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Wie WG-Kasse organisieren?

gefragt von Knicklicht am 31.10.2009 um 10:35 Uhr

In meiner neuen WG soll eine WG-Kasse eingerichtet werden. Wir haben darüber gesprochen, dass jeder in der Woche 5 Euro einbezahlt und davon Basics wie Butter, Brot, Aufschnitt, Käse, Obst, Toilettenpapier etc. gekauft werden. Prinzipiell finde ich die Idee super – allerdings weiß ich nicht, ob ich mein Essen mit anderen teilen möchte. Wie läuft das bei euch ab? Gütertrennung oder alles gehört allen? Was hat sich besser bewährt?


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anonym
beantwortet von Waldman am 31. Oktober 2009 10:37
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also bei uns kann jeder auf alles zurückgreifen, solange er es nachkauft. wenn man ein wenig flexibel ist und sich nicht drauf fersteift JETZT nutella essen zu wollen (das die mitbewohner leergelöffelt haben ;) klappt das bestens!


anonym
beantwortet von flipflop999 am 31. Oktober 2009 10:37
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finde ich nicht gut, weil Streitigkeiten vorprogrammiert sind, wenn z.B. einer mehr Obst als andere ist, usw. ich würde das auch nicht wollen.


miniwo
beantwortet von miniwo am 31. Oktober 2009 10:37
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Für allgemeine Sachen, wie Zewa, Klopapier, Putzmittel, Spülmittel, Waschpulver etc. find ich die Idee nicht schlecht, aber Lebensmittel würde ich getrennt holen... jeder ist für seinen Krempel zuständig und es gibt keinen Streit oder Gemecker wenn die Wurst leer ist :)


anonym
beantwortet von Fabiella am 31. Oktober 2009 10:40
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Ich würde es machen wie miniwo. Ich hab das auch schon durch. Du bezahlst dann zB Wurst für andere mit, obwohl du Vegetarien bist. Dann gibts einen, der isst die ganzen Süßigkeiten weg obwohl du sie auch mitbezahlt hast. Richtet doch für jeden in der WG in dem Kühlschrank ein Fach ein, in dem er seine Sachen lagern kann.


anonym
beantwortet von Jesnaa am 31. Oktober 2009 10:40
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Eine WG ist ja eine Wohngemeinschaft und die Idee find ich auch gut, und ich finde ihr solltet teilen. Schließlich wäre es dir bestimmt auch sehr unangenehm wenn du dir eine Cola aus dem Kühlschrank nimmst und dein Mitbewohner dann faucht das es seine ist ;). Ihr solltet am besten zusammen essen, und dann so kleine Sachen wie Schokolade zum Beispiel trennen. Für solche Sachen könntet ihr auch kleine Fächer im Kühlschrank einteilen. Grundlagen wie Butter,Mehl etc. teilen sowie Frühstück, Mittagessen und Abendessen zusammen essen! Das wäre mein Tipp ^^



heinmueck
beantwortet von heinmueck am 31. Oktober 2009 10:46
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In den Wohngemeinschaften, die ich kennengelernt habe, funktionierten solche Systeme leider nicht. Jeder fühlt sich irgendwie ungerecht behandelt oder über den Tisch gezogen, das Inkasso ist schwierig, die (Übernachtungs-)Besucher verzehren auch etwas und manchmal sind WG-Mitglieder verreist...

Aber ich habe auch ein positives Beispiel: In einer kleinen WG wurde erfolgreich folgendes Modell praktiziert: Es gab keine gemeinsame Kasse sondern nur ein Kassenbuch. Lebensmittel wurden individuell von jedem WG-Mitglied einzeln beschafft und waren "Privateigentum". Geschirrspülmittel, Toilettenpapier, Reinigungsmittel, Staubsaugerbeutel usw. wurden zu Gemeinschaftsausgaben erklärt. Wenn solche Dinge fehlten, kaufte derjenige, dem das auffiel von eigenem Geld z. B. Spüli und trug die 69 Cent in das Kassenbuch ein. In dem Kassenbuch gab es Spalten für jedes WG-Mitglied. Alle achteten darauf, dass in allen drei Spalten immer eine ähnliche Summe steht. Sollten die Summen zuweit voneinander abweichen konnte man aber auch einen Strich ziehen, die Summen der WG-Mitglieder ausrechnen und die Gesamtsumme teilen. Abzüglich der schon bezahlten Summe des WG-Mitglieds ergab sich dann ein Nachzahlungsbetrag oder ein Guthaben.

Wenn mal zusammen gekocht wurde, wurden die von einzelnen gekauften Zutaten ausnahmsweise auch in das Kassenbuch geschrieben.

Das hat gut funktioniert.


anonym
beantwortet von TanteBertha am 1. November 2009 07:52
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In einer WG mit einem Kühlschrank "vergreift" sich schon mal gern jemand versehentlich oder auch bewusst, am Essen der anderen Mitbewohner. In einem solchen Fall finde ich eine Wg-Kasse schon sinnvoll. Wenn Du wegen der Nahrungsmittel Bedenken hast, könnten diese ja ausgeschlossen werden. Ich habe ohnehin Zweifel, dass 5 Euro pro Bewohner für den genannten Zweck genügen werden.


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