Frage von Nepomuk22, 671

Wie weit wird der Islam die Zukunft Europas beeinflussen?

Wird sich das europäische Abendland einer "quasi evolutionsmäßig rückständigen" Religion unterwerfen? Wie wird Europa dieser Herausforderung Herr werden? Oder besteht darin die Chance, die eigene Kultur wieder zu schätzen mit einer europöischen Renaissance?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Mastrodonato, 204

Es wird immer mehr Probleme geben, aber man wird irgendwann mal aufwachen, resp. das ist ja jetzt schon im Gange. Leider wollen die etablierten Parteien das nocht nicht kapieren, dann kommen halt AfD und ähnliche Parteien in anderen Länder zum Zuge.

Es sind ja nicht nur die Terroranschläge - es gibt auch viele Beispiele im Alltag. Hier mehr: http://geschichte-forum.forums.ag/t797-islamische-intoleranz-und-anpassungsunfah...

Jedes Land hat das Recht, selbst zu bestimmen, wen es einwandern lassen will und wen nicht. Die mitteleuropäischen Staaten (PL, CZ, SK, H) sind längst zur vernünftigen Einsicht gekommen, dass es keine muslimische Einwanderung geben wird in ihren Ländern. Und der (noch) politisch korrekte Westen wird sich nach und nach auch dieser Erkenntnis anschliessen.

Ich hoffe, mit dieser vorsichtig optimistischen Einschätzung richtig zu liegen.

Kommentar von Lennister ,

Es wird immer mehr Probleme geben

Kaum. Tatsächlich gibt es in den letzten Jahren immer weniger die Probleme, die Integration schreitet fort. Es gibt auch keinen Grund, davon auszugehen, dass diese Tendenz sich umkehren wird.

Die, mit denen es immer mehr Probleme gibt, sind die Muslimhasser, nicht die Muslime. 

Kommentar von Nepomuk22 ,

Die Muslimhasser ??? Was für ein Schwachsinn ! Aber die  Wüstenreligion ist bis auf ein paar Dingen, sauber ? Du lebst wahrscheinlich im dunklen Büroraum mit tausenden Schlauen Büchern , Nicht wahr ? Dein Traum von einem Bunten Weltfrieden kannst du dir an die Ohren pinnen, daraus wird nichts, warte nur ein Weilchen dann kommt Harmann...

Kommentar von Mastrodonato ,

vor allem wenn man an Köln an Silvester denkt - aber auch die massiv zugenommenen Belästigungen in Schwimmbädern.

Hehe, "es gibt keinen Grund anzunehmen, dass diese Tendenz sich umkehren wird.

Kommentar von Nepomuk22 ,

Ich bin ganz deiner Meinung Marek, das wird noch viel schlimmer werden, da werden sich noch einige Fantasten wundern.

Kommentar von SarcasticSard ,

aber auch die massiv zugenommenen Belästigungen in Schwimmbädern

Hast du irgendeinen Statistik dazu? 

Kommentar von adabei ,

Das wird einfach immer wieder behauptet. Natürlich mag es Fälle geben. Ich habe noch nichts in dieser Richtung beobachtet.

Kommentar von Mastrodonato ,

Hier zB https://www.youtube.com/watch?v=TzOB5p0fRXY

Angesichts der Zunahme der Meldungen kann keinen Zweifel daran bestehen - aber Verharmloser wird es auch weiterhin geben.

Antwort
von Linuxaffiner, 197

Kulturell hat die islamische Kultur Europa schon seit dem 6. - 8. nachchristlichen Jahrhundert beeinflusst. Beispiele wären die Astronomie (viele Sterne gehen auf das arabische zurück, bzw. haben arabische Bezeichnungen), die Ziffern der Uhren sind meistens arabische Ziffern, Gewürze kam alle aus dem Orient. Die Beispiele könnte man beliebig fortsetzen. Man denke nur an die Baukunst der Mauren in Spanien.

Der Islam war nicht rückständig wie man dass uns heute glauben machen möchte. Die hatten vor den Kreuzzügen das beste Gesundheitswesen der damaligen Welt, es gab dadurch im vorderen Orient so gut wie keine verheerenden Pestzüge. Und es gab herrvorragende jüdische Ärzte an den Höfen der Sultane, die mußten hier in Europa fliehen, wegen dieser religiösen Intoleranz.

Seit den Kreuzzügen hat  das Verhältnis zwischen den christlichen Abendland und dem muslimisch geprägten Morgenland sehr gelitten. Das wirkt bis heute nach - der fundamentalistische Islam spricht immer noch von einem Kreuzzug des Westens gegenüber dem Islam. Dabei wird aber gerne vergessen dass die Türken 1529 und 1683 schon einmal vor Wien lagen, und 1683 wäre Wien fast gefallen.

Der Islam hat heute in der Welt ein eher schlechtes Image - und gegen die Ängste die da aufkommen, helfen auch kaum rationale Argumente...

Übrigens - das Judentum hatte 2000 Jahre auch ein eher negatives Image (zu Unrecht), nur waren die Nachkommen des untergegangenen jüdischen Staates 70 n. Christus lange nicht so gewalttätig, wie die Islamisten.

Die Geschichte des christlichen Europas beginnt nicht erst ab 1945 - es waren 2000 Jahre ein langer des Christentums um dort hinzugelangen, wo es heute ist.

LA

Kommentar von Mastrodonato ,

Das Verhältnis zwischen Christen und Moslems war immer mehr oder weniger schlecht - haben doch die Moslems vor allem von den Christen Gebiete erobern. Das ewige Erwähnen von Kreuzzügen ist albern, denn die wollten nur wiedererobern, was mal christlich war und das Byzantinische Reich stützen.

Der Islam ist nicht reformfähig und nicht fähig in der Moderne zu leben. 

