Frage von YunaSungSoo, 53

Wie wechsle ich am besten einen Ausbildungbetrieb und wie stelle ich das an?

Ich mache eine Ausbildung zur Bürokauffrau und bin jetzt im 2. Ausbildungsjahr. Wir sind eine kleine Firma und betreiben einen Online-Shop. Ich mache jetzt seit 2 Jahren jeden Tag das gleiche und ich habe noch nichts neues gelernt. Und als ich meinen Chef darauf ansprach sagte er, dass ich bald etwas neues lerne. Das ist jetzt 4 Monate her. Mich langweilt das Arbeiten total und ich bin in letzter Zeit ziemlich unmoteviert. Wir haben noch einen Lehrling in unserer Firma. Und sie durfte im 2. Ausbildungsjahr schon alles machen. Wie Bestellungen, Rechnungen usw.. Ich bearbeite nur Produkte und räume den Dreck der anderen weck. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll...

Antwort
von DerHans, 38

Dass du während der Ausbildung nur Routinearbeiten verrichtest, kannst du über die IHK abmahnen lassen. 

Diese wäre dir auch bei der Vermittlung eines "richtigen" Ausbildungsplatzes behilflich.

Kommentar von YunaSungSoo ,

Das Problem ist jedoch, dass mein Cheff sehr empfindlich reagiert wenn er was von IHK, AHK oder sonstiges hört..

Ich habe nur Angst. dass ich gekübdigt werde

Kommentar von DerHans ,

Was nützt dir denn ein Ausbildungsbetrieb in dem dir nicht die Kenntnisse vermittelt werden, die für dein späteres Berufsleben erforderlich sind?

Kommentar von YunaSungSoo ,

Das stimmt schon, ich habe aber schon eine abgebrochene Ausbildung. Ich will nicht als Versagerin dastehen. jedoch ist dies schon auch eine große Belsatung für mich. Ich weiß nicht was ich machen soll. Einerseits will ich nicht mehr im Betrieb arbeiten andererseits möchte ich aber die Lehrstelle nicht aufgeben

Kommentar von herakles3000 ,

Dein Chef kann dich nicht so einfach mehr kündigen außer du  beleidigst ihn die Kunden  oder seine Familie oder klaust  oder  Verräts  Betriebsgeheimnisse.oder verweigerst die Arbeit..Sonst ist das nicht möglich dich zu kündigen Viellicht reagiert sie so sensibel weil sie  dasselbe schon mal mit einem Azubi gemacht hat und dann belehrt worden ist oder sogar betraft worden ist...Hält sie sich nicht an den Ausbildungsplan  kann sie sogar die Ausbildungslizenz entzogen werden..wende dich ruhig an die stellen die dir helfen können.Davor must du keine angst haben.

Antwort
von Silverbear, 30

Die Ausbildung abzubrechen und was neues anzufangen ist nur sinnvoll wenn man den falschen Beruf gewählt hat. Denn du darfst dich darauf einstellen dass du immer nach dem warum in Bewerbungsgesprächen gefragt wirst und "durfte nur den Dreck wegmachen" kann auch als "konnte nichts" gewertet werden. Daher wäre in deinem Fall der richtige Weg nochmals das Gespräch mit deinem Chef zu suchen und ihn ggf. auf den Ausbildungsvertrag und die darin enthaltenen Tätigkeiten und Inhalte hinzuweisen (Rückseite). Wenn das nicht fruchtet wende dich an die IHK, die helfen dann ggf. das die Ausbildung in einem anderen Unternehmen fortgeführt wird.

Kommentar von YunaSungSoo ,

Ich habe jetz schon 4-Mal das gleiche Thema angesprochen doch es bringt nichts. Ich will auch nicht mehr Arbeiten, da ich mich sehr unterfordert fühle. Abbruch der Lehre kam für mich nie in Frage

Kommentar von Silverbear ,

Dann ab zur IHK. Jetzt heißt es kämpfen. Lass dich nicht unterkriegen. Es ist dein Leben, Mach das Beste draus. Predige ich meinen Lehrlingen auch immer.

Kommentar von Silverbear ,

Ach ja und dein Ausbildungsnachweis mitnehmen.

Kommentar von YunaSungSoo ,

Danke für den Rat und den Tipp

Kommentar von Silverbear ,

Gerne, eine Ausbildung sollte immer so gut wie möglich sein. Die Zeit Fehler zu machen ohne das es schlimm ist bekommst du sonst nie wieder.

Antwort
von herakles3000, 8

Suche dir einen  neuen betrieb und hör dich zb mal bei den anderen Azubis in der Berufsschule um.

2 Wende dich an die Kammer da dein Chef dich nicht ordentlich ausbildet  beziehe dich auf den Ausbildungsplan und den zeitraum bestimmter Sachen.

3 teile deiner Chefin mit das du so keine zulassung zur Prüfung bekommst und du sie dann deswegen haftbar machen wirst,.!

4 In dem neuen betrieb verlierst du erstmal deinen Kündigungsschutz Für 3 monate aber du kannst normal weitermachen auch in deiner berufschule!

Antwort
von Jessii1606, 15

Das geht nicht, du kannst deine Ausbildung nach der Probezeit kündigen, allerdings nur wenn du einen anderen Beruf erlernen möchtest oder ins Ausland möchtest z.B.

Wenn du kündigst, darfst du keine Ausbildung in dem gleichen Beruf mehr beginnen.

Müsstet ihr aber auch in der Schule dran genommen haben.

Aber rede mal mit der IHK, vielleicht gibt es in deinem Fall eine Ausnahmeregelung, was ich allerdings bezweifle, da die IHK nur schauen wird, dass dein Chef dir mehr beibringt und du richtig ausgebildet wirst.

Antwort
von christl10, 26

Dann mußt Du Dich schon bei einem anderen Betrieb bewerben und klären ob sie Dich in das 2. Aubildungsjahr übernehmen. Meiner Ansicht nach schon fast unmöglich. Daher Augen zu und durch. 

Kommentar von YunaSungSoo ,

Das Problem ist jedoch, dass mein Cheff sehr empfindlich reagiert wenn er was von IHK, AHK oder sonstiges hört..

Ich habe nur Angst. dass ich gekübdigt werde

Kommentar von Silverbear ,

Das dürfte fast unmöglich sein. Auszubildende zu kündigen ist sehr schwer und Ausbildungsinhalte nicht zu vermitteln kann für ihn richtig Ärger bedeuten. Kann sein das er deswegen so allergisch darauf reagiert. Das sollte aber kein Grund sein deswegen zurückzustecken.

Kommentar von YunaSungSoo ,

Wenn Ihm etwas nicht passt, schreit er mich an un droht sofort mit Kündigung... Und ich fühl mich zudem auch noch sehr unwohl mit Ihm über das zu reden und wenn er auch noch Wind davon bekommt, dass ich zur IHK gegangen bin, brauche ich gar nicht mehr anzukommen

Kommentar von DerHans ,

Du musst aber einfach auch lernen, deine Rechte einzufordern. Sonst wirst du in einem anderen Betrieb genau so untergebuttert.

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