Frage von Theatheist, 152

Wie weit darf ich als atheist eim kritisieren von religionen gehen?

Ich bin in einer Atheistischen sowie religiösen Familie aufgewachsen, habe mich aber für die seite der wissenschaft entschieden, jetzt weiß ich nicht wie weit ich gehen darf, wenn ich die Religionen, nach Möglichkeit konstruktiv, kritisiere, wie weit also darf ich gehen?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 56

Ich bin ein religiöser Mensch und habe kein Problem mit sachlich vorgetragener Kritik und vernünftiger Argumentation.

So lange keine herabwürdigenden Formulierungen genutzt werden, keine persönlichen Angriffe erfolgen und eine gewisse Achtung vor den religiösen Überzeugungen gewahrt bleibt, sehe ich kein Problem.

Es gibt Fakten und persönliche Meinungen. Beide können in einem Gespräch sinnvoll sein und deshalb akzeptiere ich beide Elemente.

Ich habe schon mit Menschen verschiedener Konfessionen und Weltanschauungen gesprochen, ohne dass es böse Worte gab.

Was ich allerdings nicht mag sind offensive Streitgespräche mit Bekehrungscharakter, die an einen Missionierungsversuch erinnern.

Wenn ich mit jemandem über meine Religion spreche, dann ist das aus meiner Sicht eine Möglichkeit, die Gedanken einer anderen Person zu erfahren, vielleicht welche Erfahrungen sie gemacht hat usw.

Vielleicht bringt die Person auch einige Fakten oder Ideen vor, die ich mir in einer ruhigen Minute mal vergegenwärtigen und mein eigenes Glaubenssystem damit prüfen kann.

Außerdem lerne ich aufmerksames zuhören und wie ich meine Meinung für unterschiedliche Menschen verständlich vermitteln kann.

Ich sitze allerdings nicht mit einer Person zusammen, um mich von einem übermotivierten Möchtegern-Messias maschinengewehrartig mit Propaganda für eine bestimmte Weltanschauung zutexten zu lassen.

Auch Selbstdarsteller und Egomanen, die meinen, mich für intellektuelle Fingerübungen nutzen zu können, haben schlechte Karten bei mir.

Früher oder später gibt es in religiösen Diskussionen aber ohnehin Punkte, an denen man als religiöser Mensch nur noch sagen kann "das glaube ich eben" oder "das halte ich für wahr".

Dann glaubt man - oder eben nicht.

Antwort
von Hamburger02, 21

Da gibt es keine objektive Regel, das muss jeder für sich selber entscheiden. Meine Einstellung ist die:
Für Kritik an der Religion an sich sowie ihren Institutionen und Glaubenssätzen darf es keine Grenzen geben.
Die Grenze liegt da, wo Kritik persönlich wird und den Gläubigen an sich herabwürdigt.

Antwort
von matmatmat, 64

Du darfst nicht nur, Du solltest an Religionen alles kritisieren (dürfen), was die einfällt. Von bizarren Ritualen im Alltag über Widersprüche in Heiligen Schriften bis hin zu den Grausamkeiten für die Religion(en) verantwortlich sind. Du darfst das mit allen Mitteln, von Argumenten bis Humor. Religion verdient keinen Respekt, einfach nur "weil es eine Religion ist". Schlechte Ideen müssen kritisiert werden!

Du solltest aber immer unterscheiden zwischen der Religion (der Idee, dem Regelwerk) und dem (einzelnen) Menschen. Der Mensch mit dem Du redest hat im Zweifelsfall ganz andere Gründe zu glauben als Du vielleicht denkst und leider identifizieren sich Leute mit dieser Art von Idee so weit, daß Sie häufig Kritik an der Idee als Kritik an ihnen selbst sehen. Da mußt Du dann aufpassen und langsam machen!

Es geht bei der Religionskritik nicht darum, sich überlegen zu fühlen, indem man andere runter macht, sondern darum anderen zu helfen indem man ihnen zeigt wie irre diese Idee und wie schlecht diese Regeln sind. Das solltest Du nie als Ziel aus den Augen verlieren.

Brauchst Du Buchtips?

Antwort
von aicas771, 10

Als Atheist vertrittst du eine Meinung bzw. Überzeugung und ein religiöser Mensch vertritt ebenfalls eine Meinung bzw. Überzeugung.