Kommentar von Iflar ,

Das ewige Erwähnen von Kreuzzügen ist albern, denn die wollten nur wiedererobern, was mal christlich war

Sowas öffentlich und ernst von sich zu geben ist wirklich erbärmlich! Ich, obwohl ich dich nicht einmal kenne, schäme mich fremd für dich und deine geschichtsverleugnende Art!

Kommentar von Mastrodonato ,

Dann schlag selber in Geschichtsbüchern nach - welchen Glauben hatten die Menschen in der Levante, in Ägypten und sonst in Nordafrika und in der (heutigen) Türkei bevor sie von Muslimen erobert wurden?

Antwort
von Undsonstso, 229
  • " europäisches Abendland "  ..... Hm, gibt es auch nichteuropäische Abendländer?

  • " einer quasi evolutionsmäßig rückständigen Religion " ......... Ähm, gibt es eigentlich Positiv-Gegen-Beispiele , ich meine Religonen, welche die Evolution gar vorantrieben?
  • " Herausforderung "  für Europa  ..... Ui, das impliziert ja schon, dass die Einflüsse negativ sein müssen

Die Menschheitsgeschichte ist eine lang aneinander gereihte Folge von gegenseitigen Beieinflussungen, welche die Welt  zu dem Ort gemacht haben, wie er heute ist.

Und nur am Rande sei erwähnt, es gibt einen Haufen Wörter im Deutschen, welche arabischen Ursprungs sind und unseren Altvorderen bestimmt nicht aufgezwungen wurden... Ich denke da an  folgende Begriffe:

Algebra, Alkohol, Arsenal, Atlas, Baldachin, Chemie, Chiffon, Chiffre, Elixier, Fanfare, Gamasche, Gaze, Gitarre, Havarie, Kabel, Karaffe, Karat, Koffer, Kuppel, Laute, Lila, Magazin, Matratze, Mütze, Natron, Rabatt,  Risiko, schachmatt, Sofa, Tara, Tarif, Tasse, Ziffer

Deine Wortwahl bei der Fragestellung ist für mich sehr richtungsweisend und i-wie mit unangenehmen Beigeschmack und da frage ich mich schon, was du selbst überhaupt unter eigener (europäischer?) Kultur verstehst.........Aber um deine Eingangsfrage zu beantworten  - man bräuchte eine Kristallkugel, um etwas vorauszusagen, wer was wie beeinflußt .....

Antwort
von howelljenkins, 141

der islam als religion wirkt sich in westeuropa aus, indem zusaetzliche moscheen gebaut werden ... ein teil der glaeubigen frauen mit kopftuch oder mehr herumlaeuft und burkini-verbot/erlaubnis diskutiert wird. und es gibt halal-supermaerkte (in denen jeder einkaufen kann).

was verstehst du denn unter "unterwerfen"? geht es darum, dass in zukunft nicht-muslime gezwungen werden zu konvertieren und/oder sich islamischen braeuchen anzupassen? (also z.b. ALLE frauen zukuenftig verhuellt rumlaufen muessen).

das halte ich fuer unwahrscheinlich. die mehrzahl der "furchteinfloesser" unter den muslimen, die sich in deutschland befinden, sind nicht wahlberechtigt. die anderen sind deutsche.

deutsche muslime haben die gleichen rechte und pflichten wie deutsche nicht-muslime und sind i.d.r. gut integriert. sollte deren zahl stark ansteigen, wird sich das stadtbild langfristig ein wenig veraendern, indem moeglicher weise mehr kopftuecher zu sehen sind und mehr moscheen gebaut werden.

es wird mehr halal-maerkte geben als jetzt schon, mehr restaurants/imbisse, mit orientalischen speisen ... 

da sehe ich immer noch keine "unterwerfung". 

ich hab's anderswo schon mal gesagt. mich hat noch nie irgendwer zum islam zu bekehren versucht. religioese missionare kenne ich nur aus anderen ecken. 

dass leute in deutschland ihrer religioesen ueberzeugung nachkommen duerfen, gehoert zu den saeulen des grundgesetzes. und im gegensatz zu den USA ist deutschland kein land, dessen grundgesetz inhaltlich auf dem christentum basiert. wer ist denn noch praktizierender christ heutzutage?

die angst vor der feindlichen uebernahme durch den islam erscheint mir absurd. und gegen kulturelle unterschiede und vielfaeltigkeit habe ich nichts.

Antwort
von zahlenguide, 112

So oder so wäre es sinnvoll - sowohl für Menschen aus dem sogenannten Westen als auch für Menschen aus den sogenannten muslimischen Ländern die Menschenrechte zu unterstützen. Denn, wenn in der Zukunft 4 bis 4,5 Milliarden Muslime und ca. 2 Milliarden Christen sich weiter so behandeln wie heute, kann es sein, dass es wirklich mal einen großen Krieg gibt - und da wird es keine Gewinner geben, denn wir kämpfen schon heute nicht mehr mit Schwertern sondern mit verbotenen Waffen und wohl bei einem so großen Krieg auch mit ABC - Waffen. Es würde allen Seiten gut tun, wenn man seine eigene Seite wirklich mal kritisch anschaut und sowas fragt wie: Braucht man wirklich eine Scharia? oder Muss es in Europa wirklich Geheimgefängnisse geben? und viele andere kritische Fragen... vor allem sollte man mal die intelligentesten vor die Kamera holen und nicht nur Menschen, die ein paar Koranzitate drauf haben oder Super RTL schauen oder da mit spielen XD

Antwort
von Exisaur, 231

Das hängt ganz davon ab, ob es "dem Westen" gelingt, eine Beziehung zum Islam aufzubauen - und was es für eine sein wird.

