Frage von UKfella, 42

Wie werde ich nur mit dieser Trauer fertig - Katze musste eingeschläfert werden?

Unsere liebe Donna musste gestern eingeschläfert werden :( 18 Jahre alt wurde sie, und genauso lange war sie auch bei uns. 1998 haben wir sie auf dem Radweg gefunden. Sie war so eine treue und liebe Katze. Die liebste von allen :( Plötzlich ist einfach ein immenser Teil meiner Kindheit und Jugend weg. Immer wenn ich heim kam, wusste ich unsere Donna schwirrt hier irgendwo rum. Jetzt ist sie weg. Immer wenn ich mir denke dass sie nun keine Schmerzen mehr hat und jetzt glücklich im Katzenhimmel ist, dann kriege ich solch einen harten Schub an Traurigkeit und will nur noch weinen. Manchmal kann ich dagegen ankämpfen, aber meistens bin ich nicht stark genug. Wenn ich heute oder morgen bei meinen Eltern vorbeifahre sind dort so viele Orte und Stellen die mich an Donna erinnern. Plätze an denen sie immer gerne geschlafen hat. Ich habe jetzt grade das Gefühl als könnte ich nie wieder froh sein.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von NSchuder, 33

Dass Du trauerst ist ganz natürlich. Deine Donna gehörte zur Familie so wie die anderen Familienmitgleider auch. Du bist gewohnt, dass sie irgendwo liegt oder herum läuft. Oft wirst Du noch das Gefühl haben, sie kommt gleich um die Ecke oder liegt da wo sie am liebsten lag.

Auch wenn Du Dir das im Moment nicht vorstellen kannst, wird das aber mit der Zeit besser und Du musst nicht mehr jedes Mal weinen wenn Du an sie denkst.

Im Moment ist es übrigens völlig ok zu weinen und zu trauern und Du solltest auch gar nicht versuchen das zu unterdrücken. Es gehört  dazu! 

Und wenn es ganz schlimm ist, dann versuche mal an die schönen Momente zu denken, wo ihr gespielt oder gekuschelt habt. Oftmals ist es so, dass man dann lächeln muss und weinen und lächeln geht nicht gleichzeitig.

Deine Donna wird in Deinem Gedächtnis bleiben! Versuche dabei die schönen Momente zu bewahren!

Es wird ganz sicher besser werden! Lass Dir und Deiner Trauer einfach ein paar Tage Zeit.

Kommentar von UKfella ,

Danke :(

Antwort
von KatzenEngel, 31

Mein herzliches Beileid.

Es ist schwer, mit der Trauer um ein geliebtes Tier fertig zu werden. Ein wenig weiß ich, wie Du Dich jetzt fühlst (jeder fühlt anders nach so einem Schicksalsschlag):

Meine Glückskatze musste ich schweren Herzens vor 5 Jahren und fast 3 Monaten über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Sie war immer hier. Ich habe sie direkt nachdem ich in meine Wohnung in der Großstadt gezogen bin, geholt, ich kannte also meine Wohnung nur mit ihr. Und plötzlich sollte mein Leben ohne sie weitergehen? Ich trauere noch heute, hab es noch immer nicht geschafft, mich nach ner "neuen" eigenen Katze umzusehen. Allerdings traf ich so einen Monat nach ihrem Tod das 1.Mal eine Katze unten auf unserer Straße. Ich traf sie von da an immer wieder, sie war sehr zutraulich, ließ sich streicheln. Diese Katze, nebst einigen anderen, treffe ich noch heute. Diese Katzen habe ich, als meine Samtpfote noch lebte, nie getroffen.

Ich habe anfangs viel geschrieben, ich habe meine Gedanken an meine Mieze aufgeschrieben, am Anfang täglich. Das hat mir ein wenig geholfen. Leider gab es Menschen, die meine Trauer überhaupt nicht verstanden haben. Sie meinten so salopp: Hol Dir doch ne Neue!

Faszit: An so einem Tier kann frau schon sehr hängen, manchmal denke
ich, es wäre besser gewesen, ich hätte sie nicht im Alter von 12 Wochen geholt, dann wäre mir diese lange schlimme Trauer erspart geblieben (ich habe das Gefühl, meine Trauer endet nie), aber dann hätte ich  auch die 11 Jahre und 9 Monate mit ihr nicht gehabt :`(...Und die Zeit mit ihr war die schönste Zeit in meinem Leben.

"Das Testament einer Katze:

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,um ihr Heim und alles, was sie haben denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte:

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett,mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme,den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht: "Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!"Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus und gib' ihr meinen Platz.
Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann."

Ja, das wollte ich Dir noch mit auf den Weg geben, ich finde den Text rührend, leider habe ich es bis heute nicht geschafft, den Platz, den meine Mieze hier einnahm, einer anderen Samtpfote zu geben :`(

Ich wünsche Dir einfach nur alles erdenklich Gute auf Deinem Weg durch die Trauer :)

Antwort
von Nordseefan, 31

Das ist ja auch traurig. Und im MOment wird dich da auch kein Trost wirlich erreichen.

Du darfst und sollst weinen, wenn dich die Traurigkeit überkommt. Es brngt nichts, die Tränen zurückzuhalten.

Und auch wenn es jetzt noch so weh tut: Sprich mit jemandem über Donna: Wie lieb sie war, was sie alles gemcht hat usw. Glaub mir das hilft.

Antwort
von Romy1909, 30

Ich kenne dein Problem. Ich selbst hatte auch von klein an einen Hund.

Das Beste ist wirklich Zeit. Richte dir vielleicht eine kleine Ecke mit einem Foto oder so von ihr ein. Man lernt mit der Zeit damit umzugehen. Lass Dir Zeit, weine ruhig das befreit.