Eine Kritik oder Diskussion ist solange in Ordnung, wie die Person, die einen Standpunkt vertritt, außen vor bleibt. Es wird grundsätzlich immer nur über den Standpunkt diskutiert, nie über die Person, die ihn vertritt.

Eine solche Diskussion erfordert ebenbürtige Diskussionspartner, die sich in ihrem Standpunkt auskennen und argumentieren können, und sie erfordert ein Gespür dafür, wann man damit aufhören muss, bevor es doch persönlich wird.

Das ist ein sehr reizvolles aber auch schwieriges Unterfangen.

Also: sobald sich dein Gegenüber persönlich angegriffen fühlt, musst du aufhören.

Antwort
von Maimaier, 48

Wozu soll das gut sein? Wirst du klüger dadurch, das die anderen dümmer erscheinen?

Auch ist Religion und Wissenschaft durchaus vereinbar. Wenn Gott die Natur ist (und nicht etwas Übernatürliches), ergibt alles einen Sinn. (Pantheismus)

Evolution ist viel mehr als nur Selektion und Mutation. Mutation bei einem Neugeborenen bedeutet Gendefekt, Behinderung. Die Natur versucht genau das zu vermeiden. Mutation ist also keine Triebfeder, sondern eine Krankheit.

Unterscheidet sich der heutige Mensch vom Steinzeitmensch durch Gene, oder durch erworbenes Wissen? Die Gene sind nicht der Motor der Evolution, sondern das was im Leben erworben wird.

"Vater unser im Himmel"

Himmel = Sonnenlicht, CO2, Regen

Photosynthese: Licht+CO2+Wasser -> Pflanze

Nahrungskreislauf -> Mensch kommt aus dem Himmel

Umso länger man sich mit Wissenschaft und Religion beschäftigt, umso mehr entdeckt man das sie nur eine Wirklichkeit beschreiben aus verschiedenen Blickwinkeln. Und das die Zersplitterung in verschiedenste Wissenschaftsfächer blind macht für das große Ganze, für Natur = Gott = Leben = Ewig.

Kommentar von matmatmat ,

Pantheismus, Deismus... das sind aber auch so ziemlich die einzigen Formen von Religion die mit Wissenschaft kompatibel sein könnten und nun wirklich nicht das übliche, was man so trifft.

Evolution ist Mutation, Vermehrung, Selektion. Sonst nichts. Sie hat keine Richtung, kein Ziel, niemanden der sie steuert.

Kommentar von 0815Interessent ,

Das ist aber auch nur eine Theorie und nicht bewiesen. Genau betrachtet ist ein Glaube auch nur eine Theorie, nämlich die Theorie, dass es ein Überwesen gibt, das die Welt in irgendeiner Form beeinflusst. Ich finde es etwas überheblich, mit einer Meinung eine andere Meinung als falsch darzustellen.

Kommentar von matmatmat ,

Die Evolution ist ein Faktum. Das sie erklärende Gedankengebäude, die Evolutionstheorie ist eine wissenschaftliche Theorie und damit die am besten gesicherte Stufe des Wissens die wir haben. Zum Beispiel: Gravitationstheorie. Die hat sogar mehr Ungereimtheiten, ist aber ebenfalls eine Theorie. Warum trifft man nur so selten Leute, die daran energisch zweifeln?

Die Hypothese, das es ein "Überwesen gibt, das die Welt in irgendeiner Form beeinflusst" sollte nach Jahrtausendelanger vergeblicher Suche nach Beweisen irgend wann aufgegeben werden, oder?

Kommentar von Maimaier ,

Gott ist nicht Übernatürlich, kein Überwesen. Er ist die Natur, und die Natur kann nicht Übernatürlich sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Le-Sage-Gravitation

Kommentar von matmatmat ,

Wenn Gott = Natur und nicht übernatürlich ist lößt sich aber so ziemlich alles was in Bibel, Koran, ... steht in Luft auf und auch die Anbetungswürdigkeit sinkt erheblich. Das ist nicht der übliche Standpunkt religiöser Menschen.

Kommentar von Maimaier ,

"in Luft auf"

Genau das Gegenteil ist der Fall, Gott wird zur Wirklichkeit, zu den Folgen unseres Tuns.

Antwort
von Andrastor, 35

Soweit du willst.