Doch zunächst einmal: Die Frage beruht auf Annahmen, die grundsätzlichen problematisch sind - nämlich der, dass es eine einheitliche, wertgeschätzte europäische Kultur gibt. Ja, es gibt so etwas, wie "westliche Werte" im weitesten Sinne - und da sind Dinge dabei, die mir persönlich extrem wichtig sind: die der französischen Revolution, Rechtstaatlichkeit, Solidarität und ein gewisses Maß an individueller Freiheit (auch wenn die durch den Kapitalismus extrem begrenzt ist). Das sind aber Werte, die von der übergroßen Mehrheit der europäischen Bevölkerung - bzw. Bevölkerungen, denn ein Einheitsgefühl möchte sich ja besonders dieser Tage nicht einstellen, eben absolut nicht wichtig sind. Ganz im Gegenteil dazu, sind in Europa regressive Ideologien allerorts auf dem Vormarsch - daher, lieber "MutZurWahrheit", geht eine Islamkritik aus der AfD nämlich absolut ins Leere; weil sie es nämlich mit freiheitlichen Werten höchstens graduell besser meint, als der politische Islam.

Wo wir gerade vom "politischen Islam" sprechen: in der Unterscheidung liegt eine Wichtigkeit, die mir in letzter Zeit zu oft übergangen wird: der politische Islam ist schlechterdings nicht zu retten. Das liegt aber nicht nur daran, dass sich das, was im Koran so steht und was sich als arabisch-islamische Kultur darüber hinaus über die Jahrhunderte etabliert hat nur schwerlich mit den o.g. Grundsätzchen vereinen lässt, sondern mehr daran, dass sich Religion und Politik im Allgemeinen nicht sehr gut vertragen - auch diese Erkenntnis ist eine, die bei allem Gerede von den "chrstlichen Werten des Abendlandes", gerne mal vergessen wird. Religion ist in erster Linie aber ein individuelles, persöhliches Verhältnis - und genauso wie im Christentum, im Judentum und den meisten anderen Religionen der Welt, gibt es eine Vielzahl von Gläubigen, die ihre individuelle Religiösität mit freiheitlich-demokratischen Werten absolut vereinbaren können - und wenn das zulasten der Religion geschieht, dann habe ich damit wenig Probleme.

Um zurück zur ursprünglichen Frage und meine Aussage vom Anfang zu kommen: es geht darum, das richtige Verhältnis zum Islam zu entwickeln. Denn der Islam wird aller Wahrscheinlichkeit nach tendenziell an Bedeutung zunehmen - vor allem darum, weil er in sich eine soziale Botschaft trägt, die in Zeiten steigender Not für mehr und mehr Menschen attraktiv wird - und zwar auch in einem teilweise sehr problematischen Sinne - weil besonders der politische Islam - genau wie die meisten rechten Ideologien - versucht, diesen Phänomenen mit einer verkürzten (im Kern antisemitischen) Kapitalismuskritik beizukommen und als Gegenbild dazu das "ehrliche Landleben" und andere verklärte Bilder aus der Mottenkiste der Vergangenheit kramt (so wie es seinerzeit auch die Nationalsozialisten getan haben) - und darüber hinaus die ganze Verantwortung für die eigene Not dem "bösen Westen" zuschieben.

Die Frage wäre also: gibt es eine Möglichkeit, den Islam soweit mit westlichen Werten vereinbar zu machen, dass eine friedliche Koexsistenz möglich ist? Ich würde sagen, die Tatsache, dass es Muslime gibt, die eine entsprechend liberale Auslegung des Islam vertreten, zeigt doch, dass es tendenziell möglich ist. Dafür sind aber nicht nur die Muslime gefragt, ihren Glauben auch selbst zu hinterfragen, sondern eben auch die westlichen Politiken und Gesellschaften müssen endlich anfangen, diejenigen Personen, Gruppen und Organisationen zu unterstützen, die einen solchen liberalen Islam predigen - anstatt wie bisher, mit obskuren, reaktionären Islamorganisationen zusammenzuarbeiten und ihnen sogar die Ausgestaltung des Islamunterrichts zu erlauben.

Abschließend: Um eine intensive Auseinandersetzung mit dem Islam wird man nicht herumkommen - und mit Verboten und Repression alleine ist ihm nicht beizukommen. Wichtig ist, dass man die Feinde einer freien Gesellschaft bekämpft - und zwar alle: sowohl die die europäischen rechten und "linken", als auch die religiös motivierten - und dass man gleichzeit die stützt, die es versuchen, an einer solchen Gesellschaft mitzuwirken.

Und man sollte sich ganz besonders davor hüten - das kann ich garnicht oft genug sagen - zu glauben, dass man hier die westlichen Werte als anerkanntes Mehrheitskonzept verteidigen muss. Besonders den Deutschen musste man diese Werte unter Aufbietung des militärischen Potenzials der halben Welt aufzwingen.

Kommentar von Nepomuk22 ,

Ok, Danke fürs Schreiben.

Kommentar von Mastrodonato ,

Naja, das ist dann aber auch schon alles, was man positives schreiben kann. Linkskorrektes Gerede, unfokussiert und von vielen eigenen Scheuklappen und blinden Flecken beeinflusst. Und übersieht, dass es einfach viel mehr Probleme mit Muslimen gibt als mit jeder anderen EInwanderergruppe. Das sind nicht nur die Schlagzeilenträchtigen Anschläge, sondern auch vieles im Alltag:

http://geschichte-forum.forums.ag/t797-islamische-intoleranz-und-anpassungsunfah...

Wir können aber uns frei eintscheiden, wen wir einwandern lassen wollen oder nicht - wie die USA, Kanada oder Australien.

Ich bin aber guter Dinge, dass sich das ändern wird.

Kommentar von Exisaur ,

Allein die Fragestellung des aufgeführten Threads ist eine unsachlich Peinlichkeit. Das ist so, wie wenn ich hier reinstelle "Listet mir alle Antworten auf, in denen User "Mastrodonato" nicht Recht hatte" und die poste ich dann unter jeden deiner Kommentare, um dich zu widerlegen.

