Frage von wolfsbrut15, 46

wie war die wissenschaft im mittelalter und was wussten sie schon über körper/natur usw?

Ich meine damit wie sie damals geforscht haben und wo.. zB heute gibt es viele geräte uvm....

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Franz1957, Community-Experte für Physik, 11

Grundsätzlich kann man sagen: Sie wußten viel mehr, als man ihnen heute meistens zutraut. Die Idee, daß das Mittelalter "finster" gewesen sei, ist ein Vorurteil. Tatsächlich machten Forschung und Technik damals viele Fortschritte.

Das ist ein gutes Buch über die Wissenschaft im Mittelalter:

Von Augustinus bis Galilei: Die Emanzipation der Naturwissenschaften von Alistair C. Crombie, dtv 1977, ISBN 9783423042857.

Wichtig, weil das Gerücht vom mittelalterlichen Glauben an die Erdscheibe immer noch so weit verbreitet ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Flache\_Erde

Einige Artikel sind hier zu finden: https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Wissenschaft_im_Mittelalter

Auf englisch gibt es über das Thema deutlich mehr zu lesen:

https://en.wikipedia.org/wiki/European\_science\_in\_the\_Middle\_Ages

https://en.wikipedia.org/wiki/History\_of\_science (Abschnitt "Science in the Middle Ages")

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:Science_in_the_Middle_Ages


Kommentar von Iamiam ,

danke für die vielen Links.

Erdscheibe: und warum wurde Galilei dann verurteilt? (Formal schon in der Neuzeit)

Kommentar von Franz1957 ,

Galilei wurde verurteilt, weil er das heliozentrische und nicht das geozentrische Weltbild vertrat. Auf deutsch: Weil er sagte, daß die Erde um die Sonne kreist und nicht die Sonne um die Erde.

Kommentar von wolfsbrut15 ,

danke

Antwort
von Iamiam, 16

Mach Dir bewusst, dass man als Mittelalter den Zeitraum der Völkerwanderung bis ca 1500 rechnet, aber auch danach ging es erst sehr langsam los mit den Fortschritten. Auch damals beruhte alles auf Beobachtungen, aber die wurden eingeordnet in die herrschende -bei uns christliche- Ideologie.