Weiß bestens wie hart das ist, aber bedenke mal, dass deine Katze ihr Leben ausgiebig leben konnte bei euch.
Und sie würde es für Dich bestimmt nicht wollen, dass du immer so traurig bist.

So hart wie es klingt, aber so ist leider das Leben.
Vor allem solltest du dir irgendwann wieder ein Tier holen, vergleiche bitte nicht. Jedes Lebewesen ist anders.

Das tut mir so leid für Dich.

Kommentar von UKfella ,

Danke. Es ist einfach so hart weil sie so eine liebe war. Sie hat nie gekratzt oder gebissen. Sie war so freundlich und man konnte sie einfach nur lieben. In der Zeit in der sie bei uns war, gab es ja auch noch andere Katzen bei uns. Katzen die uns zugelaufen waren. Und all diese Katzen hat sie kommen und gehen sehen. Manche sind weggelaufen und manche leider gestorben. Und irgendwie hatte ich nach all diesen vielen Jahren, das Gefühl als würde Donna ewig bei uns bleiben. Als wenn es diese Kraft zwischen ihr und uns gibt, und diese Kraft lässt sie ewig leben. Es klingt komisch ich weiss. Solche wirren Gedanken gehen einem nunmal durch den Kopf wenn man ein krasser Tierfreund ist^^ Hinzu kam auch noch, dass sie ein dreifarbiges Fell hatte. Eine sogenannte "Glückskatze". Es heisst ja, dass solche Katzen besonders lange leben. 18 Jahre sind ja wirklich ein langes Leben. Und sie hatte es auch wirklich gut bei uns. Von der ersten Stunde an, als wir sie zu uns brachten fühlte sie sich einfach nur pudelwohl bei uns. Sie rannte auch nie weg. Das war ihr zuhause und das wusste und wollte sie auch. Ich werde definitiv einige Fotos von ihr bei mir zuhause aufstellen, und auch bei meinen Eltern. Das hätte ich schon viel früher machen sollen.

Antwort
von oki11, 30

Hallo.

Ich kann die Trauer sehr gut nachvollziehen und es tut mir für Dich sehr leid.

Meine Katze wurde mit 21 Jahren eingeschläfert und mir ist der Schritt dies machen zu lassen sehr schwer gefallen.

Ich habe sie natürlich mit nach Hause genommen und in meinem Garten begraben und dort eine Grablampe aufstellen lassen.

Für mich ist es sehr "schön" täglich dorthin gehen zu können und es brennt seit mehr als einem Jahr auch täglich die Grablampe.

Wenn Du keinen Garten hast, dann begrab sie in einer stillen Stunde an einem Ort den sie geliebt hat und wo Du auch gut hingehen kannst. * musst aber beim vergraben darauf achten nicht beobachtet zu werden, da verboten.

Ich wünsche Dir viel Kraft

Kommentar von UKfella ,

Danke :( 21? Wow! Das ist wirklich ein langes Leben. Ich habe ja auch gehofft und auch geglaubt dass Donna 20 wird. Bis vor 2 Wochen wäre ich auch noch fest davon überzeugt gewesen....:(

Ich habe sie gestern schon in unserem Garten beerdigt. Neben unserem Kater Loki, der leider letzten Herbst von uns gehen musste. Das war unglaublich schwer für mich. Ich weiss nicht wann ich das letzte mal so bitterlich geweint habe...

Kommentar von oki11 ,

Ja so ging es mir auch, ich habe mehrere Tage geheult und wollte niemals wieder eine Katze haben - bis , ja bis plötzlich ein Kater in meinem Garten war und nicht wieder weg wollte.

Ich glaube meine Penny hat mir den geschickt :-)

Kommentar von UKfella ,

Das ist eine Traumvorstellung von mir. Dass wir plötzlich irgendwo einen Korb mit zwei Katzenbabys darin finden. Und das sind dann einfach unsere Donna & Loki die in identischen Körpers neugeboren wurde...:)

Kommentar von oki11 ,

Klingt auch voll blöd, aber ich glaube das echt.

Der Kater der uns zugelaufen ist, ist so als wenn ich den schon immer gehabt hätte und benimmt sich so wie meine Penny

Antwort
von Michi199812345, 25

ich bin auch mit einer katze groß geworden, da war ich 10 als sie verstorben ist. das ist jetzt schon 7 jahre her.  einfach alles rauslassen und an die schöne zeit denken. paar fotos aufheben und sich an sie erinnnern, wie toll sie war. das haus fühlt sich jetzt bestimmt leer an...ar bei uns auch so haben uns paar monate später einen hund zugelegt und vor einem jahr eine zweite hündin..beste entscheidung :)) ich kann dir nur saggen, wenn du mit einem tier aufgewachsen bist, kannst du nicht mehr ohne. denke darüber nach dir evtl ein neues tier anzuschaffen, sobald für dich der richtige moment ist

Antwort
von NewYorkerin87, 20

Sowas ist immer sehr schwierig!

Ich glaube, dass man sich in solchen Situationen einfach Zeit lassen muss. Es ist einfach hart und all diese Dinge brauchen deine Geduld.

Auch wenn du weinst oder dich schlecht fühlst, ist es in diesem Moment gut. 

Viel Kraft!

Antwort
von nutzernaemchen, 21

Das ist hart.. aber deine Katze wurde immerhin 18 Jahre alt. Denk nur daran, dass sie ein wunderschönes Leben bei euch hatte, und sei dankbar für alles; sie hat dein Leben bereichert. Wenn ein Tier sein Alter erreicht hat, muss es gehen...

Ich kann deine Trauer nachempfinden, habe so etwas auch erlebt. Es wird besser werden.

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