wissen, ob die wirklich so wichtig ist.


anonym
beantwortet von maheiwa am 24. Mai 2007 22:46
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich denke, es gibt nur zwei wirklich wichtige Versicherungen, die jederman abschließen sollte: Erstens eine private Haftpflichtversicherung (zur Absicherung von Schäden; die man Dritten zufügt) und Zweitens: eine Unfall- bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Alle anderen Vers., wie Hausrat pp. sind ansich "überflüssig".

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 24. Mai 2007 22:58

Danke für deine Antwort. Allerdings kann ich deine Meinung nicht teilen,das eine Hausratvers.überflüssig ist. Was machst du, wenn dir die Bude über dem Kopf komplett abfackelt? Oder ein Wasserrohrbruch alles versaut?

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 24. Mai 2007 23:06

eine hausrat finde ich auch wichtig. wenn nix mehr hast, weil ausgebrand, dann darfst auf spenden hoffen und zum sozialamt rennen. nee, da geb ich lieber die paar euro, denn hausrat ist eine der billigsten von den kosten her.


anonym
beantwortet von nicyblue am 25. Mai 2007 08:35
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Eine private Unfallversicherung sollte schon jeder haben, da 80% der Zeit "Freizeit" ist und man daher keinen Schutz über die gesetzl. Unfallversicherung genießt. Wobei die mit ihren Leistungen eh zu wünschen übrig lässt. Bei einer private Unfallversicherung hat man rund um die Uhr Versicherungsschutz, also auch während der Arbeitszeit oder beim Urlaub im Ausland. Zusätzlich kann man neben der Invaliditätssumme auch eine Rente einschließen, die ab einem bestimmten Invalidiätsgrad mtl ein Leben lang gezahlt wird, so dass die Lücke zum bisherigen Einkommen nicht so groß ist.


komaberl18m
beantwortet von komaberl18m am 25. Mai 2007 11:19
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

9 von 10 Invaliden sind dies aufgrund von Krankheit, nicht aufgrund von Unfällen. Folglich ist die Berufsunfähigkeitsversicherung der Unfallversicherung vorzuziehen, denn Sie deckt beide Risiken ab. Ist natürlich eine Kostenfrage. BU versichert deutlich mehr, kostet also auch mehr. Allerdings steigen die Kosten weit unterproportional.


optimist
beantwortet von optimist am 25. Mai 2007 09:03
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Jeder 9. Deutsche wird rein statistisch von einem Unfall betroffen. Dabei ereignen sich ca. 5,36 Mio. zu Hause oder in der Freizeit, 0,46 Mio. im Straßenverkehr und 2,85 Mio. während der Arbeits- und Schulzeit. Die gesetzliche Unfallversicherung deckt lediglich Unfälle, die sich während der Arbeitszeit bzw. Schulzeit und auf direktem Weg zur oder von der Arbeit bzw. Schule ereignen. (Der Einkauf einer Zeitung am Kiosk z.B. unterbricht den Schutz). Hausfrauen sind z.B. überhaupt nicht versichert. Die private Unfallversicherung hingegen deckt 24 Stunden, 7 Tage die Woche ab. Und das üblicherweise weltweit. Also auch die Arbeits- und Schulzeit, die Freizeit und Urlaubszeit, die Sportaktivitäten usw. Als Faustformel gilt, dass mindestens das 2-fache Jahresbruttoeinkommen als Grundsumme abgesichert sein sollte. Da jedoch bei Vollinvalidität wesentlich höhere Bedarfe entstehen, sollte die UV eine Progression, abhängig vom Schweregrad der Invalidität vorsehen. Diese kann bis zu 1000 Prozent gehen. Die in den Beiträgen zu den Gewerkschaften enthaltene Unfallversicherung ist übrigens das Geld nicht wert, das dafür abgezweigt wird. In aller Regel wird nämlich lediglich das 200-fache eines Monatsbeitrags bezahlt. Bei durchschnittlich 15 Euro Monatsbeitrag sind das gerade einmal 3.000 Euro. Das deckt häufig noch nicht einmal die Bergungskosten, wenn sonst niemand dafür aufkommt. Zu einer Grundabsicherung gehören in jedem Fall auch eine private Haftpflichtversicherung und eine Hausratversicherung. Die Haftpflichtversicherung wird oft nur im Zusammenhang mit Schadenersatz mit relativ geringen Werten gesehen. Sie ist aber dann sehr wichtig, wenn z.B. Personenschäden entstehen und dem Geschädigten ggfs. eine lebenslange Rente bezahlt werden muss. Darüber hinaus wehrt sie unberechtigte Ansprüche ab. Deshalb nie ein Schuldanerkenntnis geben, sondern lediglich darauf verweisen, dass man den Vorgang seiner Haftpflichtversicherung melden wird. Ggfs. dem Geschädigten den Versicherer und die Versicherungsnummer mitteilen. Die Versicherungssumme in der Hausratversicherung sollte möglichst genau ermittelt werden und einen Sicherheitszuschlag von ca. 10 Prozent berücksichtigen. Die Ermittlung ist zwar lästig und oft mühsam, macht einem jedoch bewusst, was über die Jahre an Werten zusammengekommen ist und schützt vor einer Überversicherung. Seriöse Finanz- und Vermögensberater sind hierbei behilflich und berücksichtigen die individuelle persönliche Situation, auch bei der Ausgestaltung von evtl. Zusatzleistungen in der Unfallversicherung.



Niklaus
beantwortet von Niklaus am 25. Mai 2007 13:50
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wichtig ist immer eine Privathaftpflicht und eine Berufsunfähigkeitsversicherung. BU-Versicherung. kann auch durch eine Grundfähigkeitsversicherung abgedeckt werden. D.h. bei den beiden letzteren Versicherung zahlt die Versicherung, egal wie die Behinderung auftritt. Ob durch Krankheit oder Unfall. Somit sind diese Versicherungen vorzuziehen. Wenn das Geld nicht ausreicht, kann der Crash auch mit einer Erwerbsminderungsrente abgesichert werden. Wichtig in allen Fällen besteht die Absicherung in einer monatlichen Rente.

Für die großen Probleme wie barrierefreier Wohnungsumbau für Rollstuhlfahrer, Kfz.-Umbau oder elektrischer Rollstuhl u.s.w. braucht man eine große Summe, die auf einmal fällig wird. So wie sie von einer Unfallversicherung bei Unfall auch gezahlt wird.


Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.