Meinugs- und Redefreiheit sind hier in Europa Grundrechte, von daher darfst du nach Lust und Laune kritisieren. Gläubige werden sich so gut wie immer beschweren, wenn du ihren Glauben kritisierst, aber solange du ein paar Grundregeln einhältst, muss dir das nichts ausmachen.

1.) Höflichkeit. Versuch von Kraftausdrücken abzusehen, es sei denn du willst unbedingt provozieren.

2.) Sachlichkeit. Wenn du von Tatsachen sprichst, forsche nach ob die so gestützt sind. Nichts ist peinlicher als wenn du etwas als Tatsache verkaufen willst, was so nicht stimmt.

3.) Subjektivität. Wenn du von deiner Meinung sprichst, bleib subjektiv. Die Objektivität ist den Tatsachen vorbehalten.

Antwort
von Midgarden, 72

Solange Du nicht persönlich wirst oder Menschen wegen ihres Glaubens kritisierst, ist das okay.

Bedenke vor allem, wie oft gerade Wissenschaft schon angeblich Unumstößliches revidieren mußte ;-)

Kommentar von matmatmat ,

Ich wüßte jetzt nichts, was in der Wissenschaft je unumstößlich gewesen ist? Das ist doch gerade der Unterschied...

Kommentar von Midgarden ,

Da staune ich aber - Du sprichst von Wissenschaft und kennst nicht ihre Irrtümer? Das fing weder mit Kopernikus an noch endete es mit ihm ...

Kommentar von matmatmat ,

Aber kein Wissenschftler bei klarem Verstand hat jemals behauptet alles richtig und unumstößlich verstanden zu haben? Außer vielleicht vor langer Zeit, zu den Anfängen, als christliche Wissenschaftler versuchten "den Plan Gottes" zu erkennen.

In der modernen Wissenschaft ist es sogar eine Voraussetzung für die Akzeptanz einer Hypothese, das sie widerlegbar sein muß. Jedem Wissenschaftler ist bewußt, das es nur eine vorläufige Beschreibung der Realität ist - aber eben trotzdem die allerbeste die wir zu diesem Zeitpunkt haben.

Kommentar von Midgarden ,

Ändert nichts daran, daß für viele Wissenschaft ein Surrogat für Religion ist - also etwas, an das sie glauben ;-)

Um Irrtümern vorzubeugen - ich habe selbst einen "wissenschaftlichen" Abschluß, betrachte das Thema also aus der Horizontalen

Kommentar von Karl37 ,

Aristoteles und auch Platon haben das geozentrische Weltbild favorisiert und zum Dogma erhoben obwohl das heliozentrische Weltbild des Aristarch  von Samos den Beiden bekannt war. Die christliche Kirche existierte damals noch nicht.

Kommentar von PWolff ,

Ich hatte Wissenschaft auch mal als "Zweitreligion".

Bis ich auf die Erkenntnistheorie gestoßen wurde. (Schule, Philosophieunterricht)

Und dann ist da noch das Gödel-Theorem. Und "Die Mathematik ist eine Wissenschaft auf Hoffnung hin" (Physikprofessor Günter Ludwig)

Kommentar von Hamburger02 ,

"Bedenke vor allem, wie oft gerade Wissenschaft schon angeblich Unumstößliches revidieren mußte ;-)"

Nach meinem Wissen ist das noch nie passiert, weil die Wissenschaft von vornherein davon ausgeht, dass es gar keine unumstößlichen Wahrheiten geben kann. Das behaupten nur Religionen und tischen dann Märchen auf.

Antwort
von xyxycotl, 54

Sieh es mal so: Religion ist für viele eine emotionale Sache. Immerhin "löst" sie die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Leben nach dem Tod. Keine Kleinigkeiten.

Religion anzuzweifeln ist also das Anzweifeln eines kompletten Lebensgefüges.

Und: Frage dich: Bist du religionskritisch, oder kirchenkritisch? An der katholischen Kirche gibt es vieles zu kritisieren, die Kernbotschaft des Christentums ist aber: liebe deinen Nächsten, deine Feinde usw.

Der Islam, trotz vieler Gewalttätigkeit, will das Reich des Friedens errichten (Dar-al-salam).  usw.

Und vor allem: Warum sollte man Religion kritisieren? In dem Sinne ist Atheismus dein Glaube, auch den kann man letztlich nicht beweisen. Glaub was du willst, und wenn dich jemand belehren oder bekehren will: Geh/schick ihn weg.