Natürlich ist meine Antwort theoretisch - und mit ner theoretischen Ebene kann eben nicht jeder etwas anfangen - aber die Frage ist ja auch theoretisch. Dass sich das alles nicht einfach so und 1:1 in den Alltag umsetzen lassen wird und schon garnicht von heute auf morgen - geschenkt. Und natürlich ist das keine tiefgreifende Analyse der gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Widersprüche - aber hey; wenn ich mir so anschaue, wie du die meisten Fragen hier mit einem Absatz und dann einem Link zu Wikipedia, oder deinem Geschichtsforum beantwortest, scheinst du mir absolut nicht der richtige zu sein, an meinen Beiträgen fehlende Tiefe zu bemängeln. Ganz davon abgesehen, dass deine Kritik absolut nicht inhaltlicher Natur ist, sondern einfach nur mit denjenigen Kampfbegriffen um sich wirft, in denen deine regressive Weltsicht wunderbar deutlich wird.

Natürlich gibt es total viele Probleme mit Muslimen - das habe ich nirgendwo bestritten - und das liegt ganz oft daran, dass der mehrheitlich praktizierte und gepredigte Islam eben nicht kompatibel mit "westlichen Werten" ist. Allerdings ist die widerliche deutschtümelnde Ideologie die du und deinesgleichen vertreten, da nicht viel näher dran. Tatsache ist, dass es Muslime in Deutschland gibt, immer geben wird und dass die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch wird, dass ihre Zahl wachsen wird. Daher muss man eben einen Weg finden, damit umzugehen. Und da hat man zwei Alternativen: entweder man jammert den ganzen Tag rum, wie schlimm das alles ist, dass das niemals was wird und macht den ganzen Tag Vorschläge, die nicht nur absolut realtätsfremd sind (natürlich während man das immer allen anderen vorwirft), sondern die eben genau noch gegen die Werte vorstoßen, die man vorgibt zu verteidigen (das wäre die Alternative "für Deutschland"), oder man macht sich ersthaft Gedanken,ob es nicht einen Weg gibt, wie man mit dieser Herausforderung konstruktiv umgehen kann - ich habe mich für die zweite Alternative entschieden.

Wenn es möglich war, den Deutschen Zivilisation beizubringen (und mag das noch so brüchig sein) - dann klappt das bei jedem. Zumal die, bei denen es wirklich gefährlich ist, nämlich die Islamisten, ohnehin extrem große Überschneidungen mit jener deutschen Ideologie haben, die ich hier meine.

Kommentar von Mastrodonato ,

Mein lieber, ich bin kein Deutscher und schon gar nicht deutschtümelnd. Mit dieser Bemerkung hast Du Dich bei mir disqualifiziert.

Die islamische Einwanderung ist komplett zu stoppen. Jedes Land hat das Recht, zu sagen, wer einwandern kann.

Die "konstruktive" Lösung wird seit Jahrzehnten versucht, mit wenig Erfolg - und das liegt an den Muslimen. Ihr Dank sind Hassprediger, Paralellgesellschaften, Gewalt an Deutschen in Schulen, wo Muslime die Mehrheit haben.

Die Geschichte mit den Juden ist nicht zu vergleichen.

Kommentar von Exisaur ,

Wenn du dich nicht als Deutscher definierst, ist was du so von dir gibst, noch absurder.

Sowas wie "islamische Einwanderung" gibt es nicht. Menschen die einwandern, können Muslime sein, aber das macht die ganze Einwanderung nicht zu einer islamischen. Ganz davon abgesehen, dass eine Begrenzung von Zuwanderung aufgrund einer Religion gegen genau die Werte verstößt, die ihr zu verteidigen glaubt. Das zeigt mal wieder, wie wenig ihr es mit diesen Werten ernst meint.

Konstruktive Lösungen werden eben nicht versucht. Die Debatte ist, sei es sie gibt hysterisch, verblendet und ohne jegliche inhaltliche Tiefe. Dafür sind deine Aussagen das perfekte Bespiel. Entweder du machst dir die Mühe, dich inhaltlich mit dem was ich gesagt habe auseinanderzusetzen (und das bedeutet nicht, einen halben Satz zu nehmen und zu sagen "das stimmt nicht"), oder du hältst dich mal bisschen zurück. Das ist ja grauenvoll.

Kommentar von adabei ,

Es ist zu hoffen, dass deine ausgewogenen Überlegungen den einen oder anderen zum Nachdenken bringen.
Allein mir fehlt der Glaube.

Kommentar von Exisaur ,

Danke. Es ist mir absolut klar, dass das ziemlich abstrakt und utopisch klingt und ist - und dass die Wahrscheinlichkeit, dass man so einen Weg einschlägt, ziemlich gering ist. Das hat aber vor allem auch damit zu tun, dass der Diskurs einfach extrem hysterisch und ressentimentgeladen ist - und sich daraus auch die entsprechenden Politiken ergeben, die die Probleme dann entsprechend zementieren.

Leider kann man als Einzelperson da nicht viel mehr beitragen, als zu versuchen, die Perspektive stark zu machen, die sich zum Ziel hat, das zu erhalten, was wir alle für selbstverständlich halten: nämlich eine freie Gesellschaft. Ob dabei was rumkommt, da hab ich auch meine Zweifel.

Kommentar von marylinjackson ,

Die soziale Botschaft im Islam betrifft nur die Muslime. Für alle anderen, Andersgläubige und Ungläubige ist sie nicht angedacht. Und das ist der große Irrtum von Exisaur, etwas Positives dem Islam abzugewinnen.

