Frage von Papageientrine, 80

Wie wehre ich mich gegen bossing Attacken?

Hallo...ich bin seit 17 Jahren in einer Pflegeeinrichtung als ex. Altenpflegerin in Teilzeit mit 28 st. Im Vertrag habe ich stehen das ich freitags immer frei habe. Das hat private Gründ, die zwingend notwendig sind. Wir haben eine behinderte Tochter die freitags schon um 13h Bach Hause kommt. Sonst erst um 16h. Seit mehreren Jahren mache ch nur spät Dienst. Es ist meiner Chefin ein Dorn im Auge daß diese Klausel im Vertrag steht. Die dienstpläne Weden so gestaltet daß ch jeden Freitag arbeiten muß. Auf Nachfrage, was das soll, bekam ich zur Antwort daß ich den Tag nicht mehr nötig habe, andere Kollegen wollen auch mal freitags frei haben, und ich hätte das Privileg nur SD zu machen ( was andere auch haben ) grundsätzlich bin ich bereit auch mal Freitags zu arbeiten. Ch möchte jedoch gefragt werden damit ich planen kann. Statt mit mir zu reden, sagte sie daß sie jetzt keine Lust mehr hätte und hat aufgelegt. Ich habe meine pdl davon n Kenntnis gesetzt , die sich dann noch mal mit de Chefin unterhalten hat. Ich möchte mich beruflich nicht anderweitig umsehen. Ich bin gerne dort. Meine Kollegen sind io, Ch bin übrigens schon 55 Jahre alt. Ich will einfach nur meine Ruhe haben

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Antwort
von Herb3472, 49

Ich denke, da werden wir Dir hier nicht viel helfen können. Das musst Du mit Deiner Pflegedienstleiterin und Deiner Chefin abklären. Zweckmäßig wäre wohl ein Gespräch zu dritt.

Alles Gute!

Kommentar von Papageientrine ,

Danke...das betrübt mich jetzt grade :-/

Antwort
von atzef, 48

Du brauchst doch nur auf die Klausel im AV zu verweisen.

Kommentar von Papageientrine ,

Das habe ich, dann will sie mir die Klausel kündigen. 

Kommentar von atzef ,

Hast du jemals davon gehört, dass man eine Klausel in einem Arbeitsvertrag gekündigen hat...? :-)

Entspann dich und tritt vielleicht beizeiten mal der Gewerkschaft bei...

Kommentar von alexbababu ,

Soll sie es mal versuchen. Das geht nur über eine Änderungskündigung.

Hexle2 hat so einen schönen Text, welche dir dann die 3 Möglichkeiten, die du hast, aufzeigt. 1) Annehmen 2) Unter vorbehalt Annehmen und dann dagegen Klagen 3) Kündigung annehmen

Der Text von Hexle ist natürlich kompletter. Ich schau mal ob ich ihn finde. 

Kommentar von alexbababu ,

Hier aus einem alten Beitrag:

1. Du nimmst an und arbeitest zu den neuen Bedingungen

2. Du lehnst ab und aus der Änderungskündigung wird eine Beendigungskündigung. 

3. Du nimmst unter Vorbehalt an. Das hat die Folge dass Du dann zu den neuen Bedingungen arbeitest, gleichzeitig beim Arbeitsgericht die Rechtmäßigkeit der Änderungskündigung prüfen lässt. Ist das Gericht der Meinung, die Änderungskündigung ist unrechtmäßig, hast Du den Job zu den alten Bedingungen zurück.

Bei 2. und 3. musst Du aber unbedingt innerhalb von drei Wochen Klage beim Arbeitsgericht einreichen sonst ist die Änderungskündigung, bzw. Beendigungskündigung wirksam.

Authorin: Hexle2 13.02.2016 https://www.gutefrage.net/frage/kann-der-arbeitgeber-eine-aenderungskuendigung-a...

Falls sie noch postet, gebt ihr noch paar Daumen hoch 

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