Kommentar von matmatmat ,

Keine schlechte Grundeinstellung, aber: Wer die Existenz von etwas behauptet muß diese auch beweisen (wenn er möchte, das andere ihm das abnehmen). In diesem Sinne: Atheismus ist die "natürliche" Position und hat nichts zu Beweisen.

Kommentar von xyxycotl ,

und da ist das grundlegende Missverständnis: Ich kann an fliegende Spaghettimonster glauben, ob du das tust, interessiert einen aufgeklärten Gläubigen nicht. Daher muss ich dir nichts beweisen.

BEWEISE ES ist nur die neueste Keule im öffentlichen Diskurs, wobei der Kern doch ist: ICH GLAUBE DIES, weil es mir wichtig und richtig erscheint.

Newton, Kant, ... alle Aufklärer glaubten an die Macht der Fakten und der Vernunft, eben weil ihnen religiöse Beschränkungen auferlegt worden waren oder sie im Konflikt mit der jeweils dominanten Religion standen. Aber auch sie wollten andere überzeugen, nämlich von der physikalischen Welt.

Nur weil ich etwas nicht beweisen kann, heißt es ja nicht, dass es das nicht gibt. Das Universum gibt es auch ohne dass Physiker Quantengravitation/die Große Vereinigte Theorie/das Spaghettimonster bewiesen haben. Noch.

Atheisten krallen sich an die Forderung "beweise es" in dem Wissen, dass Jenseitigkeit nicht im Diesseits bewiesen werden kann. Der Gläubige begibt sich in die Ruhe, dass es etwas gibt, dass dem Ganzen Sinn gibt. Der Atheist endet damit, dass dies hier alles ist und man sich folglich keine Sorgen machen muss.

Also: Religion: Alles wird gut, wenn du X tust und Y lässt.

Atheismus: Alles endet. Auch gut.

Kommentar von Hamburger02 ,

"BEWEISE ES ist nur die neueste Keule im öffentlichen Diskurs..."

Nein, das ist die Reaktion auf die Erkenntnis, dass die Religion offensichtlich über Jahrhunderte nur Märchen erzählt hat. Und bei jedem Märchen, das als Realität verkauft werden soll, kommt dann halt der Reflex: beweise es. 

Du kennst doch den Spruch: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht."

Kommentar von 0815Interessent ,

Du verwechselst hier Religion mit religiösen Institutionen und Predigern. Ein Glaube kann nicht "lügen", weil das individuell ist.

Und die Beweiskeule ist durchaus ein beliebtes Mittel jedes Religionskritikers. Nur vergessen diese "Wissenschaftler" dann, dass sie auch keinen Beweis gegen Gott haben.

Wenn für die eine Seite Beweispflicht gilt, dann bitte auch für die andere Seite. Alles andere ist hypokritisch.

Kommentar von matmatmat ,

Die Beweispflicht gilt immer für denjenigen, der die Existenz von etwas behauptet.

Kommentar von alexander329 ,

Auch Beweise kann man seiner Lebensphilosphie anpassen bzw.leugnen.

Kommentar von Karl37 ,

Eine Beweispflicht gibt es nicht im transzendenten Bereich. Willst du aber dem Gläubigen sein Glaube absprechen, dann solltest du falsifizieren oder den Mund halten.

Kommentar von matmatmat ,

Es geht nicht ums Absprechen, ich bin doch kein Psychiater. Wer möchte, das jemand anderem ihm seine Behauptung glaubt ist in der Beweispflicht, alles andere läuft den schmalen Grat zwischen Wunsch und Wahn.

Kommentar von Hamburger02 ,

"Immerhin "löst" sie die Frage nach dem Sinn des Lebens und dem Leben nach dem Tod."

Das sind keine Lösungen, das sind nur Scheinlösungen ohne jeglichen Bezug zur Realität.

Antwort
von Repwf, 57

Zu welchem Anlass? 

Antwort
von Eselspur, 35

Es gibt keinen Gegensatz von Wissenschaft und Religion.
Kritisieren darfst du alles. Boshaft verachten führt uns nicht näher zur Wahrheit.

Kommentar von Hamburger02 ,

Kommt wohl drauf an, wie genau man hinguckt. Ich erkenne jede Menge Widersrpüche sowohl im Ansatz, in der Methodik als auch inhaltlich.