Kommentar von Exisaur ,

Ja, die soziale Botschaft im Islam betrifft nur die Muslime. Und das kan unter Umständen ein Grund sein, zum Islam zu konvertieren (neben vielen anderen). Ob die soziale Botschaft eine positive ist (das denke ich nämlich nicht zwingend), ist dafür total irrelevant. Es geht darum, dass das passiert und man sich damit abfinden muss, wie man darauf reagiert. Ob man dabei Sympathien für den Islam hat, ist absolut unerheblich.

Kommentar von marylinjackson ,

Die westlichen Werte als anerkanntes Mehrheitskonzept verteidigen--- davor sollte man sich hüten?!

Kommentar von Exisaur ,

Vielleicht liest du einfach mal den ganzen Text, anstatt die halbe Sätze rauszupicken. Ich habe gesagt, man sollte sich vor der Vorstellung hüten, dass die westlichen Werte hier eine breite Basis, die sie wirklich als Werte an sich wertschätzt und dass diese Werte erst durch (muslimische) Zuwanderer bedroht sind. Diese Werte sind permanent in Gefahr und müssen z.T. auch gegen den Willen der Mehrheit - z.B. der Deutschen durchgesetzt bzw. aufrechterhalten werden.

Kommentar von marylinjackson ,

Ich verweise nur auf die Europäische Menschenrechtskonvention, der Deutschland seit 1952 zugehört. Sie sind die "westlichen Werte als anerkanntes Mehrheitskonzept, die verteidigt werden".

Die Werte der Muslime, deren Vorstellungen auf der Scharia begründet sind (Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam) teile ich nicht. Und ich denke, die Mehrheit der Deutschen teilt sie auch nicht.

Kommentar von Exisaur ,

Ich verweise nur auf die Europäische Menschenrechtskonvention, der Deutschland seit 1952 zugehört. Sie sind die "westlichen Werte als anerkanntes Mehrheitskonzept, die verteidigt werden".

Man muss kein Genie sein, um zu wissen, dass Papier geduldig ist. Es reicht allein schon, sich hier die Mehrheit der Kommentare unter Fragen zum Thema Geflüchtete durchzulesen, um zu sehen, dass es mit den Menschenrechten hier nicht weit her ist.

Wenn dir das nicht reicht, geh raus und frag Leute, was mit Vergewaltigern, Tierquälern oder "Kindernschändern" passieren soll. Es ist gut, dass zumindest auf dem Papier die westlichen Werte fixiert sind - aber zu glauben, dass die Mehrheit der Menschen hier ihnen deswegen auch den Stellenwert einräumt, den sie haben sollen, ist schlichtweg relaitätsfremd.

Antwort
von marylinjackson, 86

Solange Europa sich nicht der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam anschließt, hat der politische Islam keine Chancen, seine Herrschaft hier auszubreiten.

Kommentar von Nepomuk22 ,

Schau mal, ich habe die Frage auch bei uns im Forum geschrieben. Da hat keiner was zu geschrieben.

Nepomuk22

Antwort
von Korrelationsfkt, 118

Hallo,

den Verlauf zu bestimmen ist nicht einfach.

Allerdings sollte ein Blick auf die islamisch dominierten Länder bereits ausreichen wohin uns das führen würde.

In islamischen Ländern sind nicht grundlos fehlende Menschenrechte (ganz besonders Frauenrechte), Unterdrückung von Minderheiten und teilweise sogar Krieg gang und gäbe.

Die Türkei bietet im Moment ein sehr gutes Beispiel dafür, was passiert,  wenn der Islam stärker in die Politik mit einbezogen wird.

Antwort
von blechkuebel, 146

Ich finde es absurd, das einige hier wirklich ernsthaft diskutieren, dass es leicht passieren könnte, dass der Islam die "Mehrheit" ausmachen könnte.... wie soll das denn gehen?

Was wir brauchen, sind weniger Kriege im mittleren Osten. Große Mitschuld an den Problemen trägt die USA mit dem Irakkrieg. Wenn sich die Lage in Syrien wieder beruhigen würde, wenn sich Sunniten mit Schiiten vertragen könnten, hätten wir hier weniger Flüchtlinge und das würde dann eben die Paranoia unser rechten Mitbürger etwas abmildern.

Kommentar von Nepomuk22 ,

naja.. klingt schon besser

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 77

Inwiefern könnte denn der Islam Europas Zukunft überhaupt "beeinflussen"?

Wieso wird denn die kulturelle Ausstrahlungskraft Europas immer dahingehend unterschätzt, dass Europa einer islamischen "Herausforderung [nicht] Herr werden" könnte?

Warum fragt nicht mal jemand, inwiefern Europa und seine Werte die Zukunft des Islam beeinflussen können?

Die Fragen des Fragestellers sind schon im Ansatz falsch und meiner Ansicht nach in polemischer antiislamischer Absicht gestellt!

MfG

Arnold

Antwort
von Thelostboy342, 179

Hoffentlich möglichst geringfügig - wo hat das jemals etwas positives mit sich gebracht ?
No hate, meine Meinung.

Antwort
von muhamedba, 169

Unterwerfen wäre eine schlechte Wortwahl. Jede zweite Ehe wird in Deutschland geschieden, die Geburtenrate ist im Keller (Top drei der Kinderlosen weltweit wenn ich mich richtig erinnere) und wirtschaftlich wird es immer schlimmer (Lohn bleibt und Preise steigen - Mittelschicht verschwindet und mehr Armut).

Bedeutet: Selbst ohne Muslime verschwindet das "Abendland".

Ändern wird sich das nicht, da viele Menschen heute nicht selbstständig denken können und das sagen, was die Medien wollen (nicht die eigentlichen Probleme ansprechen). Das beste Beispiel ist deine Frage. Du denkst die "Muslime übernehmen Europa" dabei "tötet" sich Europa selbst.

