Djego am 12.04.2009 um 14:15 Uhr
Danke für Antworten... Mfg
wollte ich auch immer wissen:1975 führten die Fernsehanstalten in der Bundesrepublik Deutschland ein Teleskopieverfahren mittels eines speziellen Gerätes durch. Der mit dem Fernsehgerät verbundene „Teleskomat“ (40 cm breit, 10 cm hoch) wurde in 1.200 repräsentativ ausgewählten Haushalten eingesetzt. Das Gerät verfügte über 6 Programm- und 7 Personentasten, eine Zeituhr und ein elektronisches Aufzeichnungsgerät, das alle eingedrückten Daten der Fernsehzuschauer speicherte und nachts per Telefon an einen Zentralrechner in Bad Godesberg sendete. Die sogenannte Teleskopie findet in Deutschland heute im Auftrag der Sender über die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) statt. Die Quotenerhebung kostet bis zu 20 Millionen Euro jährlich. Das geplante „Telecontrol Score“ wird die Erhebung um rund ein Viertel verteuern, da das System auch Fernsehen über Computer sowie zeitversetzte Nutzung via Festplatte berücksichtigen soll. Durch 5.640 Haushalte (davon 140 mit Hauptverdiener ohne deutsche Staatsbürgerschaft, aber mindestens mit EU-Pass[1]) mit ca. 13.000 Bewohnern wird für über 34 Millionen deutschsprachige Fernsehhaushalte mit insgesamt zirka 73 Millionen Zuschauern repräsentativ gemessen, welche Teile der Bevölkerung welche Sendungen auf welchen Programmen sehen. Die Haushalte zur Erhebung der Einschaltquote sind nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, telefonisch kontaktiert und bekamen zur Erhebung der Daten eine sogenannte „Quotenbox“, offiziell GfK-Meter, zugesandt. Die GfK in Deutschland stellt dem Endverbraucher keine Messdaten zur Verfügung, die meisten Sender liefern eine vereinfachte Auswertung (pro Sendung oder pro Tag) auf ihren Videotext-Seiten. Im Radiobereich gibt es in der Schweiz eine vergleichbare Methode mit der sogenannten Radiowatch.

Die werden nicht berechnet, die werden gemessen. Da gibt es extra Geräte für (in ausgewählten Haushalten), da loggt sich dann jeder ein, der sich vor den Fernseher setzt, und schon hat man repräsentative Ergebnisse.

Es gibt ausgewählte (repräsentative) Haushalte, deren Fernsehverhalten überwacht wird. Das geschieht mit einer kleinen Box, die eben aufzeichnet, welche Sendungen/Sender man schaut. Aus der Anzahl der Haushalte (früher waren das mal um die 1000) wird dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Quelle?
wikipedia