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Wie weit findet ihr das die Emanzipation in Deutschland erfolgt ist?

gefragt von ShadowmoonShadowmoon am 16.04.2008 um 19:15 Uhr

Findet ihr das die Emanzipation in Deutschland komplett erfolgt ist. Oder nut teilweiße? In welchen Bereichen ist es noch nicht gleich? Und glaubt ihr das sich das in den nächsten jahren ändern wird? (Emanzipation: ich hoffe das schreibt man so. Falls nicht, ich meine das das die Frau die gleichen rechte bzw chancen wie der man hat)


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waterlilies
beantwortet von waterlilies am 16. April 2008 19:22
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Nein, Gleichberechtigung gibt es weder für die Frauen noch für die Männer. Der Muff des letzten Jahrhunderts schwirrt noch durch zuviele Köpfe.

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 16. April 2008 19:23

DH....schön das, das auch eine Frau so sieht

Kommentar von B1e7156b56f68f91ca896274da6882d9smallwaterlilies am 16. April 2008 19:26

Ja, aber du wirst verstehen, dass ich persönlich mich eher für Frauenrechte einsetze.


Lola60
beantwortet von Lola60 am 16. April 2008 19:16
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Eindeutig NEIN, und zwar nicht nur bezogen auf die Frau sondern auch umgekehrt

Kommentar von Simple_avatar2smallShadowmoon am 16. April 2008 19:19

Wo fühlst du dich benachteilig?

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 16. April 2008 19:22

Ich fühle mich persönlich nicht benachteiligt, aber z.B. bei der Wehrpflicht werden Männer eindeutig benachteiligt


pippi60
beantwortet von pippi60 am 16. April 2008 19:16
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Zumindest nicht in Führungspositionen. Da überwiegt noch die Männerdomäne!

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 16. April 2008 19:18

Das in den Führungsetagen mehr Männer sind als Frauen ist aber noch kein Beweis der fehlenden Emanzipation


Luise
beantwortet von Luise am 16. April 2008 19:23
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So lange die Frauen die Kinder kriegen wird eine totale Emanzipation nie erfolgen. Das ist so. Und die Frauen erziehen die Kinder die längere Zeit. Sie müssen selber das Vorbild leben, dann ist die Emanzipation überhaupt keine Frage mehr. Und totale Gleichbehandlung wird es nie geben, eben, weil die Frau die Kinder bekommt und stillen kann. Ich fühle mich in keinster Weise benachteiligt und genauso akzeptiert wie jeder männliche Berufskollege. Dass Kinder da ein Karriereknick sein können - das ist so, da muss man durch. Und in meinem Beruf sind wesentlich mehr Männer unterwegs.


anonym
beantwortet von Lissa am 16. April 2008 19:25
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Die Emanzipation ist schon so weit fortgeschritten, dass es neben Frauen- schon Gleichstellungsbeauftragte gibt.

Viele Männer fühlen sich jetzt schon sehr verunsichert und benachteiligt.

Kommentar von E92a3f433138e79150c7f6e629b47520smallmia68 am 16. April 2008 19:38

...glaube aber, dass die "Opfer-Rolle" keinem gut zu Gesichte steht. Weder "der Frau" noch "dem Mann" (sehe so ein bisschen "Opfertum" hier zwischen den Zeilen durchschimmern, ist das möglich...!?). Und somit auch bei keiner der beiden Gruppen wirklich angebracht ist. "Trumpf" hat hier lediglich eine sachliche Herangehensweise, denke ich.

Kommentar von Lissa am 16. April 2008 19:40

Ich halte jedenfalls nichts davon, irgendwo die Quotenfrau zu geben.

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 16. April 2008 19:49

Und wenn du doch die Quotenfrau werden solltest, dann will ich den Quotenmann abgeben :-))

Kommentar von Lissa am 16. April 2008 20:08

... dann überleg ichs mir doch noch mal ;-)


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 16. April 2008 19:33
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Ich denke mal, bei den Frauen um die 40 bis 50 geht es gerade so, aber im Durchschnitt sage ich NEIN. Kann mir doch keiner erzählen, dass eine Ehe- und Hausfrau emanzipiert ist. Viele Frauen haben kein eigenes Konto, sondern nur ein Familienkonto. Wer fährt das Familienauto - der Mann. Ich kenne Unmengen Frauen, die keine Bohrmaschine bedienen können, die ihren Mann fragen, ob sie sich Kleidung kaufen können. Und für viele Frauen der jüngeren Generation ist es ja das höchste, ein Kind zu kriegen, egal ob sie eine Schul- oder Berufsausbildung haben, die machen sich vom Kerl oder Staat abhängig. Von alten Männern wird über Abtreibung diskutiert und Gesetze erlassen. Frauen in Spitzenpositionen sind kaum zu finden. Frauen werden immer noch schlechter bezahlt, bekommen seltener Kredite, werden mißachtet und diskriminiert (oder kennt jemand eine männliche Prostituierte?)und ausgebeutet.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 16. April 2008 19:45
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najaaaa.. wenn man mich fragt...ich habe schon beim Bundestag einen Petition für den Erschaffung des Postens eines Gleichstellungsbeauftragten für Männer abgegegeben..:-))


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 16. April 2008 19:47
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Nein, im allgemeinen hat sich eine echte Gleichberechtigung nicht durchgesetzt. (Ich spreche hier vom gesellschaftlichen und nicht vom rechtlichen Aspekt.) Das betrifft aber beide Geschlechter, soweit es darum geht, aus dem klassischen Rollenbild auszubrechen.

Überspitztes Beispiel: Eine Frau, die Karriere macht und ihre Kinder von anderen erziehen läßt, gilt als Rabenmutter; ein Mann, der Hausmann wird, gilt als Waschlappen.

Die rein rechtliche Gleichstellung ist im wesentlichen erreicht. Das Problem ist die gesellschaftliche Realität. (Beim Mann gibt es allerdings noch eine rechtliche Ungleichbehandlung in Form der Wehrpflicht.)


anonym
beantwortet von vincent am 16. April 2008 20:11
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Zu 100%.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 16. April 2008 23:05
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