800.000 Menschen sterben jedes Jahr in Deuschland, etwa 20% der deutschen Staatsbürger haben einen "Migratitionshintergrund", viele Städte und Gemeinden haben bereits 25% Ausländeranteil, in Frankfurt sprechen wird bald von 50%, 17 Millionen sind über 65 Jahre alt, usw.

Die Muslime sind das kleinste Probleme. Wir haben über 100.000 Rauchertote... jedes Jahr!

Die Muslimr sind halt nicht beliebt. Kein Rauchen, kein Alkohol, kein Glücksspiel, kein Altersheim, keine Massentierhaltung, usw. usf.

Wusstest du, das du bereits drei Länder in Europa hast, wo der Islam bereits die Mehrheit bildet? Du kannst Ihnen auch verbieten Kinder zu bekommen, es wird dir nicht weiterhelfen.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba:

"Die Muslime sind halt nicht beliebt. Kein Rauchen, kein Alkohol, kein Glücksspiel..."

Ach, lass dieses scheinheilige "Muslime sind nicht beliebt weil sie soooo toll sind". NIEMAND hat was gegen Nichtraucher, Nichtalkoholiker, Nichtglücksspieler. Im Gegenteil, diese Aktivitaeten werden auch in Europa rechtlich sehr eingeschränkt. So ist Rauchen in vielen Ländern in öffenlichen Räumen schon komplett verboten.

Du weisst genau, warum Muslime (ja, auch die friedlichen, ich rede hier nicht vom IS) nicht beliebt sind: weil die meisten nicht in der Lage sind, sich ohne Wenn und Aber zur Demokratie und zu Menschenrechten zu bekennen und sich klar und kompromisslos von der unsäglichen Scharia zu distanzieren.

Kommentar von muhamedba ,

Die meisten Muslime (persönliche Erfahrung) lebe in Deutschland keinen Islam. Wenn Sie es aber tun würde, dann gibt es viele Punkte, welche vielen ein Dorn im Auge ist, genau wie die E-Zigarette.

Scharia ist überhaupt kein Thema hier, da die klare Mehrheit Muslime sein müssen, um überhaupt darüber zu sprechen. Schau dir lieber die echten Probleme an...

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: "Scharia ist überhaupt kein Thema hier, da die klare Mehrheit Muslime sein müssen..."

Siehst du, genau das meinte ich. Genauso reagieren z.B. "moderate" Muslime in Fernsehdiskussionen: anstatt zu sagen "Scharia, no way" eiern sie herum: "Scharia ist in Deutschland doch kein Thema, da wir uns an die hiesigen Gesetze halten müssen". Und geben damit klar verstehen, dass sie diese Gesetze nur akzeptieren, weil sie in der Minderheit sind. Und sie sofort kippen und durch die Scharia ersetzen würden, wenn sie die Mehrheit hätten.

Und genau das ist das echte Problem. Dass auch die angeblich "moderaten" Muslime das Gedankengut der Islamisten teilen. Und nur stillhalten, weil sie in der Minderheit sind. Deshalb müssen wir mit allen Mitteln dafür sorgen, dass sie auch eine Minderheit bleiben. Du sagst es selber: "Wenn wir eine klare Mehrheit haben, können wir über die Scharia sprechen". Also sind wir gewarnt.

Klare und kompromisslose Distanzierung sieht anders aus! Wenn mich jemand fragt, was ich von der Todesstrafe halte, antworte ich nicht "darüber muss man nicht reden, die gibt's doch hier nicht" sondern "ich bin dagegen!". Ist doch so einfach.

Kommentar von muhamedba ,

Entschuldige mal aber ist dir eigentlich klar, was Sharia bedeutet? Kein Moslem kann sich davon distanzieren und wird er auch niemals, weil das eben zum Islam gehört. Du handelst nach Allahs Gesetzen und in Deutschland kannst du das bereits zu 95%, da es mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Nicht klauen, dem eigenen Körper nicht schaden (Rauchen, Tattoos, usw.), nicht schlecht über andere Menschen sprechen, nicht lügen, 5 mal am Tag beten, intimbereich enthaaren, usw. usf.

In den Fernsehdiskussionen bekommst du keine Muslime, die Wissen haben. Oft die eine Frau aus der einen Sekte, Muslime die böse gucken oder nicht normal eine Diskussion führen können aber auf keinen Fall jemand, der es dir richtig erklären kann. Es gibt einige, die wenigstens es richtig erklären können aber die wirst du nie wieder im TV sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=5TgWRAXbJtA

Hier hast du ein Beispiel. Islamist = Islam-ist / die wissen schon ganz genau, was Sie machen.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: Willst du mich veräppeln? Scharia ist die IRDISCHE Gerichtsbarkeit, die islamische Gelehrte von den angeblichen Worten Mohammeds ableiten, und die sich in islamischen Gesellschaften nicht auf Muslime beschränkt!

Beten, Itimrasur, pilgern zur Pflicht zu machen, wäre sehr wohl mit dem deutschen GG unvereinbar! Jeder darf, aber keiner muss es. Weder das Tun noch das Unterlassen dieser Dinge schadet einem Dritten.

Was Klauen betrifft, ist es auch nach deutschem Gesetz verboten. Weil es eben Dritten schadet. Du tust ja gerade so, als sei es ausserhalb der Scharia erlaubt.

Und zum Lügen - das gehört ja wohl zum allerliebsten Sport in der Islamischen Welt. Kann also nicht haram sein. Der Gerechtigkeit halber muss ich sagen, dass es auch in westlichen Gesetzen nicht verboten ist, es sei denn, es handelt sich um üble Nachrede oder falsche Zeugenaussage. Aber wenn ich meiner Nachbarin erzähle, dass ich im Urlaub in Tahiti war, obwohl ich ihn auf Balkonien verbracht habe, interessiert das die Justiz nicht.

