Frage von annaskacel99, 245

Wie weit ist der Begriff "Vegan" dehnbar?

Heute, als ich im Glashaus Salat gepflückt habe, ist mir ein Gedanke ins Hirn gehüpft und nicht mehr raus gegangen.

Salat als solches (oder Erdbeere, Tomate, Erdäpfel, wasauchimmer) ist ja Vegan. Doch es werden ja sicher bei der Produktion (ernten, ausgraben, pflücken, etc.) Tiere getötet. Also ich meine jetzt zb. Insekten zerquetscht oder Hasen von der Mähmaschine (bei Korn) oder Regenwürmer beim ausgraben von Spargel oder Kartoffeln getötet.

Zählt das dann trotzdem als "Vegan"? Ich weiß schon, dass "Vegan" prinzipiell das ist, was ohne tierische Produkte hergestellt wird, aber trotzdem "sterben Tiere"... grübel Ich möchte einfach eure Meinung dazu wissen, was sagt ihr?

Lg, Anna

Antwort
von Andretta, 31

Man nimmt täglich anderes Leben. Auch als Veganer.

Ein Bauer, den ich kenne, versucht übrigens erfolgreich, beim Mähen durch vorheriges Belärmen möglichst viele Tiere zu vertreiben. Der Bauer ist übrigens Milchbauer, also gar nicht besonders vegan.

Auch gibt es etliche Betriebe viehloser oder bio-veganer Landwirtschaft. Auch hier versucht man, Kollateralschäden weitestmöglich zu vermeiden.

Aber wie schon eingangs gesagt, solange man lebt, wird man auch Leben nehmen. Allerdings gibt es sicherlich Variationen in Quantität und Qualität.

Antwort
von kiniro, 86

Vegan ist für mich, je weniger Tiere für mich ausgenutzt und getötet werden, umso besser.

Ein veganes Leben, das jegliches Tierleid (auch unbemerktes) vermeidet, ist in meinen Augen unrealistisch.

Dennoch ist es besser als "ist doch egal, Tiere sterben eh. Also kann ich weiterhin mein Steak essen und Milch trinken" zu sagen und so zu handeln.

Antwort
von katjesr5, 95

Hallo

ich persönlich finde dass ein Wort, da eigentlich nicht ausreicht um die ganzen kleinen Feinheiten zu unterscheiden. Wenn man es wirklich so kritisch sieht, müsst es eigentlich noch weitere Abstufungen geben.

Auf der anderen Seite ist es auch einfach nur ein Wort. Jeder kann und sollte das für sich entscheiden. Wer zu 100% vegan leben möchte, muss sich seine Klamotten vom Leib reißen und in den nächsten Wald ziehen und sich davon ernähren was er gerade findet. Dabei aber bitte nicht unterwegs auf Käfer treten. Derartige Diskussionen kann man bis ins Unendliche ziehen.

Antwort
von Illusionsbild, 2

Stimmt, es ist leider so. Und es geht noch fieser: Biogemüse wird oftmals mit Knochenmehl oder Jauche aus Massentierhaltung gedüngt. Ich wollte es wäre anders =(

Antwort
von Harkness1995, 114

Es beudeutet dass für dein essen keine Tiere "aktiv" genutzt oder benutzt wurden heißt: Keine Tierischen Produkte wie: Milch, Fett, Fleisch, u.ä.

Wenn jetzt nen Hase oder nen Reh in den Mähdrescher läuft wo dein Korn fürs Brot geerntet wird, wird es auch kein nicht Veganer essen, weil der Landwirt diese Charche komplett wegschmeißen muss da Sie verunreinigt ist!

Aber angenommen er würde es nicht tun wäre es für nen Veganer nicht schlimm da ja das Tier nicht extra dafür umgekommen ist sondern durch nen versehen und dies nicht extra geschah!

Kommentar von wickedsick05 ,

Es beudeutet dass für dein essen keine Tiere "aktiv" genutzt oder
benutzt wurden heißt: Keine Tierischen Produkte wie: Milch, Fett,
Fleisch, u.ä.

oder Tierischer Dünger... der aus der Fleischproduktion kommt. Also wäre Bio nicht Vegan da dort synthetischer Dünger verboten ist und somit nur tierischer Dünger übrig bleibt.

oder auch Kupfer da bei der Produktion Knochenleim benötigt wird also wäre Internet und Elektronik auch tabu...