  • Astronomie = Astrologie, die Erde war Mittelpunkt, die Sterne sind in Sphären am Himmel eingeordnet, die sichtbaren Planeten bekannt und als Schicksalszeichen verstanden. Die Astronomen suchten in erster Linie nach dem Planeten, der ihnen ihre Horoskope verfälschte.
  • Geometrie und astronomische Berechnungen waren relativ hochentwickelt, das Ideal der himmlischen Bewegung war der Kreis, die später als solche erkannten Ellipsen versuchte man als Kreis-am-Kreis-Bewegingen zu erklären. Das trotz der Tatsache, dass es noch kein Dezimalsystem gab.
  • Physik: oben ist oben, unten ist unten, die Erde ist eine unbewegte Scheibe und Mittelpunkt der Schöpfung. Reibung ist den Müllern zwar als Wind-/Wasserkraftmindernder Effekt bekannt, aber als physikalischer Begriff fehlt das noch: Alles kommt zwar zur Ruhe, aber nur, weil den Körpern die Tendenz zur Ruhe innewohnt.
  • Biologie: Alle Wesen sind von Gott geschaffen, Urzeugung war selbstverständlich (Beweis: in einem abgedeckten Topf wachsen nach einiger Zeit Maden und anderes Gewürm). Als Leonardo da Vinci mal gefragt wurde, was er über versteinerte Skelette dachte, antwortete er: wenn er sagen würde, was er wirklich darüber denke, würde er als Ketzer verbrannt. Es musste eben alles mit dem damaligen Verständnis der Bibel übereinstimmen. Die Versteinerungen waren Skizzen oder auch Probeschöpfungen Gottes, die er wieder verworfen hatte (ein sehr vollkommener Gott!). Eine Klassifikation der Arten gab es nur ansatzweise: Fischotter und Biber waren Fische, die in der Fastenzeit gegessen werden durften. Die Kenntnisse wurden in von Mönchen abgeschriebenen Büchern gesammelt und weitergegeben, diese hatten oft keinerlei Naturerfahrung, so dass sich zB Bilder nach dem Prinzip der Flüsterkette oft den beschriebenen Gegenstand bis zur Unkenntlichkeit verfälschten. Selbstverständlich waren Drache und Einhorn real.
  • Chemie=Alchemie: Neben den 4 lebensbildenden Elementen Erde, Wasser, Luft und dem verzehrenden/verwandelnden Feuer galt die Überzeugung, dass es etwas fünftes gab, was drüber stand: die Quintessenz oder auch der Stein der Weisen. Das sollte in der Lage sein, andere Stoffe in Gold zu verwandeln, was die Begehrlichkeit der Herrscher weckte. Sie finanzierten deshalb die sehr teuren Experimente, die auch deshalb teuer waren, weil es kein Öl, sondern nur Holzkohle und Blasebalg gab. Zum Glasgeräte herstellen oder andere Schmelzprozesse brauchte ein Labor Unmengen davon. Ansonsten waren die Labore zT sehr kalt.
  • Elemente im Chemischen Sinn heute gab es nicht, auch keine Molekülvorstellungen. Die Elemente repräsentierten eher Charaktereigenschaften, auch war die Schreibweise noch völlig unkoordiniert.
  • Geometrie und astronomische Berechnungen waren relativ hochentwickelt, das Ideal der himmlischen Bewegung war der Kreis, die später erkannten Ellipsen versuchte man als Kreis-am-Kreis-Bewegungen zu erklären
  • Philosophie: erst Ausgangs des Mittelalters wird durch die Wiederentdeckung der alten Griechen die Vorstellung etwas ausgeweitet. Ziemlich früh schon entwickelten sich logische Argumentationsketten, die man heute eher als plausibel bezeichnen würde: Oft Zirkelschlüsse: Die Idee eines Gottes ist so erhaben, dass sie sich verwirklichen muss, also gibt es einen Gott. -- Kritiker wurden eingesperrt oder hingerichtet, wenn der so Lehrende mächtig genug dafür war.

Soweit die wichtigsten Denkmarken.

Über Gerätschaften informierst du dich am besten in einschlägigen Museen.

Kommentar von Franz1957 ,


die Erde ist eine unbewegte Scheibe

Was daran stimmt, ist "unbewegte". Was hingegen die vielbeschworene "Scheibe" angeht:

https://en.wikipedia.org/wiki/File%3AHildegard\_von\_Bingen-\_%27Werk\_Gottes%27...

Kommentar von Iamiam ,

akzeptiert, danke für den Link, man lernt hier immer wieder dazu!

Kommentar von Iamiam ,

mir ist nochwas bemerkenswertes eingefallen:

Minerale (Kristalle wie Amethystdrusen oder kristalline Einschlüsse aller schönen Art) galten als unterirdische Pflanzen, was sich in div. Arzneimittelvorstellungen bis heute niederschlägt.

In der Erde hausten zauberkräftige und sehr reiche Zwerge, die zB Eisen zu Kobalt (=Kobold!) und Nickel (dsgl., heute noch erhalten im Zornickel) oder auch Gold zu Katzengold verwandelten, sobald es Menschen aufspürten.

In der Medizin galt die alte griechische Säfte-Lehre, durch Aderlassen oder Schröpfen versuchte man die bösen Säfte auszuleiten, möglicherweise angeregt durch die manchmal tatsächlich positiven Effekte von Blutegeln (Anti-thrombotisch und möglicherweise mehr). Noch Ludwig XIV ließ sich sämtliche sehr gesunden Zähne reissen, weil sie als Gefahrenquelle galten, alles nach fortgeschrittenstem Stand der Wissenschaft, in diesem Fall 17.Jh(!).

http://www.deutschlandfunk.de/medizingeschichte-ich-stinke-also-bin-ich.709.de.h...

