Wie werden auf kleinen USB sticks solche Datenmengen gespeichert?

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3 Antworten

Die Speicherung erfolgt in Form von elektrischen Ladungen in den mikroskopisch kleinen Speicherzellen der Speicherchips. Das sind integrierte Schaltkreise auf Siliziumbasis, in welche die Speicher- und anderen elektronischen Schaltkreisstrukturen mittels Photoätztechnik eingeätzt bzw. eingebrannt werden.

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Extrem gut isolierte winzige Kondensatoren, die ihre Ladung ein paar Jahrzehnte behalten können.

Ausgelesen wird der Ladungszustand mit "Feldeffekt-Transistoren", die nicht über Strom, sondern über Spannung angesteuert werden und ebenfalls extrem gut isolieren.

(Dummerweise wird die Isolierschicht bei jedem Umladen ein wenig geschädigt, sodass nur eine begrenzte Anzahl von Löschvorgängen möglich ist, bevor die Speicherzelle unbrauchbar wird. Außer bei Billigware sind das heute ein paar hunderttausend mögliche Löschungen, sodass man das normalerweise vernachlässigen kann - das Speichermedium ist schon lange veraltet, bevor es abgenutzt ist. Nur für die Langzeitarchivierung sollte man andere Medien nutzen - aber keine wiederbeschreibbaren CDs/DVDs, hier hat man ein entsprechendes Problem mit den Farbstoffen.)

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Die SSDs speichern die Daten durch unterschiedliche Ladungszustände in
den Speicherzellen. Also sehr ähnlich wie die RAM Bausteine (der Arbeitsspeicher) in einem Server.

Schaltet man dort jedoch den Strom aus, so verlieren die RAM Bausteine ihre Speicherzustände, die Daten sind gelöscht. Dies darf natürlich bei SSDs nicht passieren. Die Flash-Bausteine halten ihre Ladungszustände
auch nach dem Ausschalten, der entscheidende Unterschied zu RAM Bausteinen.

Quelle: http://www.storitback.de/service/ssd.html


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Kommentar von hinkebi
27.12.2015, 11:36

vielen dank für die schnelle Antwort

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