Kommentar von MLPxLuna87 ,

Es bedeutet auch, man vermeidet was man vermeiden kann bzw. selbst dazu bereit ist zu vermeiden.

Kommentar von Omnivore11 ,

Ich vermeide den Veganismus. Das ist die allerbeste Lösung!

Kommentar von MLPxLuna87 ,

Ich vermeide den Veganismus. Das ist die allerbeste Lösung!

Ja, zum Beispiel.

Kommentar von wickedsick05 ,

Es bedeutet auch, man vermeidet was man vermeiden kann bzw. selbst dazu bereit ist zu vermeiden.

nach dieser definition ist JEDER Veganer denn wer nicht bereit ist auf Fleisch zu verzichten oder es nicht vermeiden kann ist und bleibt trozdem Veganer. Dazu kann man nur sagen:


Daher ist die getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie vegan gelten, weil in der Floskel „man vermeidet was man vermeiden kann bzw. selbst dazu bereit ist zu vermeiden“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.

Kommentar von Omnivore11 ,

weil in der Floskel „man vermeidet was man vermeiden kann bzw. selbst dazu bereit ist zu vermeiden“ ein ganzes Universum definitorischer  Willkür Platz findet.

Ich wollte mir letztens für unschlagbare 848€ einen Smoothie-Mixer kaufen. Dann hat mich ein Freund aber aufgeklärt, dass dort Unmengen an Kupfer verbaut ist. Und Kupfer ist ja nicht vegan. Ich habe drauf verzichtet. Juhuuu, jetzt bin ich vegan, weil ich das vermieden habe, was vermeidbar ist :-) So jetzt erst ein mal zu Fleischer mir ein Steak holen. Das ist schließlich veganer als der Mixer.

Kommentar von MLPxLuna87 ,

Ich wollte mir letztens für unschlagbare 848€ einen Smoothie-Mixer kaufen. Dann hat mich ein Freund aber aufgeklärt, dass dort Unmengen an Kupfer verbaut ist. Und Kupfer ist ja nicht vegan. Ich habe drauf verzichtet. Juhuuu, jetzt bin ich vegan, weil ich das vermieden habe, was vermeidbar ist :-)

Ja, warum nicht. Wenn es einem wichtig ist. Für erste ist es ein veganer Mixer. Auf was man verzichten kann, aber auch will, das tut man. Wo ist denn die Freiheit abgeblieben ? Du meinst wohl noch immer anderen entgeht durch einen Verzicht etwas. Im Gegenteil ich habe z.B. Gefallen daran gefunden kein Fleisch zu essen. Es ist meine Sache und allein deswegen kann mir diese Lebensweise keiner nehmen. Schwer vorzustellen, aber es kann für andere eine bessere Lebensqualität beinhalten.

Kommentar von MLPxLuna87 ,

@wickedsick In der Regel das vermeiden von Fisch, Fleisch, Milch, Eier. Was Lebensmittel betrifft, aber ich urteile nicht wie man sich oder wie ein anderer sich definiert. Das stört mich nicht. Soll meinetwegen ein Vegetarier z.B. Fisch essen dürfen/wollen. Juckt mich nicht. Auch nicht was ein Veganer macht und/oder wie er lebt. Ob dieser jetzt auch auf Leder, Fell, Produkte ohne Tierversuche oder wie manch Leute das pestiziedbelastede Gemüse ansprechen, davon auch verzichtet oder beim Garten umgrabgen jeden Wurm und/oder jedes noch so kleine Insekt und und und.... vermeidet.

Sondern wie ich geschrieben habe das tut, wofür man bereit ist zu verzichten. Beispielsweise meine Schwester bezeichnet sich als Flexitarier. Ab und zu Fleisch und dann auch sich bewusst ernähren.

Mann kann es nicht studieren. Wenn man es richtig extrem genau nimmt braucht sehr viele Definitionen mit all möglichen Abstufungen und das ist nach meiner Meinung unnötig.

