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Wie wichtig ist die Zukunft?

gefragt von NougartPudding am 31.05.2009 um 9:37 Uhr

Der Jugend wird immer eingebleud wie wichtig die Schule ist und das man ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung ganz schnell am ende angelangt ist. Das ist ja soweit auch alles richtig, bloß wie weit darf die Sorge um die eigene Zukunft gehen? Ist es gerechtfertigt drogen zu missbrauchen um beispielsweiße die konzentration und aufmerksamkeit zu erhöhen und erschöpfungen einfach "weg zu schalten" um sich auf Schulische aufgaben zu konzentrieren? Ich hab erlebt das auch viele Eltern ihren Kindern vor einer Schularbeit Beruhigungs tabletten geben um die Aufregung vor einer Arbeit weg zu schalten (meistens rezeptfreie auf pflanzen basierende tabletten). Später wenn es mal ums Abi oder sowas gehen manche auch soweit das sie sich illegale Drogen beschaffen die Konzentration und Leistungsfähigkeit hoch schrauben. Ist das wirklich gerechtfertig? Es geht schließlich um die Zukunft was meint ihr? Wie seht ihr das mit den eltern die ihren kindern beruhigungstabletten auf pflanzenbasis rezepfrei geben, ist das noch legitim? Oder geht bereits das zu weit? Oder ist alles recht um ans Ziel zu kommen?


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anonym
beantwortet von Colleen am 31. Mai 2009 09:41
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Oh je, also wenn das im Schulzeitalter schon mit Tabletten angegangen wird ... was machen die mit 20 oder 30, wenn evtl. mal wirkliche Probleme auftreten? Man sollte "clean" an alles rangehen und damit wachsen und vor allem, dadurch stark werden, aus eigener Kraft etwas zu erreichen. Drogen und Hilfsmittelchen sind da wohl fehl am Platz.


Dina2607
beantwortet von Dina2607 am 31. Mai 2009 09:39
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Tabletten sollen nicht das Ziel sein! Unsere Zeit wird immer schnell lebiger, jeder will mithalten! Hier ergibt sich doch die Antwort aus deiner Frage! Egal wie und egal womit! Das es verantwortungslos und blöd ist, steht auf einem anderen Blatt!


anonym
beantwortet von user33 am 31. Mai 2009 09:40
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Völliger Schwachsinn ist sowas und das Problem nicht am Schopfe gepackt.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 31. Mai 2009 11:00

Und was denkst du, ist das eigentliche Problem?


anonym
beantwortet von anneroseX am 31. Mai 2009 09:42
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Die Verabreichung von Medikamenten, auch wenn sie pflanzlich sind, ist eindeutig das falsche Signal für Kinder.

Sie lernen damit, ihre Probleme mit Hilfe von "Drogen" zu verwischen oder runterzuschlucken. Das schadet den Kindern mehr als eine schlechte Schulnote.


anonym
beantwortet von dantes am 31. Mai 2009 09:49
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Eine Freundin hat zur Konzentration vor ihrer Abschlussprüfung bei der Ausbildung Ritalin genommen. Hat alles nichts gebracht. Denn wenn man zu faul zum Lernen ist, dann bringt die beste Droge nichts. Gruß



Shark
beantwortet von Shark am 31. Mai 2009 09:42
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Ich habe eine möglichkeit gefunden mit meinem Sohn an seiner Konzentration zu üben ohne Chemie oder sonst der gleichen. Mach dich nicht verrückt.


StefanMadre
beantwortet von StefanMadre am 31. Mai 2009 09:44
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Wer durchschnittlich Intelligent ist, in der Schule einigermaßen aufpasst, seine Hausaufgaben macht und jeden Tag sagen wir mal 2 Tunden konzentriert arbeitet, der braucht keine Tabletten, weil er es dann locker schafft.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 31. Mai 2009 11:01

Das reicht aber bei den "Problemfällen" eben nicht aus!

Schau mal meine Antwort / Kommentare hier.


Lupus1960
beantwortet von Lupus1960 am 31. Mai 2009 09:46
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Nein, es ist nicht gerechtfertigt, sich deswegen mit Pillen voll zustopfen. Was hast du dann von den guten schulischen Leistungen (ich bezweifle das die dann eintreten) wenn du deine Gesundheit dafür ruinierst. Natürlich ist das Wissen was du dir in der Schule aneignest sehr wichtig für das ganze weitere Leben, aber nicht um den Preis.