So, nun sag klipp und klar: wie stehst du zu Steinigungen? Handabhacken? Recht auf Religionsfreiheit (beinhaltet Abwendung vom Islam)? Meinungsfreiheit (beinhaltet Recht auf Religionskritik)?

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: Hallo? Kommt noch eine Antwort?

Ich habe oben ganz konkrete Fragen gestellt.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: Keine Antwort ist auch eine Antwort. Du stehst also zur Scharia inklusive all ihrer Grausamkeiten.

Somit bestätige ich: DESHALB sind Muslime wie du bei Menschen, die auch nur einen Funken Menschlichkeit haben, unbeliebt! Und nicht, weil sie nicht rauchen, trinken, spielen. 

Aber ich bin sicher, du wusstest das.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: Ach ja, mit dem Beispiel der Fernsehmdiskussionen bezog ich mich nicht auf irgendwelche Teilnehmer, sondern auf anerkannte Imame oder Gelehrte, die explizit dazu da waren, die freundliche und Menschen rechtskompatible Seite des Islams zu repräsentieren. Aber wenn die Frage nach der Scharia (im Sinne der allgemeinen Gesetzgebung, nicht der freiwilligen, individuellen Ausübung religiöser Pflichten) kam, gab's nie eine klare Aussage und schon gar keine Distanzierung. Nur Ausweichmanöver und Herumeierei.

Dein Link hat nichts mit meinem Kommentar zu tun. Da geht es um den IS (ich habe ausdrücklich geschrieben, dass ich hier nicht vom IS rede), nicht um die Scharia.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba; 

"Kein Moslem kann sich davon (von der Scharia) distanzieren und wird es auch niemals, weil das eben zum Islam gehört"

Damit sagst du ganz eindeutig, dass man sich nicht nur vor Islamisten, sondern vor allen Muslimen fürchten sollte.

Kommentar von Iflar ,

Die Scharia ist verfassungwidrig! Ihre Einführung ist ausgeschlossen solange der Staat besteht, wie er es jetzt tut!

Kommentar von Mastrodonato ,

Du übersiehst eine Sache: Muslime wollen nach Europa, aber Europa braucht die Muslime nicht - man kann sich problemlosere Einwanderer holen - aus Mittel- und Ostasien, aus Osteuropa.

Kommentar von muhamedba ,

Kannst du nicht aber das verstehst du nicht. Im Grunde denkst du so, wie jemand aus der Grundschule.

Kommentar von Mastrodonato ,

Thilo Sarrazin denkt auch so - und war Bundesbankvorstand mit Studium...

Kommentar von marylinjackson ,

Als wäre Kinderreichtum der einzige Grund, dass es überhaupt ein "Abendland" gibt.  Die Muslime mit ihrem Kinderreichtum werden es dadurch nicht retten. 

Und die 17 Millionen über 65 werden immer länger für sie arbeiten, weil es unser Sozialstaat es so will.

Antwort
von adabei, 217

Wenn ich Begriffe wie das "Abendland" lese, dann weiß ich schon, auch welcher Ecke die Frage kommt.
Vielleicht lernst du erst einmal einige wichtige Begriffe der von der hochgeschätzten europäischen Kultur richtig zu schreiben.
"Reneissance" heißt es jedenfalls nicht. ;-)

Aber um doch noch eine vernünftige Antwort zu geben: Die europäischen Kultur muss sich dem Islam nicht "unterwerfen". Allerdings wird ein friedliches Miteinander unumgänglich sein. Den Islam gibt es ja in Deutschland nicht erst seit gestern.

Kommentar von MutZurWahreit ,

Sobald der Islam die Mehrzahl ist haben wir möglicherweise ein Problem, denn nenne mir einen islamischen Staat, indem andersgläubige/Homosexuelle nicht verfolgt werden, und wo Frauen gleichgestellt sind

Kommentar von adabei ,

Ich sehe diese Gefahr nicht. Deutschland wird kein islamischer Staat werden. Keine Angst.
Ihr übertreibt wie immer maßlos.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Daß ausgerechnet Leute, die vor Angst vor NICHTS hirnlos sind, sich einen Namen mit MUT zulegen, finde ich immer wieder merkwürdig.

Kommentar von adabei ,

Korrektur: "der von dir hochgeschätzten Kultur"

Kommentar von BadANDHappy ,

Diese Linke kotze weil man sich garnicht durchlesen

Kommentar von SchakKlusoh ,

Bei der Rechtschreibung will man sich Ihre Kotze auch nicht durchlesen.

Sorry.

Wie wäre es mit Argumenten?

Kommentar von latricolore ,

Wenn ich Begriffe wie das "Abendland" lese, dann weiß ich schon, auch welcher Ecke die Frage kommt.

Und ich weiß, welche Art Antwort dann die HA wird ;-)

Vergebenes Liebesmüh', da überhaupt noch zu antworten.

Kommentar von adabei ,

Da hast du allerdings recht. Umstimmen und zum Nachdenken bringen lässt sich so jemand sowieso nicht.
Andrerseits will man diesen Leuten auch nicht die Meinungshoheit überlassen. Zum Schluss glauben sie wirklich noch, alle würden so denken wie sie.

Antwort
von Iflar, 24

Wieder so eine unwichtige, aufgeblasene und viel zu häufig gestellte Frage...

Wird sich das europäische Abendland einer "quasi evolutionsmäßig rückständigen" Religion unterwerfen? 

Es leben nicht erst seit gestern Muslime in Deutschland! Warum sollte jetzt plötzlich, wo die Anzahl der Ungläubigen kontinuierlich zunimmt, eine Religion Überhand gewinnen, was auch immer du dir darunter vorstellst? Es gibt ja nicht einmal eine muslimische Partei in Deutschland, wie soll dann die Politik vom Islam eingenommen werden? 

Wie wird Europa dieser Herausforderung Herr werden? 

