Findet ihr das die Emanzipation in Deutschland komplett erfolgt ist. Oder nut teilweiße? In welchen Bereichen ist es noch nicht gleich? Und glaubt ihr das sich das in den nächsten jahren ändern wird? (Emanzipation: ich hoffe das schreibt man so. Falls nicht, ich meine das das die Frau die gleichen rechte bzw chancen wie der man hat)

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Nein, Gleichberechtigung gibt es weder für die Frauen noch für die Männer. Der Muff des letzten Jahrhunderts schwirrt noch durch zuviele Köpfe.

Eindeutig NEIN, und zwar nicht nur bezogen auf die Frau sondern auch umgekehrt
Wo fühlst du dich benachteilig?
Lola60 am 16. April 2008 19:22 Ich fühle mich persönlich nicht benachteiligt, aber z.B. bei der Wehrpflicht werden Männer eindeutig benachteiligt

Zumindest nicht in Führungspositionen. Da überwiegt noch die Männerdomäne!
Lola60 am 16. April 2008 19:18 Das in den Führungsetagen mehr Männer sind als Frauen ist aber noch kein Beweis der fehlenden Emanzipation

So lange die Frauen die Kinder kriegen wird eine totale Emanzipation nie erfolgen. Das ist so. Und die Frauen erziehen die Kinder die längere Zeit. Sie müssen selber das Vorbild leben, dann ist die Emanzipation überhaupt keine Frage mehr. Und totale Gleichbehandlung wird es nie geben, eben, weil die Frau die Kinder bekommt und stillen kann. Ich fühle mich in keinster Weise benachteiligt und genauso akzeptiert wie jeder männliche Berufskollege. Dass Kinder da ein Karriereknick sein können - das ist so, da muss man durch. Und in meinem Beruf sind wesentlich mehr Männer unterwegs.
Die Emanzipation ist schon so weit fortgeschritten, dass es neben Frauen- schon Gleichstellungsbeauftragte gibt.
Viele Männer fühlen sich jetzt schon sehr verunsichert und benachteiligt.
mia68 am 16. April 2008 19:38 ...glaube aber, dass die "Opfer-Rolle" keinem gut zu Gesichte steht. Weder "der Frau" noch "dem Mann" (sehe so ein bisschen "Opfertum" hier zwischen den Zeilen durchschimmern, ist das möglich...!?). Und somit auch bei keiner der beiden Gruppen wirklich angebracht ist. "Trumpf" hat hier lediglich eine sachliche Herangehensweise, denke ich.
Ich halte jedenfalls nichts davon, irgendwo die Quotenfrau zu geben.

Ich denke mal, bei den Frauen um die 40 bis 50 geht es gerade so, aber im Durchschnitt sage ich NEIN. Kann mir doch keiner erzählen, dass eine Ehe- und Hausfrau emanzipiert ist. Viele Frauen haben kein eigenes Konto, sondern nur ein Familienkonto. Wer fährt das Familienauto - der Mann. Ich kenne Unmengen Frauen, die keine Bohrmaschine bedienen können, die ihren Mann fragen, ob sie sich Kleidung kaufen können. Und für viele Frauen der jüngeren Generation ist es ja das höchste, ein Kind zu kriegen, egal ob sie eine Schul- oder Berufsausbildung haben, die machen sich vom Kerl oder Staat abhängig. Von alten Männern wird über Abtreibung diskutiert und Gesetze erlassen. Frauen in Spitzenpositionen sind kaum zu finden. Frauen werden immer noch schlechter bezahlt, bekommen seltener Kredite, werden mißachtet und diskriminiert (oder kennt jemand eine männliche Prostituierte?)und ausgebeutet.

najaaaa.. wenn man mich fragt...ich habe schon beim Bundestag einen Petition für den Erschaffung des Postens eines Gleichstellungsbeauftragten für Männer abgegegeben..:-))

Nein, im allgemeinen hat sich eine echte Gleichberechtigung nicht durchgesetzt. (Ich spreche hier vom gesellschaftlichen und nicht vom rechtlichen Aspekt.) Das betrifft aber beide Geschlechter, soweit es darum geht, aus dem klassischen Rollenbild auszubrechen.
Überspitztes Beispiel: Eine Frau, die Karriere macht und ihre Kinder von anderen erziehen läßt, gilt als Rabenmutter; ein Mann, der Hausmann wird, gilt als Waschlappen.
Die rein rechtliche Gleichstellung ist im wesentlichen erreicht. Das Problem ist die gesellschaftliche Realität. (Beim Mann gibt es allerdings noch eine rechtliche Ungleichbehandlung in Form der Wehrpflicht.)

So was ähnliches wollte ich gestern auch wissen. http://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-echte-alpha-frauen-und-sind-hier-welche-a...
DH....schön das, das auch eine Frau so sieht
Ja, aber du wirst verstehen, dass ich persönlich mich eher für Frauenrechte einsetze.