Man muss wie jemand anderer hier schon geschrieben hat, das ganze rein oberflächlich betrachten. Vegetarier essen kein Fleisch, Veganer keine Milch, Eier, Honig. Das wars. Es steht aber jedem frei was er macht und/oder sein will. Warum so kleinlich darüber streiten ?

Kommentar von Omnivore11 ,

Mann kann es nicht studieren.

Doch. Irgendeine Uni bietet ab nächstem Semester "veganes Management" an

Kommentar von MLPxLuna87 ,

Gehe mal davon aus das der Schwerpunkt nicht die Definitionen dieser Begriffe liegt oder diskutiert wird das der Veganer in Wirklichkeit kein Veganer ist, da trotzdem Tiere sterben durch Pestizide. Kannst dich ja bewerben. 

Aber die Diskussion müsste ja jetzt beendet sein, wenn man deshalb gar nicht vegan leben kann.

Kommentar von Omnivore11 ,

Kannst dich ja bewerben. 

Nein danke.

1) hab ich schon studiert

2) interessiert mich Management und solch betriebswirtschaftlicher Kram weniger

3) ist mir das zu heftig den Veganismus zu fördern

4) Ist Bielefeld mir zu weit von meiner geliebten Heimat entfernt.

Antwort
von Blueman66, 136

Es ist nur wichtig was man isst also es ist egal ob dabei 1000 Pestizide eingesetzt wurden und 1000 Tiere getötet wurden solange du nur Salat etc. Isst

Kommentar von annaskacel99 ,

also eigentlich ziemlich oberflächlich das ganze... danke!

Kommentar von Blueman66 ,

Eigentlich schon da der Begriff dafür steht, dass keine Tiere mehr sterben, aber ich kenne 2 Vegetarier und 1 Veganer und alle von denen essen nur Bio Produkte

Antwort
von eostre, 68

Vegan bedeutet per Se einfach, nichts tierischen Ursprungs zu konsumieren, es hat nichts mit Tierschutz oder dem absoluten Willen nicht zu töten zutun.

Kommentar von Omnivore11 ,

Warum konsumiert ihr dann elektronische geräte? Ich wette mit dir, auch bei dir finde ich PC, Fernseher, Telefon, Handy, DVD-Spieler, Staubsauger, Herd, Mixer, Toaster, usw.

Brauchst du alles nicht. Ging vor 50 Jahren auch ohne. Warum verzichtest du nicht auf diese unveganen Produkte?

Kommentar von Schokolinda ,

Warum konsumiert ihr dann elektronische geräte?

weil man ohne nicht wirklich leben kann. auch wenn es vor 50 jahren ging, geht es heute nicht mehr - wie willst du an arbeit kommen, wenn du telefonisch nicht erreichbar bist? wie willst du arbeiten, wenn in allen berufen man mehr oder minder irgendwelche maschinen benutzt? wie willst du deine wäsche waschen, wenn man weder die waschmaschine benutzen darf noch den elektro-ofen, um zumindest wasser heiss machen zu können? wie will man ohne ofen kochen? wie soll man im winter überleben, wenn man keine heizung benutzen darf?

ist doch vollkommen absurd, was du da forderst.

im übrigen findest du es für dich doch vollkommen ok, diese dinge zu benutzen - also kannst du sie anderen nicht verbieten (und ja: auch eine aggressive "frage" kann als verbot interpretiert werden).

Kommentar von eostre ,

Lass ihn doch, er will sich eben auch mal freuen. 

Wer nicht weiß, dass Delfine Säugetiere sind und nicht in der Lage ist auch nur einen Satz korrekt zu formulieren hat in der realen Welt sicher nicht so viel zu lachen.

Antwort
von wickedsick05, 81

Warum veganes Leben Unsinn ist

Für pflanzliche Lebensmittel müssen Myriaden Schermäuse, Wühlmäuse,
Feldmäuse, Feldhamster, Eidechsen, Ratten, Vögel, Wildschweine, Rehe
grausam getötet werden. Ferner weiß man bekanntlich seit Darwin, dass
Humus, Kompost und Ackererde unter anderem durch zahlreiche Würmer
gebildet werden, die natürlich bei der Bodenbearbeitung millionenfach
sterben. Doch die Wirbellosen, welche immerhin 95 Prozent aller Arten
ausmachen, sind für viele Tierethiker bloß „niedere Tiere“, die man
ruhig malträtieren kann.