Antwort
von berlina76, 26

Das nannte sich Alchemie, war weitgehend Verboten, auch das Leichenfledern um zu schauen wie ein Körper von innen aussieht.

Antwort
von gilgamesch4711, 15

  Lies mal von Artur Koestler " Die Nachtwandler "

   " Es gibt Menschen, die haben unter dem Bett eine Schachtel Streichhölzer liegen. Und jeden Abend zählen sie nach, ob auch keines fehlt. Und dann schlafen sie beruhigt ein. "

   " Wie das Mittelalter dachte, erkennt man unmittelbar, wenn man Zeichnungen eines Erdbeerstrauchs aus dem 4. Jh. vergleicht mit solchen vom 15. Jh - die gibt es nämlich durchaus. Da macht man nämlich die überraschende  Entdeckung, dass das 15. Jh, nicht von der Natur abmalt, sondern wir haben hier die Kopie der Kopie der Kopie ... "

   Ganz fatal fühlt man sich hier erinnert an die Kritik des Jesus an den " Pharisäern und Schrift Gelehrten " Genau das waren die mittelalterlichen Gelehrtenbn nämlich: Schrift Gelehrte.

   Ich selbst habe in einer Synagoge mal erlebt, welchen Respekt gläubige Juden ihren Rabbinern entgegen bringen. Ich meine hier zu Lande giltst du als weise, wenn du alt bist oder " lebenserfahren " ; wenn du was erlebt hast und Urteile erworben hast. Halt irgendwas Eigenes.

   In der Schule war ich befreundet mit Autist " Gert " ; gleich den meisten Müttern war Gerts Mutter am Meisten erzürnt über ihren eigenen Sohn. Mich sprach sie mal an

   " Ei Bupp; du hast doch Ahnung. Du bist doch schon WEIT RUM GEKOMME IN DIE WELT .  Hate schon emaa sooo en Schluuuuriii gesehe als wie de Gert? "

    Juden bewerten ihre Rabbiner nicht danach, wie " weit sie rum gekommen sind " ( zumal, wenn der Herr Rabbiner in China gewesen sein sollte, die Chinesen ja keine Juden sind. ) Die Juden argumentieren ===> etnozentrisch; mein Chemielehrer sprach hier von " geistiger " Inzucht.

   Der Rabbiner wird danach bestaunt, inwiefern er in der Lage ist, einen vorgegebenen Kanon toter Schriften auswöändig zu lernen und zu interpretieren.

   Weshalb sage ich das? Weil das Mittelalter war doch überschattet vom neuen Testament. Jesus WAR doch Jude - um so schlimmer.

   An einer mittelalterlichen Universität wurdest du also abgefüllt mit alten toten büchern -  Bibel und Aristoteles. Schau sie dir doch  an, die ISIS .   Die halten ein totes Buch, den Koran, für wörtlich Wahr.

   Hier dieses Prinzip kennst du doch. Nie Herr  der Ringe gelesen, Artusromantik oder Prinz Eisenherz? Ihnen allen ist gemeinsam, dass je weiter und Geheimnis voller etwas aus dem Nebel der Vergangenheit zu dir raunt, desto mehr Autorität besitzt es.

   Hast du schon mal die Parodie gesehen " Die Ritter der Kokosnuss " ? König Artus begegnet einer Anarchokommune

   " Wer bist du? "

   " Euer König "

   " Mit welchem Recht? "

   " Meine Krone hat mir die Dame vom See übereignet. "

   " die politische Macht leitet sich aus einem Mandat der Volksmassen ab und nicht von gewissen seltsamen ungewaschenen Jungfrauen ... "

   Ich habe mir mal den Spaß gemacht, den ===> Hexenhammer ( 1485 ) zu lesen:

  " Ob es gut katolisch sei zu glauben, dass Hexen auf dem Besen durch einen Schornstein fliegen können. "

   Keine Silbe verschwenden Sprenger / Kramer auf den einwand; wer hat denn sowas je autentisch beobachtet? Anerkannte Autoritäten werden zitiert - die Bibel und Aristoteles ( beide Nein )

   Welche Argumente sie dann doch an den Haaren herbei ziehen, ist mir leider entfallen.