Einfach mal die Ars.chbacken zusammen kneifen und lernen, das hilf schon

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 31. Mai 2009 11:04

@ Lupus: >>...zusammen kneifen und lernen, das hilf schon<<: "Markiger" Spruch! Aber wenn es an der Energie dazu fehlt, geht DAS eben nicht!

.

Unsere Gesellschaft braucht zunächst mal die Erkenntnis, WAS an unserem Denken und Verhalten falsch ist und dass wir uns damit selbst mehr schaden als nützen! Die Gesellschaft ist KRANK und muß erst mal die Ursachen erkennen und Gesundung anstreben.


Raller
beantwortet von Raller am 31. Mai 2009 09:46
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Ich brauchte meinem Sohn so etwas nie geben und hätte es ihm aucht nicht erlaubt. Aber bei bestimmten Sachen, wie ADS hilft nur noch die Medizin, oder?

Kommentar von NougartPudding am 31. Mai 2009 09:48

Soweit ich weiß ja

Kommentar von 5a344ccfd6ea1548a544adf2975b2b47smallSieslack am 31. Mai 2009 09:55

Wenn wir nun noch wuessten was ADS ist !

Kommentar von 4919aef406fb1f466cd91a8da3f9e6a4smallRaller am 31. Mai 2009 10:20

Dies ist eine Form von Hyperaktivität bei Kindern. Mein Neffe leidet zum Beispiel darunter.

Kommentar von NougartPudding am 31. Mai 2009 10:36

ADS=Aufmerksamkeits defizit syndrom glaub ich

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 31. Mai 2009 10:58

@ Raller: Aber es beseitigt nicht das ursächliche Problem! Ich kenne Mütter aus ADS/ADHS-Selbsthilfegruppen und -Verband, deren Kinder waren damals in den ersten Schulklassen - und bekamen Ritalin. Jetzt sind sie Patienten der Psychiatrie und haben Diagnosen wie "Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis". Jetzt bekommen sie "Neuroleptika" - aber das Problem IST IMMER NOCH NICHT BESEITIGT, GESCHWEIGE DENN WIRKLICH ERKANNT!!

.

Die Ursache ist Mangel an Liebe / Lebensenergie.

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...UND DAS IST ÄNDERBAR!!

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Man schaue in meine GF-Tipps.


heureka47
beantwortet von heureka47 am 31. Mai 2009 10:53
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Die zivilisierte Gesellschaft ist - ernsthaft - krank. Und der Leistungsdruck, der schon auf Kinder projiziert und ausgeübt wird, ist ein überdeutliches Symptom dieser Kankheit!

Ich bin jetzt fast 62 und habe das System "Schule" schon vor 55 Jahren als Folter empfunden, ebenso wie viele andere Menschen in meinem Umfeld. Unendliche Schwierigkeiten auch bei Kindern, Neffen, Nichten. Bis in den Bereich der Gefährdung der guten Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Man schaue sich mal die Literatur zur Kritik von "Schule" an!

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Kindern schon Medikamente zur Bewältigung der Aufgaben oder Leistungssteigerung zu verabreichen ist natürlich ebenso irre.

.

Die in den letzten Jahrzehnten so stark gestiegenen Fälle von ADS, ADHS (Aufmerksamkeits-Hyperaktivitäts-Störungen) ebenso wie Zunahme von Gewalt an Schulen ist m.E. ebenfalls Ausdruck der gesamtgesellschaftlichen Erkrankung - die icgh "kollektive Zivilisations-Neurose" nenne. Siehe mein GF-Tipp.

Wichtige Begleitumstände sind: Mangel an Liebe / Lebensenergie, Anfälligkeit für Angst und Gewalt, Fragmentiertes Bewußtsein, Abgetrenntsein von der eigenen Gefühlswelt, vom Mitgefühl, von Verantwortungsbewußtsein und ähnliches.

.

Jeder einzelne kann sich jederzeit entscheiden, an seiner Betroffenheit etwas zu ändern - und etwas für die Entwicklung seines Bewußtseins und seiner Persönlichkeit zu tun!


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