Wer also im veganen Supermarkt seine Ersatzprodukte erwirbt, kauft
mitnichten tierleidfreie Ware. Das V-Label der European Vegetarian Union
berücksichtigt alle möglichen Kriterien, doch es findet sich nicht der
geringste Hinweis, ob bei der Produktion der Waren tierischer Dünger
verwendet wurde oder nicht. De facto lassen sich die Veganer also in
unserer heutigen Gesellschaft von viehhaltenden Landwirten durchfüttern.
Anstatt diesen aber dankbar zu sein, strafen sie ihre Ernährer mit
tiefster Verachtung, beschimpfen sie als Tiermörder und Sklavenhalter.

100 Prozent veganes Leben ist hundertprozentige Nichtexistenz, sofern
„veganes Leben“ bedeutet, durch seine Aktivität keinerlei Tierleid und
-tod zu verursachen. Echte Veganer kann es also nicht geben. Aufgrund
dieser Kalamität versteht die Vegan Society unter „vegan“ eine
Lebensweise, welche dadurch gekennzeichnet ist, „soweit wie möglich und
praktisch durchführbar, alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an
Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden“.

Logisch gesehen lässt sich dies nicht auf 100 Prozent skalieren. Man
kann nicht sinnvoll sagen: „Ich lebe zu 100 Prozent so weit wie möglich
und praktisch durchführbar so, dass ich jegliche Form der Ausbeutung von
Tieren vermeide.“ Daher ist die vom Bund für vegane Lebensweise
getroffene Aussage purer Nonsens. Jede Lebensweise könnte als irgendwie
vegan gelten, weil in der Floskel „soweit wie möglich und praktisch
durchführbar“ ein ganzes Universum definitorischer Willkür Platz findet.

Wenn jemand einen Eintopf aus 800 Gramm Wasser und Gemüse kocht, in
dem 100 Gramm Speck und 100 Gramm Knackwurst enthalten sind, kann er
seine Suppe als zu 80 Prozent Prozent vegane Mahlzeit ausgeben, sofern
er beteuert, dass es ihm beim besten Willen nicht möglich war, auf die
läppischen 200 Gramm tierischer Produkte zu verzichten. Warum sollte ein
solcher Mensch moralisch schlechter dastehen als ein Tierrechtler, der
zwei Handys und drei Laptops hat, Biosprit tankt und in der
Weltgeschichte herumjettet?

Es gibt nicht nur keine zu 100 Prozent vegane Lebensweise. Die vegane Lebensweise ist als solche hundertprozentig ein Phantom.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-...

Veganismus dient der profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als dem Tier, Mensch oder der Umweltschutz. es ist ein hype für Youtube süchtige selbstdarsteller die auch mal in der öffentlichkeit onanieren wollen (also sich selbst befriedigen mit halbwahren texten). Es gibt Menschen die essen keine Tomaten... haben dafür weder ein Begriff (wie veganismus) noch machen sie dazu ein Video und posaunen es in der ganzen welt umher wie schlimm doch die Tomatenproduktion... ist

Antwort
von DirkCompact, 39

Diese Feststellung ist definitiv sehr fürsorglich und sehr sensibel :) nicht viele Menschen haben diese Wahrnehmung. Selbst viele Veganer sind ziemlich grob. Check mal das Thema: hochsensiebele Menschen. Dort wirst du auf mehr Verständnis treffen. Wobei es einfach unmöglich ist Insekten nicht zu killen bei der Nahrungsaufnahme. Selbst eine Kuh die friedlich auf der Wiese chillt, macht ständig Insekten platt, also mach dir darüber keine Sorgen ;)

Kommentar von Andretta ,

Ich erschlage sogar Mücken. ☺

Kommentar von DirkCompact ,

Mücken sind ja auch in dem Sinne keine Tiere ;) das sind kleine Dämonen die uns in den Wahnsinn treiben wollen

Antwort
von josef050153, 59

Das ist eines der Probleme der vegetarischen- und veganen Bewegung. Ohne den Tod von Tieren geht es nicht.

Natürlich werden sich hier einige Extremveganer herumwinden wie ein Regnwurm, aber die Tatsache bleibt bestehen.