Antwort
von FoxundFixy, 62

Solange  bis jemand auf dich losgeht

Antwort
von dompfeifer, 1

Sehr komische Frage. Soweit es eben Deinem Geprächspartner Spaß macht.

Antwort
von norelig, 33

Ich frage immer nach dem Warum . Warum sollte ein Gott , der ja angeblich schon immer existiert ausgerechnet jetzt die Erde die Menschen usw erschaffen haben ? Wurde ihm Langweilig ? Was hat er vorher gemacht , warum existierte er vorher ? Warum existiert er überhaupt ? Was hat die Erschaffung des Lebens für einen Sinn ? Würde es im gesamten Universum kein Leben geben , was macht das für einen Unterschied ? Was war eigentlich so schlecht an der Zeit vor meiner Geburt ? 

Dann kommt die Frage nach dem Grund unserer Existenz . Und genau dafür gibt es keinen Grund , es ist einfach nur Zufall , der sich unendlich oft wiederholt .

Kommentar von 0815Interessent ,

Mit dieser Überlegung und Argumentation implizierst du aber, dass wirklich alles im Rahmen des menschlichen Verständnisses und der menschlichen Logik passiert und existiert.

Woher will man als Mensch wissen, ob es nicht etwas gibt, das außerhalb unserer Logik ist? Wie können wir uns sicher sein, dass alles im Universum und davor menschlicher Logik folgt?

Kommentar von norelig ,

Das hat aber nichts mit Logik zu tun . Es sind Fragen , die einer logischen Antwort bedürfen . Auch im Universum folgt nichts menschlicher Logik . Sicher gibt es Erkenntnisse über Entwicklungen im Universum , das hat aber nichts mit Logik zu tun . Natürlich gibt es logische Schlussfolgerungen basierend auf Erkenntnissen , aber eben keinen logisch zu erklärenden Sinn . Auch das Leben auf der Erde , es ist zwar da , auch die Entwicklung ist bekannt , nur gibt es keine logische Erklärung für den Grund . Wäre die Erde nur ein schwarzer Stein , es würde sicher keinen Unterschied machen .   . 

Antwort
von LisanneVicious, 59

So weit wie du willst, musst es aber nicht allen unter die Nase reiben. Die religiösen Leute musst du auch respektieren.

Kommentar von matmatmat ,

Natürlich muß er religiöse Menschen - wie alle Menschen - nett behandeln. Aber Respekt ist doch etwas, daß man sich mit irgend einer positiven Leistung verdienen muß, oder?

Kommentar von warehouse14 ,

@matmatmat:

"Aber Respekt ist doch etwas, daß man sich mit irgend einer positiven Leistung verdienen muß, oder?"

Echt jetzt? Was hast Du denn bisher positives geleistet, weshalb ich Dich respektieren müsste? o.O

Bist Du sicher, daß man sich Respekt nur mit irgendeiner von wem auch immer als positiv empfundenen Leistung verdienen kann?

Oder ist Respekt nicht etwas Grundsätzliches, das jedem Menschen einfach zusteht? Unabhängig davon, was er leisten kann oder geleistet hat...

warehouse14

Kommentar von matmatmat ,

Bist Du sicher, das Du hier nicht Respekt mit Menschenrechten, Würde und ähnlichen Werten verwechselst? Würde steht jedem Menschen zu. Deswegen beleidigt man ja auch keine Menschen oder Verspottet sie als Mensch für eine Idee die sie haben.

Aber Respekt? Ich kann die Ehrlichkeit eines Politikers respektieren (wenn ich mal einen finde), oder Respekt haben vor der Gefährlichkeit eines Tigers oder der Leistung eines Bergsteigers... das alles muß man sich verdienen.

Selbst im aller weitesten Sinne, wenn man Achtung und Respekt gleich setzt, haben das vielleicht Menschen verdient aber keinesfalls Ideen. Erst recht nicht schlechte Ideen.

Antwort
von comhb3mpqy, 26

habe mich aber für die seite der wissenschaft entschieden

es gibt viele Menschen, die der Meinung sind, dass Wissenschaft und Glaube sich nicht gegenseitig ausschließen. Auch ich glaube an Gott, Gründe/Argumente, warum ich das tue findet man einfach wenn man sich mal meine Antworten auf die letzten paar Fragen durchließt.