   Soll ich dir mal was sagen? Ein Erich v. Däniken z.B. denkt typisch mittelalterlich. Selbst wenn vor einer Million Jahren die Aliens hier waren - welche Bedeutung hat das für UNS HEUTE?

   Weißt du, was mir aufgefallen ist? Worin besteht eigentlich die große Stärke der griechischen Philosophie?

   NIE fragt  ein Grieche: " Was war früher? "

   Kein Grieche scheint ernsthaft zu glauben, dass das, was seine Urgroßväter taten und dachten, ihn auch nur zu IRGENDWAS VERPFLICHTET .

Kommentar von Iamiam ,

hm, nachdenkenswert!

Allerdings kommt die Diskussionskultur der Juden bei dir etwas schlecht weg: ich glaube, dass sie uns gerade darin überlegen sind, dass sie ALLES INFRAGE STELLEN KÖNNEN UND DÜRFEN, weshalb ihre Bildung von jeher der unseren überlegen war und vorläufig auch noch ist. Wobei natürlich auch eine Rolle spielt, dass sie gar nicht anders konnten, als in Bildungsberufe zu gehen, weil ihnen alle handwerklichen etc. verwehrt blieben.

Kommentar von gilgamesch4711 ,

  Was du nicht wissen kannst. Aus mir spricht durchaus die Praxis; ich war Mitarbeiter eines Welt-elektronikkonzerns. Dort nun nahm der ===> Mossadagent " Martin " Kontakt mit mir auf. Ich sagte ihm konstant, dass dies mit ausdrücklicher Billigung der Werksleitung geschehe - allein er wollte das nicht einsehen.

    In dem Zeitraum zwischen 2000 und 2013 observierte er mich und versuchte, mich zu vernehmen. Meine ständig wiederholte Antwort

   " Ich bin 25 Jahre älter als Sie; dazu kommt, dass Sie bis Heute nicht hinaus gekommen sind über DIE VERNEHMUNG ZUR PERSON . Es ist nämlich durchaus fraglich, ob Ihnen Ihre Vorgesetzten jemals erklärt haben, weshalb Sie mich kontaktieren sollen. Sie gleichen einem Blinden, dem ich Farben erklären soll. Oder angenommen ich könnte mir die 4. Dimension vorstellen und sollte Ihnen erklären, wie das geht ... "

   Du verstehst es am Besten, wenn du bedenkst, dass z.B. die Buddhisten jenen Weg kennen, durch Meditation Wissen zu erlangen. Und von dieser Stufe der Erkenntnis beurteilt, war Martin in meinen Augen einfach jemand, der unnützes Zeug plappert, weil er keine Ahnung hat.

   Ein abschreckendes Beispiel für einen Juden, den ich beim besten Willen nicht als " mir überlegen " einstufen kann, wie du das so schön nennst.

   Ständig auch forderte ich von ihm jene Abstraktionsleistung. Warum ausgerechnet er? Warum nimmt nicht ein Präsident, Direktor, Professor oder Nobelpreisträger aus Israel mit mir Kontakt auf? Ist es am Ende mit dieser gepriesenen Überlegenheit doch nicht so weit her?

   Über Martin mehr, wenn du magst. Was mir an dem gerade besonders unangenehm auf fiel: Nie stellte er sich selbst in Frage; diese Möglichkeit, jemand könne ihm widersprechen, kam ihm überhaupt nicht in den Sinn.

   Jetzt bringst du eine Behauptung, die eindeutig nicht stimmt. Den Juden waren die handwerklichen Berufe verwehrt.

