Frage von Massimo111, 45

Wie werden meine Minusstunden und mein Urlaubsanspruch bei Kündigung nach der Ausbildung behandelt?

Hallo Zusammen,

meine Frage bezieht sich auf meine Kündigung (direkt nach der Ausbildung).

Ich werde das Unternehmen fristgerecht zum 30. Juni verlassen, würde allerdings gerne schon ein paar Tage vorher gehen. Ich habe im Zeitraum bis zum Ausscheidedatum noch drei Urlaubstage, allerdings auch 40 Minusstunden, welche ich selbst verschuldet habe, also ohne schuld des Arbeitgebers.

Ich möchte nun - auch wenn es für manche absurd klingen mag - meine drei Urlaubstage nehmen und evtl. drei Tage auf Stunden Urlaub nehmen. Demnach hätte ich am Ende keinen Urlaubstag mehr frei und 64 Minusstunden.

Ist das möglich?

Wie wird das dann vermutlich verrechnet? Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass ich keinen Lohn auf Stundenbasis bekomme, sondern ein festes Auszubildendengehalt hatte.

Falls mir aufgrund der Minusstunden für den Monat Juni dann einiges an Gehalt abgezogen wird, finde ich das natürlich plausibel. Mir geht es lediglich darum, ob ich mir den Urlaub offiziell trotz der Minusstunden noch nehmen kann und wie das ganze dann in etwa abläuft?

Viele Grüße!

Antwort
von teutonix1, 33

Das wirst du wohl die Personalabteilung fragen müssen, die sagen dir das ganz genau. Das kann von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich gehandhabt werden.

Antwort
von Massimo111, 19

Vielen Dank für eure Antworten. Ich dachte wirklich, das ist einheitlich geregelt, aber anscheinend variiert das.

Ich werde in der Personalabteilung nachfragen, wie das gehandhabt wird.

Viele Grüße! :-)

Antwort
von Abuterfas, 28

Guten Morgen!

Abhängig vom Arbeitgeber. ich selbst erstelle Schichtpläne für die Kollegen und Mitarbeiter. Hat dort jemand im Abrechnungszeitraum Minusstunden, kann er versuchen diese nachzuarbeiten, oder es wird Urlaub abgezogen.

In Deinem Fall würde ich von den 40 Stunden die 24 abziehen (Urlaub), verbleiben noch 16 Stunden (2 Arbeitstage), die ich Dich arbeiten lassen würde z.B. an einem Samstag.

Ist das nicht möglich, müsste man mit dem Arbeitgeber reden, ob er alternativ etwas vom Lohn einbehält.

Gruß

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community