Wenn du aber der Meinung bist, dass du Religionen unbedingt kritisieren möchtest, dann mach dich doch bitte nicht über die Religionen lustig. Mach das bitte konstruktiv, das Wort hast du ja in deiner Frage auch schon mal erwähnt. Aber mal eine Frage an dich: Was hast du davon, wenn du Religionen kritisierst? Du bekommst doch keine Belohnung dafür.

Kommentar von matmatmat ,

Warum sollte man sich nicht über Religion lustig machen? Ich finde es gibt Bereiche, da ist das ein angebrachtes Mittel der Kritik. Nicht bei so ernsten Themen wie der Kinderverstümmelung / Beschneidung aber Satire ist durchaus eine Form der Kritik die etwas bewirken kann. Sie hält humorvoll den Leuten den Spiegel vor, bricht Tabus und bringt dinge ins Gespräch. Da finde ich Humor sehr wichtig.

Und mal ehrlich, manchmal lacht man auch aus Verzweifelung. Das ist dann nicht böse gemeint, aber geht in dem Moment nicht anders...

Was hat man davon, wenn man Religion kritisiert? Das fängt damit an, das man als nicht religiöser Mensch auch als Mensch mit sinnvollem Standpunkt wahrgenommen wird (wo uns auch in diesem jahrtausend Bischöfe mal was erzählen wie "ohne waren Glauben gibt es kein menschsein") und hört da auf, wo religiöse Diskriminierung am Arbeitsmarkt die Jobchancen schmälert.

Antwort
von DerBuddha, 3

du darfst genauso weit gehen, wie die gläubigen es auch tun........das problem ist nur, dass fast jeder gläubige ab einem bestimmten punkt zum fanatiker wird, weil er nicht mehr weiter argumentieren kann..........

so lange du niemanden bedrohst, nicht zu gewalt aufrufst oder beleidigend wirst, so lange machst du alles gut und bist besser als der grösste teil der gläubigen selbst.................:)

das schöne ist ja, dass wir echte fakten bringen, die von gläubigen aber immer nur mit dummen zitaten aus dem märchenbuch dann beantwortet werden, in wahrheit geht fast niemand auf fakten ein, was sollen sie auch dagegen schreiben?.............*g*

Antwort
von MrMiles, 48

Sky is the limit

Kommentar von Theatheist ,

Den himmel als solchen gibt es aber nicht, das ist eine reine illusion des sonnenlichtes

Kommentar von MrMiles ,

Du hast es erfasst :)

Antwort
von Antwortapparat, 13

lies dir diese Seite durch.

http://www.atheismus-info.de/

danach kannst du 50% der Antworten auf deine Frage entsorgen.

Antwort
von nonamestar, 38

Du darfst Deine Meinung in Deutschland frei äußern.

Rückständige "Gläubige" darfst Du dabei aber nicht beleidigen weil sie so bildungsfern sind, Du musst Deine Kritik "objektiv" (wissenschaftlich nachweisbar begründet äußern.

Du darfst aber die Tatsache "es gibt keine Götter" äußern weil das die bewiesene Tatsache ist.

Auch die Tatsache, dass "Glauben" rückständig" ist, ist bewiesen und darf von Dir auch so weiter gegeben werden.

Kommentar von Fenrir9 ,

Mir wäre neu, dass eine Nichtexistenz von göttlicher Macht bewiesen wäre. Wir Menschen können im Grunde gar nichts beweisen. Wir sind eine noch sehr junge Rasse und zeichnen uns durch unser teilweise sehr primitives und unüberlegtes Handeln aus. Wir wissem nicht einmal ob unser Leben nicht pure Einbildung oder eine Simulation ist, wollen aber jegliche Art von göttlicher Macht und jedes übernatürlichen, nicht erklärbaren Phänomen mit rationaler Denkweise gegenüberstehen. Wir denken wir wären die Spitze von Allem und nicht stünde uns über. Doch dieses Urteil sollten wir erst nach unserem Ableben fällen.

Kommentar von Ryuuk ,

Mir wäre neu, dass eine Nichtexistenz von göttlicher Macht bewiesen wäre.