Antwort
von AppleTea, 81

Natürlich ist es vegan!! Denk doch mal nach. Wenn das so wäre, könnte man ja gar nichts mehr essen. Veganer versuchen so viel Leid wie möglich zu vermeiden.. aber sie wollen nicht dabei verhungern.
Es ist unmöglich zu 100% vegan zu leben, das weiß eig. jeder veganer. Und kaum einer behauptet, dass für ihn keine Tiere sterben. Man muss nur einen Schritt vor die Tür machen, schon ist ne Ameise geplättet..

Antwort
von Omnivore11, 105

Viele Veganer biegen sich das so zurecht, wie es ihnen gerade dienlich ist. Obst und Gemüse ja. Pilza ja, obwohl nicht pflanzlich und ja auch zu Kupfer. Kupfer ist aber nicht vegan. Von daher ist vegan mMn auch absolut inkonsequent in der Durchführung. Was soll an einem Veganer, der kein Fleisch isst und 8 Handys besitzt veganer sein als jemand, der 5% Fleisch in den Eintopf macht und gar kein Handy hat.

Vegan biegt sich jeder so zurecht, wie er gerade mag. Ich finde diesen Trend sinnlos und inkonsequent. Außerdem noch ökologisch nicht tragbar. Gesundheitlich erst recht nicht.

Aber das kann jeder halten wie er gerne möchte.

Gruß
Omni

(BG)

Kommentar von MLPxLuna87 ,

Aber das kann jeder halten wie er gerne möchte.

Na, Gott sei Dank !

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Account Nr. 11 xD Glückwunsch

Kommentar von Omnivore11 ,

16, aber egal

Kommentar von Andretta ,

Ökologisch konsequent ist beim Mensch nur der Tod.

Schwarz-Weiß-Denken ist lebensfremd und geht in der Regel an Realität vorbei. Es macht das Leben unnötig schwer und schränkt ebenso unnötig das Denken ein, da es die ganzen Graustufen nicht zulassen will.

Kommentar von Omnivore11 ,

Ökologisch konsequent ist beim Mensch nur der Tod.

Dazu denke ich mir jetzt meinen Teil ^^

Ich will nicht wieder Strafen riskieren ^^

Antwort
von Undsonstso, 61

...unendlich........Das "Sahnehäubchen"  /  der Gipfel der Ausdehnung ist das Wort "unvermeidbar".

Heute, als ich im Glashaus Salat gepflückt habe....

Den Satz finde ich sehr schön, aufgrund des Glashauses, in dem man auch sitzen kann.... ;-)  Passt i-wie  erheiternd zum Thema :-)

Antwort
von Schokolinda, 88

die richtige frage ist: inwieweit ist deine Fähigkeit zu überleben dehnbar?

es hat überhaupt nichts damit zu tun, dass man sich etwas moralisch zurecht biegen wollte, wenn man sich ernährt und dabei andere Lebewesen schadet - es muss einfach sein - kein mensch kann von luft und liebe oder fotosynthese leben. jede Einstellung und Überzeugung kommt irgendwo an ihre grenzen.

veganer/Vegetarier wollen Tiere nicht ausbeuten. sie haben aber keine Todessehnsucht.

Kommentar von Schokolinda ,

PS: um hier den top-Nutzer des Themas vegan zu zitieren:

und DIESE Unerfüllbaren Gebote (z.b. der 100% Tierleidabbau) fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen. Das hat schon im Christentum prima funktioniert. (https://www.gutefrage.net/frage/fordert-der--bund-der-veganen-lebensweise--mit-s...-)

ich finde, da hat wickedsick recht.

also, liebe Fleischesser: gebt uns bitte keine unerfüllbaren gebote vor (zumal ihr diese gebote selbst gar nicht erfüllt).