Religiöse aus dem Orient zu integrieren? Was soll den Europa in diesem Zusammenhang bitte tun? Wie wird man der Herausforderung Herr und worin besteht diese überhaupt?

 Oder besteht darin die Chance, die eigene Kultur wieder zu schätzen mit einer europöischen Renaissance?

Bitte was ist denn die europäische Kultur? Auf die Argumentation bin ich gespannt, wie ich es nur selten hier auf GF.net bin. Fraglich ist auch, wo die eigene Kultur nicht geschätzt wird? Und was das mit Muslimen zu tun haben soll?

Deine Fragen haben eine suggestive Art! Du stellst Fragen, die schon dadurch, dass sie so unpräzise und unbegründet gestellt sind, unterstellen, dass der Islam bzw. Muslime ein riesiges, wichtiges, bevorstehendes Problem wären. Dieses "Problem" ist von den Medien gemacht, aber eigentlich weder existent noch wichtig!

Antwort
von Akka2323, 207

Religion wird überschätzt. Es gibt in Europa und in Deutschland sehr viel
mehr Atheisten als Muslime. Da muß man sich keinen Kopf machen. Das beruhigt sich alles wieder.

Kommentar von MutZurWahreit ,

Sobald der Islam die Mehrzahl ist haben wir möglicherweise ein Problem, denn nenne mir einen islamischen Staat, indem andersgläubige/Homosexuelle nicht verfolgt werden, und wo Frauen gleichgestellt sind

Kommentar von SchakKlusoh ,

Ja wenn und wenn und wenn

Kommentar von Nepomuk22 ,

@Schakklusoh

Nimm bitte regelmäßig deine Tabletten, 3 mal täglich, das könnte dir wenigsten Vorrübergehend helfen, deine Persönlichkeitsstörung zu regulieren, mein kleiner...

Kommentar von SchakKlusoh ,

Wenn die Argumente ausgehen, wird´s persönlich.

Kommentar von Nepomuk22 ,

Du hast ja schon bei deiner ersten Antwort persönlich gebrettert! Kann jeder nachlesen, so lange deine Antwort dort noch steht !

Antwort
von YanMeitner, 197

Wovor haben wir eigentlich Angst? Im Moment gibt es Spekulationen und haarstrübende Rechnungen nach denen irgendwann in ferner Zukunft die Muslime in der Mehrzahl sind. Na und? Du fürchtest dich um unsere Kultur. Aber was ist deine genaue Angst? Das uns statt der Kirchenglocke zukünftig ein Muezzin nerven wird? Dass es mehr Falafelrestaurants gibt? Dass andere Musik gespielt wird? Mal im Ernst, Kultur wandelt sich ständig und das ist auch gut so. Im Moment sind wir meilenweit von einer "Islamisierung" entfern. Aber falls es jemals eine Mehrheit an Muslimen gibt, warum sollte es dann so schlimm sein, wenn sich unsere Kultur tatsächlich verändert? 

Kommentar von MutZurWahreit ,

Sobald der Islam die Mehrzahl ist haben wir möglicherweise ein Problem, denn nenne mir einen islamischen Staat, indem andersgläubige/Homosexuelle nicht verfolgt werden, und wo Frauen gleichgestellt sind

Kommentar von SchakKlusoh ,

Immer wieder der gleiche Spruch. Das wird langsam langweilig.

Sobald der Mond auf die Erde fällt....

Sobald Menschen sich durch Zellteilung fortpflanzen ...

Sobald Bayern im Meer versinkt ...

Kommentar von Nepomuk22 ,

@ YanMeitner.

Bist du sicher das ich ANGST habe, oder ist es vielleicht eine Test Frage ?

Kommentar von YanMeitner ,

Ich habe mir die Antworten hier so durchgelesen und war über die braune Gesinnung vieler überrascht. War das von dir nur eine Frage zur Diskussionseröffnung?

Kommentar von Nepomuk22 ,

@Yanmeitner

Ja, ich will die Leute zum Diskutieren anregen, Die Rechten wie die Linken, denn beide sind voller wiedersprüche.

Plutarch sagte mal : man kann ein Laster nicht durch entgegengesetzte Laster bekämpfen, sondern nur durch Tugend.


Kommentar von ManuTheMaiar ,

Du fändest es also okay wenn Europa muslimisch würde, wenn die Freiheit des einzelnen durch eine fundamental muslimische Gesellschaft beschränkt würde, ich bin froh das sie so langsam mal die Tabus auflösen die uns das Christentum gebracht hat, glaubst du ersthaft ich wäre bereit diese Tabus mit dem Islam zurückzubekommen

Kommentar von YanMeitner ,

Natürlich nicht. Die deutsche Verfassung schreibt eindeutig eine Trennung von Kirche und Staat vor. Was mir aber auf den Zeiger geht sind diese Leute, die sich aufregen, weil sie irgendwo Minarette sehen und deshalb vom untergang des Abendlandes sprechen. Paranoid.

Antwort
von paulklaus, 87

Meine Glaskugel hat einen Defekt. : - ((

pk

Kommentar von Hyaene ,

🎶 Carclass repariert, Carclass tauscht aus. 🎶 

Kommentar von paulklaus ,

...noch n DH hättste gekriegt, hättste "carGlass" (kommt von "glass" = Glas) geschrieben !!

pk

Kommentar von Hyaene ,

Wenn die Deutschen sonst nicht mal den Unterschied zwischen "wie", "wo" und "als" kennen, aber so etwas sehen sie dann sofort und die Fremdsprache wird berichtigt. :'-D

Welcome to the USA! ^^ 

Nicht an dich persönlich gerichtet (kenne dich ja auch nicht), sondern im Allgemeinen, weil ich ja doch hoffte, es wird nicht bemerkt. ^^'

Aber Scheißchen! ;-D 

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