Wie werde ich die Kontopfändung von Kohl Forderungsmanagement los?

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4 Antworten

Ich habe im Feb 2012 für meine Wohnung Internet über Kabel Deutschland
(im Nachhinein KD genannt) beantragt und auch normal bekommen. Da ich
NUR Internet hatte (kein Festnetz, TV oder sonstiges) waren 25€/Mtl.
akzeptabel und konstant.

Was für ein Tarif war das denn? Die gibt es doch nur mit Telefonie und/oder TV?

Jedoch wollte KD sich nicht kündigen lassen weil laut Aussage der Call-Agentin: Der Vertrag mindestens 2 Jahre laufen muss, bevor ich ihn jederzeit kündigen kann.

So ist es. MVZ.

Er überwies mir das Geld und mein Dauerauftrag lief nach wie vor fröhlich weiter, 25€ Festbetrag.

Gefährlich. Das ist zwar möglich, aber man riskiert bei Nichtbeachten der eigenen Post, dass Tariferhöhungen oder zusätzliche Gebühren nicht gedeckt sind.

Ich rief bei KD an und die sagten es sei gesperrt worden wegen offener Rechnungen und ich sei sogar gekündigt, was wie hä?

Logisch.

Gute Frau, ich habe NUR Internet, kein Telefon oder TV was die Kosten schwanken lassen könnte

Du irrst. Du hättest evtl. mal das Kleingedruckte lesen sollen. Bei den Einstiegstarifen erhöht sich nämlich nach Ablauf von 12 oder 24 Monaten die Grundgebühr. Und genau das ist hier vermutlich eingetreten, und von dir mangels Informationsaufnahme und LS nicht bezahlt gewesen.

Ende 13/14 hatte ich dann auf einmal eine Pfändung von 679€ aufn Konto

Klar, wenn nichts bezahlt wird, gibt Vodafone das an´s Inkasso weiter. Selbst da hättest du noch reagieren und die Kosten abwehren können, denn ein MB und ein VB benötigen Wochen bis Monate (Einspruchsfrist 14 Tage resp. 7 Tage). Und der muss ja zugestellt worden sein, sonst gäbe es keinen VB und keinen PfÜB.

Jetzt ist es für alles zu spät. Die Pfändung erfolgt zurecht, und ihr kann nur durch Bezahlung abgeholfen werden.

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Kommentar von Arthash
13.04.2016, 15:20

1. Ja da hast du schon recht, es war Internet und Telefon, jedoch war in dieser Wohnung NIE ein Festnetzangeschlossen. Weder von mir noch von meinem Kollegen. Deswegen konnte der Betrag auch nicht variieren.

2. Im nachhinein habe ich aber erfahren das ich trotzdem hätte Kündigen können.

3. Die Call-Agentin von KD hat mir sogar vorgerechnet (aus der Forderung) und bestätigt das mein Monatlicher Abschlag nach wie vor 24,99€ sind.

5. Ja da hast du Recht, sollte der Betrag erst nach den 2 Jahren auf 39,90€ glaube ich. Somit kann das auch ausgeschlossen werden, ich bin ja auch bereits einiges durchgegangen um nach zu vollziehen wieso da was offen war.

6. Ja so sieht es wohl aus, weshalb ich ja hier irgendwie um Hilfe suche. Denn wie schon erwähnt, es war nichts offen und alles war bezahlt. Lediglich das Versäumnis für das zurück schicken des Routers habe ich eingesehen und angeboten die Mahngebühren dafür zu zahlen. (Obwohl ich einen beleg habe dass ich den Router an KD geschickt habe, kam er nie an, weswegen sie die 160€ dafür weiter drauf geschlagen haben.

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Eine Kontenpfändung wird durch das Vollstreckungsgericht nur aufgrund eines vollstreckbaren Titels durchgeführt. Der entsteht in deinem Fall eigentlich nur durch gerichtliches Verfahren (reguläres Klageverfahren oder gerichtlicher Mahn- und Vollstreckungsbescheid). Letzteres solltest du mitkriegen, wenn du darauf nicht reagierst - dein Pech, da waren genug Rechtsmittelbelehrungen dabei.

Falls du jedoch nie Gerichtspost bekommen hast, solltest du mal nachprüfen, wie die Titulierung erfolgte und an welche Anschrift korrespondiert wurde. Falls da an eine falsche Anschrift zugestellt wurde (passiert eher selten) und das Verfahren daher ohne dein Verschulden an dir vorbei lief, kannst du Widerspruch oder Einspruch einlegen, kombiniert mit einem Wiedereinsetzungsantrag. Gleichzeitig kann die Vollstreckung ausgesetzt werden bis zum Abschluss des von dir eingeleiteten Verfahrens. Da empfiehlt sich aber die Mitwirkung eines Anwalts...

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Kommentar von mepeisen
13.04.2016, 15:02

Vorläufig einmal von der Bank eine Kopie des Pfändungsbeschlusses anfordern. Der dürfte ebenfalls auf falscher Adresse lauten. Sobald das dann geklärt ist bzw. du schwarz auf weiß hast, dass die eine falsche Adresse verwendet haben, wie hier steht, am besten zu einem Anwalt, der klärt die Angelegenheit.

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bis die pfändung des kontos erfolgt kam ein mahnbescheid und auch ein vollstreckungsbescheid. danach ist es schlecht da noch etwas dran zu ändern.

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Kommentar von Arthash
13.04.2016, 14:34

Ja wie ich eigentlich in einer Antwort weiter geschrieben habe weil mir die Buchstaben ausgingen, dass ich das leider hab schleifenlassen weil ich Kontoauszüge etc. bereits mehrfach hingeschickt habe und von Kohl keinerlei Regung kam.

Wurde meine Frage aber komischerweise gelöscht -.-

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Kommentar von Arthash
13.04.2016, 14:44

Nachdem ich sämtliche Kontoauszüge hingeschickt habe war für mich die Sache gegessen. Kohl hatte sich lange nicht gemeldet und auch danach habe ich Kohl ignoriert. Leider habe ich es ebenfalls versäumt den Titel abzuwürgen, weshalb ja die Pfändung durch ging.

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Du hast offenbar Gerichtspost ignoriert.

Wer so fahrlässig handelt, dem ist nicht mehr zu helfen. In diesem Fall musst du wohl oder übel die im Vollstreckungsbescheid aufgeführte Summe bezahlen, danach kannst du die Herausgabe des Titels verlangen. Bis dahin kannst du gegen die Pfändung nichts unternehmen

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Kommentar von mepeisen
13.04.2016, 15:03

Du hast offenbar Gerichtspost ignoriert.

oder nicht erhalten... Da er durchaus umgezogen ist, ist diese Variante gar nicht so unrealistisch.

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