Kommentar von wickedsick05 ,

du verstehst da etwas grundlegend falsch. NICHT der Fleischesser gibt euch "unerfüllbare Gebote" IHR gebt die euch selbst. z.b. "Ich will dass für mich kein Tier stirbt/leidet daher bin ich Veganer" also wird behauptet für Veganer sterben/leiden keine Tiere nur für den Mischköstler. Ein leben ohne das töten von Tieren ist aber nicht möglich daher sind das unerfüllbare Gebote die IHR euch SELBST auferlegt. NICHT der Mischköstler sagt "Für Veganer sterben keine Tiere"

DAZU die Parolen der Gesinnungspartner:

Die vegane Lebensweise bezieht sich vielmehr letztlich auf den
Ausschluss des Konsums und der Nutzung aller möglicher tierischer Produkte.

http://www.vegan.eu/index.php/was_ist_vegan.html

Zeigt dass IHR es seit die sich geiseln...Zuerst war der Fleischesser da und DANN kam der Veganer also verdreh nicht die tatsachen.

Kommentar von Schokolinda ,

NICHT der Fleischesser gibt euch "unerfüllbare Gebote"

nö, ich hab das schon richtig verstanden - du meinst, das gelte nur für veganer und Fleischessern dürfen von allen (besonders von veganern) jeden mist fordern (was dann als "wenn mans macht, macht mans richtig" läuft). das macht deine Ausführung übrigens so köstlich.

und was den satz betrifft (nicht der Fleischesser): ich habe mir sicher nicht den auftrag gegeben zu verhungern, da ich keinerlei Tier schädigen dürfte, um mich zu ernähren. das kommt von Fleischessern - hier ganz konkret in der Fragestellung, wie weit der begriff vegan dehnbar sei.

Kommentar von Schokolinda ,

ps: ein schönes beispiel, dass fleischesser für veganer unerfüllbare regeln aufstellen, bietet - wieder einmal - ganz aktuell omnivore11. er schreibt innerhalb dieser fragestellung:

Warum konsumiert ihr dann elektronische geräte? Ich wette mit

dir, auch bei dir finde ich PC, Fernseher, Telefon, Handy, DVD-Spieler,
Staubsauger, Herd, Mixer, Toaster, usw.

Brauchst du alles nicht. Ging vor 50 Jahren auch ohne. Warum verzichtest du nicht auf diese unveganen Produkte?

Kommentar von wickedsick05 ,

du meinst, das gelte nur für veganer und Fleischessern dürfen von allen (besonders von veganern) jeden mist fordern

wann ist man Veganer? wenn man auf ALLES tierisches Verzichtet. Also nicht der Fleischesser gibt euch die unerfüllbaren Gebote...sondern der erfinder des Begriffs Vegan.

das kommt von Fleischessern

nein..

hier ganz konkret in der Fragestellung, wie weit der begriff vegan dehnbar sei.

das ist eine Frage. das erkennst du am Fragezeichen. Das ist kein Gebot sondern eine Frage... und eine Frage ist eine Frage ist eine Frage...

Kommentar von Schokolinda ,

und eine Frage ist eine Frage ist eine Frage...

wer fällt denn auf so was noch rein?! einfach mal kurz ein ? dahinter gepappt und dann kann man behaupten, man hätte ja "nur" gefragt - ist ungefähr genauso, wie wenn man was fieses sagt und dann kurz lacht, damit man so tun kann, als wärs ein scherz gewesen, wenn das gegenüber sich aufregt.

das ganze lässt sich auch prägnant in 2 worte fassen: rhetorische frage.

im übrigen sollte man eine lebenshaltung nicht mit dem strafgesetzbuch verwechseln. aber ich glaube, das ist auch "omnivore" taktik: veganismus wird als unerfüllbare spinnerei dargestellt, nur damit man selber ohne schlechtes gewissen alles wie gewohnt weiterführen kann.

Antwort
von DukeSWT, 102

Vegan ist, wo vegan drin ist und wobei keine Tiere sterben. Auch wenn das zweite naiv ist - Tiere sterben nunmal - ist das auch vegan.

Kommentar von annaskacel99 ,

Aber genau das widerspricht sich ja... danke

Kommentar von AppleTea ,

vegan ist, wo nichts Tierisches drin ist! Kein Mensch behauptet, dass für die Produkte keine Tiere sterben würden. Das ist einfach Unsinn.

Kommentar von Omnivore11 ,

ohhhh doch AppleTea und das kam schon mehrfach hier auf der Plattform vor. Nicht nur einmal! Immer nach dem Motto "ich bin jetzt vegan, weil ich nicht will, dass für mein Essen Tiere sterben"

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