kann man das Amt ablehnen?

Hallo legolas, also Wahlhelfer kann man freiwillig werden, indem man sich selbst dafür zur Verfügung stellt oder man wird gezielt darauf angesprochen. Hier kann man dann aber auch ablehnen ohne weitere große Gründe anzugeben. Eine weitere Möglichkeit der Kommunen besteht, wenn es nicht genügend Wahlhelfer gibt zu einer Wahl, dass die ersten Wähler als Wahlhelfer verpflichtet werden können. Hier kann man dann nur unter einen triftigen Grund (z.B.Arbeitsbeginn als Busfahrer) nicht verpflichtet werden. Nach dem Zufallsprinzip geht das nicht. Selbst war ich jahrelang Wahlbüroleiter und habe dadurch die nötige Erfahrung.
Hi, ich war ebenfalls schon mehrfach Wahlhelfer bei Wahlen in unserer Gemeinde. Soweit ich das weiß ist die Auswahl zum Wahlhelfer ein Ehrenamt (Bürgerpflicht oder so) und kann nur mit einem "driftigen" Grund abgelehnt werden. Ich bin da wieder rausgekommen als ich zu dem Zeitpunkt der Wahl im Krankenhaus lag :-( Seither wurde ich auch nicht mehr verpflichtet. Wie allerdings die Auswahl stattgefunden hat, weiß ich nicht. Ich denke das geht nachdem Zufallsprinzip. Grüße GerdUli

In unserer Gegend werden die Wahllokale durch die Parteien besetzt. Ich hatte mal diese "Ehre", Wahlhelfer zu sein, ohne lange vorher gefragt worden zu sein.
Das kam dann bei der nächsten, tatsächlich meiner zweiten Wahl, noch besser: plötzlich war ich stellvertretender Wahlleiter des Wahllokals, hatte von Null und nix nen Plan und war dann nachmittags dort sogar der Leiter, weil die Leiterin nur vormittags zum Dienst eingeteilt war. Ich hab gedacht, ich spinne... War richtig lustig, ich hab jede Stunde am Telefon gehangen, weil irgend ne Frage auftauchte, die ich nicht beantworten konnte...
Da es eine Kommunalwahl war, wollten die allen Ernstes, dass ich noch die nächsten zwei Tage beim Auszählen dabei sein sollte. Davon hatte man mir vorher nix gesagt, und da ich nun mal leider Gottes (oder Gott sei Dank, je nach Sichtweise...) kein Beamter bin, hätte das erhebliche Schwierigkeiten nach sich gezogen. Erst nachdem ich was von "Arztbesuch" erwähnte, ließen die mich in Ruhe. Und zwar für immer...