Wie weit darf ein guter echter Freund einen kritisieren, und ab wann merkt man, das es kein echter Freund mehr ist?

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2 Antworten

Ein guter Freund darf und sollte einen grenzenlos kritisieren, wenn er einen ernsthaften Grund sieht. Nur so kann man über eigenes Verhalten, eigene Stärken und Schwächen und Verbesserungswürdiges sinnvoll nachdenken.

Wenn man nie einen Spiegel vorgehalten bekommt, hat man schlechte Chancen dazu.

Wozu hat man Freunde, wenn sie einem nichts sagen dürfen, was einem weiterhelfen könnte?

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Ein guter Freund sollte ehrlich kritisieren, wenn er einen Grund dazu sieht. Ich finde in einer guten Freundschaft hat man gerade diese Freiheiten, weil man sich kennt, und weiß, der andere mag Einen trotzdem, auch wenn er kritisiert. Das Kritisieren sollte aber nie darauf basieren, dass man den Anderen fertig machen oder klein halten will, sondern zu seinem Besten, dass er die beste Version seiner selbst wird. Man kann gegenseitig daran wachsen, sich ehrlich zu kritisieren, weil man auf eigene Fehler hingewiesen wird. Ganz oft merkt man es auch am Tonfall: man kann sehr einfühlend auf Fehler hinweisen, oder aber sehr schroff. Ein guter Freund sollte immer den richtigen Tonfall finden, um nicht zu verletzen, aber trotzdem seine Meinung ausdrücken zu können.

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