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Hoch oben im Norden ist die Kunst durchsichtig. Auf einem Dutzend mannshoher Eisensäulen, direkt am Fjord, haben zwei Künstler gläserne Masken eingelassen. „Fremskritt“ – Fortschritt, haben sie ihr Werk betitelt. „Wir sind froh, dass wir es haben“, sagt Alice, die Chefin vom Sandtorgholmen-Hotel. Denn nun könnten die Menschen auch noch was anderes sehen als nur Landschaft. Mehr als nur Wasser und Grün und Schnee auf den Berggipfeln, der auch im Hochsommer nicht verschwindet. Die warme Zeit ist einfach zu kurz. „Mitte Mai war meine Tochter aus Oslo zu Besuch“, erzählt Alice. Draußen vorm Hotel habe sie gesessen und geangelt. Es war bitterkalt. Und dann zog eine weiße Wand heran. „Was ist das?“, habe die Tochter erschrocken gefragt. „Schnee“, sagte Alice. Schnee um diese Zeit? Alice lächelt und sagt achselzuckend: „Dort unten in Oslo haben sie eben keine Ahnung von Nordnorwegen.“








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