Nichtexistenz ist per Definition nicht beweisbar. Aber die Tatsache das es absolut keine Belege für die Existenz von göttlicher Macht gibt, ist das nächstbeste zu einem Beweis. Wenn eine Behauptung nicht bewiesen werden kann, wird sie schließlich als nicht korrekt verworfen.

Wir Menschen können im Grunde gar nichts beweisen.

Wir können. In der Mathematik jedenfalls.

Für alles andere besteht natürlich die Möglichkeit das irgendwo in einer verlassenen Ecke des Universums etwas existiert was einen Aspekt unseres Wissens als unvollständig oder inkorrekt enthüllt.

Wir wissem nicht einmal ob unser Leben nicht pure Einbildung oder eine Simulation ist,

Würde das einen Unterschied machen? Selbst wenn das Universum nur eine Illusion ist, ist es immernoch eine Illusion die man erforschen kann.

wollen aber jegliche Art von göttlicher Macht und jedes übernatürlichen, nicht erklärbaren Phänomen mit rationaler Denkweise gegenüberstehen.

Dazu fällt mir ein Zitat aus einem Gedicht ein: "because throughout history. every mystery. ever solved. has turned out to be... not magic"

Wir denken wir wären die Spitze von Allem und nicht stünde uns über.

Soweit haben wir nichts gefunden was anderweitig sagt.

Doch dieses Urteil sollten wir erst nach unserem Ableben fällen.

Nach unserem Ableben ist es zu spät ein Urteil zu fällen. Dann sind wir tot und können nichts mehr tun.

Kommentar von matmatmat ,

Wenn wir gar nichts beweisen können, können wir auch direkt aufhören miteinander zu reden. Denn Du existierst nicht (beweise mal das Gegenteil ;). Das ist kein sehr kommunikativer Standpunkt und auch kein sehr konstruktiver.

Warum sollte man die nicht-existenz von irgend was beweisen müssen oder wollen? Wenn ich behaupte das Gnome unter meiner Fensterbank wohnen kannst Du das glauben oder nicht glauben. Aber wenn es drum geht das als Fakt, als Tatsache zu erzählen, dann muß ich das beweisen, dass sie da sind. Ich kann nicht behaupten das ist wahr, bis Du vorbei gegekommen und das Gegenteil bewiesen hast!

*tätschelt die Gnome*

Kommentar von nonamestar ,

und zeichnen uns durch unser teilweise sehr primitives und unüberlegtes Handeln aus.

Deswegen gibt es (noch) Gläubige).

Es gibt eine Zeitschiene und Entwicklungsschiene.

Wir waren mal Affen, rein vom "Bauch" , "Emotionen" und Fressen und Fortpflanzung geprägt.

Mit der Zeit wurden die Hirne größer.

Die Entwicklung geht in Richtung Grips statt Kraft.

Unsere Gesellschaft ist durchschnittlich mitten drin.

95 Prozent sind dumm, 5 Prozent können denken.

So lange hier alles und jeder / jede gleich gemacht wird, findet keine Evolution und so auch keine Weiterentwicklung mehr statt.

Das Trullerchen, das ihre Katze als "mein Kind" bezeichnet und beztüddelt, ist hier falscherweise genau so gut angesehen wie der geniale Hirnforscher.

So lange sich diese Gesellschaft nicht in Richtung "weg von Voksmusik und weg von RTL2 - hin zu Bildung und eigenständigem DENKEN entwickelt, werden Weiterentwicklungen kaum möglich sein.

Unser Planet wird die Flut der zu vielen Egoisten mit der fast völligen Vernichtung belohnen - ein Naturgesetz und KEINE Religion.

Vielleicht wird die nächste Generation in 1 Mio. Jahren schlauer sein, sich nicht hemmungslos weiter vermehren sondern erst DENKEN.

Religion ist Richtung Affen, denken geht in Richtung Höherentwicklung.

Kommentar von 0815Interessent ,

Ein denkender Mensch hat es mMn nicht nötig, andere fertig zu machen, nur weil sie anderer Meinung sind.

Jemanden mit einer anderen Meinung, die nicht widerlegbar ist, als dumm zu bezeichnen, ist in meinen Augen wirkliche Dummheit.

Kommentar von matmatmat ,

Jemanden mit einer anderen Meinung die nicht nur nicht belegt sondern in großen Stücken sogar offensichtlich falsch und schädlich ist *nicht* zu kritisieren wäre unmenschlich, feige und arrogant.

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