Gestern sind sie mal wieder angeklebt und in sich zusammengefallen. Was gibts da für einen Trick?

Bratkartoffeln aus rohen Kartoffeln sollen knuspriger werden als aus gekochten (dauert leider auch entsprechend länger). Dann hab ich noch den Tipp "Scheiben vor dem Braten mit Mehl bestäuben", aber das hab ich selber noch nicht probiert (Hunger!!!).
Einen Punkt mache anders: Nicht zu oft wenden, in Ruhe kross werden lassen. Braucht ein bißchen Erfahrung. Luxus für zwei: Die Kartoffelscheiben einzeln nebeneinander ins heiße Fett in die Pfanne legen, den Rest obendrauf. So bekommt man viele schön gleichmäßig gebräunte Scheiben. Klingt blöd, macht Arbeit, wirkt aber.
UlfDunkel am 23. März 2007 16:30 Kann ich bestätigen.
versuche mal Griebenschmalz als Bratfett das geht gut und schmeckt

Die geeignete Pfanne ist auch wichtig, vorteilhaft sind Pfannen aus Gußeisen!
Pfanne ist wichtig. Bevorzuge beschichtete und dann brate ich die Kartoffeln nur mit frischer Butter, Vorsicht, bei zu grosser Hitze. Mag Butter nicht.

Nicht zu viel Fett oder Öl nehmen, nicht zu heiß braten, oft wenden, salzen.
Mehr kann man/frau eigentlich nicht tun.
Von meiner Mama hab ich mir abgeguckt kurz vor Ende der Bratzeit eine gute Prise Zucker drüber zu streuen, das schmeckt man nicht, aber sorgt für mehr Knusper. Und eben lange ruhig liegen lassen, nicht zu oft wenden.
Aus rohen Kartoffeln heißen sie m.W. Röstkartoffeln - nicht Bratkartoffeln.
Wäre mir neu. Habe daher Wikipedia gefragt und siehe da! www.wikipedia.de/röstkartoffeln Ist vielleicht mundartlich - was bist Du denn für ein Landsmann?? Berliner wie ich kennen z. B. den Ausdruck "Röstkartoffeln" gar nicht...
Och -- hab ich hier in Niedersachsen mal gelernt. Aber ich lerne jeden Tag was Neues hinzu. :-)
Das ist ja noch krasser:
In den Leitsätzen für Kartoffelerzeugnisse vom BMELV habe ich gerade gefunden:
Bratkartoffeln sind blanchierte oder gegarte Scheiben.
Röstkartoffeln sind Streifen oder Würfel aus blanchierten oder gegarten Kartoffeln.
Du liebes Lieschen! Jetzt brauche ich nur noch zu wissen, was BMELV ist - klingt irgendwie hoch ansteckend ;o) Aber Du läßt nicht locker, was?
Weiter kartoffeln. Fuer ne gute Roesti (Schweiz) brauchts mind. 2 Tage gelagerte gekochte (wie Pell) Kartoffeln. Schaelen und raffeln und mit viel Geduld durchbraten. Mmmmm!
BundesMinisterium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Gute Antworten dauern offenbar manchmal etwas länger... ;-))