    Du da erfuhr ich etwas sehr Bemerkenswertes in Bayern Alfa. Irgendso ein Stanislaus - oder wie der König von Polen damals hieß - verfasste im 17. Jh. folgenden Erlass: Die Juden, die in ganz Europa faul rum sitzen, weil sie kein " christliches " Gewerbe ausüben dürfen, sollen doch zu ihm in sein polnisches Reich kommen - aber nur, wenn sie was können: Bäcker, Sattler, Schuster, Schneider. Und siiiiehe da ...

 Uns ist sogar ein Literaturdenkmal erhalten aus jener Zeit. Hattet ihr in der Schule je " Kleider machen Leute " von ===> Gottfried Keller? Kein Lehrer erklärt dir, was er bedeutet. Weil die Stereotype des ===> Vormärz von 1830 versteht heute kein Mensch mehr; nach Bayern Alfa wurden mir die Zusammenhänge klar.

   Keller ist der klassische Nestbeschmutzer; er beschmutzt seine eigene Schweiz, weil er andere Nester nicht kennt. Bei seiner antisemitischen Klientel konnte er ungefragt die Karikatur des polnischen Juden Wenzel Strapinsky voraus setzen, der als polnischer Jude per se Hochstapler, Zechpreller und Heiratsschwindler sei ( Die Leserschaft war durchaus Aufnahme bereit für diese Botschaft )

   Die Emanzipation ist im Wesentlichen ein europäisch-abendländisches Projekt:

   1) die Entdeckung Amerikas

    2) die Kopernikanische Wende

    3) die Aufklärung

    4) die frz. Revolution

   Was dir vielleicht neu sein dürfte; unter Ziffer 3) Es waren  " Se. Durchlaucht der Kurfürst " , der geruhte, Kirchen in Pferdeställe umzuwidmen ...

   Von Juden habe ich ein Nämliches noch nie gehört.

   Was ich doch sagen will. Die Juden haben sich ihre Assimilation / Emanzipation nicht ERKÄMPFT . Sondern als im Rahmen der " weißen Revolution " der christliche Aberglaube für Abgeschafft erklärt wurde, rieb man sich verwundert die Augen

   " Ja wenn WIR unseren eigenen Tschieses nicht mehr ernst nehmen - warum dann noch den Juden irgendwas verwehren? "

   Aus jener Zeit stammen doch die Sprüche

    " Papier ist geduldig. "

    " Er lügt wie gedruckt. "

    so wie das Bibelzitat

   " Wer's glaubt, wird selig ... "

   Oder selbstbezüglich und widersprüchlich

   " Gott erhalte dir deinen frommen Kinderglauben. "

Kommentar von Iamiam ,

nun, persönlich habe ich andere Erfahrungen gemacht, sogar ganz andere.

Und der Judenwitz ist deshalb so gut, weil er selbstkritisch die eigenen Schwächen aufs Korn nimmt, ganz im Gegensatz zu unseren Ostfriesen-, Österreicher- oder Blondinenwitzen.

Aber dass es überall "sone und sotte" gibt, ist auch klar.

Nach Polen auswandern ist heute und war damals auch nicht jedermanns Sache, Die damals alles beherrschenden spät-mittelalterlichen/früh-neuzeitlichen Zünfte jedenfalls schlossen die Juden aus, da drin konnte man weder Bäcker noch Schuster lernen. Und nachts mussten in vielen Städten und über die Zeitläufte wechselnd die Juden raus. Da der handwerkliche Arbeitstag aber lang war, war das meist unmöglich zu vereinbaren, bei Bäckern schon gleich gar!

Es gab immer Perioden und Gegenden mit stärkerer und weniger starker Unterdrückung, so dass sich immer gegenteilige Beispiele finden lassen, und gegenüber den Christenmenschen gab es sowas ja auch. Man muss die allgemeine Tendenz betrachten. Und die Ursachen: in den Thora-Schulen lernten praktisch alle Juden lesen und kritisieren (dass viele sehr von sich eingenommen waren und keinerlei Selbstkritik übten, versteht sich von selbst, ist hier bei uns ja nicht anders, Durchschnittsmensch ist Durchschnittscharakter, aber häufig eben auf einem anderen Bildungsniveau)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community